• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Ein Guylaine für unsere Tochter ===> Die Räder der Kinder

Anhang anzeigen 1662641

Heute habe ich meinen Weihnachtsgeschenk-Gutschein eingelöst, geschrieben vor einem Jahr, vor der Abreise in die USA, noch bevor einer von uns wusste, dass sie mal ein Rad von mir bekommen würde, ein Gutschein über eine "Fahrradtour über 120 km mit zwei Rennrädern".
Zwei gute Erfahrungen gemacht: 120 km zu fahren ist nicht schwer und manchmal bleiben Leute vor einem schönen Rad (ihrem) stehen und freuen sich darüber. 😃
da muss ich wohl warten bis mein Enkel in dem richtigen Alter ist. Bei den Kindern wird das nix mehr
 

Anzeige

Re: Ein Guylaine für unsere Tochter ===> Die Räder der Kinder
Das Problem:
DSC01705_1.JPG


Die Lösung:
DSC00708.JPG

schwalbe-marathon-plus-28-x-1-25-32-622-perf.jpg


Nebenwirkung:
Vorher:
DSC01701_1.JPG


Nacher:
DSC01699_1.JPG


Nach 6 Platten, alle hinten, ca. alle 200 bis 250 km im Schnitt glaube ich nicht mehr an Zufall.
Den ersten Fremdkörper fand ich bemerkenswert groß, danach folgen zweimal dünne Drähte, einmal ein Cut von vermutlich wegen Glas, und noch zweimal Glassplitter.
Diese FMB Open Tubular sind nicht nur für's Pendeln nicht gemacht sondern auch wirklich ungeeignet dafür. Außer das wäre wirklich alles nur großer Zufall.
20250803_111134.jpg
20250803_111505.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem:
Anhang anzeigen 1717543

Die Lösung:
Anhang anzeigen 1717548
Anhang anzeigen 1717549

Nebenwirkung:
Vorher:Anhang anzeigen 1717544

Nacher:
Anhang anzeigen 1717546

Nach 6 Platten, alle hinten, ca. alle 200 bis 250 km glaube ich nicht mehr an Zufall.
Den ersten Fremdkörper fand ich bemerkenswert groß, danach folgen zweimal dünne Drähte, einmal ein Cut von vermutlich wegen Glas, und noch zweimal Glassplitter.
Diese FMB Open Tubular sind nicht nur für's Pendeln nicht gemacht sondern auch wirklich ungeeignet. Außer das wäre wirklich alles nur großer Zufall.
Anhang anzeigen 1717541Anhang anzeigen 1717542
Das Sprichwort eines früheren Freundes von mir lautete: "Einen Tod muss man sterben!"

Du musst Dich also (in der Regel) entscheiden, willst Du leichte und leicht rollende Reifen (welche jedoch nicht widerstandsfähig gegen Durchstiche sind) oder willst Du widerstandsfähige Reifen (welche jedoch nicht leicht sind und auch nicht leicht rollen).

Beide Ideale in einem Reifen vereint, wird schwierig werden.

Es gibt zwar dem Ideal in beidseitiger Richtung mehr angenäherte Lösungen (zu den beiden von Dir gezeigten Reifentypen), aber es ist und bleibt trotzdem ein Kompromiss.

Fürs tägliche Pendeln würde ich ebenfalls eher auf einen widerstandsfähigeren Reifen zurückgreifen (welcher eben mehr wiegt und schwerer rollt), z.B. bei einem Reiserad tendiere ich (inzwischen) eher zu einem leichten und leicht rollenden Reifen.
 
Ich fahre auch die Schwalbe Marathon mit Pannenschutz. Auf dem Arbeitsweg komme ich durch ein Gewerbegebiet mit viel LKW-Verkehr. Da sammelt der Reifen auch immer mal wieder die dünnen Drähte aus geplatzten, abgenutzten Reifenkarkassen auf und die arbeiten sich durch die Schutzschicht und es gibt einen Platten.
3-4x im Jahr stehe ich dann da und wechsel den Schlauch und puhl den Draht aus dem Reifen :rolleyes:
In dem Profil sammelt sich im Winter auch gerne der scharfkantige Splitt.
 
Das Sprichwort eines früheren Freundes von mir lautete: "Einen Tod muss man sterben!"

Du musst Dich also (in der Regel) entscheiden, willst Du leichte und leicht rollende Reifen (welche jedoch nicht widerstandsfähig gegen Durchstiche sind) oder willst Du widerstandsfähige Reifen (welche jedoch nicht leicht sind und auch nicht leicht rollen).

Beide Ideale in einem Reifen vereint, wird schwierig werden.

