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Was mir gerade richtig gut gefällt.............

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Re: Was mir gerade richtig gut gefällt.............
Mach Mal nen konstruktiven Vorschlag. Ich meine das im Ernst.
Ich bin sicher nicht der Richtige, der sowas formuliert. Aber allein das deutliche Verteuern der Transportwege könnte helfen. Ob es sinnvoller ist, den Treibstoff teurer zu machen oder es andere, sinnvollere Möglichkeiten gibt, das sollen klügere Leute beurteilen.
Damit meine ich nicht nur, dass ich keine Schuhe aus Bangladesch brauche, sondern auch keine frische Milch aus Bayern.
 
Also Hand hoch: wer möchte auf was in Zukunft verzichten? Ganz konkret. Inklusive ca 20 - 35 Prozent Gehaltsverzicht, je nach Branche, inklusive Preissteigerungen in ungefähr gleicher Höhe bei inländischer, nur rein lokaler Produktion. Ich muss mich gerade wieder sehr im Zaum halten, bin aber sehr gespannt auf die Antworten der Salonsozialisten.
Ich verzichte schon immer auf ein eigenes Auto und dadurch als selbständiger auch auf locker den von dir genannten Prozentsatz an Aufträgen.
Jedesmal wenn ich an Autokolonnen im Stau vorbei radele freue ich mich darüber so entschieden zu haben.
 
ich teile mir ein auto zb.
(karre ist 25 jahre alt), in der stadt wird es eh kaum bewegt.
fliege alle 3 jahre mal irgendwo hin
bin selbstständig
unterstütze lokale händler mit regionalen produkten
enagiere mich in umweltverbänden..

usw usw..

aber:
warum soll hier jetzt jeder dir gegenüber rechenschaft ablegen..
damit du das dann beurteilen kannst, wie weit unserer gesellschaft ist??

du kannst dir anscheinend von dir selber ausgehend nicht vorstellen,
das es viele menschen gibt, die versuchen nachhaltig zu leben oder sich auch in zukunftsprojekten /landwirtschaft/umwelt usw. engagieren??

aber klar, deiner meinung nach hat das eh keinen sinn ,
kapitalismus rules ok.. oder so.
(und: immer weiter so!!)


und deine "salonsozialisten" kannst du dir.... :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Du wirst doch hier nicht allen Ernstes bestreiten, dass Haltbarkeit über ein gewisses Maß heute als wirtschaftlich nicht sinnvoll betrachtet wird
Schlimmer noch - nicht unwesentlich Kapital wird eingebracht um die Qualität so einzustellen, dass die Garantiezeit idealerweise nur ganz knapp überlebt wird.
Bei der Glühbirne war das der Löwenanteil der Kosten - uraltes Thema.

Axel hat aber recht, dass da ein Markt ist, der auch besetzt wird und der Kunde trotzdem den Mist kauft.
bin aber sehr gespannt auf die Antworten der Salonsozialisten.
Hier bin ich :D
20% könnte ich abgeben.
Fänd ich super, wenn die verlustarm in Bildung für weniger Priviligierte fließen würden. Das ist streng genommen sogar eigennützlich, also keine Spende, sondern eine Investition.

Dann wird's halt Shimano und nicht Campa - so what.
 
Ein langlebiges Auto ist auch entwickelt worden, von einem namhaften deutschen Hersteller dem man durchaus zutrauen kann dass das was wird...

Aber es ist nie in Serie gegangen. Warum wohl?
Weil man dann nicht so schnell ein neues verkaufen kann.

Hier der Link
Gab es nicht sogar mal einen Hersteller in Deutschland, der pleite gegangen ist, weil die Autos zu langlebig waren?
 
Also Hand hoch: wer möchte auf was in Zukunft verzichten? Ganz konkret. Inklusive ca 20 - 35 Prozent Gehaltsverzicht, je nach Branche, inklusive Preissteigerungen in ungefähr gleicher Höhe bei inländischer, nur rein lokaler Produktion. Ich muss mich gerade wieder sehr im Zaum halten, bin aber sehr gespannt auf die Antworten der Salonsozialisten
...du wirst es nicht für möglich halten , es verzichten bereits Menschen (mich eingeschlossen) ohne die Hand zu heben. Verzicht ist ja auch für jemanden der umdenkt die falsche Begrifflichkeit. Etwas nicht zu tuen, ist nicht automatisch Verzicht, sondern in vielen Fällen befreiend
Ich könnte den ersten Stein werfen oder konkrete Beispiele nennen, mache es aber nicht, weil ich mein Verhalten anderen nicht andiene.

Deine Definition von Wohlstand teile ich nicht.
Wohlstand ist nicht die Tafel Schokolade für 99 Cent...
 
...du wirst es nicht für möglich halten , es verzichten bereits Menschen (mich eingeschlossen) ohne die Hand zu heben. Verzicht ist ja auch für jemanden der umdenkt die falsche Begrifflichkeit. Etwas nicht zu tuen, ist nicht automatisch Verzicht, sondern in vielen Fällen befreiend
Ich könnte den ersten Stein werfen oder konkrete Beispiele nennen, mache es aber nicht, weil ich mein Verhalten anderen nicht andiene.

