• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Hallo,
auch aus meiner Sicht war das wieder eine super Veranstaltung, super organisiert, alles ohne Hektik. Sicherlich ist der Radweg ätzend, aber wahrscheinlich ist er kommendes jahr wieder raus, weil dann wieder eine andere Strecke gefahren wird.
Problematisch waren eigentlich nur die ersten 28 KM, weil da das halbe Feld mit ca. 300 - 350 Fahrern zusammen geblieben ist. Wie im vergangenen jahr direkt ein Berg, das hat für Entspannung gesorgt.

Schöne Grüße und in jedem Fall nächstes Jahr wieder!
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Problematisch waren eigentlich nur die ersten 28 KM, weil da das halbe Feld mit ca. 300 - 350 Fahrern zusammen geblieben ist.

Ich war auch im "halben Feld" unterwegs - mit 40,9 km/h laut meinem Tacho. Die vielen talentierten, belgischen und luxemburger Teilnehmer sind mir noch nicht mal aufgefallen, weil ich nicht so weit nach vorne kam. Spätestens im Kreisverkehr zog sich das Feld in die Länge.

Am 1. Anstieg hatte ich eine dänische Radgruppe überholt. Sie kamen über eine Stunde nach mir ins Ziel. Da hatte ich bereits geduscht und auf die Zieleinfahrt des Siegers der Strecke A gewartet.

Eine frühere Selektion hätte auch einen besseren Überblick für leistungsstärkere Fahrer bedeutet. So wurde die Platzierung eher ein Glücksspiel und spiegelt bei dem ein oder anderen nicht deren eigentliche Leistungsstärke wieder.

Am Ende hatte ich viele "Lutscher" ins Ziel gezogen, die sich wenig an der Führungsarbeit in der Gruppe beteiligt hatten. Mir war die Fahrzeit wichtiger als die Platzierung.
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Ich war auch im "halben Feld" unterwegs - mit 40,9 km/h laut meinem Tacho. Die vielen talentierten, belgischen und luxemburger Teilnehmer sind mir noch nicht mal aufgefallen, weil ich nicht so weit nach vorne kam. Spätestens im Kreisverkehr zog sich das Feld in die Länge.

Am 1. Anstieg hatte ich eine dänische Radgruppe überholt. Sie kamen über eine Stunde nach mir ins Ziel. Da hatte ich bereits geduscht und auf die Zieleinfahrt des Siegers der Strecke A gewartet.

Eine frühere Selektion hätte auch einen besseren Überblick für leistungsstärkere Fahrer bedeutet. So wurde die Platzierung eher ein Glücksspiel und spiegelt bei dem ein oder anderen nicht deren eigentliche Leistungsstärke wieder.

Am Ende hatte ich viele "Lutscher" ins Ziel gezogen, die sich wenig an der Führungsarbeit in der Gruppe beteiligt hatten. Mir war die Fahrzeit wichtiger als die Platzierung.

Ich kann Dir nur zustimmen! Da ich mich aus dem Gedrängel des "halben Feldes" raushalten wollte, habe ich mich am Kreisel dann relativ weit hinten befunden. Damit war die Chance eine bessere Gruppe zu erwischen aber dahin, war mir aber egal. Ich wollte nur unter drei Stunden bleiben, was mir gelungen ist (habe die 2. der Damen ins Ziel eskortiert). Ich wollte aber auch nicht den Fehler des letzten Jahres machen, wo ich die Nase dauernd im Wind hatte und bei KM 85 mit einem Oberschenkelkrampf belohnt wurde. Damals kam meine Gruppe so zwischen Platz 75 und 100 ins Ziel, ich nach 5 Minuten Pause im Bereich 150.
Sicherlich ist es aber besser und auch ungefährlicher, direkt nach ein paar KM einen Berg einzubauen, dann ist Ruhe. Ich habe am Sonntag den ersten Berg hoch einige überholt, denen hat man angesehen, dass sie froh sind, wenn sie den Berg überstehen, für die war nach dem lockeren einrollen Schicht im Schacht. Auf den ersten 28 KM hätte man in einer Gruppe von vielleicht 40-50 Fahrern viel schneller fahren können.
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Damals kam meine Gruppe so zwischen Platz 75 und 100 ins Ziel, ich nach 5 Minuten Pause im Bereich 150.

Das ist ja witzig! Dann waren wir letztes Jahr in der gleichen Gruppe unterwegs. Ich war zumindest sehr lange mit Kim Andersen unterwegs, der am letzten Anstieg anscheinend einen Krampf bekam und abreißen lassen musste.
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Das ist ja witzig! Dann waren wir letztes Jahr in der gleichen Gruppe unterwegs. Ich war zumindest sehr lange mit Kim Andersen unterwegs, der am letzten Anstieg anscheinend einen Krampf bekam und abreißen lassen musste.

