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Zentrierlehre anwenden

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Stimmt bei dem Zentrimaster auch die Mitte wenn man unterschiedliche Achsbreiten hat?

ja, mitte bleibt mitte, das ist gegeben. die ordentlich eingepasste zustellspindel stellt mit sehr kleinem umkehrspiel und rechts/linksgewinde beide arme gleichzeitig in die mitte des prismas. das ist in den meisten anwendungs fällen genau genug. wer's genauer haben will, wie gesagt auf umschlag an die uhr messen.

das einzige was ich an ihm ändern würde, aber das ist ja auch ne preisfrage und man muss das ja auch in einer relation sehen, wäre die bohrungen der führung in den vierkantrohren zu büchsen. die wellen sind wohl hart, die laufen nicht ein aber wohl die bohrungen aus. das wird lange dauern aber ist eben was grundsätzliches. diese büchsen kosten nicht die welt.
was mechanisch auf das messergebniss aber keine grossen auswirkungen haben dürfte, da die verstellung ja immer kollektiv geschieht.
dadurch ergibt sich nun auch ein gleicher verschleiss links/rechts.
 

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Re: Zentrierlehre anwenden
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Hallo,

Ich dreh das LR einfach im Zentrierständer um und messe die Unterschied im Abstand Felge Zentrierständerarm (bei meinem steht der Arm immer senkrecht).

Diese Methode ist - sorgfältig ausgeführt - ziemlich genau. Sie hat auch den Vorteil, dass man die Schnellspanner nicht herausnehmen muss.

Bei drei Laufradsätzen im Jahr würde ich es auf jeden Fall so machen. Wichtig ist natürlich so oder so ein stabiler Zentrierständer. Leider gibt es da preislich eine Lücke, die bis 50 EUR sind meistens zu wabbelig und die guten kosten 300. Warum bekommt man nichts stabiles für 100 EUR? Messuhr usw. müssen ja nicht sein.

Gruß
Andreas
 
AW: Zentrierlehre anwenden

Also, ein guter zentrierständer kostet geld, das ist klar. aber wenn jemand etwas geschickt mit schneid/werkzeug und bohrmaschine etc. umgehen kann, und auch das ein oder andere sägen und feilen nicht scheut, kann man sowas wie den centrimaster durchaus günstig nachbauen.
das ding besteht zu 80% aus halbzeugen, das heist man bekommt die sachen in jedem gut sortierten eisenwaren geschäft. die uhren gibts günstig zu kaufen und erleichtern ein arbeiten wesentlich. die kosten heute nix mehr, kriegt man für 15.-, das ist allemal genau genug.

drehbank und fräse wären natürlich schick, geht aber auch von hand. etwas für lange winterabende im keller.
 
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Hallo Wadenjunkie,



Warum erleichtern Sie das Arbeiten wesentlich im Vergleich zu einem Stück blech, an dem die (unrunde) Felge schleift?

Gruß
Andreas

weil ich im gegensatz zu einem lichtspalt, oder kratzgeräusch deren beginn und grösse ich ohne markierungen an der felge so oder so nur erahnen kann, mit einer uhr eine klare ansage hab. ich kann immer auf einen fixen referenzpunkt (z.b. null) einholen, der zeiger zeigt mir das. ganz beliebt mit ner uhr ist das "werte halbieren". sehr praktisch. versuch das mal mit nem lichtspalt oder einem kratzen:(
das ist und bleibt ne fummlerei und hat mit ordentlichem seriösen laufradbau nix zu tun.
ich sag's nochmal: man kann, wenn man den laufradbau grundsätzlich verstanden hat alles im rahmen machen. das ergibt für den einzelfall gute und brauchbare ergebnisse.
aber eine uhr hat was. probiers aus.
 
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Hallo Wadenjunkie,

weil ich im gegensatz zu einem lichtspalt, oder kratzgeräusch deren beginn und grösse ich ohne markierungen an der felge so oder so nur erahnen kann [...]

