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unterwegs mit dem klassiker

Sonne_Wolken

Klassikerfee
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Lippstädter RTF



18.08.2018



Es wurde Zeit mal wieder eine RTF zu fahren. Samstag war es soweit. Ratingen sagte mir nicht so zu, obwohl dort sicher jede Menge bekannte Gesichter waren. Aber nach Streckenrecherche im Internet entschied ich mich das erste Mal in Lippstadt zu fahren. Die Strecke sollte durch die Soester Börde, über den Haarstrang bis ins Hochsauerland in die Nähe von Brilon führen. Das klang doch gut. So machte ich mich Morgens bei ca. 15 Grad auf den Weg nach Lippstadt-Dedinghausen. Kurz nach 8:30 Uhr startete ich dann alleine bei frischen 16 Grad. Die Kühle war nach der Hitze der letzten Zeit ganz angenehm. Dabei hatte ich mein Rickert Spezial.





Die ersten über 40 km sollten flach sein. Waren sie auch. So fuhr ich recht flott los, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte mich etwas zurück zu halten. Von Dedinghausen führte die Route nach Hörste und dann über Mettinghausen, vorbei am Römersee nach Boke.





Unterwegs kamen mir immer wieder automobile Klassiker der 60er bis 80er Jahre entgegen. Diverse Mercedes Benz, zwei Opel Monza, diese schöne Kastenente und dahinter ein Fiat (wahrscheinlich ein 850). Offensichtlich war eine Klassikerrallye auf dem Weg. Mittlerweile sorgte die Sonne dafür das es wärmer wurde. Nach 30 km erreichte ich die erste Kontrolle an der Hüsteder Mühle, in der Nähe von Geseke. Kurz die Trinkflasche auffüllen und weiter ging es.





Nun ging es durch Felder und vorbei an Gehöften nach Mönninghausen. Irgendwo in Bönninghausen (oder doch schon in Mönninghausen) muss ich dann allerdings einen Abbiegepfeil übersehen haben. Ich fuhr jedenfalls immer weiter geradeaus.





Auf der Landstraße traf ich dann auf diese sympathische Schafherde. Die konnten mir den richtigen Weg leider auch nicht sagen. Dafür traf ich einen Fahrer aus Bielefeld, der sich auch verfahren hatte. So fuhren wir zu zweit weiter und standen plötzlich in Geseke. Um wieder auf die Strecke zu kommen bogen wir dann nach Ehringhausen ab.





Zwischen Ehringhausen und Störmede kamen wir dann wirklich wieder auf die Route. Ein paar Kilometer hatten wir nun extra. Aber das sollte der einzige Verfahrer sein.





Ab und zu gab es schöne alte Gebäude, oder eine nette kleine Kirche zu sehen.





Es bildete sich eine kleine Gruppe, die den ersten Anstieg zum Haarstrang in Angriff nahm. Durch meine Fotos fiel ich immer wieder zurück, kämpfte mich aber an den Steigungen wieder langsam ran.





Obstbäume säumten die verkehrsarme Landstraße. Am liebsten hätte ich angehalten und etwas Fallobst aufgesammelt. Es roch richtig gut nach reifen Obst. 240 Höhenmeter waren jetzt am Stück zu bewältigen.





Stoisch kurbelte ich mein Tempo in der Steigung. Es lief für meine Verhältnisse erstaunlich gut. Ab und zu konnte ich sogar Jemanden überholen. Dieses Erlebnis hatte ich berghoch sonst nicht sehr oft. Aber meine Formkurve zeigte endlich wieder aufwärts. Und so waren die Anstiege keine Quälerei, sondern Spaß pur. Oben waren wir dann auf 340 Meter. Nun kam eine rasante Abfahrt. Mittendrin hinter Heddinghausen kam dann die Streckenteilung. Meine Mitfahrer fuhren rechts die 75er Strecke und ich stürzte mich alleine links weiter das Tal hinunter.





So kam ich durch Weine und fuhr Richtung Siddinghausen. Links und rechts die ersten Berge des Hochsauerlandes fuhr ich über kleine Landstraßen Richtung zweite Kontrolle.





Am Rande von Siddinghausen erreichte ich die zweite Kontrolle an einem Sportplatz. Zeit für eine kleine Pause. Mein treues Rickert hatte mich bisher problemlos über alle Steigungen gebracht. Ich lag zeitlich noch sehr gut, sodass ich mir um den Zielschluss keine Sorgen machen musste. Mehrere große Steigungen hatte ich allerdings noch vor mir.





Doch zunächst ging es weiter harmlos durchs Tal, parallel zum Flüsschen Alme. So erreichte ich dann den gleichnamigen Ort Alme. War es bisher immer nur ganz leicht bergauf gegangen mit ca. 2 bis 3 %, kam in Alme der Beginn des nächsten großen Anstiegs, der bis auf 480 Meter hoch gehen sollte. Hier war Durchhaltevermögen gefragt.





