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Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad

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Re: Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad
Wenn ich das Rad im Shop kaufen wollte gäbe es eine klare Ansage, dass sie es behalten können wenn ich die 99 Euro zahlen muss. Ich will weder die Größe ausgewählt bekommen, noch dass einer daran großartig schraubt. Die Gabel muss ich eh kürzen und mache das selbst.
 
Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, wie lange du dich schon mit der Tradition und der Geschichte der Firma Rose beschäftigst, aber das, was wir hier erleben, war nicht immer so und es muss auch nicht so sein.
Denn jeder normale Händler muss ja gegebenenfalls auch das Rad in der entsprechenden Größe beim Hersteller ordern und dann vor Ort für mich montieren. Dafür zahle ich auch keine 99 Euro, das ist doch Standard.
Die 99 Euro gehen doch direkt an den Radladen. Eine weitere Provision ist meiner Meinung nach nicht zu zahlen, da der Radladen null Komma null Beratung beim Verkauf geleistet hat. Zudem gewinnt der Radladen ja noch gegebenenfalls einen Neukunden, der dann später überteuerte Inspektionen dort machen lässt. Eine Win-Win-Situation für den Radladen und für Rose, die so gefühlt ein Verkaufserlebnis vor Ort erzeugen
 
Wenn ich das Rad im Shop kaufen wollte gäbe es eine klare Ansage, dass sie es behalten können wenn ich die 99 Euro zahlen muss. Ich will weder die Größe ausgewählt bekommen, noch dass einer daran großartig schraubt. Die Gabel muss ich eh kürzen und mache das selbst.
Deswegen bist du ja nicht die Zielgruppe. Du lässt dir einfach das Rad zusenden und schraubst es Zuhause zusammen.
 
Wenn 99 Euronen ein Gesamtpreis ist, müsste es ja unter Umständen auch günstiger gehen. Ich persönlich brauche keinen "New Bike Day Showroom", mir mus keiner mehr das Rad erklären oder mich 30min im Schnack aufhalten. Mir reicht: in den Laden gehen und Rad abgreifen, Feddich!
 
Ich kann nicht erkennen, wofür man hier 99 Euro zahlen sollte.
Damit du online kaufst und nicht im Laden rumstehst. Die wollen ihren Direktvertrieb damit stärker forcieren. Ich war bisher einmal im Leben bei CANYON. Dort wurde ich vermessen und habe mein erstes Rad gekauft, das 10 Tage später dort von mir abgeholt habe. Damals war die Übergabe noch kostenlos. Die nachfolgenden Bikes (7) habe ich online bestellt und immer liefern lassen. Die Größe passt(e) immer perfekt.
 
Wenn 99 Euronen ein Gesamtpreis ist, müsste es ja unter Umständen auch günstiger gehen. Ich persönlich brauche keinen "New Bike Day Showroom", mir mus keiner mehr das Rad erklären oder mich 30min im Schnack aufhalten. Mir reicht: in den Laden gehen und Rad abgreifen, Feddich!
Take it or leave it. Mehr ist das nicht. Der eine braucht 10 Minuten zum Abholen, der andere ist Anfänger und braucht 60 Minuten für die Übergabe, da er sich jede einzelne Schraube erklären lässt. Genauso wenig würde ich 50 Euro für ein All-you-can-eat-Sushi-Buffet zahlen, wenn ich auf Diät bin und nur einen Rettich essen will. Dann gehe ich halt zu Netto und kaufe mir dort das Gemüse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, wie lange du dich schon mit der Tradition und der Geschichte der Firma Rose beschäftigst, aber das, was wir hier erleben, war nicht immer so und es muss auch nicht so sein.
Die Zeiten haben sich geändert. Früher hast du alle Zusatzleistungen bereits mit dem Rad mitgekauft, egal ob du davon gebrauch gemacht hast oder nicht. Heutzutage ist der Preisdruck aber so hoch und die Margen entsprechend gering, dass halt nicht mehr viel Luft für Zusatzdienstleistungen drin liegt.

Letztendlich erachte ich das Preismodel "Kosten nach Aufwand / Verursacherprinzip" sehr viel gerechter und transparenter. Das Rad wird zum tiefst möglichen Preis ohne jeglichen Service verkauft und wer Service will, soll ihn bezahlen. So gesehen würde ich es sogar begrüssen, wenn man auch für Beratung im Laden und die Probefahrt extra bezahlt. Damit wir die Ware für alle jene, die Null Dienstleistung benötigen noch günstiger, und alle andern sollen den durch sie verursachten Aufwand bezahlen.