Ich war letztes Jahr bis nach dem letzten Anstieg dabei, bin zwischenzeitlich immer auf Flachpassagen nach vorne gegangen, um das Tempo hoch zu halten, damit die Bergfahrer an den Anstiegen nicht zu frisch waren, dann wollte ich wieder Gas geben, bin aus dem Sattel und dann kam ein gewaltiger Oberschenkelkrampf (5 Minuten dehnen).:wut:
Wollte dann eigentlich nur noch ins Ziel rollen, dann hat mich aber noch eine 30köpfige Gruppe überholt und das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Hab dann auch mal gelutscht und die Gruppe am Stadteingang allesamt stehen lassen.
Aber ich kann behaupten, ich war beide Jahre mit der 2. Frau in einer Gruppe und das war beide Male Christine Kovelter! Schade nur, dass die Strecke dieses Jahr am Schluss nicht noch 10 KM länger war, dann hätten wir die 1. Frau noch angreifen können (waren 2:25Minuten), weil ich noch Saft ohne Ende hatte (bin halt mit meinen 88 kg ein Flachfahrer).
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Ich war letztes Jahr bis nach dem letzten Anstieg dabei, bin zwischenzeitlich immer auf Flachpassagen nach vorne gegangen, um das Tempo hoch zu halten, damit die Bergfahrer an den Anstiegen nicht zu frisch waren, dann wollte ich wieder Gas geben, bin aus dem Sattel und dann kam ein gewaltiger Oberschenkelkrampf (5 Minuten dehnen).:wut:

Bis zum Oberschenkelkrampf kann ich mich noch etwas daran erinnern. Es gab nur wenige in der Gruppe, die aktiv an der Tempoarbeit beteiligt waren. Vor dem drittletzten Anstieg war ich auch meist vorne, weil ich ein Interesse hatte, das große Feld mit der bestplatzierten Fahrerin wieder einzuholen. Ich erwähne nur den Ruf von hinten: "An der Windkante fahren!" Als die große Gruppe in Sicht war, bin ich noch aus der Gruppe gefahren.

Am letzten Anstieg hielt ich mich noch zurück, weil mir vorher die Kette vom Zahnkranz gefallen war. Dann kam vorne eine Antritt, so dass ich einfach mitging. Als ich an Kim Andersen vorbeifuhr, schaute ich mich noch um. Der konnte das Tempo nicht mitgehen und schien mit sich selber zu kämpfen.

Das war dann für mich praktisch der Startschuss um selber aus den Sattel zu gehen, um das Tempo vorne zu bestimmen. Am Anfang konnte nur ein Fahrer folgen. Nach der Abfahrt waren wir dann zu siebt unterwegs. Beim Kreiseln auf der Flachpassage waren wir aber nur zu viert. Am Ende habe ich für einen jungen luxemburgischen Fahrer den Sprint angezogen, wofür er sich im Ziel bedankt hat.

Dieses Jahr war mir schon im Vorfeld klar, dass es für mich auf der Strecke B viel schwerer sein wird. Es waren ja nur 5 Anstiege ;).
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Aber ich kann behaupten, ich war beide Jahre mit der 2. Frau in einer Gruppe und das war beide Male Christine Kovelter! Schade nur, dass die Strecke dieses Jahr am Schluss nicht noch 10 KM länger war, dann hätten wir die 1. Frau noch angreifen können (waren 2:25Minuten), weil ich noch Saft ohne Ende hatte (bin halt mit meinen 88 kg ein Flachfahrer).

Ich habe gerade die Fotos von den Siegerehrungen gesehen. Ich glaube, dass beim Anblick von Christine Kovelter in deiner Gruppe keiner so wirklich schnell fahren wollte :D
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Ich habe gerade die Fotos von den Siegerehrungen gesehen. Ich glaube, dass beim Anblick von Christine Kovelter in deiner Gruppe keiner so wirklich schnell fahren wollte :D