4 km ging es jetzt, teilweise etwas steiler werdend, richtig bergauf.





Gerade wenn man dachte man wäre oben, kam eine Kurve und die Steigung zog sich wieder bis zum Horizont. Aber es war landschaftlich auch sehr schön.





Manches Mal fühlte ich mich schon ans Alpenvorland erinnert. Und ich war noch fit genug das Panorama zu genießen.





So erreichte ich nach 80 km Wülfte mit einem grandiosen Ausblick. Wahnsinn. Mittlerweile war es auch angenehm warm geworden. Und das lag nicht nur an der Steigung, sondern auch an der sehr präsenten Sonne.





Hinter Wülfte hatte ich fast schon Brilon erreicht, als es in einem Bogen zurück ging. Nun kam erst einmal eine längere Abfahrt mit ein paar kürzeren Gegenanstiegen. In der Entfernung sah man schon die ersten Windräder auf dem Haarstrang. Ich durchquerte Meiste und Hemmern, wo nach ca. 97 km die dritte Kontrolle wartete. Da hatte ich gerade die letzte große Steigung mit ca. 100 Höhenmeter Unterschied hinter mir.





Nach der letzten Kontrolle ging es dann tendenziell bergab. Von 400 Meter mussten wir wieder runter auf 90 Meter im Ziel. Aber trotzdem gab es noch die ein oder andere Steigung die etwas weh tat und dafür sorgte das der Rückweg nicht zu leicht wurde.





Es war bereits früher Nachmittag als ich die letzten Kilometer Richtung Ziel rollte. Meine Beine fühlten sich trotz der Steigungen noch gut an und ich war schon ein wenig euphorisch angesichts der schönen Strecke und meines tollen Rades. Das Rickert fuhr sich wieder ganz vorzüglich. Es passt mir einfach.





Dann kam die Kirche von Dedinghausen in Sicht und wenige hundert Meter später war ich um ca. 14 Uhr im Ziel. 120 km (durch den Verfahrer, sonst 114 km) und 950 Höhenmeter fuhr ich mit einem Schnitt von 23,6 km/h. Das war für meine Verhältnisse ganz gut. Die Strecke war sehr verkehrsarm und wunderschön, abwechslungsreich und durchaus anspruchsvoll. Eine echte Empfehlung die ich mir sicher für nächstes Jahr merken werde.
 

Tichy

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Erstmal in die große Stadt zum Zahnarzt zur Kontrolle, dann auf dem Heimweg noch im übernächsten Nachbardorf die Fleischerei und Bäckerei besucht, so kamen auch 57 km zusammen. Die dicke graue Wolkendecke macht auch langsam wieder blauem Himmel platz :)
IMG_20180821_105405.jpg
 

Tsunami-Basti

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Das Rickert ist einfach ein wunderschönes Rad!

Lippstädter RTF



18.08.2018



Es wurde Zeit mal wieder eine RTF zu fahren. Samstag war es soweit. Ratingen sagte mir nicht so zu, obwohl dort sicher jede Menge bekannte Gesichter waren. Aber nach Streckenrecherche im Internet entschied ich mich das erste Mal in Lippstadt zu fahren. Die Strecke sollte durch die Soester Börde, über den Haarstrang bis ins Hochsauerland in die Nähe von Brilon führen. Das klang doch gut. So machte ich mich Morgens bei ca. 15 Grad auf den Weg nach Lippstadt-Dedinghausen. Kurz nach 8:30 Uhr startete ich dann alleine bei frischen 16 Grad. Die Kühle war nach der Hitze der letzten Zeit ganz angenehm. Dabei hatte ich mein Rickert Spezial.





Die ersten über 40 km sollten flach sein. Waren sie auch. So fuhr ich recht flott los, obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte mich etwas zurück zu halten. Von Dedinghausen führte die Route nach Hörste und dann über Mettinghausen, vorbei am Römersee nach Boke.





Unterwegs kamen mir immer wieder automobile Klassiker der 60er bis 80er Jahre entgegen. Diverse Mercedes Benz, zwei Opel Monza, diese schöne Kastenente und dahinter ein Fiat (wahrscheinlich ein 850). Offensichtlich war eine Klassikerrallye auf dem Weg. Mittlerweile sorgte die Sonne dafür das es wärmer wurde. Nach 30 km erreichte ich die erste Kontrolle an der Hüsteder Mühle, in der Nähe von Geseke. Kurz die Trinkflasche auffüllen und weiter ging es.





Nun ging es durch Felder und vorbei an Gehöften nach Mönninghausen. Irgendwo in Bönninghausen (oder doch schon in Mönninghausen) muss ich dann allerdings einen Abbiegepfeil übersehen haben. Ich fuhr jedenfalls immer weiter geradeaus.