Es gibt zwar dem Ideal in beidseitiger Richtung mehr angenäherte Lösungen (zu den beiden von Dir gezeigten Reifentypen), aber es ist und bleibt trotzdem ein Kompromiss.

Fürs tägliche Pendeln würde ich ebenfalls eher auf einen widerstandsfähigeren Reifen zurückgreifen (welcher eben mehr wiegt und schwerer rollt), z.B. bei einem Reiserad tendiere ich (inzwischen) eher zu einem leichten und leicht rollenden Reifen.
Ich fahre seit Jahren als Kompromiss den Panaracer Pasela (als Faltreifen). Der läuft ordentlich und ich habe wenig Probleme mit Platten. Diese Rad fahre ich quasi täglich seit Ende 2024 in Köln und hatte einen Platten
 
Ich fahre seit Jahren als Kompromiss den Panaracer Pasela (als Faltreifen). Der läuft ordentlich und ich habe wenig Probleme mit Platten. Diese Rad fahre ich quasi täglich seit Ende 2024 in Köln und hatte einen Platten
Ja, dieser Reifen ist ein sehr guter Kompromiss (kann ich bestätigen). :daumen:
 
Das Problem:
Anhang anzeigen 1717543

Die Lösung:
Anhang anzeigen 1717548
Anhang anzeigen 1717549

Nebenwirkung:
Vorher:Anhang anzeigen 1717544

Nacher:
Anhang anzeigen 1717546

Nach 6 Platten, alle hinten, ca. alle 200 bis 250 km im Schnitt glaube ich nicht mehr an Zufall.
Den ersten Fremdkörper fand ich bemerkenswert groß, danach folgen zweimal dünne Drähte, einmal ein Cut von vermutlich wegen Glas, und noch zweimal Glassplitter.
Diese FMB Open Tubular sind nicht nur für's Pendeln nicht gemacht sondern auch wirklich ungeeignet dafür. Außer das wäre wirklich alles nur großer Zufall.
Anhang anzeigen 1717541Anhang anzeigen 1717542

Naja, ist halt immer die Frage nach dem Einsatzzweck.

Auf meinem Guylaine, welches als Tourenrad genutzt wird habe ich Panaracer Gravelking Slicks in 32 mm montiert.

Auf meinem Alltags- und Stadtrad vorne den "Standard" Grand Prix oder den "Gatorskin" von Conti.
Hinten den "Gatorskin" oder den "Speed Contact"
Die Häufigkeit von Platten ist damit sehr gering.
Und die rollen alle viel besser als die Marathon, speziell wenn man mit der "Plus" Variante vergleicht.

Den Marathon tue ich mir nicht mehr an.
 
Naja, ist halt immer die Frage nach dem Einsatzzweck.

Auf meinem Guylaine, welches als Tourenrad genutzt wird habe ich Panaracer Gravelking Slicks in 32 mm montiert.

Auf meinem Alltags- und Stadtrad vorne den "Standard" Grand Prix oder den "Gatorskin" von Conti.
Hinten den "Gatorskin" oder den "Speed Contact"
Die Häufigkeit von Platten ist damit sehr gering.
Und die rollen alle viel besser als die Marathon, speziell wenn man mit der "Plus" Variante vergleicht.

Den Marathon tue ich mir nicht mehr an.
Also den Marathon (nur für hinten) zu bestellen war so ein Spontanreflex, als die Tochter vor ein paar Tagen morgens wieder anrief, ihr Rad stehen ließ und mit dem Bus weiterfuhr um dann zu spät zur Schule zu kommen. Ich warte mal ab, wie der ihr gefällt. Wichtig war für mich auch, ihr sagen zu können, dass ich ihr einen besonders pannensicheren Reifen besorgt hätte. Wegen dieser häufigen Platten mit Verspätungen in der Schule und bei der Arbeit war sie nicht mehr gelassen mit gutem Gefühl unterwegs, Blick stets auf die Fahrbahn wegen möglicher Scherben gerichtet. Auch das sollte sich ändern.

Der Wechsel des Reifens war mehr ein Weg-vom-FMB, statt Hin-zum-Marathon.

Die andere Tochter ist in Hannover im studentischen Stadtverkehr auf Panaracer Gravelking 32 mm unterwegs, 2 Pannen in drei Jahren. Selber habe ich mal Grand Bois Cypres EL 32 mm ohne Panne gefahren (weiß aber nicht mehr wie viel) und auch den Compass Bon John Pass EL in den ersten Jahren ohne Panne. Das hat sich mittlerweile geändert auf ca. alle 3 tkm, was ich ok finde.
 