Ja, jetzt wo Du es sagst, klar. Ich muss immer einen ruhigen Moment abpassen, um das Geräusch wahrnehmen zu können. Wenn nebenan einer mit der Flex zugange ist oder so, kann ich nicht zentrieren..

Gruß
Andreas
 
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Das ist halt die Frage. Wenn man aus Spaß an der Freud Laufräder braucht, ist die Zeit, die man mit einem Schleiftaster/Lichtspalt und einer Zentrierlehre benötigt relativ egal. Wenn man davon leben will, ist es deutlich ein Unterschied, ob man 6 oder 9 Sätze pro Tag fertig bekommt. Da ist das Geld für ordentliches Werkzeug in zwei Wochen raus. Besser wird das Ergebnis dadurch nicht zwangläufig.
 
AW: Zentrierlehre anwenden

Das ist halt die Frage. Wenn man aus Spaß an der Freud Laufräder braucht, ist die Zeit, die man mit einem Schleiftaster/Lichtspalt und einer Zentrierlehre benötigt relativ egal. Wenn man davon leben will, ist es deutlich ein Unterschied, ob man 6 oder 9 Sätze pro Tag fertig bekommt. Da ist das Geld für ordentliches Werkzeug in zwei Wochen raus. Besser wird das Ergebnis dadurch nicht zwangläufig.


Nur gut, dass ich mein geld nicht mit Laufrädern verdienen muss:D
aber zum ergebniss:
mit der uhr ist ein besseres ergebniss zu erzielen. komm auch gleich dazu. die einzige frage die sich hier stellt ist, ob es grossen sinn macht ein laufrad auf unter 5 hundertstel einzuholen. das geben auch schon die meisten felgen gar nicht her.
ich hab jahrelang ohne uhren zentriert. es ist mir nie dauerhaft gelungen unter 1 zehntel zu bleiben. das war und ist für mich völlig ausreichend an einem laufrad.
mit den uhren schaff ich das in der halben zeit auf ein halbes zehntel wenn die felge das hergibt. aber darum gehts nicht primär. es geht um das was technisch machbar ist. und ich tu mir schwer einen lichtspalt von 0,1mm zu halbieren. geb ich ehrlich zu.

was ich noch anmerken wollte:
es geht mir immer um stehende laufräder. deswegen höre ich in der regel bei 0,08mm auf zu drehen. dann lieber ein paar mal mehr abdrücken, bringt mehr.
was ich an meinen laufrädern grundsätzlich immer mache ist, nach etwa 50km nochmal auf'n ständer und nachholen. viel isses aber nie. gehen manchmal noch ein zehntel weg, dannach sind sie aber immer gut.
 
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@wadenjunkie

Habe Deine (rhetorische) Frage: Wer brauch denn einen ... falsch, als echte Frage, verstanden. Sorry

PS ich habe so ein Einfachstgerät, gebe dir recht, man kann ein Rad hilfsweise sogar eingebaut mithilfe der Bremsklötze zentrieren. Aber schöner ist's schon mit gutem Gerät. Und eigentlich geht es mir um diesen Genuß beim Basteln, sonst könnte ich es ja gleich zu Lehrling in die Radwerkstatt geben (was ich bei Systemlaufrädern auch mache).
 
