Jetzt hängt das vielleicht mit meinem Setting zusammen.
Ich vertrage keine Zugluft, dementsprechend kein Lüfter.
Bei -10 bis -15°C draußen bleibt auch das Fenster zu.
Was passiert denn bei Zugluft? Bei mir ist es so, dass ich auch keine Zugluft "vertrage", was aber eher bedeutet: Ich mag es nicht, wenn ich kalte Luft an den Beinen/in den Rücken bekomme beim Zwiften. Daher (ich sitze mit dem Rücken zum Fenster) ist das Fenster auch immer zu und die Kühlung geht bei mir von vorn auf den Oberkörper. Damit komme ich sehr gut zurecht.
Haupttreiber für Trainingsanpassung sind Zeit und Häufigkeit - Richtig?
Wie @Teutone schon angedeutet hat, gibts mehrere Varianten. Sehe ich jetzt wieder schön bei einer Bekannten: Family-bedingt (2 Kinder) hat sie pro Woche jeweils nur 1h Zeit am Tag und am Samstag 2h zum fahren, 1 Tag in der Woche macht sie Pause. Das Training findet komplett auf Zwift statt, im Sommer evt. mal eine Ausfahrt draußen. Bei ihr läuft alles über Intensität. Bis Anfang letzten Jahres wenig/kaum Struktur, dabei kam sie bei 62kg Gewicht auf 3,4W/kg. Dann haben wir mehr Struktur reingebracht und es ging nochmal aufwärts auf 4,2W/kg. Wäre mit längeren Grundlagenfahrten mehr dringewesen? Vermutlich, aber es geht einfach nicht.
Und im übrigen ist LIT das, was den wenigstens Indoor Spaß macht, da es einfach langweilig ist. Fahr doch lieber drinnen sowas wie 2x 20 Min SST und davor/danach jeweils 10 Min Warmup/Cooldown. Dabei kommst Du noch nicht in den kritischen Hitze-Bereich rein. LIT läufst Du dann draußen.

