Wie wichtig ist Ausgleichstraining?

Dieses Thema im Forum "Fitness und Training" wurde erstellt von Popeye112, 12 Februar 2018.

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  1. Popeye112

    Popeye112 MItglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2008
    Beiträge:
    39
    Hallo, ich fahre im Jahr so 10000 km Rad ( Mountainbike und Rennrad zusammen ).
    Gehe ca. einmal pro Woche Laufen und einmal pro Woche schwimmen.
    Aus gesundheitlichen Gründen darf ich jetzt nicht mehr Laufen.
    Da mir Schwimmen eigentlich kaum Spaß macht und ich weinger Zeit zum Sport habe, bin ich am Überlegen die 10000 km Radfahren im Jahr beizubehalten und auf das Schwimmen zu verzichten.

    Wie wichtig findet ihr Ausgleichstraining in diesem Hobbyumfang?

    Würdet ihr eher das Schwimmen beibehalten und das Radfahren etwas einschränken oder nur noch radfahren um die Radform die ich für diverse Marathons brauche beizubehalten.

    Im voraus schonmal vielen Dank für eure Meinung.
     
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  3. Alu-Renner

    Alu-Renner Aktives Mitglied

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    442
    Ich würde das Schwimmen beibehalten. Es bietet ein sehr gutes Ausgleichstraining und ist auch gut für den Rücken und Rumpf allgemein. Wenn es dir aber eben keinen Spass macht, dann würde ich zum Ausgleich zumindest Stabilisationsübungen machen. Dazu muss man auch nicht zwangsläufig ins Fitnessstudio. Und dann eben nur noch Rad fahren :)
     
  4. dr_big

    dr_big Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6 August 2009
    Beiträge:
    202
    Versuchs doch mal mit CrossFit. Das ist insbesondere für Rumpf und Stabi gut. Ich finde es ideal als Ausgleich zum Radeln.
     
  5. Marathonquaeler

    Marathonquaeler Aussteiger

    Registriert seit:
    14 Juli 2005
    Beiträge:
    9.009
    wichtig ist das Dehnen nicht zu vernachlässigen, gerade wenn man nur Rad fährt
     
    thomaspan gefällt das.
  6. thomaspan

    thomaspan Überlandradler

    Registriert seit:
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    4.732
    Ja, man verkümmert ganz schön aufm Radel.

    Zum Ausgleichssport: Schwimmen ist ausgezeichnet, aber wenn man nicht mag, sollte mans lassen. Schon mal über Rudern (trocken) nachgedacht. Traininert so ziemlich den ganzen Körper.
     
  7. Popeye112

    Popeye112 MItglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2008
    Beiträge:
    39
    Ich glaube ich bleibe dann lieber beim Schwimmen und fahre etwas weniger Rad.

    Was mich halt interessieren würde, bringt mir das mehr bei einem Radmarathon als wenn man nur Rad fährt.
     
  8. mäcpomm

    mäcpomm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24 Mai 2007
    Beiträge:
    702
    Ich denke die Frage ist wie Du Rad fährst.
    Wenn ich bedenke was die Elite Software nach einem FTP test von mir wollte (sie schlägt einen Trainingsplan vor) hat das nix mit dem zu tun was ich seit 2011 auf dem Rad so mache.... ich bin fast ausschließlich spazieren gefahren.

    Nach x harten Trainingstagen auf dem Rad kann ich mir vorstellen das eine lockere Schwimmeinheit nicht gerade schädlich ist.
     
  9. JA2

    JA2 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3 November 2010
    Beiträge:
    1.563
    als ausgleich/ergänzung bevorzuge circuit training mit körper- und fremdgewichten,balanceboard-(kraft-)übungen und konventionelles KT.
    ob das dem radfahren hilft, ist umstritten ... ich denke ja es hilft schon ganz allein aus dem grund, weil es die allgemeine fitness verbessert.
    außerdem beugt es muscle loss vor und stärkt die kochen (bone density) und soll den "abbau" der testosteroneproduktion verlangsamen.
    cool down und das dehnen nach dem training, wettkampf ist für mich ein muss.

    obwohl ich immer ein schneller schwimmer war, hat mir schwimmen nie spaß gemacht. also habe ich's nach dem studium aufgegeben ;)
    streckentauchen dagegen war sogar eine zeitlang teil meines radsporttrainings und macht mir heute noch spaß
     
  10. capt_pierce

    capt_pierce MItglied

    Registriert seit:
    3 Januar 2018
    Beiträge:
    49
    Ich komme gerade vom Crossfit... tippen geht noch viel mehr nicht... o_O

    Also ich finde das Konzept ziemlich gut. Es gibt Cardioelemente wie Rad-, Ski- oder Ruderergometer. Kraft- und Stabilisierungsübungen.
    Eigentlich ein Rundum-Sorglos-Paket in 60 bis 90 Minuten.

