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unterwegs mit dem klassiker

alterstahl

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Ursache und/oder Wirkung.

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Bedingt durch Krankheit und sonstige Umstände die letzten zwei Wochen nur einmal mit dem Rad zum Briefkasten gefahren. Heute ging es endlich wieder. Bei ein, zwei Grad nur kalte Füße bekommen, ich brauche endlich nach Merinowäsche und Radsport-Steppjacke auch noch Winterschuhe! Und Lobsterhandschuhe... Sag' noch jemand, Radfahren wäre ein billiger Sport.

Dieses Fabrikgebäude mit dem fleißig-bescheidenen Charme der Adenauerzeit war glaube ich eine Schuhfabrik:

Anhang anzeigen 869117


Nachtrag: Am Rande: Seit einigen Monaten logge ich auch auf kleinen Touren rein für mich auf Strava mit. Da habe ich auf einem schnellen Superflachstück (nur eine Flutgrabentraverse) von 1,4 km ein Segment gefunden, wo ein Kollege mit 41,3 km/h als Schnitt KOM ist, vedammt! Das ist natürlich schon eine stolze Zahl. Allerdings entlarvt die Wetteraufzeichnung vom fraglichen Tag: Fahrt vor dem Wind, Böen praktisch ganztägig im Bereich 40 - 50 km/h...
@DreiHaeschen
Was ist das für ein Giant Rahmen? Gibt es von dem Rad eine Aufnahme in groß?
 

DreiHaeschen

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@DreiHaeschen
Was ist das für ein Giant Rahmen? Gibt es von dem Rad eine Aufnahme in groß?

Das ist ein geschweißter Giant Custom Super Lite aus lt. Bapperl katlgezogenen, konifizierten CrMo-Rohren. Giant hat den als Trekkingrad mit Shimano CX 700 3x7 Gruppe verkauft; wenn ich mich recht erinnere habe ich das Rad 1991 oder 92 gekauft. Die CX 700 war zwar hübsch anzuschauen, aber nicht sehr dauerhaft. Noch dazu gab es nach rund 5 Jahren keine Ersatzteile mehr. Das Rad ist dann im hiesigen Radsportgeschäft und später noch einmal von mir selbst mit anderen Antriebsteilen fahrbar gehalten worden. Irgendwie hat mir das aber alles nicht so gefallen. Da die indexierten Daumenschalthebel nun auch nicht mehr richtig funktionierten und der originale gerade Lenker sich durch Unbequemheit auszeichnete, kam mir die Idee des Umbaus in eine Art Randonneuse, weil auch die Winkel und Maße des Rahmens einer solchen stark ähneln. Dabei bin ich vorne auf eine Stronglight Kurbel mit 48 - 36 gegangen statt dem Triple, und statt Daumenschalthebel oder Bremsschalthebel auf gerastete Unterrohrhebel (Shimano 600). Das Rad fährt sich jetzt wesentlich entspannter, nach den Stravaaufzeichnungen nicht langsamer als ich z. B. auf den beiden Kogas bin; nur überlege ich, ob ich auf 46-34 oder so ähnlich bei den Kettenblättern gehe, um bei stärkeren Gegenwind nicht immer das Kettenblatt wechseln zu müssen und noch etwas mehr Untersetzung am Berg zu gewinnen (hinten ist 11-28) .

Großaufnahme scheue ich ;)
 
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Bianchi-Hilde

Keine Ahnung aber große Fresse
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Da ich noch einige km zu absolvieren habe dieses Jahr musste ich heute unbedingt raus. Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes, aber solange es trocken war, konnte es so schlimm ja nicht sein. ok, 1°C ist nicht viel und windig war es auch etwas (in Böen bis 85km/h las ich später). Da noch Schnee angesagt war, nahm ich lieber das Winterrad mit Schutzblechen. Erst gings noch halbwegs gut, solange man nicht in Richtung des Windes fuhr.
2020-12-27 12.02.24.jpg

