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Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad

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Re: Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad
Das Einstiegsmodell beim Shave kann nur ein Marketingpreis sein, um die Wertigkeit des Rahmens zu stilisieren - im Vergleich, wie beschrieben, ist der Sprung zu klein…
 
welche 20 hast du denn da angsehen? würd mich interessieren, ich such grad nämlich nach einem neuen rahmen mit runder stütze und könnt dann einige gleich wieder ausschließen die ich noch nicht genauer angesehn hab

Knapp 20...

Cube Agree, Wilier Granturismo, Pinarello Dogma X, Cervelo Aspero-5, Giant Defy, Specialized Roubaix, Trek Domane, Scott Addict (teilt sich seit letztem Jahr die Stütze mit dem Addicr RC), Cannondale Synapse, BMC Roadmachine, Basso Astra, ENVE Fray plus ein paar, die mir spontan nicht mehr einfallen.

Ich hab da eher die sportliche Option angeschaut, wenn es mehrere gab, denn wer auf das Rose Shave schielt, dem dürften ein Cube Attain, Argon Krypton oder Wilier Garda nicht unbedingt gefallen. Ob Fairlight oder Look (zumindest hierzulande) als Massenhersteller durchgehen, wage ich mal zu bezweifeln :)
 
Was ein Blödsinn. Cube, Canyon, van Rysel und nun Rose rüsten Profi-Teams im Radsport sowie Triathlon aus. Das Feedback geht 1:1 in die Entwicklung. Keins von diesen Bikes ist ein Discounter-Bike. Das sind alles top Rennräder. Alles andere ist eine Wunschvorstellung. Und ich bin in meinem Leben gefühlt alles an Herstellern gefahren, was sich in der WorldTour rumtreibt sowie einige weitere Marken.

Wo Du genau hinsieht und was Du da erkennst, musst schon präzisieren.

Und Pressfit BB Rahmen habe ich auch- n+1 - über die Zeit. Sind top Rahmen...
In der Tat!
Zu "pressfit" - das ist der Industriestandard überall, im Fahrzeugbau, Maschinenbau etc. p.p.! Das Problem mit Pressfit ist, daß es lausige Rahmenhersteller mit lausigen Toleranzen gnadenlos enttarnt, denn in korrekt hergestellten Rahmen ist pressfit absolut problemlos. Ebenso sind viele Hobbyschrauber mit der korrekten Einpressung überfordert, und man muß sich halt das richtige Werzeug dafür anschaffen.
 
Ne, kann man nicht. Und dem nachzutrauern, macht einen auch nicht glücklich, weil man es nicht ändern kann. Ich bin die Blattfederstütze auch mal ne Zeit lang gefahren. Damals hatte ich noch 25mm breite Reifen. In Zeiten breiterer Reifen hat sich so ein Konzept m.E. erübrigt. Man sieht das Teil in freier Wildbahn auch so gut wie gar nicht mehr, war vor Jahren mal mehr. Und die kann glaube ich auch nur runde Sattelgestelle aufnehmen, oder? Das trifft ja auch nicht mehr auf jeden Sattel zu.
Ja, die Blattfedersattelstütze hat heute sicher an Bedeutung verloren, aber ich nutze sie weiterhin sehr gerne an mehreren Rädern und empfinde sie als absolutes Upgrade. Als kleiner und relativ leichter Fahrer nimmt man halt gerne jede Art von Nachgiebigkeit mit. Ein zu weicher Rahmen ist mir jedenfalls noch nicht begegnet.

Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. 38 mm Reifenfreiheit. Geometrie sehr ähnlich zum Shave. Etwas längerer Reach dafür 10 mm kürzerer Vorbau. Stack ein wenig niedriger.

105 di2 für 3200 €. Ja, also ich sehs einfach nicht mit den 3600 € bei Rose.

Aber das Addict hat keine runde Sattelstütze, oder? Dafür aber eine Box im Unterrohr. Da geht man aber aus Richtung Tretlager ran.

https://www.scott-sports.com/global/en/product/scott-addict-40-bike?article=4253573020006



Es gibt irgendwie das gelbe,40ger mit 27,2. Das sieht aus, als wär das das alte Modell.

https://www.scott-sports.com/de/de/products/bike-bikes-road-ride-addict

Interessant ist nur das neue/aktuelle 2026 Addict, das grundlegend neu erdacht und kreiert wurde. Zur Compliance empfiehlt sich der Tour Test: https://www.tour-magazin.de/rennraeder/marathonbike-endurance-rennrad/scott-addict-10-im-test/ - das sind wirklich sehr gute Werte. Wird auch abseits der Tour überall hoch gelobt. Geometrie erscheint mir persönlich zudem sehr stimmig. Da könnte ich durchaus auf die Blattfedersattelstütze verzichten.