Auf der Landstraße traf ich dann auf diese sympathische Schafherde. Die konnten mir den richtigen Weg leider auch nicht sagen. Dafür traf ich einen Fahrer aus Bielefeld, der sich auch verfahren hatte. So fuhren wir zu zweit weiter und standen plötzlich in Geseke. Um wieder auf die Strecke zu kommen bogen wir dann nach Ehringhausen ab.





Zwischen Ehringhausen und Störmede kamen wir dann wirklich wieder auf die Route. Ein paar Kilometer hatten wir nun extra. Aber das sollte der einzige Verfahrer sein.





Ab und zu gab es schöne alte Gebäude, oder eine nette kleine Kirche zu sehen.





Es bildete sich eine kleine Gruppe, die den ersten Anstieg zum Haarstrang in Angriff nahm. Durch meine Fotos fiel ich immer wieder zurück, kämpfte mich aber an den Steigungen wieder langsam ran.





Obstbäume säumten die verkehrsarme Landstraße. Am liebsten hätte ich angehalten und etwas Fallobst aufgesammelt. Es roch richtig gut nach reifen Obst. 240 Höhenmeter waren jetzt am Stück zu bewältigen.





Stoisch kurbelte ich mein Tempo in der Steigung. Es lief für meine Verhältnisse erstaunlich gut. Ab und zu konnte ich sogar Jemanden überholen. Dieses Erlebnis hatte ich berghoch sonst nicht sehr oft. Aber meine Formkurve zeigte endlich wieder aufwärts. Und so waren die Anstiege keine Quälerei, sondern Spaß pur. Oben waren wir dann auf 340 Meter. Nun kam eine rasante Abfahrt. Mittendrin hinter Heddinghausen kam dann die Streckenteilung. Meine Mitfahrer fuhren rechts die 75er Strecke und ich stürzte mich alleine links weiter das Tal hinunter.





So kam ich durch Weine und fuhr Richtung Siddinghausen. Links und rechts die ersten Berge des Hochsauerlandes fuhr ich über kleine Landstraßen Richtung zweite Kontrolle.





Am Rande von Siddinghausen erreichte ich die zweite Kontrolle an einem Sportplatz. Zeit für eine kleine Pause. Mein treues Rickert hatte mich bisher problemlos über alle Steigungen gebracht. Ich lag zeitlich noch sehr gut, sodass ich mir um den Zielschluss keine Sorgen machen musste. Mehrere große Steigungen hatte ich allerdings noch vor mir.





Doch zunächst ging es weiter harmlos durchs Tal, parallel zum Flüsschen Alme. So erreichte ich dann den gleichnamigen Ort Alme. War es bisher immer nur ganz leicht bergauf gegangen mit ca. 2 bis 3 %, kam in Alme der Beginn des nächsten großen Anstiegs, der bis auf 480 Meter hoch gehen sollte. Hier war Durchhaltevermögen gefragt.





4 km ging es jetzt, teilweise etwas steiler werdend, richtig bergauf.





Gerade wenn man dachte man wäre oben, kam eine Kurve und die Steigung zog sich wieder bis zum Horizont. Aber es war landschaftlich auch sehr schön.





Manches Mal fühlte ich mich schon ans Alpenvorland erinnert. Und ich war noch fit genug das Panorama zu genießen.





So erreichte ich nach 80 km Wülfte mit einem grandiosen Ausblick. Wahnsinn. Mittlerweile war es auch angenehm warm geworden. Und das lag nicht nur an der Steigung, sondern auch an der sehr präsenten Sonne.





Hinter Wülfte hatte ich fast schon Brilon erreicht, als es in einem Bogen zurück ging. Nun kam erst einmal eine längere Abfahrt mit ein paar kürzeren Gegenanstiegen. In der Entfernung sah man schon die ersten Windräder auf dem Haarstrang. Ich durchquerte Meiste und Hemmern, wo nach ca. 97 km die dritte Kontrolle wartete. Da hatte ich gerade die letzte große Steigung mit ca. 100 Höhenmeter Unterschied hinter mir.





Nach der letzten Kontrolle ging es dann tendenziell bergab. Von 400 Meter mussten wir wieder runter auf 90 Meter im Ziel. Aber trotzdem gab es noch die ein oder andere Steigung die etwas weh tat und dafür sorgte das der Rückweg nicht zu leicht wurde.





Es war bereits früher Nachmittag als ich die letzten Kilometer Richtung Ziel rollte. Meine Beine fühlten sich trotz der Steigungen noch gut an und ich war schon ein wenig euphorisch angesichts der schönen Strecke und meines tollen Rades. Das Rickert fuhr sich wieder ganz vorzüglich. Es passt mir einfach.