    Ich kann es als Ausgleich zur doch recht einseitigen Belastung auf dem Rad nur empfehlen.

    Gruß Frank
     
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  11. CarlTheodor

    CarlTheodor Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Bei mir ist das gerade umgekehrt: Für mich ist das Radfahren / Laufen Ausgleichstraining, weil mein Haupt- und Wettkampfsport (Tischtennis) gerade die Ausdauerkomponente nicht bietet, die mir guttut.

    Gruß CT
     
  12. andreas s

    andreas s bewegt ein(en) Ti-ger

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    Wenn man Schwimmen als Ausgleichssport nicht mag, ist das als Ausgleichssport scheiße. Ich finde es gut, hab es vor 40 - 50 Jahren im Wettkampf praktiziert und mir tut es gut.
    Wenn man nur Rad fährt, bezahlt man das nach Jahren mit einer eingeschränkten Beweglichkeit. Der Prozess ist bei ansonsten gesundem Körper langsam schleichend und wird vom Betroffenen selbst kaum bemerkt. Intensive MTB-Einheiten mit trialähnlichen Einlagen vermindern durch geradezu gymnastische Bewegungen auf dem Rad den Fortschritt der Bewegungseinschränkung.

    Wie wäre es mit gymnastischen Übungen oder Yoga?
     
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  14. JA2

    JA2 Aktives Mitglied

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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2018
  15. Popeye112

    Popeye112 MItglied

    Registriert seit:
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    39
    Das wäre ja super, wenn MTB als Ausgleichstraining zählt...das mach ich eigentlich zu 50%.
    Denke ich eerd erstmal weiter zusätzlich zum Schwimmen gehen.
     
  16. andreas s

    andreas s bewegt ein(en) Ti-ger

    Registriert seit:
    27 Dezember 2008
    Beiträge:
    5.241
    Nur mit der genannten Einschränkung auf Trialeinlagen. Stupides Waldautobahnbolzen wäre kaum anders als Rennradfahren.
     
  17. mäcpomm

    mäcpomm Aktives Mitglied

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    Genau. Ich fahre manchmal mit dem Fatbike einfach quer durch den Wald.
    Natürlich ohne Megabremsspuren. Schön langsam mit Stehversuchen um die weitere Strecke auszugucken.
    Ins Schwimmbad schaffe ich es aus Faulheit leider viel zu selten.

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  18. Beinbiest

    Beinbiest Wir müssen alles anzünden! ㋡

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    1 Februar 2013
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    Trial? Nebenbei? :eek:
     
  19. andreas s

    andreas s bewegt ein(en) Ti-ger

    Registriert seit:
    27 Dezember 2008
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    5.241
    Ich schrieb oben von trialähnlichen Einlagen. Damit gemeint sind keinesfalls die Hindernisse, die auf einem WM-Lauf im Weg stehen, sondern z.B. Standübungen oder die Fahrt über natürliche und unnatürliche Stufen unterschiedlicher Höhe, etc.. Also alles, was auf dem Rad besondere Gewichtsverlagerung und damit einher gehend Beweglichkeit und Muskelkraft fordert.
    Ja, ich finde, das sollte ein sportlich orientierter MTB-Fahrer nach einer gewissen Zeit der Übung "nebenbei" beherrschen.
     
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  20. Beinbiest

    Beinbiest Wir müssen alles anzünden! ㋡

    Registriert seit:
    1 Februar 2013
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    880
    Die flummiartige, sattellose Fortbewegung über Hindernisse hatte ich tatsächlich im Sinn, deswegen die Verwunderung, dass das jemand einfach so nebenbei macht.:D
     
  21. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    998
    Ich habe diese Wintersaison das Schwimmen quasi für mich entdeckt, meine Kraultechnik ist stümperhaft hoch zehn, doch mittlerweile habe ich ne viel bessere Körperspannung und spüre Muskeln im Oberkörper, die sich bis dato gut versteckten. :D Ergo wird das mein Ausgleich zum RR werden, wahrscheinlich buche ich mir irgendwann einen Technikkurs.
     
  22. mäcpomm

    mäcpomm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24 Mai 2007
    Beiträge:
    702
    Der lohnt auf jeden Fall.

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