• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Wie würdet Ihr für mehr Ausdauer trainieren?

Wieso hier einige den armen Kerl so angiften verstehe ich auch nicht. ....was ist daran schlecht oder wieso sollte man ihn deswegen angreifen?

Wir sagen halt wie es ist. Wenn das für dich so nicht ok ist, probier mal Instagram aus - da finden immer alle alles toll und schicken ganz viel Love 😍😍😍
 
Ich kann zwar auch nicht nachvollziehen, wie man inkl. MdRzA nur auf 2700km kommt. Aber sei es drum.
Was ich unter diesen Rahmenbedingungen machen würde.

Jeden expliziten Leistungstest würde ich mir schenken.

Die 2 Fahren draußen möglichst lang gestalten und langsam aber kontinuierlich z.b. um 5-10% steigern, Würde die HF beobachten, mich aber eher am subjektiven Belastungsgefühl orientieren, sodass es angenehm anstrengend ist.

Zwischendrin auf der Rolle nur V02max Intervalle. Eher sowas wie 4x4, Serie(n) 30/30. Immer Isoeffort. Also an die maximale Leistung herantasten, die man über die Serie aufrechterhalten kann,

. Die MdRzA-Fahrten habe ich auf der Rückfahrt auch immer eher als Sprintetappe genutzt.
genau so, aber echte harte Sprints von 5-30 Sek und mit 3-5 min locker dazwischen

Da wäre dann insgesamt genug Struktur drin, um den Trainingseffekt bei gegebenen Umfang zu maximieren. Sprints und V02max setzen aber eine gewisse Leidensbereitschaft, vor allem auf der Rolle, voraus
 
stimmen die km wirklich?

allein mein echt sehr kurzer Arbeitsweg mit 6km am Tag (2x 3km) sind uebers Jahr gesehen bereits ueber 1300km
 
Ich kann zwar auch nicht nachvollziehen, wie man inkl. MdRzA nur auf 2700km kommt. Aber sei es drum.
Was ich unter diesen Rahmenbedingungen machen würde.

Jeden expliziten Leistungstest würde ich mir schenken.

Die 2 Fahren draußen möglichst lang gestalten und langsam aber kontinuierlich z.b. um 5-10% steigern, Würde die HF beobachten, mich aber eher am subjektiven Belastungsgefühl orientieren, sodass es angenehm anstrengend ist.

Zwischendrin auf der Rolle nur V02max Intervalle. Eher sowas wie 4x4, Serie(n) 30/30. Immer Isoeffort. Also an die maximale Leistung herantasten, die man über die Serie aufrechterhalten kann,


genau so, aber echte harte Sprints von 5-30 Sek und mit 3-5 min locker dazwischen

Da wäre dann insgesamt genug Struktur drin, um den Trainingseffekt bei gegebenen Umfang zu maximieren. Sprints und V02max setzen aber eine gewisse Leidensbereitschaft, vor allem auf der Rolle, voraus
Interessanter Ansatz.

Es fehlt Grundlage und du schlägst Anaerob-Training weit jenseits der Schwelle vor?

Bin jetzt wirklich kein Trainings-Guru. Was soll das bringen?

g.
 
Interessanter Ansatz.

Es fehlt Grundlage und du schlägst Anaerob-Training weit jenseits der Schwelle vor?

Bin jetzt wirklich kein Trainings-Guru. Was soll das bringen?

g.
Ich bin auch kein Guru, aber so wie ich das verstanden habe macht es bei so wenig Trainingszeit schon Sinn in der zur Verfügung stehenden Zeit möglichst hohe Trainingsreize zu setzen.
Da nur in GA1 rumzugurken würde ja nicht viel bringen.
 
Ich bin auch kein Guru, aber so wie ich das verstanden habe macht es bei so wenig Trainingszeit schon Sinn in der zur Verfügung stehenden Zeit möglichst hohe Trainingsreize zu setzen.
Da nur in GA1 rumzugurken würde ja nicht viel bringen.

Das stimmt sogar wenn man einschlägige Studien betrachtet.
Aber das sollte jeder für sich ausprobieren - wenn man da zu viel Ergeiz reinsteckt, kommt man vermutlich schnell in einen ungesunden Bereich bzgl. Überlastung von Muskeln und Sehnen.

Bei dem Zeitbudget würde ich aber jetzt auch weder einen FTP Test machen, noch irgendwelche Trainingspläne schmieden. Einfach fahren worauf man Lust hat - dich wird in diesem Stadium jeder gefahrene Kilometer weiterbringen.