Dann kam die Kirche von Dedinghausen in Sicht und wenige hundert Meter später war ich um ca. 14 Uhr im Ziel. 120 km (durch den Verfahrer, sonst 114 km) und 950 Höhenmeter fuhr ich mit einem Schnitt von 23,6 km/h. Das war für meine Verhältnisse ganz gut. Die Strecke war sehr verkehrsarm und wunderschön, abwechslungsreich und durchaus anspruchsvoll. Eine echte Empfehlung die ich mir sicher für nächstes Jahr merken werde.
 

el_Major

Cyclopath
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So weit wie @Pananoia bin ich nicht gefahren, aber meine Idee war ähnlich. Ich hab Urlaub und Frau und Kind treiben sich an der Nordsee rum. Also ab aufs Rad und von Münster nach Schillig. Paar Sachen gepackt die man so braucht. Sah dann so aus
Anhang anzeigen 589263
Und Garmin sagt: "Fahren Sie"
Anhang anzeigen 589261
Na dann mach ich das doch. Nennenswert bergauf ging es eigtl nur bei Ibbenbüren über den Teutoburger Wald. Aber das Stück hinter Ibbenbüren hatte es schon in sich. Wenn die Straße schon Alpenstraße heißt...
Naja da lachen andere hier trotzdem nur drüber, also will ich da nicht weiter drauf eingehen ;)
Nach einiger Zeit hatte ich doch verdammt Lust auf nen Kaffee aber es hat noch bis Ankum gedauert bis ich einen bekommen habe. Den dann aber genossen
Anhang anzeigen 589259
Tag eins ging dann nach 135km zuende.
Anhang anzeigen 589257
Ankunft Thülsfelder Talsperre
Anhang anzeigen 589260
Dann erstmal Abendessen und noch 1-2 wohlverdiente Feierabend Biere. Nochmal schnell See gucken und dann ab ins Bett.
Anhang anzeigen 589258

Tag zwei startete dann nach reichhaltigem Frühstück trotzdem erstmal recht zäh. Aber der Weg war schön. Recht lang über ne alte Bahntrasse zB
Anhang anzeigen 589256
Danach passierte nicht mehr viel. Land is halt flach hier oben. Aber der Wind hat mitgespielt, das war für die Motivation wieder ganz nett. Auch schön war, dass ich wusste, dass ich durch Hooksiel kommen würde. Und auf das kühle Jever am alten Hafen hab ich mich schon die ganze Zeit gefreut :D
Anhang anzeigen 589264
Von da waren es dann auch nur noch 10km.
Tag zwei ging dann mit gut 100km zuende.
Anhang anzeigen 589265
Und dann war sogar das Wasser da. Sehr ungewöhnlich :p
Anhang anzeigen 589283

Fazit: Das erste Mal so weit gefahren. Mit Gepäck und allem. Macht echt Spaß. Eine sehr schöne Art zu reisen muss ich sagen.

In Zahlen:
238km
586hm
10:25h im Sattel
Laut Garmin 7900kcal

Schön wars. Und jetzt ne Woche Urlaub :)
Noch ne Kreuzung der Homezone....
Hier nach Ibbenbüren kommen 2x im Jahr die niederländischen Freunde um sich dann mit ihrer Tocht die Alpenstrasse, Adlerstiege oder sonstige Rampen hoch zu quälen.

Tolle Tour, genau so eine Anreise in den Urlaub steht auch auf meinem Plan.
 

DS19Pallas

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... 700 km ... Was für ein toller Urlaub. Da hatte ich so viele tolle Eindrücke das ich noch sehr lange davon zehren werde.
700 km biste geradelt ... :eek: ... Ein Held ... er ist ein Held ... :daumen: ...! Sehr schöner Bericht, hat Spaß gemacht zu lesen ... :bier: ... Tolle Sache - keine Frage.
 

fahrstahl

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Am nächsten Morgen ging es nach einem Frühstück aus Keksen und Wasser aus die Suche nach der De Hoop.
ein schöner Bericht über eine kulinarische Genusstour durch das Schnitzelburger Wurstland. Darf man fragen, wie viel Du zugenommen hast?:)

Aber im Ernst - ich finde Deine Reise cool, getreu dem Motto: "Aus kleinem Anlass entspringen alle Dinge".
 

Jean-Paul

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Kleine Feierabendrunde um die 50 km. Leider habe ich was die Lichtverhältnisse angeht keine Punktlandung geschafft. Geschafft hat mich die Arbeit und ich danach den Ellernberg und dann die Giechburg zu Scheßlitz
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Sonne_Wolken

Klassikerfee
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Rund um Haus Opherdicke 2018



19.08.2018

Am Sonntag machte ich das RTF-Doppelpack für das Wochenende komplett. Da ich mich nach dem Samstag noch gut fühlte, startete ich gegen 8 Uhr in Opherdicke mit Harald und Tochter und Ralf die Fahrt durchs Ruhrtal. Vorher traf ich noch auf einige bekannte Gesichter aus meinem Verein „Sturm“ Hombruch. Andreas unser Vorsitzender, Gerd und noch einige Andere gingen ebenfalls auf die Strecke.