Schade, dass es keine Rival Konfiguration gibt.

Aber das nur am Rande. Hier soll's ja um das Shave gehen.
 
Ja, die Blattfedersattelstütze hat heute sicher an Bedeutung verloren, aber ich nutze sie weiterhin sehr gerne an mehreren Rädern und empfinde sie als absolutes Upgrade. Als kleiner und relativ leichter Fahrer nimmt man halt gerne jede Art von Nachgiebigkeit mit. Ein zu weicher Rahmen ist mir jedenfalls noch nicht begegnet.


Interessant ist nur das neue/aktuelle 2026 Addict, das grundlegend neu erdacht und kreiert wurde. Zur Compliance empfiehlt sich der Tour Test: https://www.tour-magazin.de/rennraeder/marathonbike-endurance-rennrad/scott-addict-10-im-test/ - das sind wirklich sehr gute Werte. Wird auch abseits der Tour überall hoch gelobt. Geometrie erscheint mir persönlich zudem sehr stimmig. Da könnte ich durchaus auf die Blattfedersattelstütze verzichten.

Schade, dass es keine Rival Konfiguration gibt.

Aber das nur am Rande. Hier soll's ja um das Shave gehen.

Das 2026 Addict zeigt meiner Meinung nach klar, dass Rose mit dem Preis drüber ist. Da liegt man mit der 105 di2 bei 3.200€. Und Scott ist jedenfalls bei mir wesentlich höher angesiedelt als die Versender.

Beim Addict aber auch beim Shave vermisse ich die 1x13 Rival.

Ich überlege aber echt mal shimano zu fahren. 105 bis auf die Hebel und Kurbel zurückbauen und dann ein 42ger Blatt und das GRX Schaltwerk mit 9-45 dran.

Aber eigentlich wäre dann 1x13 schöner. So auf dem Papier 😅 ob das in der Realität was bringt, hängt ja immer davon ab, wie der eigene Geschwindigkeitsbereich auf die Kassette abgestimmt ist.
 
Das 2026 Addict zeigt meiner Meinung nach klar, dass Rose mit dem Preis drüber ist. Da liegt man mit der 105 di2 bei 3.200€. Und Scott ist jedenfalls bei mir wesentlich höher angesiedelt als die Versender.

Beim Addict aber auch beim Shave vermisse ich die 1x13 Rival.

Ich überlege aber echt mal shimano zu fahren. 105 bis auf die Hebel und Kurbel zurückbauen und dann ein 42ger Blatt und das GRX Schaltwerk mit 9-45 dran.

Aber eigentlich wäre dann 1x13 schöner. So auf dem Papier 😅 ob das in der Realität was bringt, hängt ja immer davon ab, wie der eigene Geschwindigkeitsbereich auf die Kassette abgestimmt ist.
Naja, grundsätzlich sind die Versender schon in der Lage sehr gute Räder zu bauen. Da würde ich die traditionellen Marken nicht pauschal als wertiger hervorheben, sondern wirklich von Bike zu Bike schauen, ob ich mit den Entscheidungen einverstanden bin.

Das Konzept des Shaves gefällt mir beispielsweise sehr gut: Ein Bike, zwei Geometrien. Ebenso der Aergo-Ansatz: Ich mag Endurance-Räder, die ihren sportlichen Charakter nicht vergessen und auch die Aerodynamik berücksichtigen. Leider empfinde ich die konkreten Geometrien, die Rose hier gewählt hat, für mich persönlich nicht ideal. Das FF zu aggressiv, das einfache Shave hingegen zu aufrecht. Und beide kaum nachgiebig.

Da frage ich mich dann eben, ob das Addict nicht vielleicht mein ideales Shave wäre. Das nächste Caledonia würde ich auch noch gerne abwarten - die Modellauswahl ist da ja mittlerweile so reduziert, dass man annehmen muss, dass hier ähnlich wie beim Aspero ein größeres Update ansteht.

Zur Rival 1x13: Ja, hätte sowohl dem Shave als auch dem Addict gut getan. Mag ja beim Shave auch noch später kommen. Persönlich finde ich, dass das Kombinieren und Wechseln verschiedener Antriebsgruppen bei SRAM leichter fällt.
 
Da frage ich mich dann eben, ob das Addict nicht vielleicht mein ideales Shave wäre. Das nächste Caledonia würde ich auch noch gerne abwarten - die Modellauswahl ist da ja mittlerweile so reduziert, dass man annehmen muss, dass hier ähnlich wie beim Aspero ein größeres Update ansteht.

