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cpra

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Ich habe mir mal mein Revier "Dreiländereck Deutschland - Niederlande - Belgien" unter dem Gesichtspunkt der climbr-Prämisse angeschaut:


Wohl dem, der echte(!) Berge in seinem Revier hat, Christopher! Es mag aus dessen Position wahrscheinlich unvorstellbar klingen, aber in flacheren Regionen wird von Menschen die Bezeichnung Berg umgangssprachlich gerne auch verwendet für etwas, das eigentlich nicht mehr als ein Hügel ist. Erlaube mir also bitte die Überlegungen:
  • Sind vielleicht Berge und Anstiege nicht auch im gewissen Sinne relativ zu sehen?
  • Vielleicht sind sie auch mehr als die nackten Zahlen hergeben und werden zudem auch emotional geprägt?

In meinem Revier vermisse ich zum Beispiel viele Anstiege des Amstel-Gold-Race. Da fallen Anstiege mit Namen und Tradition dem Algorithmus zum Opfer. Cauberg. Bemelerberg. Loorberg. Keutenberg. Eyserbosweg. Nur um ein paar zu nennen. Hügel, die Bedeutung für den Radsport in der Region haben.

Oder etwas außerhalb meines Reviers: Die Mauer von Huy. Was wäre die Flèche Wallonne ohne diesen Anstieg?

Darüber hinaus ist auch immer die Frage, aus welchem Grund man Anstiege fahren möchte. Climbr findet z.B. im Aachener Süden den Anstieg "Lütticher Straße", der meines Erachtens in dieser Form keinen Sinn hat, wenn ich ihn mit sportlicher Ambition fahren möchte. Zum einen ist der Beginn in der Hohenstaufenallee gesetzt und biegt auf einer Kreuzung mit einer Verkehrsampel links ab. Auch im späteren Verlauf wird am Brüsseler Ring eine weitere Ampel passiert, bevor - aus meiner subjektiven Sicht - der eigentliche Anstieg erst langsam beginnt.

Unvollständig werden von climbr meiner Meinung nach zum Beispiel die zwei Anstiege von Eupen hoch ins Hohe Venn gefunden:

Zum einen wäre da die N67 (Monschauer Straße) hoch nach Mützenich nur in der gesamten Strecke sinnvoll. Wegen des Erreichens der maximalen Höhe, aber auch, weil es dazwischen keine sinnvollen Abbiegemöglichkeiten gibt.

Zum anderen ist da die Auffahrt zum Mont Rigi. Das ist nebenbei der höchste Punkt Belgiens. Climbr findet hier nur verkürzt den Anstieg "Croix Noire" und wird auch hier der Sache nicht gerecht.

In beiden Fällen spielt sich die Bedeutung des Anstiegs auch im Kopf ab. Für mich ist als Ziel das Ereichen des höchsten Punktes ausschlaggebend. Ich würde mich nie auf diese Straßen begeben, nur um einen Teilabschnitt davon zu fahren.

Vielleicht helfen Dir meine Anregungen, Deinen Algorithmus weiter anzupassen?
Danke für deinen Beitrag, ich bin absolut deiner Meinung, was ein Berg ist, ist relativ. Ich muss hier trotzdem pragmatisch sein und irgendwo Limits setzen, sonst skaliert mein Vorhaben nicht weltweit (zumindest nicht als Freizeitprojekt). Das mit den bekannten aber nicht den Kriterien entsprechenden Bedingungen stört mich selbst. Ich hatte daran gedacht, diese manuell nachzutragen, aber das widerspricht irgendwie der analytischen Natur des Ganzen. Die Mauer von Huy ist noch mal speziell, die ist wenn ich mich recht erinnere als Wohnstraße deklariert und climbr analysiert solche Straßen aktuell nicht (werde ich wohl ändern). Die beiden letztgenannten Fälle scheinen Fehler in meinen Höhendaten zu sein, das werde ich mir ansehen .Danke und lg
 

j_frank

Edelux, Edulux-2, 2 Son Rücklicht, etwas von Bumm
Schöne Idee, und das zweite was die Seite mich fragt, ob auf meinen Standort zugegriffen werden darf 🤔
 

j_frank

Edelux, Edulux-2, 2 Son Rücklicht, etwas von Bumm
Schon klar, ich habe das eher aus der "Daten die nicht erhoben werden ..." Ecke betrachtet, machen inzwischen so viele Seiten ;-)
 

j_frank

Edelux, Edulux-2, 2 Son Rücklicht, etwas von Bumm
Stimmt, die rennrad-news-Seite wirft bei noscript mehr als die climbr 😂
 
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