Dieses Mal wählte ich mein RIH Mistral von 1981 als treuen Begleiter. In altem Vereinstrikot und Schuhen für Hakenpedale kleidete ich mich dem Alter des Rades entsprechend. Nur der Helm war ein Zugeständnis an heutige Zeiten.





Das Profil der Strecke war deutlich welliger als am Vortag, dafür waren die Steigungen kürzer und gingen nie über 285 Meter. Zunächst ging es aber erst einmal bergab. So kamen wir gut voran. Von Opherdicke ging es durch Billmerich und weiter nach Kessebüren. Es war anfangs etwa 17 Grad warm und die Sonne schien, angenehme Bedingungen also. Frömern und Ardey bescherten uns dann ein paar Steigungen zum warm fahren. Ab Fröndenberg ging es dann ein Stück durchs Ruhrtal.





Auf der anderen Seite des Tals sah man schon die ersten Erhebungen Richtung Sauerland.





Auf der linken Seite kam Wickede in Sicht.





Kurz darauf kam nach knapp 30 km die erste Kontrolle in Echthausen. Die einzige Trinkflasche auffüllen und etwas essen, dann ging es zu viert weiter.





Kurz vor Neheim verließen wir kurz die Ruhr und bogen Richtung Vosswinkel ab. Wimbern und Niederbarge wurden passiert, bevor wir in Halingen bei km 52 die zweite Kontrolle erreichten. Dort trafen wir auch auf Norbert, der an der Kontrolle aushalf.





Hinter Hennen kam dann in Rheinen nach 60 km die Streckenteilung. Haralds Tochter fuhr geradeaus ins Ziel und Ralf, Harald und ich bogen links auf die 111er Schleife ab.





Hier ging es höhenmetermässig noch einmal richtig zur Sache. Die längsten Steigungen der Tour erwarteten uns hier.





Nun führte uns die Strecke Richtung Iserlohn, also ins Sauerland. Durch Villich erreichten wir Ergste. Kurz danach kam mitten in einer Steigung die dritte Kontrolle schon bei km 67. Gerade mal 15 km nach der zweiten Kontrolle. Mittlerweile war es wärmer geworden und Temperaturen über 25 Grad luden dazu ein im Schatten zu verweilen. Doch wir rissen uns los und fuhren wieder in die Steigung. Den höchsten Punkt hatten wir dann nach knapp 180 Höhenmeter mit 285 Meter in der Nähe von Stübbeken erreicht.





Aber natürlich war das nicht die letzte Steigung. In Kalthof ging es dann wieder stetig bergauf. Hinter Rheinermark waren dann weitere 60 Höhenmeter erklettert. Während ich solche Steigungen früher mit vorne 42 und hinten 23 Zähnen fuhr, reicht die Kraft mittlerweile nur noch für vorne 39 und hinten 28. Die Zeiten der Heldenübersetzungen sind mit über 50 Jahren bei mir einfach vorbei.





Zum Glück gab es auch flachere Passagen wo ich mich ein wenig erholen konnte. In Rheinen kamen wir dann nach 84 km wieder auf die 75er Strecke, die ins Ziel führte. Auch hier warteten noch ein paar Anstiege auf uns.





Die Strecke gefiel mir aber sehr gut. Oft schmale Straßen mit so gut wie keinem Verkehr machten das Fahren zur Freude.





Durch Geisecke mussten wir zum Glück nicht bis ganz oben, sondern es ging ein kurzes Stück rechts über die L 673, bevor wir wieder auf kleinste Straßen abbogen.





Aber natürlich ging es auch dort wieder bergauf, also hieß es durchhalten. Das Ziel konnte so weit nicht mehr sein.





Flach war es auch hier nicht als wir über Hengsen dann schon um 13 Uhr nach nur 93,2 km Opherdicke und das Wasserschloss erreichten. Eine sehr kurze 111er Runde.





Am Wasserschloss war ordentlich was los. Der gemütliche Teil der RTF mit kalten Getränken und Musik begann.





Auch ein paar Stände rund ums Rad fahren und den Radsport gab es. Über 600 Teilnehmer waren unterwegs. Ich meldete mich ab und verabschiedete mich nach ein paar kalten Getränken (natürlich alkoholfrei) von Harald, seiner Tochter und Ralf. Eine tolle RTF ging zu Ende. 93,2 km und wieder 950 Höhenmeter fuhren wir mit einem Schnitt von 24 km/h. Insgesamt kam ich so am Wochenende auf über 200 km und fast 2.000 Höhenmeter. Langsam wurde ich wieder fit. Ein gutes Zeichen.
 