Denn jeder normale Händler muss ja gegebenenfalls auch das Rad in der entsprechenden Größe beim Hersteller ordern und dann vor Ort für mich montieren. Dafür zahle ich auch keine 99 Euro, das ist doch Standard.
Wenn der normale Händler z.B. ein Trek für dich bestellt und aufbaut, dann ist seine Marge als Trek Händler (die letztendlich du mit dem Kauf schon bezahlt hast) sehr hoch, daher liegt der Aufbau locker drin.
 
Gab es denn diesen "Aufwand" die Jahre vor 2026 denn nicht? Es gibt für jede Preissteigerung eine Ausrede. Und, warum macht man diese Neuerung vorher nicht öffentlich? Merkt man als Kunde ja erst im Bestellvorgang. Nach dem Motto: Merkt schon keiner?
Doch, den Aufwand gab es schon immer, aber früher waren die Margen so hoch, dass solche Extras noch drin lagen. Heutzutage wo alles auf Kante genäht ist, wird halt je länger je mehr nach Verursacherprinzip abgerechnet, was meiner Meinung nach fairer und transparenter ist, als Quersubventionierungen vom Kunden ohne Serviceaufwand hin zum Kunden mit einem hohen Bedarf.
 
Wenn ich das Rad im Shop kaufen wollte gäbe es eine klare Ansage, dass sie es behalten können wenn ich die 99 Euro zahlen muss. Ich will weder die Größe ausgewählt bekommen, noch dass einer daran großartig schraubt. Die Gabel muss ich eh kürzen und mache das selbst.
Im Fall wo man eh alles selbst macht ist es ja sinnfrei, das Rad im Laden zu kaufen. In dem Fall besteht ja die Möglichkeit, einfach nur den Karton im Laden abzuholen. In dem Fall musst du die 99 Euro nicht bezahlen und gut ist es.
 
Dann mal abwarten, ab wann der Versand teurer wird. Der Rohstoff für Karton usw. wird teurer, die Spedition greift mehr ab, die Löhne steigen.......noch etwas vergessen?
Logisch wird auch der Versand wie alles andere laufend teurer.
Oder beziehst du für die selbe Arbeit noch immer denselben Lohn wie vor 10 Jahren?
 
Ey so viel Diskussion zeigt den Puff um das Shave;
-> dabei macht es wahrscheinlich jeder zweite so: nach Hause liefern lassen; gleich dem Kundenservice nach "knarzen" fragen, zack, Aufbau erste Inspektion for free beim "Partner"... und die anderen diskutieren noch...
 
Doch, den Aufwand gab es schon immer, aber früher waren die Margen so hoch, dass solche Extras noch drin lagen. Heutzutage wo alles auf Kante genäht ist, wird halt je länger je mehr nach Verursacherprinzip abgerechnet, was meiner Meinung nach fairer und transparenter ist, als Quersubventionierungen vom Kunden ohne Serviceaufwand hin zum Kunden mit einem hohen Bedarf.
Was kommt denn als nächstes, eine Paywall vor der Rose-Homepage?
 
Hinzu kam das legendäre und vielzitierte Konfigurationsprogramm welches fortan aber immer weiter eingestampft wurde und ca. 2020 (?) komplett aufgegeben wurde.

Rose hätte heute ein echtes Pfund am Markt, wenn sie sich auf ihre Wurzeln und das ehemals tolle Kundenverhältnis besinnen würden und nicht nur Dollarzeichen in den Augen hätten, wenn ich es mal etwas emotional ausdrücken darf.
Vermutlich hat der Name der Rose viel Geld für Berater ausgegeben:
Mit Just in Time wird eine individuelle Konfiguration komplex.
Alle kriegen Pommes-Rot-Weiß!
 
Mir geht es letztlich gar nicht um 99 Euro hier oder da oder wofür auch immer die sein mögen. Mir geht es darum, dass ROSE noch immer ein Versender ist, mit eigenen Vertriebswegen und nicht jene der klassischen Hersteller an klassische Händler nutzen muss. Und trotzdem sind die Räder heutzutage genauso teuer. Das ist das Thema.
Zusätzlich kommt eben noch der Umstand, dass du bei ROSE nichts, aber auch gar nichts an Serviceleistungen bekommst, hinsichtlich anderer Kurbellänge, anderer Vorbaulänge, anderer Lenkerbreite, etc, etc., etc. Nichts davon geht bei ROSE heutzutage. Und das war noch vor wenigen Jahren anders. Und da kann mir auch niemand erzählen, dass das alles völlig normal in der Entwicklung ist.
 
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