Allerdings muss man halt wirklich realistisch bleiben.
Es gibt kein Wundertraining das ohne Aufwand eine Leistung bietet wie 10-15h/Woche radeln.
 
Ich habe in meinem Vorschlag die Rahmenbedingungen als gegeben akzeptiert
Es fehlt Grundlage und du schlägst Anaerob-Training weit jenseits der Schwelle vor?
Als ersten Punkt habe ich vorgeschlagen, so viel Grundlage zu fahren, wie es zeitlich möglich ist.

Davon ab ist in der Literatur sehr wohl gezeigt worden, dass selbst sehr wenig, kurze Sprints, vor allem bei schlecht Trainierten, auch in Bezug auf aerobe Ausdauer gute Ergebnisse zeigen.
Ebenso ist gezeigt worden, dass der polarisierte Ansatz auch mit geringem Umfang funktioniert.
 
In jedem Beitrag hier steckt viel richtiges und ich fasse es mal auf meine Art zusammen für den TE - Rad fahren kommt von Rad fahren.
Oder anders - versucht erst einmal eine gute Grundlage (GA1 und 2) zu schaffen und bau dann mit Intervalltraining darauf auf. Bei der Schilderung Deiner Eckdaten wird das sowieso etwas länger dauern, aber so isses nu ma.
 
Ich schlage vor unabhängig vom Inhalt abgesehen (im Hinblick auf die vorgegebenen Rahmenbedingungen finde ich finde @Osso Vorschlag super), an der Konsistenz zu arbeiten -> max 3 Ruhetage hintereinander.
 
stimmen die km wirklich?

allein mein echt sehr kurzer Arbeitsweg mit 6km am Tag (2x 3km) sind uebers Jahr gesehen bereits ueber 1300km
Ja, sind 24km/Tag, bin aber nicht an 265 Tage gefahren. Habe auch erst Mitte 2023 damit angefangen, weil es vorher nicht so organisiert war (arbeite an 2 Arbeitsplätzen) – dann auch nur 2-3 Tage in der Woche. Manchmal auch gar nicht, weil es z.B. geregnet hat (ich mag diese Regenkluft nicht).

Eigentlich wollte ich gar nicht mdRzA (weil Rechner fast immer mit muss) – weil ich aber mehr fahren wollte, habe ich es dann forciert, organisiert und teilweise auf dem Rückweg, wenn der Rechner mal am Arbeitsplatz bleiben konnte, auch ‘ne Xtrarunde drangehangen…
 
Ja, sind 24km/Tag, bin aber nicht an 265 Tage gefahren. Habe auch erst Mitte 2023 damit angefangen, weil es vorher nicht so organisiert war (arbeite an 2 Arbeitsplätzen) – dann auch nur 2-3 Tage in der Woche. Manchmal auch gar nicht, weil es z.B. geregnet hat (ich mag diese Regenkluft nicht).

Eigentlich wollte ich gar nicht mdRzA (weil Rechner fast immer mit muss) – weil ich aber mehr fahren wollte, habe ich es dann forciert, organisiert und teilweise auf dem Rückweg, wenn der Rechner mal am Arbeitsplatz bleiben konnte, auch ‘ne Xtrarunde drangehangen…
Da du mit Rolle und PM für deine Kilometer-Leistung ja ohnehin unglaublich gut aufgestellt bist: Wie wäre es mit einem Pendlerrad/Umbau mit Träger für eine Notebook-Tasche?

Gerade der Weg nachhause bietet sich für sowas an, wenn du da deine 12 Kilometer auf gut dreißig ausdehnst brächte das eine Menge und würde wegen der 40 Minuten Extra-Zeit kaum jemanden stören.

g.
 
Also, fahren fahren fahren… das mache ich ja im Rahmen meiner vorhandenen Zeitfenster. MdRzA, kurze Sprintstrecken, Graveltouren und GA-Trainingsausfahrten – wie es eben so ging. Habe versucht, immer mehr zu fahren und mich von 2.000 (2022) auf 2.700 km (2023) gesteigert.

Klar ist:
• manchmal hatte ich zu wenig Energie getankt bzw. die regelmäßige Zufuhr unterschätzt
• auch der Rest des Körper sollte trainiert werden – daher, wenn es zeitlich drin ist – kurzes Krafttraining

Jetzt ist der Smartrainer da und soll eben bis ca. Mai/Juni, die Ausfahrten flankieren, wenn diese z.B. wegen zu kleiner Zeitfenster oder Wetterbedingungen ausfallen. Regelmäßigkeit habe ich auch schon auf dem Plan, mich ein bisschen eingelesen (letztes Tourheft zum Thema »Training«)… aber nun merke ich, das ich zwar regelmäßig auf dem Smarttrainier sitze, aber leider kommen dann immer Tage dazwischen, wo es nicht geht und der Zwifttrainingsplan dann quasi wieder nicht mitläuft.

