Ich hatte jahrelang einen BC800 von
Sigma an meiner Trekkingschlampe (km, Tages-km, km/h, Tagesdurchschnitt, Fahrzeit, Uhrzeit). Das klappte ganz gut, aber ich bin einer großer Freund von Statistiken und tausend Auswertungen. Vor allem reizte mich die Höhenmeter-Geschichte.
Mit meinem neuen Renner habe ich mir einen Ciclomaster 436M besorgt. Tolles Gerät, viele Funktionen und Unterfunktionen. Was ich schätze: Neben dem oben genannten gibt es Steigungsmesser in % und Höhenmeter pro Stunde, kumulativen Höhenmetermesser, Temperatur (wirklich nicht unwichtig!), kumulative Zeit, Leistungsmesser (eher Quatsch und ziemlich ungenau) sowie einen nachrüstbaren Trittfrequenzmesser.
Der ist imho für alle die wichtig, die an ihrer Technik arbeiten müssen/wollen. Bei mir z.B. war die Frequenz viiieeeeeel zu niedrig, das Umstellen per Uhr (15 sec zählen und mal vier nehmen) funktioniert in der Praxis nicht - man will ja auch fahren und genießen.
Für mich das Beste ist die USB-Schnittstelle für den PC - feine Auswertung mit Höhenprofilen, das macht die Winterabende erträglich.
Außerdem möglich: Nutzung auf zwei Rädern.
Allerdings ist das Teil recht teuer (bis 160 Euronen).
Sehr wichtig ist auch eine Pulsmessung. Ich habe mir dazu schon zu Saisonbeginn eine PC14 von
Sigma geholt (damals 60 Euro). Die trägst Du wie eine Armbanduhr (oder am Lenker), sie ist ziemlich präzise und zeigt Dir neben Puls, Durchschnittspuls und Maximalpuls auch einstellbare Zonen an, z.B.: wieviel Prozent der Fahrzeit lag mein Puls über 160.
Der Kalorienzähler ist freilich ein Witz. Fährst Du mal langsamer und hast ihn vorher auf zügiges Fahren geeicht, dann zählt er auch die verbrannten Kalorien viel zu schnell hoch. Der multipliziert einfach die Fahrzeit mit einem vorher eingegebenen Faktor.
Kalorienzähler brauchen imho auch nur die geschätzten Kollegen hier, die zum Zwecke der Gewichtsreduktion / -kontrolle fahren.
Viele Grüße,
Kentucky