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was ich noch anmerken wollte:
es geht mir immer um stehende laufräder. deswegen höre ich in der regel bei 0,08mm auf zu drehen. dann lieber ein paar mal mehr abdrücken, bringt mehr.
was ich an meinen laufrädern grundsätzlich immer mache ist, nach etwa 50km nochmal auf'n ständer und nachholen. viel isses aber nie. gehen manchmal noch ein zehntel weg, dannach sind sie aber immer gut.
Das ist das, was ich mit "nicht zwangsläufig besser" meinte.
Was bringt Dir unter 0,5, wenns nach der ersten Fahrt wieder bei 1/10 ist.
Ausserdem:
Bei ordentlicher Spannung finde ich es schon schwierig (bzw. das ist dann der Teil, der richtig Konzentration erfordert), unter einer achtel Nippeldrehung sauber zu ziehen, so daß das auf dem Gewinde ankommt, und nicht nur die Speiche verdrillt. Das hat dann alles nichts mehr mit dem Ständer, Uhren oder einer Zentrierlehre zu tun, sondern nur noch mit einem guten Speichenschlüssel (da sind die AC-Nippel echt im Vorteil, bzw. bequemer im Handling) und einer guten Technik zum Gegenhalten, was bei runden Speichen echt eine Aufgabe ist.
Wenn Du da einen Profitip hast:), ich arbeite im Moment mit Wäscheklammern, an denen ich sehe, wie die Speiche mitdreht, und geh dann immer soweit zurück, daß die wieder gerade steht.
 
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Nur gut, dass ich mein geld nicht mit Laufrädern verdienen muss:D
aber zum ergebniss:
mit der uhr ist ein besseres ergebniss zu erzielen. komm auch gleich dazu. die einzige frage die sich hier stellt ist, ob es grossen sinn macht ein laufrad auf unter 5 hundertstel einzuholen. das geben auch schon die meisten felgen gar nicht her.
ich hab jahrelang ohne uhren zentriert. es ist mir nie dauerhaft gelungen unter 1 zehntel zu bleiben. das war und ist für mich völlig ausreichend an einem laufrad.
mit den uhren schaff ich das in der halben zeit auf ein halbes zehntel wenn die felge das hergibt. aber darum gehts nicht primär. es geht um das was technisch machbar ist. und ich tu mir schwer einen lichtspalt von 0,1mm zu halbieren. geb ich ehrlich zu.

was ich noch anmerken wollte:
es geht mir immer um stehende laufräder. deswegen höre ich in der regel bei 0,08mm auf zu drehen. dann lieber ein paar mal mehr abdrücken, bringt mehr.
was ich an meinen laufrädern grundsätzlich immer mache ist, nach etwa 50km nochmal auf'n ständer und nachholen. viel isses aber nie. gehen manchmal noch ein zehntel weg, dannach sind sie aber immer gut.

Damit bekommst du nie eine gleichmäßige Speichenspannung am Felgenstoß hin. Ich setze mehr auf gleichemäßige Spannung als auf 100% rund laufende Felge.
 
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Damit bekommst du nie eine gleichmäßige Speichenspannung am Felgenstoß hin. Ich setze mehr auf gleichemäßige Spannung als auf 100% rund laufende Felge.


ich hab mir noch überlegt, ob ich es dazuschreiben sollte. aber ich wusste das du das übernimmst.:D
nochmal: es macht keinen sinn, eine felge stundenlang auf dem ständer auf null zu ziehen. das ist blödsinn. selbst wenn es machbar wäre, davon bleibt im betrieb nix übrig. natürlich wird einer gleichmässigen speichenspannung einem perfekten rund und planlauf der vorzug gegeben.
für mich ist ein laufrad in ordnung, wenn es dauerhaft bei 0,1-0,15 mm im betrieb steht. mir ist noch nie eine speiche gebrochen.

achja, und der felgenstoss selbst ist mir sowas von banane. bei den meisten felgen fällt die uhr am felgenstoss im rundlauf um 2 zehntel ein, um danach wieder auf den voherigen wert anzusteigen. das ist konstruktiv bedingt und in ordnung. felgen die am stoss an der bremsfläche nicht plan sind verwende ich nicht oder schick sie zurück.
 