Die Eingangfrage hätte ich vielleicht präziser stellen sollen - jedenfalls weiß ich nicht was Sinn macht: eben doch den Trainingsplan durchziehen, auch wenn es zeitlich nicht aufgeht (die Workouts gibt es ja auch einzelne, man könnte sie also manuel abfahren) oder einfach immer die Intervalle nehmen die am geeignetsten sind (bzgl. Dauer und Intensität)? Oder nur langweilige GA1 + GA2 fahren?
 
Da du mit Rolle und PM für deine Kilometer-Leistung ja ohnehin unglaublich gut aufgestellt bist: Wie wäre es mit einem Pendlerrad/Umbau mit Träger für eine Notebook-Tasche?

Gerade der Weg nachhause bietet sich für sowas an, wenn du da deine 12 Kilometer auf gut dreißig ausdehnst brächte das eine Menge und würde wegen der 40 Minuten Extra-Zeit kaum jemanden stören.

g.
Im Sommer bin ich immer irgendwie immer lieber mit dem Singelspeed oder dem CX/Gravel gefahren ;-) Mein Randonneur musste nach einem versuchten Diebstahl erstmal repariert werden und auch sonst fitgemacht werden – seit Nov. ist das nun im Einsatz und nutze dann auch 2 back roller für Laptop und Wechselklamotten.
 
Also, fahren fahren fahren… das mache ich ja im Rahmen meiner vorhandenen Zeitfenster. MdRzA, kurze Sprintstrecken, Graveltouren und GA-Trainingsausfahrten – wie es eben so ging. Habe versucht, immer mehr zu fahren und mich von 2.000 (2022) auf 2.700 km (2023) gesteigert.

Klar ist:
• manchmal hatte ich zu wenig Energie getankt bzw. die regelmäßige Zufuhr unterschätzt
• auch der Rest des Körper sollte trainiert werden – daher, wenn es zeitlich drin ist – kurzes Krafttraining

Jetzt ist der Smartrainer da und soll eben bis ca. Mai/Juni, die Ausfahrten flankieren, wenn diese z.B. wegen zu kleiner Zeitfenster oder Wetterbedingungen ausfallen. Regelmäßigkeit habe ich auch schon auf dem Plan, mich ein bisschen eingelesen (letztes Tourheft zum Thema »Training«)… aber nun merke ich, das ich zwar regelmäßig auf dem Smarttrainier sitze, aber leider kommen dann immer Tage dazwischen, wo es nicht geht und der Zwifttrainingsplan dann quasi wieder nicht mitläuft.

Die Eingangfrage hätte ich vielleicht präziser stellen sollen - jedenfalls weiß ich nicht was Sinn macht: eben doch den Trainingsplan durchziehen, auch wenn es zeitlich nicht aufgeht (die Workouts gibt es ja auch einzelne, man könnte sie also manuel abfahren) oder einfach immer die Intervalle nehmen die am geeignetsten sind (bzgl. Dauer und Intensität)? Oder nur langweilige GA1 + GA2 fahren?
Okay, Smarttrainer noch dazu... Alles gut.

Was uns allen klar sein muss: Individuelle Performance kann man nicht kaufen, die muss man sich erarbeiten.

Ich kenne es auch aus der Musik-Ecke, dass Rookies ab einem gewissen Kohle-Niveau in extremes High-End richtig Asche investieren und glauben, dadurch besser zu werden.

Auch da: Ohne mindestens täglich eine halbe Stunde Üben am Instrument hilft einem selbst eine Stradivari nicht.

Was beim Rennrad-Fahren extrem hilft ist, sich einer Gruppe anzuschließen. Davon habt ihr ja in HH einige.

Da gibt's dann alles: 2 bis 3 Stunden (oder mehr, wenn man will) motivierendes Gruppen-Training für lau 2 bis 3 mal pro Woche: Windschatten, Sprints, Sabbeln und, witzigerweise: Netzwerken. Hier bei uns wurden auf dem Rad schon Arbeitsverträge wasserfest gemacht. Rennrad ist ehrlicherweise tatsächlich eine Mannschafts-Sportart.

Und so ganz nebenbei wird man dann über die Regelmäßigkeit schon ziemlich gut auf dem Rad.

g.
 
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