• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Was sind das für sehr schnelle MTBs?

teofilo

Aktives Mitglied
Bei olympischen Distanzen finden meist auch Volksdistanzen statt. Dort fahren manchmal, einige sogar bei der olympischen, Einzelne mit (sehr schnellen) MTBs. Was sind das für MTBs?
 

MNOT

Aktives Mitglied
Bei olympischen Distanzen finden meist auch Volksdistanzen statt. Dort fahren manchmal, einige sogar bei der olympischen, Einzelne mit (sehr schnellen) MTBs. Was sind das für MTBs?
Wie definierst Du denn "sehr schnelle Mtbs"? Und meinst Du im Verhältnis zu Dir, zu anderen Teilnehmern oder einfach sehr schnell für ein Mtb?

Ansonsten hat @solution85 natürlich recht. Wer sich aerodynamisch auf ein Rad setzen und vernünftig in die Pedale treten kann, der kann das bei entsprechenden Einstellungen auch einigermaßen auf einen Mtb und fährt damit dann folglich auch schnell.

Aber im Verhältnis zu Teilnehmern die halbwegs ambitioniert trainieren und mit vernünftigen und passenden Material (muss kein Highend sein) ausgestattet sind, ist man mit dem Mtb immer chancenlos.
 

teofilo

Aktives Mitglied
"sehr schnell" meint, können mit Rennrädern bei - vermuteten - gleichartigen Leistungsstand mithalten, also nicht am Ende, wie bei der Volksdistanz die Fitnessbikes.
 

solution85

Aktives Mitglied
Da machen halt auch Leute mit, die deutlich unter 200 Watt in Schnitt die Distanz fahren. Wenn dann ein halbwegs gut trainiert Mountainbikefahrer vielleicht ca. 250 Watt tritt, dann kann das schon mal komisch wirken als Zuschauer. Das ändert aber nichts daran, das man mit einem Mountainbike einen deutlichen Nachteil hat, gegenüber eines halbwegs gescheiten Rennrad. Von einen echten Zeitfahrrad ganz zu schweigen.
 

Nohandsmom

trägste 'n Helm, brichste dir 'n Bein
Ein leichtes Bike auf Slicks mit Strassenübersetzung steht einem RR in garnix nach.
 

MNOT

Aktives Mitglied
Ein leichtes Bike auf Slicks mit Strassenübersetzung steht einem RR in garnix nach.
Meiner Erfahrung nach ist das RR aufgrund der Sitzposition trotzdem noch etwas schneller.
Aber halt nur "etwas". Wie schon gesagt wurde...bei einem deutlich besserem Trainingsstand überholt man halt auch den ein oder anderen RR-Fahrer.

Ist mir persönlich noch nie so aufgefallen, dass irgendwo gehäuft schnelle Mtbler am Start sind. Und ich bin in den letzten 10 Jahren bei vielen kleineren Veranstaltungen am Start gewesen.
 

Bergabheizer

Aktives Mitglied
Ein leichtes Bike auf Slicks mit Strassenübersetzung steht einem RR in garnix nach.
Doch. Der Unterschied ist nicht die Welt, aber die Aerodynamik am Rad bring sicher bei einem sagen wir 36er Schnitt 10 Watt und die Sitzposition nochmal einiges mehr.
Ich fahre mit dem RR bei Windstille und gutem Belag 35km/h mit ca. 190-195 Watt. Das will ich sehen, wie das einer mit irgendeinem MTB schafft. (1,74m/74kg)
 

jimmirain

Aktives Mitglied
leichtes MTB-Hardtail, die Federgabel raus und gegen eine Starrgabel ersetzen, schmale Slicks drauf und Hörnchen nach innen geschraubt, so bin ich mal ein Einzelzeitfahren am Hockenheimring gefahren (ich kann mich noch an meinen Durchschnittspuls von 192 Schläge/min erinnern!):

Hockenheimring.JPG
 

Neuwieder

So, so!
Hat nicht Anfang der 90er mal ein mtb-Fahrer auf Slicks ein RR - Rennen gewonnen? (Ich meine sogar auf Profiniveau)
Muss mal Googeln...
 