Pananoia

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Wow,
hier ist ja einiges passiert.
Dann will ich mal abarbeiten. :D

Hallo … eine schöne „Radtour“ hast Du gemacht, danke für den Bildbericht. Über den Radwegbelag im Mittelrheintal hab ich mich auch schon geärgert. Er ist stellenweise wirklich eine Zumutung (Kopfsteinpflaster und endloses gerüttel auf Verbundsteinen). Man kann natürlich auf die B9 ausweichen, da kann man sich dann mit dem Verkehr beschäftigen … macht auch keinen Spaß. Die „Stelen“ die Du oberhalb von Braubach am Horizont entdeckt hast sind übrigens die Schornsteine einer ehemaligen Bleihütte.

Gruß aus Bonn
Jau die Radwege sind nur begrenzt als solche erkennbar.
Normalerweise habe ich ja keine Probleme mit dem Fahren uffe Bundesstraße.
Nur mit dem voll beladenen Bomber und dem heftigen Verkehr hat man wenig Spaß.
Schornsteine?
Cool, danke für die Info. :daumen:

Treibt sich in meiner erweiterten Homnezone herum und sagt nix. Sowas!
Aber ich liege ja mit Gipsbein flach, wäre also nix gegangen.

Das mit den fehlenden Pausenplätzen zwischen Köln und Neuss verstehe ich nicht ganz, bin aber immer relativ dicht am Rhein entlang gefahren, wo ich mich doch an Bänke erinnere - B9 ist gewiss eher eine pragmatische Lösung. Dormagen bis Urdenbach ist dann auch nicht so doll, aber schnell zu durchfahren.
Je nachdem wie man Urdenbach anfährt, kommt man im weiteren Straßenverlauf fast direkt am Rewe in Hippelang vorbei.

Ist das der Schwarze Adler in Schwafheim?
Ab Neuss war die Strecke dann richtig schick, oder? Ich bin dann immer im fröhlichen Zickzack über den Rhein gewechselt, spätestens in Kappes-Hamm sollte man die Seite gewechselt haben - oder hat sich eine Stadtrundfahrt durch den Neusser Norden eingebrockt. Dann war es aber irgendwann egal, auf welcher Rheinseite mal fuhr, Deindustrialisiertung scheint insbesondere auf Asphalt nachhaltig schädigend zu wirken. Ab Meerbusch bis Wesel-Bürderich finde ich die ganze Veranstaltung eher zum Abgewöhnen.

In Xanten bis Du vielleicht an der großen Larvikit-Arbeit von Wilmsen-Wiegmann vorbeigefahren, unweit Kriemhildmühle.
Auf dem Berg in Hochelten, hinter der Kirche (vom Pannekoekenhuis aus gesehen) stehen noch zwei große Arbeiten von ihm, ebenso steht was in Grieth am Fähranleger.
Ja, da oben kann man durchaus nicht nur mit Blick auf die Landschaft Marsmanns Zeilen rezitieren, auch wenn die Holländer im ehem. Hertogdom Gelre nicht allzu gut gelitten sind. Allerdings, und das kündigt sich in Elten ja schon an, kommen auch noch die Endmoränen bei Kleve sowie eben rechtsrheinisch von Elten bis Nijmegen. Und in Berg en Dal bzw. Beek hat´s dann auch fast belgische Ecken, Kasseien mit ordentlich Steigung.

Acxh ja, allgemeiner Hinweis: In Emmerich istz nicht ganz sio weit von der Brücke entfernt ein Supermarkt. Brückenrampe Richtung Emmerich verlassen, an der Ampel rechts und dann ist das vielleicht ein Kilometerm, bis es an der rechten Seite die Futterkrippe gibt.
Dann hoffe ich das es Dir bald besser geht.
Bin nach Köln irgendwie mittendurch gefahren, teilweise an der B9 entlang.
Jau war der Schwarze Adler in Schwafheim, das Zimmer ist ok aber die Küche richtig gut. :D


Nächstes Mal nen Brooks ans Reiserad - passt eh gut an nen Raleigh ;)
Vor allem gibt es prophylaktisch immer Melkfett uff'n Bobbes und zwei Hosen unterschiedlicher Hersteller, da sich dann die Belastung durch andre Polster ändert (den Tipp habe ich aber erst nach der Tour gelesen).

So weit wie @Pananoia bin ich nicht gefahren, aber meine Idee war ähnlich. Ich hab Urlaub und Frau und Kind treiben sich an der Nordsee rum. Also ab aufs Rad und von Münster nach Schillig.
...............................