Nach einer halben Stunde kamen die ersten Schneeflocken, daher entschied ich, ins Flache abzudrehen und mich demnächst auf den Rückweg zu machen. Doch dann rollte es so gut mit Rückenwind und die Schneeflocken wurden weniger. Also doch noch ein kleiner Umweg, den ich später bereute. Denn die letzten 15 min nach Hause waren dann übel. Der Wind war tatsächlich heftig, da war ein wenig Übergewicht manchmal gar nicht schlecht, um auf der Straße zu bleiben. Dazu wurde aus dem Schnee Schneeregen und zwar kräftig. Als ich zu Hause war, hab ich erst mal lange geduscht, bis die Beine von fahlweiß über krebsrot wieder normalfarbig wurden...
Immerhin 42km sind drin, ungefähr die gleiche Distanz ist dieses Jahr noch fällig...
 

ad-mh

Am Ausbauende des RS1 - Mülheim Speldorf
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Du warst doch gerade noch im Krankenhaus. Schon wieder fit?
 

Bianchi-Hilde

Keine Ahnung aber große Fresse
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Du warst doch gerade noch im Krankenhaus. Schon wieder fit?
Fit wäre übertrieben. Aber entlassen in die ambulante Reha. Das Knie geht jetzt bis 125° das reicht zum Radfahren. Und da ich Kraft brauche im Bein, fahre ich Rad. Das ist Therapie. Leider bezahlt die Berufsgenossenschaft kein Specialissima. :(
 

ad-mh

Am Ausbauende des RS1 - Mülheim Speldorf
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Radfahren geht bei Gelenkproblemen immer leichter als Laufen.
Das habe ich im letzten Jahr hinter mir und zum Glück ohne Folgen abgehakt.

Weiter so!
 
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Das ist ein geschweißter Giant Custom Super Lite aus lt. Bapperl katlgezogenen, konifizierten CrMo-Rohren.
Habe ich mir schon gedacht. Weißt Du zufällig, was Rahmen und Gabel wiegen? Rahmenhöhe?
kam mir die Idee des Umbaus in eine Art Randonneuse, weil auch die Winkel und Maße des Rahmens einer solchen stark ähneln.
Weißt Du vielleicht die Geo-Maße, besonders Sitz- und Steuerrohrwinkel?
Ich will mir ein "neues gravel bike" mit breiteren Reifen als aktuell 37 mm aufbauen (mein Koga M. Randonneur Extra von 1987 muss daher gehen) und das Custom Super Lite wäre ggf. eine Option.
nur überlege ich, ob ich auf 46-34 oder so ähnlich bei den Kettenblättern gehe, um bei stärkeren Gegenwind nicht immer das Kettenblatt wechseln zu müssen und noch etwas mehr Untersetzung am Berg zu gewinnen (hinten ist 11-28) .
Wieviel Ritzel hast Du hinten? Vielleicht wäre eine größere Kassette (zusätzlich) eine Option?
Großaufnahme scheue ich
Wegen Forenhaue? Kannst mir das Foto sonst gerne per UH zusenden.:D
 

Froma

immer verwirrt
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Für eine halbe Stunde war's heute gut, nur der heftige Gegenwind machte permanent den Unterlenker nötig.

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Dann kam die Sintflut.

odw1010.jpg

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Der Rückweg führte unüblicher Weise durch den Hafen, dann hab ich gleich noch den Schlenker zum Pegelhäuschen gemacht.

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Erbaut 1900 und verbunden damit auch ein interessanter Arbeitsplatz: der Pegelspringer. Das Häuschen steht im Hafenbecken, zeigte natürlich nur den Kapitänen den Pegelstand an, die da gerade vor Anker lagen. Und so musste der Pegelspringer mehrmals am Tag einige Kilometer zur Hafenspitze rennen und dort den Pegelstand zur (amtlichen!) Information der Schiffer auf dem Rhein mit Kreide auf eine große Tafel schreiben.

odw1005.jpg

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Und da kam ordentlich was an Strecke zusammen. Die Stahl-Niet-Brücke konnte er nämlich nicht benutzen. Die wurde erst 1930 erbaut, vorher gab es nur eine Nachenfähre durch das Hafenbecken. Der Pegelspringer, ein Marathon-Mann. Denn mit dem Fahrrad war diese Strecke zu dieser Zeit unfahrbar.
 

kokomiko2

Low Budgetier
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Ja kommt er denn, der Schnee?

