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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Rot ist einfach eine Scheissfarbe wenn man keine Garage hat...ganz schlimm bei den ersten wasserlöslichen Lacken der 90er Jahre inklusive mangelndem UV Schutz

Kann ich lebhaft bezeugen. Jetzt wo Du`s sagst, fällt es mir auch wieder ein.

In den späten 90ern bis Mitte 2000 hatte ich auch Literweise Lackpolitur und Farbwachs auf meinem roten Fiat Punto verarbeitet, weil das 1994er Rosso Swift mit unglaublicher Penetranz lieber Schweinchenrosa matt sein wollte. Eine Höllen Arbeit jedesmal aber damals hatte man noch den Nerv dazu und den Ansporn, auf den vielen Italo Treffen seinerzeit immer piekfein und gestriegelt und gebügelt aufzukreuzen.
Die letzten drei Jahre war der ehemals gehegte gepflegte Punto GT umständehalber nur noch Wintersaisonfahrzeug und 2009 trennten sich unsere Wege nach 12 gemeinsamen Jahren und 300tkm leider. Wegen Abwrackprämie und Lebensumständen, die keine Zeit und Muße mehr für das zur Dauerbaustelle gewordene Auto ließen.
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2004 hatte ich ihn nach sanften Leitplankenkontakt wegen Aquaplaning bei 130km/h, wieder aufbauen lassen. 5000€ kam der Spaß mit Richtbank und allem drum und dran. Inclusive Online-Ersatzteilen und den 9 umgehauenen Autobahn Leitplankensegmenten, die ich wegen der Versicherungseinstufung damals lieber selbst bezahlt hatte.
Seitdem hatte das Auto an Front und Unterboden ein Rostproblem, das nicht mehr beherrschbar war. Die ganzen ersetzten, lackierten Reparaturbleche setzten nach zwei drei Jahren an allen Ecken und Enden Rost an, den blitzartig festrostenden Bremskraftregler der Hinterachse durfte ich im Jahresturnus ersetzen usw.
Sehr schade alles, denn funktionsmäßig stand das Fahrzeug tiptop da.

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26 Jahre her.. .🥲
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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
@sulka
@roykoeln

Mal was gaaanz anderes…!
Heute lese ich in der Zeitung von einem „Taxifahrer-Teller“, der von einem mobilen Anbieter vertrieben wird. Hatte bis dato noch nie von so etwas gehört!
Also ein Kebab-Teller de Luxe mit Currywurst und Pommes?!
Gibt es in Würzburg und Köln auch solche kulinarischen Leckereien?

Wie so vieles Gute, kommt der Taxiteller aus dem Ruhrgebiet, habe ich mir füher oft gegönnt wo ich den Laden in Do hatte, und noch Single war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Taxiteller
 
Ich hab noch nie etwas von einem speziellen Gericht für Taxifahrer gehört. Mag sein, daß es in manchen Städten so etwas wie ein Stammlokal gibt, vielleicht mit einer Spezialität.
Ein 6-Pack ist ein Sixpack, üblicherweise Bier. Bersorgen tun wir fast alles, das ist damit gemeint.
Taxi Romantik sehe ich her keine mehr. Die meisten hocken in ihren Karren mit nem Stöpssel im Ohr und mit irgendeinem Wischbrett vor der Nase.
 
Wie so vieles Gute, kommt der Taxiteller aus dem Ruhrgebiet, habe ich mir füher oft gegönnt wo ich den Laden in Do hatte, und noch Single war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Taxiteller
Davor waren es im Pott aber doch meiner Erinnerung nach zwei Schaschlikspieße mit Pommes und Rahmgurkensalat. Das war noch die Zeit, bevor der Begriff Fast Food eingebürgert wurde.

Mag sein, daß es in manchen Städten so etwas wie ein Stammlokal gibt, vielleicht mit einer Spezialität.
Ja, meist am Schlachthof und dann mit manchmal auch regionalen Spezialitäten wie in FFM die grüne Soße. Ich erinnere da z.B. am örtlichen Schlachthof handgemachte und wirklich gute faschierte Laibchen (Frikadellen/ Fleischpflanzerl) mit Erdäpfelsalat. Die Normalportion hatte zwei faschierte Laibchen, Taxler nahmen gerne derer drei.

In München traf man die Taxler aber auch gerne vor 12 am Viktualienmarkt an und da gab´s dann zwei bis vier Weißwürste, süßen Senf, mindestens eine Brezn und ein Helles. Im Sommer nutzten Sie aber auch die Gelegenheit aus, wenn Sie einen Fahrgast in den Biergarten fuhren, dort dann gleich die Brotzeit einzuschieben; da konnt´ dann auch ein Schweinsbraten rausspringen.

In Wien trifft man sie noch heute an den guten Würstelständen an; oder anders gesprochen, wenn ein Taxler sich dort einbremst, dann ist der Würstelstand auch ok. Dort gibt´s dann Frankfurter, Debreziner, Käsekrainer oder Curry-Wurst aber halt in der Wiener Variante wie´d Eitrige mit an Bugl, a Krokodü , zwa Ölige, an Gschissanen, a Glasaug und a 16er Blech.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alla gut .... ich komm' halt vom Land ;-)
Wenn du in den 80rn bis 22:00 nichts zwischen die Zähne bekommen hattest, war's das dann bis früh um 5. Dann kamen die Schnellrestaurants, also Futter bis round Midnight. Dann kamen die Dönerbuden. Zunächst "endlich!" alsbald "Oh nein schon wieder 'ne Dönerbude". Heute gibt es die quasi rund um die Uhr.
Okay, das ist die Nacht. Am Tag sieht es anders aus. Da gibt es dann die einschlägigen Metzgereien und Bäckercafés. Früher beliebt war die Bahnkantine am Hbf. Parken am Standplatz, günstig & reichlich Essen und ein oft unbezahlbares Publikum. Da konnte man auch einfach so sitzen bleiben und die gegerbten Gesichter der Bahnrentner und innen studieren.
 
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