Den Wechsel vom FMB zum Marathon Plus finde ich etwas hart. Der Marathon Plus ist bei mir ein Reifen den ich in der Kategorie: NIE WIEDER - abgelegt habe. Ein Alltagsreifen ist immer ein Kompromiss, das habe ich mittlerweile, nach vielen Jahren Arbeitsweg bei Wind und Wetter, auch eingesehen. Ich denke es gibt trotzdem noch einiges zwischen den beiden Reifen. Der von @Chris-AC eingeworfene Continental Contact Speed lief bei uns schon mehrere Male (auch durch mehrere Winter), aktuell noch auf dem Arbeitsrad meiner Frau - Pannenfrei. Es ist noch die alte Faltvariante, welche ich bald ersetzen muss. Bei mir läuft aktuell der Pirelli Cinturato Velo (allerdings Tubeless, soll aber auch mit Schlauch solide sein) auch absolut unauffällig. Panaracer Pasela Pro Tide und Gravelking (erste Tublessvariante) haben sich im Winter auch nicht so doll geschlagen.

Wie man an deinen Bildern gut sehen kann, kann man auf eine beige Flanke am Arbeitsrad getrost verzichten. Auch das hab ich mittlerwiele eingesehen 😩
 
Na, da bin ich mal gespannt, den FMB habe ich auch noch auf Halde.
Vielleicht probiere ich den tubeless?!

Unser E-Lastenrad hat auch so dicke Schwalbereifen. Letztens ist mir der Strom ausgegangen - da habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie unwillig die laufen. Am Lastenrad selbst liegt es nicht - das ist vom Gewicht noch moderat und es ging auch nicht signifikant berghoch.

Hat mal jemand Pannenschutzeinlagen probiert? Ich vermute, dass ist vielleicht worst of both (hilft nicht und rollt nicht), aber wer weiss ....
 
Den größten Fehler machen die User beim Marathon Plus, das sie mit zu geringem Luftdruck fahren, der sollte immer im Bereich von der Maximalangabe auf der Flanke sein. Der Reifen hat eine sehr instabile Flanke, und neigt schnell zum walken, was auch die vielen Schäden bei Kundenrädern zeigte, nämlich Beschädigung des Schlauches von innen, von dem Gewebe der Flanke, und häufig brüchige Flanke.
Der normale Marathon war der Reifen in den 90er, den die "richtigen" Langstreckenfahrer nutzten, und leibten, ich hatte einige Kunden, die wollten keinen anderen Reifen, hinzu die tolle schwarze Optik, mit den weißen Buchstaben, wie die Goodyear Eagle bei den Blechkisten. Der Reifen hat die Fa. aus Bergneustadt zu dem was sie heute sind.
 
"Den größten Fehler machen die User beim Marathon Plus, das sie mit zu geringem Luftdruck fahren..."
Gummimehl & Sägezahnmuster innen....
 
Ja, regelmäßig Reifen aufpumpen und regelmäßig Kette schmieren ist für viele Radfahrer unzumutbar.:oops:
Und den Sattel auf die richtige Höhe einstellen, geht auch gar nicht. Fahrrad vs. Stehrad. ;)

Bei der Reifenwahl auch beim Pendlerrad, ist auch wichtig, ob man zu einer bestimmten Zeit am Zielort sein muss (z.B. Bhf, Schichtdienst) oder ob man wie ich glücklicherweise Gleitzeit hat und so die Reifenwahl mehr Richtung Komfort und Leichtlauf schieben kann.
 
Bei der Reifenwahl auch beim Pendlerrad, ist auch wichtig, ob man zu einer bestimmten Zeit am Zielort sein muss (z.B. Bhf, Schichtdienst) oder ob man wie ich glücklicherweise Gleitzeit hat und so die Reifenwahl mehr Richtung Komfort und Leichtlauf schieben kann.
Ich hatte 5 Jahre Pendelei mit viel Freiheit. Da habe ich auf Pannenschutz gepfiffen und bin oft auch Umwege gefahren.
Natürlich trifft es einen dann am ärgsten, wenn man es so gar nicht brauchen kann. Im Winter, zu dünn angezogen, Regen. Und nach Schlauchwechsel ist auch noch das Ventil abgebrochen :-( -> Schieben und über den Tag einen Ersatzschlauch organisieren.
Aber insgesamt, war ich mit sehr viel Freude unterwegs.

Wer hingegen einen Zug erreichen muss o.Ä. verfährt gewiss anders.

Wer weiss,
vielleicht kommt deine Tochter auch an und sagt:
"Ist ein gutes, sicheres Gefühl jetzt. Aber mit Radfahren hat das nicht viel zu tun". ;-)
(das ist so ungefähr das, was Kollegen gesagt haben, die im Winter mit Spikes gefahren sind)
 
Zurück