Heut morgen zeigt mir unser letzter W.gast, mein 2.jüngster, ein Video aus Nordhessen, östlich Rothaargebirge, nur ca. 90km von uns (Raum Holzminden/Weser) entfernt. Da tobt der Winter! Also der Gedanke, dass in unsren Sollinghöhenlagen auch was ist? Wäre nicht das erstemal, dass bei uns alles grünbraun ist und auf 500 ü NN... Musste sowieso mal wieder was tun, also los, nachsehn!
P1060919.JPG

Hier bin ich nicht mehr ganz oben, aber auch da: Schneefall: unerheblich. Hier befinde ich mich am kleinsten mir bekannten Hochmoor, Fläche ca. 1,5 Fußballstrafräume, auf der anderen Wegseite auch noch mal.

Aber was anderes, Baumfall! Zweimal war der Weg verlegt, hier ein besonders kunstvoller Windbruch:
P1060918.JPG

Die armen Waldarbeiter, die das beseitigen sollen. Vorsicht, Vorsicht!

Die 30km waren wirkliche Labsal für einen fressgeschädigten Körper.
 

ad-mh

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Am Wipfel einen Greifzug dran, unter Vorspannung setzten und dann den Stift mit der Handsäge die einzelnen Streifen durchsägen lassen.:D
 

alterstahl

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Kind und Kekse sind schon wieder weg, da kommt eine kleine Auslüft- und Wampenverminderungs-Tour ganz recht, auch wenn die erste Hälfte von garstigen Windböen bestimmt war – da ist eine kleine Pause dann schon angesagt.

Nämlich auf der begehbaren Skulptur "Erika" – benannt nach der Fähre, die hier (vor dem Bau einer Brücke) die beiden Donau-Seiten verbunden hat ...

erika.jpg


... und gleich nebenan, die Spiegelwände von Herbert Golser, die vielschichtige Bilder der Landschaft entstehen lassen,

spiegel.jpg


und noch ein Stück weiter, das nächste Kunstwerk: die SpazierKlangWindMaschine.

spazierklangwindmaschine.jpg


Ein nette Idee, die Kinder, Kunst und Miteinander verbindet, fand sich per Zufall, wo ich das Rad abstellte.

kaestchen.jpg


Aber jetzt genug pausiert, weiter gehts, vorbei an alten Bahnhofsgebäuden – die Donauuferbahn, einst eine wichtige Verkehrsverbindung, wurde auf diesem Abschnitt hier leider stillgelegt, selbst die Geleise wurden schon entfernt (fahren ja eh alle mit dem Auto – so traurig alles). Nichtsdestotrotz wäre das ein schöner Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte, Lesungen ...

donauuferbahn.jpg


Auf zum Wendepunkt der Tour, nochmals die Vielfalt der Wolkenbilder betrachten ...

wende.jpg


... ob das jetzt den größten Aluhut der Welt darstellen soll – ich weiß es nicht ...

aluhut.jpg


... jedenfalls ging es dann mit sehr ordentlichem Rückenwind zurück, vorbei am Stift Melk, das hier – von allen Richtungen aus – den Blick in die Landschaft bestimmt.

melk.jpg


Das Stift ist ein wahrer "Lichtfänger" – und einmal möchte ich es erleben: wenn die Sonne durch das Orgelfenster hindurch das goldene Innere der Kirche zum Strahlen bringt ... gemeinsam mit dem Dröhnen der Orgel und der weihrauch-geschwängerten Luft muss das früher wirklich ein "magischer" Moment gewesen sein, der einem an vieles glauben ließ ... aber schon die Bibliothek dieses barocken Bauwerks ist einen Besuch wert ...
 
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