Zur Rival 1x13: Ja, hätte sowohl dem Shave als auch dem Addict gut getan. Mag ja beim Shave auch noch später kommen. Persönlich finde ich, dass das Kombinieren und Wechseln verschiedener Antriebsgruppen bei SRAM leichter fällt.
Kann ich alles so unterschreiben.
 
Knapp 20...

Cube Agree, Wilier Granturismo, Pinarello Dogma X, Cervelo Aspero-5, Giant Defy, Specialized Roubaix, Trek Domane, Scott Addict (teilt sich seit letztem Jahr die Stütze mit dem Addicr RC), Cannondale Synapse, BMC Roadmachine, Basso Astra, ENVE Fray plus ein paar, die mir spontan nicht mehr einfallen.

Ich hab da eher die sportliche Option angeschaut, wenn es mehrere gab, denn wer auf das Rose Shave schielt, dem dürften ein Cube Attain, Argon Krypton oder Wilier Garda nicht unbedingt gefallen. Ob Fairlight oder Look (zumindest hierzulande) als Massenhersteller durchgehen, wage ich mal zu bezweifeln :)
Welches Giant Defy ist denn gemeint? Meine Sattelstütze hat D-Shape (leider).
 
Welches Giant Defy ist denn gemeint? Meine Sattelstütze hat D-Shape (leider).
Ja, das Agree, Pinerello, Wilier und denke einige mehr haben da D-Shape. Weiß nicht was diese Aufzählung soll...
Mir gefällt das Rad schon sehr gut, aber wenn ich es halt P/L mit dem Agree vergleiche🤔
Unterschied mit Force 1200€ und hab mich dann noch für einen Versender entschieden.
Irgendwie ist die letzten Jahre der Preisvorteil der Versender komplett verschwunden
 
Ja, das Agree, Pinerello, Wilier und denke einige mehr haben da D-Shape. Weiß nicht was diese Aufzählung soll...

Nix für ungut, aber nochmal in Ruhe nachlesen, dann wird's klarer (wir haben uns doch sogar alle zitiert?):

welche 20 hast du denn da angsehen? würd mich interessieren, ich such grad nämlich nach einem neuen rahmen mit runder stütze und könnt dann einige gleich wieder ausschließen die ich noch nicht genauer angesehn hab

Aber jetzt wirklich zurück zum Thema:

Irgendwie ist die letzten Jahre der Preisvorteil der Versender komplett verschwunden

Das ist etwas arg pauschal, als ob Cube die einzige Fachhandelsmarke auf der Welt wäre. Und wie lange die diese Preispolitik durchhalten, bzw. welche Konsequenzen das bei zukünftigen Modellwechseln haben wird (da fliegen z. B. in letzter Zeit gerne Rahmengrößen aus dem Programm), wird sich weisen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das darfst Du hier nicht so eng sehen. Genausowenig wie die Psychogramme, die ungefragt erstellt werden, wenn man anmerkt, dass man auf dem RR weder 45mm Reifen fahren möchte noch Strom zum Schalten braucht. Da bist Du gleich ein "ewiggestriger Technikfeind" - selbst wenn Du gerade den WARP Antrieb erfunden haben solltest :)
Aber: Wahrer Kern in der "Erfahrene Radler Aussage": Da es bei den Versendern meist nicht (mehr) möglich ist , die Räder kostenneutral an den Fahrer anzupassen, rechnen die Fahrer, die ihre Maße kennen, ggf. die erforderlichen Umbauten zum Kaufpreis hinzu, was das P/L Verhältnis verschlechtert - oder bauen gleich selber auf...

Bin ja schon ein paar Jahre hier und war auch im Tour-Forum, da war es herber 😉
Aber ab und an muss ich einem schreiben, wenn er m.E. Stuss schreibt.
Mit den Umbaukosten hast Du recht, wobei auch nicht jeder Fachhändler das Rad kostenneutral anpasste oder heute noch anpasst.
 
In der Tat!
Zu "pressfit" - das ist der Industriestandard überall, im Fahrzeugbau, Maschinenbau etc. p.p.! Das Problem mit Pressfit ist, daß es lausige Rahmenhersteller mit lausigen Toleranzen gnadenlos enttarnt, denn in korrekt hergestellten Rahmen ist pressfit absolut problemlos. Ebenso sind viele Hobbyschrauber mit der korrekten Einpressung überfordert, und man muß sich halt das richtige Werzeug dafür anschaffen.
Die Probleme mit Pressfit-Lagern entstehen mit der Länge der Nutzung und der Belastung. Ansonsten könnte man ja ganz einfach schon gleich nach dem Kauf die Qualität beurteilen, indem man eine 15% Rampe im Wiegetritt hochmarschiert.
Es hat schon seinen Grund, warum threaded BSAs bzw. T47 als Qualitätsmerkmal beworben wird. Der Rahmen kann noch so genau gefertigt sein, mit der Zeit sorgen die Mikrobewegung für Abnutzung und knarzen.
 