talybont

Rheinländer im Exil
Die Strinfläche wird auf einem MTB immer größer sein als auf einem RR oder TT. Schaut Euch einfach die Schulterpartien an, wenn jemand auf einem Aerolenker liegt.
Dementsprechend ist das TT immer das effizienteste Rad. Ist das MTB schneller, ist der Fahrer einfach viel stärker.
Und dabei habe ich die Übersetzung noch nicht berücksichtigt.
 

christ32

Aktives Mitglied
Dementsprechend ist das TT immer das effizienteste Rad. Ist das MTB schneller, ist der Fahrer einfach viel stärker. Und dabei habe ich die Übersetzung noch nicht berücksichtigt.
ist auch meine Wahrnehmung wenn ich mit dem MTB oder RR fahre, mit dem RR bin ich deutlich schneller bei geringeren Krafteinsatz
Ohne Federung mit schmalen Reifen etc. könnte man noch einiges rausholen, aber das würde nichts grundsätzlich ändern.

Ähnlich ist es wenn man auf Radwegen mit dem RR auf MTB- Fahrer trifft, diese werden i.d.R. völlig mühelos überholt.
Deswegen fahre ich nicht gern mit dem RR auf Radwegen, weil die Geschwindigkeitsdifferenz zu anderen Rad- Fahrern sehr hoch ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nohandsmom

trägste 'n Helm, brichste dir 'n Bein
Hm, nö, da gibt es nix was nicht ginge. Aerolenker geht auch and das gute alte 26 MTB; Triathleten hatten aus guten Gründen früher 26er, bevor sie ihnen ausgeredet wurden
-die Reifen können dann identisch sein
ABER
-26 Zoll ist leichter
-26 Zoll ist steifer
-26 Zoll ist aerodynamischer
-26 Zoll rollt besser
 

Bergabheizer

Aktives Mitglied
Hm, nö, da gibt es nix was nicht ginge. Aerolenker geht auch and das gute alte 26 MTB; Triathleten hatten aus guten Gründen früher 26er, bevor sie ihnen ausgeredet wurden
-die Reifen können dann identisch sein
nein, 26" Rennrad ist 571mm, 26" MTB ist 559mm

-26 Zoll ist leichter
-26 Zoll ist steifer
-26 Zoll ist aerodynamischer
Das stimmt in der Tat, zu ergänzen wäre noch, dass kleine Fahrer(innen) unter 1,70 schwierig eine anständige, rennmäßige Sitzposition hinbekommen, mit dem, was der Markt an 28"-Rädern bietet.

-26 Zoll rollt besser
Auch falsch. Je größer ein Reifen, desto besser rollt der.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nohandsmom

trägste 'n Helm, brichste dir 'n Bein
Auch falsch. Je größer ein Reifen, desto besser rollte der.
Du meinst wahrscheinlich den Überrollwinkel. ABER:
Die Aufstandsfläche des Reifens auf der Straße ist bei kleinerem Durchmesser runder. So muss der Reifen weniger Walkarbeit leisten.(Die Form der Aufstandsfläche ergibt sich geometrisch aus dem Verhältnis von Umfang zu Breite. Es ist also gleich, ob ich den Reifen verbreitere oder das Rad verkleinere). Gleicher (?) Effekt wie etwas breitere Reifen.
 

z1000

Das lassen wir jetzt einfach so.
...Die Aufstandsfläche des Reifens auf der Straße ist bei kleinerem Durchmesser runder. So muss der Reifen weniger Walkarbeit leisten.(Die Form der Aufstandsfläche ergibt sich geometrisch aus dem Verhältnis von Umfang zu Breite. Es ist also gleich, ob ich den Reifen verbreitere oder das Rad verkleinere). Gleicher (?) Effekt wie etwas breitere Reifen.
Hast Du für diese Behauptung einen Beleg ?
Ich habe das vollkommen anders gelernt:
Die Reifenaufstandsfläche ergibt sich vorrangig aus Radlast und Reifendruck. Das ist eigentlich auch logisch.
Um die Reifenaufstandsfläche zu vergrößern, wird - etwa im Gelände - der Luftdruck minimiert oder (im Rennsport) zur Vergrößerung der Fläche
das Reifenprofil weggelassen. Wenn es so wäre, wie Du sagst, würden alle am besten mit 12" Bollerwagen-Rädern durch die Gegend fahren.
Ich kann mir schon vorstellen, daß die Radgröße einen physikalischen Einfluß haben wird auf die Aufstandsfläche. Dieser wird allerdings so gut nicht meßbar sein.
 
Oben