Fünf Hauptrennen plus Bonus: Mehr Auswahl, mehr Chancen
Die Zwift Games sollen 2026 über mehrere Wochen stattfinden und das Format gegenüber dem Vorjahr ausbauen. Neben den fünf Hauptetappen kündigt Zwift erstmals eine sechste Bonusetappe an. Die fünf Hauptrennen sollen jeweils über eine Woche laufen, während die Bonuswoche (23. bis 29. März) zwei Optionen bieten soll. Darunter ein Zeitfahren gegen die Uhr oder ein schnelles, spielerisches Crit-Format.
Gewertet werden sollen weiterhin die Etappen 1 bis 5 in einer Gesamtwertung. Die Bonusetappen sollen eigene Ranglisten haben, aber keinen Einfluss auf das Gesamtklassement nehmen. Eine zusätzliche „Catch-up“-Woche (30. März bis 5. April) soll verpasste Etappen nachholbar machen oder Verbesserungsversuche ermöglichen.
Streckenliste: Sieben Routen in sieben Welten
Für 2026 soll es neue Strecken in verschiedenen Zwift-Welten geben – inklusive Längen- und Höhenangaben. Die Schwierigkeit soll im Verlauf ansteigen.
- Etappe 1 – Kaze Kicker (Makuri): 16,8 km, 134 m
- Etappe 2 – Hudson Hustle (New York): 20,3 km, 216 m
- Etappe 3 – Cobbled Crown (Richmond): 24 km, 288 m
- Etappe 4 – Peaky Pavé (Frankreich): 30,6 km, 368 m
- Etappe 5 – Three Step Sisters (Watopia): 37,8 km, 587 m
- Bonusetappe 6a – Epiloch TT (Schottland): 11,1 km, 94 m
- Bonusetappe 6b – Crit Cade (Crit City): 15,7 km, 136 m
Racing-Score-Kategorien und neue Auswertungen
Die Rennen sollen über das Zwift-Racing-Score-System in offene, fortgeschrittene und reine Frauen-Kategorien eingeteilt werden. Ergebnisse und Platzierungen möchte Zwift über eine zentrale Zwift-Games-Website abbilden, sowohl als Gesamtwertung (Etappen 1 bis 5) als auch pro Etappe inklusive Bonusetappen. Neu sind außerdem „Power Metrics“. Die Werte sollen die jeweilige Leistung mit der persönlichen Bestleistung der letzten 90 Tage vergleichen.
On-Demand ab 13. Februar: Punkte sammeln ohne Renndruck
Wer nicht ausschließlich in Startblöcken denkt, soll ab dem 13. Februar die neuen Strecken auch On-Demand abfahren können. Dabei sollen sich im Rahmen einer Zwift-Games-Kampagne inklusive Abzeichen, Freischaltungen und zusätzlicher XP, Punkte sammeln lassen. So können Streckenkenntnis und Timing auch ohne „Alles-oder-nichts“-Rennstress wachsen.
„Road to Glory“: Geführter Einstieg ins Zwift-Racing
Neu in diesem Jahr ist auch „Zwift Games Road to Glory“ (9. bis 20. Februar). Das Format soll als geführte Gruppenfahrt speziell Neueinsteiger ansprechen und Grundlagen von der Funktionsweise der Events bis zum Einsatz von Power-Ups und Sprint-Timing vermitteln. Wer bisher nur im Training unterwegs war, soll damit eine strukturierte Vorbereitung bekommen, bevor es in die eigentlichen Games geht.
Bonusetappe: Crit-Action oder Zeitfahren
In der Bonuswoche (23. bis 29. März) sollen Zwifter zwischen zwei sehr unterschiedlichen Formaten wählen können:
- Crit Cade soll schnell und spielerisch sein, mit Power-Ups, Boosts, Gefahrenfeldern und Lenkmanövern.
- Epiloch TT ist als klassisches Zeitfahren gegen die Uhr angekündigt.
Beide Optionen sollen eigene Ranglisten haben, aber nicht in die Gesamtwertung der Etappen 1 bis 5 eingreifen.
Partner und Ingame-Belohnungen
Shimano, Oakley und Wahoo sollen 2026 als offizielle Partner dabei sein. Je nach Anzahl absolvierter Etappen sollen sich Ingame-Items freischalten lassen. Nach einer Etappe soll etwa eine Oakley Sphaera Strike Brille verfügbar sein, nach drei Etappen ein Zwift Games 2026 Kit. Nach fünf beliebigen Etappen soll ein Oakley Velo Stelvio Helm freigeschaltet werden. Wer sechs Etappen absolviert, soll zusätzlich 6.000 XP bekommen.
Infos und Anmeldung
Mehr Infos zu Ablauf, Ergebnissen und Teilnahme findet ihr bei Zwift unter www.zwift.com.
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