Schön wars. Und jetzt ne Woche Urlaub :)
Auch ne schöne Tour. :daumen:

Schöner Bericht, @Pananoia ! Ist es nicht eine Unverschämtheit, wo man auf manchen Campingplätzen sein Zelt aufschlagen muss ? Als wär man mitten auf nem Parkplatz !:mad:
Ich nehme an Du beziehst Dich auf das erste Zeltbild?
Da parken einfach die Autos an dem Zeltplatz.
Auf der andren (bei meinem Bild nicht sichtbaren Zelt) stehen nur Zelte.
Auf dem Campingplatz ist das Autofahren zwischen 22:00 und 07:00 Uhr eh verboten.
Für mich wars ok. ;)

40 kg???
und trotzdem keine küche dabei???
klär mich auf...:D
Da frag ich mich auch, was schleppt der @Pananoia da alles mit...
Ne für ordentlich Küchenutensilien war kein Platz.
Ich hatte alleine 6 Liter Wasser an Bord (was nicht immer gereicht hat) und die Luma wog 3,5 kg, der Schlafsack 2,5 kg und das Zelt 3,5 kg. Es läppert sich eben. Bin eben auch ziemlich viel Mensch. Alleine was ein paar Schuhe in 47 wiegt. :D

Aber bei der nächsten Tour werde ich an ein paar Stellen etwas Gewicht sparen. ;)

700 km biste geradelt ... :eek: ... Ein Held ... er ist ein Held ... :daumen: ...! Sehr schöner Bericht, hat Spaß gemacht zu lesen ... :bier: ... Tolle Sache - keine Frage.
Äh NEIN,
700 km sind der Weg auf der BAB hin und zurück.
Ich bin auf meiner kleinen Reise nur etwa 440 km geradelt. ;)

ein schöner Bericht über eine kulinarische Genusstour durch das Schnitzelburger Wurstland. Darf man fragen, wie viel Du zugenommen hast?:)

Aber im Ernst - ich finde Deine Reise cool, getreu dem Motto: "Aus kleinem Anlass entspringen alle Dinge".
Zugenommen?
Wenn der Gürtel meiner Hose recht hat habe ich einigen Umfang abgenommen.
Jetzt sitzt er auf dem engsten Loch zu locker. :D
Bin aber trotzdem noch zu viel Mensch. :rolleyes:


Hoffe habe Keinen vergessen. :D

Mille - Greetings
@L€X
 

Grautvornix

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Ne für ordentlich Küchenutensilien war kein Platz.
Nee, is klar...

Ich hatte alleine 6 Liter Wasser an Bord (was nicht immer gereicht hat)
Ok... Kein Nachfüllen möglich unterwegs?

...die Luma wog 3,5 kg, der Schlafsack 2,5 kg und das Zelt 3,5 kg.
Das sind schon mal ungefähr sechs Kilo zuviel, auch gegenüber nicht high-endigem-super-leicht-Zeug; wenn man es drauf anlegt.
(Ach und auf ne große, dicke Luftmatratze lege ich auch wert)

...Alleine was ein paar Schuhe in 47 wiegt. :D
Wie viele Paar hattest Du dabei?

Ne für ordentlich Küchenutensilien war kein Platz.
Ich hatte alleine 6 Liter Wasser an Bord (was nicht immer gereicht hat) und die Luma wog 3,5 kg, der Schlafsack 2,5 kg und das Zelt 3,5 kg. Es läppert sich eben. Bin eben auch ziemlich viel Mensch. Alleine was ein paar Schuhe in 47 wiegt. :D
Mit Taschen waren das hier ca. 12Kg, inklusive 50er-Jahre Kocherchen und Proviant, sicherlich noch optimierbar; Klamotten und Getränke fehlten noch.



Edith: Aber vielleicht holst Du ja Deine Vorschläge aus dem Radreiseforum...:p
 

stahlraser

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Luma wog 3,5 kg, der Schlafsack 2,5 kg
Matte: Die Selbstaufbläser sind bockschwer, weshalb ich die eher für Weltreisen nehmen würde. Einfache EVA-Matte als Alternative? Mich muss man aber auch erst lange auf einen Futon legen, damit es irgendwann unangenehm wird. Und meist ist mein Schlafbedürfnis vorher gestillt.
Schlafsack: Ist natürlich heikel für die Planung und Bevorratung, aber immer mit einem Ganzjahressack losziehen bedeutet Volumen und Gewicht. Ich habe mir jetzt für Radtouren so ein kompaktes Billigteil vom Aldi zugelegt; mal schauen, ob's was taugt. Im Sommer wird es so schnell nicht superkalt, ist man nicht alpin unterwegs. Ansonsten noch ne Survivaldecke einpacken, die aber als Notschlafsack auch taugen kann.
Statt normalem Zelt Superleichthighendschnellkaputtaberteuer-Zeug für sporadischen Touren zu kaufen widerstrebt zumindest mir - atmungsaktiver Biwaksack als Alternative?
 