Deine Definition von Wohlstand teile ich nicht.
Wohlstand ist nicht die Tafel Schokolade für 99 Cent...
Da interpretiert du etwas übereifrig. Wo habe ich meine Definition von Wohlstand widergegeben? Ich wollte lediglich wissen, ob es so etwas wie einen Verzichtskonsens gibt und wie der aussähe. Wenn das nämlich nicht der Fall wäre und jeder seinen Verzicht anders definiert und umsetzt bleibt es eine sehr lebhafte Auseinandersetzung. Und ja, Verzicht hat etwas befreiendes, wenn man es bereits zuvor besessen hat. Frage mal die Leute, die wenig besitzen, wie befreiend Verzicht für die ist.
 
Ein langlebiges Auto ist auch entwickelt worden, von einem namhaften deutschen Hersteller dem man durchaus zutrauen kann dass das was wird...

Aber es ist nie in Serie gegangen. Warum wohl?
Weil man dann nicht so schnell ein neues verkaufen kann.

Hier der Link

Ja warum wohl? :rolleyes:

Weil die Karre 30% teurer als der durchschnittliche PKW war - steht doch da.
Zudem war damals das Bewusstsein für die Umweltprobleme noch nicht so ausgeprägt wie heute, demzufolge war kein Verständnis da, ne 30% teurere Öko-Karre zu kaufen.
 
Schlimmer noch - nicht unwesentlich Kapital wird eingebracht um die Qualität so einzustellen, dass die Garantiezeit idealerweise nur ganz knapp überlebt wird.
Bei der Glühbirne war das der Löwenanteil der Kosten - uraltes Thema.

Axel hat aber recht, dass da ein Markt ist, der auch besetzt wird und der Kunde trotzdem den Mist kauft.

Hier bin ich :D
20% könnte ich abgeben.
Fänd ich super, wenn die verlustarm in Bildung für weniger Priviligierte fließen würden. Das ist streng genommen sogar eigennützlich, also keine Spende, sondern eine Investition.

Dann wird's halt Shimano und nicht Campa - so what.
Verzichte doch einfach auf deine Steuerrückerstattung, den Rest kannst du an die entsprechenden Einrichtungen direkt spenden. Ich finde es Klasse, dass jemand da von sich aus anbietet. Ich weiss, lieber @skandsen , wie sind sehr verschieden, aber ich verstehe und schätze dich sehr.
 
Nicht wirklich, Porsche geht es blendend. Rund 30 Prozent der Gesamtpoduktion, so die Zahl von vor ca 10 Jahren, sind noch immer im Einsatz.

Bei Land Rover sind es 70%, auch vor 10-15 jahren.
der von meinem Vater fährt auch immer noch (seit mitte 90er mit MB Motor). Wird aber nur noch von Nov-Apr genutzt wenn er in seinem Winter-Rückzugsort in der Sahara weilt.

P2267263.jpg
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Da interpretiert du etwas übereifrig. Wo habe ich meine Definition von Wohlstand widergegeben? Ich wollte lediglich wissen, ob es so etwas wie einen Verzichtskonsens gibt und wie der aussähe. Wenn das nämlich nicht der Fall wäre und jeder seinen Verzicht anders definiert und umsetzt bleibt es eine sehr lebhafte Auseinandersetzung. Und ja, Verzicht hat etwas befreiendes, wenn man es bereits zuvor besessen hat. Frage mal die Leute, die wenig besitzen, wie befreiend Verzicht für die ist.
...wenn es Konsens zum Verzicht gäbe, wären wir nicht in dieser Situation. Von daher stellt sich deine Frage nicht.

Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass sich erst etwas ändert wenn Fakten geschaffen werden.
Politisch läßt sich das nicht regeln - schon gar nicht global betrachtet.
Freiwillig und aus Vernunft sind die Kreuzfahrtschiffe und Flughäfen jedenfalls nicht verwaist...
 
Borgward aus Bremen
Die Fahrzeuge aus dem Borgward Konzern waren teils wirklich sehr schön und technisch oft auch sehr innovativ.
Das die Qualität und Haltbarkeit über der anderer Hersteller lag, ist allerdings Legende, die sich nicht durch Fakten untermauern lässt. Im Gegenteil:
Es waren unter anderem eklatante Qualitätsmängel zum Beispiel bei der Borgward Arabella, die zumindest mit zum Konkurs beitrugen.
 
Die Fahrzeuge aus dem Borgward Konzern waren teils wirklich sehr schön und technisch oft auch sehr innovativ.
Das die Qualität und Haltbarkeit über der anderer Hersteller lag, ist allerdings Legende, die sich nicht durch Fakten untermauern lässt. Im Gegenteil:
Es waren unter anderem eklatante Qualitätsmängel zum Beispiel bei der Borgward Arabella, die zumindest mit zum Konkurs beitrugen.
Auch Aquabella genannt ,die haben den Wassereinbruch im Bereich vordere Spritzwand nicht in den Griff bekommen
Quelle: Oldtimer Markt
Was hervorzuheben ist war der 4 Zylinder 4 Takt Wasserboxer
 
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