Räder-Klau bei Visma-Lease a Bike 18 Bikes vor Vuelta-Etappe verschwunden

Mitten in den Starttagen der Vuelta a España trifft das Team Visma-Lease a Bike ein herber Rückschlag: In der Nacht vor der dritten Etappe sollen Diebe gleich 18 Rennräder aus dem Mechaniker-Lkw entwendet haben. Der Schaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt.
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Der Einbruch ereignete sich nach Angaben des Teams unmittelbar vor dem Teilstück von San Maurizio Canavese nach Ceres über 134,6 Kilometer. Laut übereinstimmenden Medienberichten verschafften sich Unbekannte Zugang zum Werkstatt-Lkw und nahmen das Material offenbar gezielt ins Visier. Betroffen sind auch die Räder von Kapitän Jonas Vingegaard, der am Vortag durch seinen Etappensieg ins Rote Trikot gefahren war. Für die Mannschaft bedeutete der Vorfall zusätzlichen logistischen Stress, da kurzfristig Ersatz organisiert werden musste. Wie das Portal Tuttobiciweb schreibt, sei das Team sogar auf geliehenes Material angewiesen gewesen, um die Etappe mit vollständiger Besetzung bestreiten zu können.

Die Polizei soll Ermittlungen aufgenommen und Spuren am Tatort gesichert haben. Offizielle Zahlen nannte Visma-Lease a Bike zwar nicht, doch laut italienischen Medien beläuft sich der Schaden auf rund eine Viertelmillion Euro. Die Mechaniker arbeiteten wohl bis kurz vor dem Start daran, die Fahrer einsatzbereit zu machen.

Auch Jonas Vingegaard selbst war am Sonntag zu Fall gekommen, konnte das Rennen aber fortsetzen und mit einem Etappensieg die Gesamtführung übernehmen. Die Vuelta 2025 war am Samstag in Italien gestartet und verläuft über mehrere Etappen zunächst durch Italien und Frankreich, bevor das Peloton Mitte der Woche nach Spanien wechselt. Damit müssen die Fahrer nicht nur sportliche Herausforderungen meistern, sondern auch mit organisatorischen Rückschlägen umgehen.

Was meint ihr – sind Teams bei großen Rundfahrten ausreichend gegen Diebstähle geschützt?

65 Kommentare

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  1. Am wirkungsvollen dürften wohl on der Tat ein paar Security-Mitarbeiter sein - so traurig und so aufwändig das ist.
    Wäre hier natürlich auch eine gute Lösung gewesen, wenn 3 Teams 3 Tage lang auf dem selben Parkplatz standen, hätte sich 1 Security-Mitarbeiter vermutlich gelohnt. Hinter her ist man aber ja auch immer schlauer.
  2. Angefangen bei einem Airtag
    Ist doch total lächerlich, als würden solche professionellen Banden sowas nicht finden.
  3. Wenn eine Spitzhacke reicht, kann das mit den Sicherheitsmaßnahmen aber auch nicht so richtig weit her sein.

  4. Hinter her ist man aber ja auch immer schlauer.
    Über den Punkt sollten die Teams nach Jahren des Diebstahls aus ihren LKW längst hinaus sein.
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