Da hast Du wahrscheinlich Recht!
Ich habe Christine Kovelter nach der letzten Abfahrt gefragt: "wieviele Frauen sind vor Dir?", da hat sie geantwortet, "nur eine". Daraufhin habe ich gesagt "dann wollen wir mal dafür sorgen, dass das so bleibt, häng Dich an mein Hinterrad". Das hat sie dann bis ins Ziel brav gemacht.
Sie ist schon eine ganz Nette und soweit ich das Siegerfoto interpretiere, könnte sie auch in anderen Disziplinen punkten. In einer Rennradgruppe könnte es durchaus passieren, dass der eine oder andere Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen kann, weil er sich so lange umgedreht hat.
Vielleicht sollten wir einen Fanclub gründen und sie dann im kommenden Jahr escortieren, damit sie nicht zum dritten Mal hintereinander Zweite wird.
Die 23. CharlyGaul wird wieder besser (obwohl ich zufrieden bin), weil ich im kommenden Winter wieder Krafttraining machen darf. Letzten Winter war drei Monate totale Pause angesagt wegen zwei OP's und zudem gar kein Training für die Beinkraft. Bei 88 kg fehlt das dann an den Anstiegen, obwohl die dieses Jahr ja wirklich sehr gut zu fahren waren.
 
AW: La Charly Gaul 2011 in Luxemburg

Letzten Winter war drei Monate totale Pause angesagt wegen zwei OP's und zudem gar kein Training für die Beinkraft. Bei 88 kg fehlt das dann an den Anstiegen, obwohl die dieses Jahr ja wirklich sehr gut zu fahren waren.

Starke Leistung!

2008 hatte ich mir bei einem Radunfall mehrere Knochen in der linken Hand gebrochen. 8 Wochen nach dem Entfernen einiger Klammern bin ich bei "Charly Gaul" gestartet. Die Vorderbremse, die man mit der linken Hand bedient, braucht man ja kaum.

Im Dauerregen konnte ich exakt die Vorjahresplatzierung einstellen, obwohl ich in der letzten Abfahrt wegen der sehr nassen Fahrbahn mehr gebremst hatte. Auf einen weiteren Krankenhausaufenthalt wollte ich verzichten.

Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei. Wenn ich aber auf die lange Strecke ausweichen sollte, kann ich nicht Christine Kovelter eskortieren ;)
 
Hallo an alle,

wie sieht es denn in diesem Jahr aus? Bei der Streckenwahl haben sich die Organisatoren doch einiges einfallen lassen, um au 1.450 HM auf der Kurzstrecke zu kommen. Kann jemand was zur Strecke sagen? Für mich, mit immer noch 89 kg, wird sie wohl zu schwer sein.

Schöne Grüße
 
Moin,

wieviel HM waren es denn die letzten Jahre?

bin zwar noch nie ein Rennen gefahren aber dafür dass das Rennen in einer etwas hügeligen Gegend stattfindet sind 1450hm ganz ok.
Die Steigungen scheinen auch nicht gerade die schwersten zu sein. Kenne sie aber glaub ich nicht alle oder ich errinnere mich nicht dran.

Ich überlege mir dieses Jahr auch teilzunehmen, von der Fitness her sollte es stimmen, aber bin ein bissl abgeschreckt von den Berichten hier. Wie gesagt, noch nie ein Rennen gefahren und in einer Gruppe bin ich auch noch nie richtig mitgefahren.

Mal schauen, vieleicht als letzter starten und dann langsam nach vorn arbeiten.

Hat wer vieleicht irgendwelche Tipps für mich?
Oder soll ich es besser sein lassen, und erst lernen wie man in einer Gruppe fährt???
 
Hallo,
Du solltest ruhig teilnehmen, das Rennen ist eigentlich ideal dafür, war auch vor 5 Jahren mein erstes Rennen, seitdem jedes Jahr. Die Strecke ist schon schwerer als in den vergangenen Jahren, da waren es in der Regel 1.200 HM. Man sollte allerdings die Berge nicht unterschätzen, es geht halt dauernd ruf und runter und es fällt einem schwer den richtigen Rhythmus zu finden. Gut für Dich als Neuling ist, dass es direkt aus der Stadt heraus bergauf geht, dadurch zieht sich das Feld sofort auseinander und man kann sich seine Gruppe suchen. Du solltest Dich am Beginn nicht zu sehr durch das Rennfeeling mitreißen lassen und überziehen, dann würdest Du merken, wie schwer die Luxemburger Berge sein können. Wenn Du als letzter startest, dann kommst Du nie mehr nach vorn, das ist utopisch, es sei denn, Du willst wirklich sehr langsam fahren.
Wo Du Dich aufstellst, das hängt von Deiner Form und Deinem Leistungsvermögen ab. Ich werde mich dieses Jahr, da ich nicht so fit bin wie in den vergangenen Jahren, in etwa in der Mitte aufstellen mit dem Ziel 30iger Schnitt. Das sollte drin sein, vor zwei Jahren lag ich noch bei rund einem 35iger Schnitt, die Strecke war leichter und die Form erheblich besser.
 
Zurück