Die Probleme mit Pressfit-Lagern entstehen mit der Länge der Nutzung und der Belastung. [...] Der Rahmen kann noch so genau gefertigt sein, mit der Zeit sorgen die Mikrobewegung für Abnutzung und knarzen.
Das passiert aber eben nur aufgrund lausiger Toleranzen, das Lager taumelt. In der Industrie gibt es keine Probleme, v. a. nicht bei diesen lächerlich kleinen Laufleistungen und geringen Drehzahlen wie beim Fahrrad.
 
Die Probleme mit Pressfit-Lagern entstehen mit der Länge der Nutzung und der Belastung. Ansonsten könnte man ja ganz einfach schon gleich nach dem Kauf die Qualität beurteilen, indem man eine 15% Rampe im Wiegetritt hochmarschiert.
Es hat schon seinen Grund, warum threaded BSAs bzw. T47 als Qualitätsmerkmal beworben wird. Der Rahmen kann noch so genau gefertigt sein, mit der Zeit sorgen die Mikrobewegung für Abnutzung und knarzen.
Definitiv nein! Mikrobewegungen entstehen nur, wenn der Hersteller nicht sauber gearbeitet hat. Wenn der Lagersitz präzise in den Limiten ist, bewegt sich nichts, ermüded nichts, gar nix, nada. Und wenn man dann beim Wechseln sauber und korrekt arbeitet, passiert da auch nichts, auch nicht nach dem drölfzigtem Wechsel der Lager.
 
Bin ja schon ein paar Jahre hier und war auch im Tour-Forum, da war es herber 😉
Aber ab und an muss ich einem schreiben, wenn er m.E. Stuss schreibt.
Mit den Umbaukosten hast Du recht, wobei auch nicht jeder Fachhändler das Rad kostenneutral anpasste oder heute noch anpasst.
Ja, aber selbst wenn der Händler Kosten für den Umbau angibt, bekomme ich einen Endpreis, derzeit meist mit Rabatt und ein fertiges Rad und muss mich nicht darum kümmern, ob ich die benötigten (teils proprietären) Teile überhaupt in der richtigen Größe bekomme und wie ich die abgebauten Teile verkaufen kann.
Btw.: Habe selber auch schon beim Versender (Canyon) gekauft, da passte damals aber bereits in der Grundkonfiguration alles.
 
Definitiv nein! Mikrobewegungen entstehen nur, wenn der Hersteller nicht sauber gearbeitet hat. Wenn der Lagersitz präzise in den Limiten ist, bewegt sich nichts, ermüded nichts, gar nix, nada. Und wenn man dann beim Wechseln sauber und korrekt arbeitet, passiert da auch nichts, auch nicht nach dem drölfzigtem Wechsel der Lager.
Bin ich voll bei dir.
Mein letztes BB86 PF hatte 40.000 ungepflegte km drauf, als ich das Rad zerlegt habe. Das Innenlager drehte sich weich wie am ersten Tag.
 
Die breite Masse wird es wohl kaufen. Der Erfahrene schüttelt nur ungläubig den Blick und kauft woanders. Und solange keine symmetrischen Logos und Schriftzüge den Rahmen zieren, stellt man weiterhin die Frage, wer so etwas optisch ansprechend finden soll.

@rennrad news Redaktion: Vielleicht tatsächlich mal bei Langstreckenevents teilnehmen und sich dort mal umschauen, was die schnellen Fahrer an Reifenbreite fahren.

Die haben halt vor 30 Jahren verpasst, den Markennamen zu ändern. Nicht jeder möchte im gross auf seinem Prestigeobjekt einen Blumennamen haben.
 
Die haben halt vor 30 Jahren verpasst, den Markennamen zu ändern. Nicht jeder möchte im gross auf seinem Prestigeobjekt einen Blumennamen haben.
Den haben sie vor ca 15 Jahren geändert - von Redbull (als Bike-Marke) auf Rose.
Wenn die Assoziation zu einer Blume (mit weiblichem Namen!) so problematisch ist, dann verstehe ich nicht warum so viele den Faden anklicken - und ihre Beteiligung dann auch nöch öffentlich dokumentieren.😁
 
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