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..ich arbeite im Moment mit Wäscheklammern, an denen ich sehe, wie die Speiche mitdreht, und geh dann immer soweit zurück, daß die wieder gerade steht....

ich sachs mal wie rüdiger::D
kann man so machen muss aber nicht. du kannst aber auch fähnchen aus isolierband kleben. is stabiler. ein weiterer vorteil der uhr: an diesem punkt überdreh ich die speiche um den wert x, um dann wieder auf den sollwert zurückzudrehen. das zurückdrehen des nippels nimmt die torsion der speiche raus und du bist auf der sicheren seite. warum soll ich etwas schätzen, wenn ichs messen kann?
ich arbeite schon berufsbedingt seit 30 jahren tagtäglich mit messuhren. ich seh überhaupt keinen grund, sie nicht am ständer zu verwenden.
die kosten doch nix.
 
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Damit bekommst du nie eine gleichmäßige Speichenspannung am Felgenstoß hin. Ich setze mehr auf gleichemäßige Spannung als auf 100% rund laufende Felge.

Mal 'ne dumme Frage aus dem Amateuerlager:p

ich war immer der Auffassung, daß ich ein Rad zentriere, damit es rund läuft, nicht aus musikalisch-ästhetischen Gründen.
Da ich das mit der gleichmäßigen Spannung schon öfter gehört habe (natürlich meist mehr oder weniger verkürzt, bzw. zusammenhanglos) bitte mal zum mitschreiben, warum?
Klar ist mir, daß ein ausreichend abgedrücktes Rad tendenziell relativ gleichmässige Speichenspannung über alle Speichen hat, bzw. daß extrem abweichende Speichenspannungen auf irgendeinen Fehler hinweisen. Z.B. auf "verspannte" Speichen, die sich beim ersten Ausritt setzen und damit ist die 8 wieder da.
Wenn die Felge aber nun partout nicht homogen ist (gerade am Stoß) dann zentrier ich doch auf Rundlauf, oder wie?
 
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Mal 'ne dumme Frage aus dem Amateuerlager:p

ich war immer der Auffassung, daß ich ein Rad zentriere, damit es rund läuft, nicht aus musikalisch-ästhetischen Gründen.
Da ich das mit der gleichmäßigen Spannung schon öfter gehört habe (natürlich meist mehr oder weniger verkürzt, bzw. zusammenhanglos) bitte mal zum mitschreiben, warum?
Klar ist mir, daß ein ausreichend abgedrücktes Rad tendenziell relativ gleichmässige Speichenspannung über alle Speichen hat, bzw. daß extrem abweichende Speichenspannungen auf irgendeinen Fehler hinweisen. Z.B. auf "verspannte" Speichen, die sich beim ersten Ausritt setzen und damit ist die 8 wieder da.
Wenn die Felge aber nun partout nicht homogen ist (gerade am Stoß) dann zentrier ich doch auf Rundlauf, oder wie?

man/frau lernt nie aus
zentrieren = in die Mitte bringen

das andere wäre Höhen und Seitenschlag justieren
:dope:
 
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Hallo,

wie weiss ich in welchem Loch der Nabe die "Schlüsselspeiche"beim Arbeitsvorgang "Einspeichen" die 1. Speiche ist - lt. diverser Anleitungen im Netz sollte die Schlüsselspeiche dann im 1 oder 2. Speichenloch der Felge rein - es bleibt aber rel. offen wo die Schlüsselspeiche in der Nabe genau sitzen soll.
Danke für Tips vorab !
 
AW: Zentrierlehre anwenden

Hallo,

wie weiss ich in welchem Loch der Nabe die "Schlüsselspeiche"beim Arbeitsvorgang "Einspeichen" die 1. Speiche ist - lt. diverser Anleitungen im Netz sollte die Schlüsselspeiche dann im 1 oder 2. Speichenloch der Felge rein - es bleibt aber rel. offen wo die Schlüsselspeiche in der Nabe genau sitzen soll.
Danke für Tips vorab !

Technisch gesehen ist das wumpe. Der Künstler allerdings legt Wert darauf, das Logo auf der Nabe durch das Ventilloch lesen zu können. Je nach Kreuzung also von dem Loch, das am Logo liegt versetzen.
 
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