Pananoia

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Nee, is klar...



Ok... Kein Nachfüllen möglich unterwegs?



Das sind schon mal ungefähr sechs Kilo zuviel, auch gegenüber nicht high-endigem-super-leicht-Zeug; wenn man es drauf anlegt.
(Ach und auf ne große, dicke Luftmatratze lege ich auch wert)




Wie viele Paar hattest Du dabei?



Mit Taschen waren das hier ca. 12Kg, inklusive 50er-Jahre Kocherchen und Proviant, sicherlich noch optimierbar; Klamotten und Getränke fehlten noch.



Edith: Aber vielleicht holst Du ja Deine Vorschläge aus dem Radreiseforum...:p
Puh,
mir ist schon klar das meine Ausstattung noch erleichterbar ist.
Musste aber das Budget für den ersten Versuch einer Reise im Rahmen halten, immerhin musste ich eh alle Taschen neu kaufen und habe nicht das Billigste genommen.

Aber ich will trotzdem versuchen Deine Fragen zu beantworten.

Ich schwitze wirklich viel und musste trotz der Menge Wasser unterwegs nachfüllen.
Wenn es warm ist kann ich schon mal 10 Liter trinken und kaum pieseln.

Zelt und XXL Schlafsack waren nun mal da und wollten mit.
In zwei Gewitternächten habe ich auch gemerkt das sich das teure Zelt in den 90'ern wirklich gelohnt hat. Es ist absolut dicht geblieben und auch die Taschen im Vorzelt haben nur die erhöhte Luftfeuchte abbekommen. Beim Schlafsack hätte es im Sommer auch ein kleinerer getan da ich ihn nur als "Decke" verwendet habe.
Die Luftmatratze war eine zum Aufblasen. Aber mit 196 * 120 wirklich groß.
Das ist aus zwei Gründen notwendig, zum einen muss ich mich Nachts sehr viel bewegen, sonst kann ich es am nächsten Morgen gar nicht mehr (eine Probenacht auch schmaler Matratze war die Hölle), zum Anderen ist die Traglast ein Problem bei den meisten Teilen. Ich bin wirklich sehr sehr schwer. :rolleyes:

Zwei Paar.
Aber eines war (fast) immer an den Hufen. :D


Sehr schön das es Dir gelungen ist sehr viel leichter zu packen.
Dann will ich mich mal "rechtfertigen". :D
Bei meiner Vollausstattung war so aufgeteilt:

Hinten rechts Haupttasche:
-Zivilklamotten
-zu jedem zu erwartenden Wetter passenden Radklamotten

Hinten rechts Fronttasche:
-massives U Schloss
-Schlosskabel
-Regenjacke
-Regenüberzug Hecktaschen.

Hinten links Haupttasche:
-Futter
-Wasser
-Thermostasse :cool:

Hinten rechts Fronttasche:
-Werkzeug
-Flickzeug
-drei Schläuche
-einem Ersatzmantel.
-4 Schrauben M5 :D

Mitteltasche:
-Funktionshandtücher
-Kulturbeutel
-Elektronik Teile (für Mobilphone und E Zigarette)
-Kontaktlinsenzeuch
-Medikamente
-Zeltgestänge (außen)

Wasserdichter Packsack auf Mitteltasche:
-Schlafsack

Darauf noch das Solarpanel.


Lowridertasche links:
-Luftmatratze
-Luftkopfkissen
-Spannbettuch :D

Lowridertasche rechts:
Zelt
Schuhe

In den Aussentaschen der Lowridertaschen waren noch Wasserflaschen und ihre Regenüberzieher.

Lenkertasche Hauptfach:
-Mobil
-E Zigarette
-Powerbank
-Papiere
-Kohle
-Sonnenbrille
-Regenbrille (wegen Kontaktlinsen sehr empfehlenswert :cool:)
-Brille

Lenkertasche Frontfach:
-kleine Auswahl der Müsliriegel um währen der Fahrt zu Naschen. :D

Am Rad:
-Flasche
-Luftpumpe


Hm,
habe bestimmt noch die eine oder andre Kleinigkeit vergessen.

Glaubt mir, bis auf die Mitteltasche waren alle Taschen sehr voll.

Ich kenne gar kein Radreiseforum, hast Du mal nen Link? :p


Matte: Die Selbstaufbläser sind bockschwer, weshalb ich die eher für Weltreisen nehmen würde. Einfache EVA-Matte als Alternative? Mich muss man aber auch erst lange auf einen Futon legen, damit es irgendwann unangenehm wird. Und meist ist mein Schlafbedürfnis vorher gestillt.
Schlafsack: Ist natürlich heikel für die Planung und Bevorratung, aber immer mit einem Ganzjahressack losziehen bedeutet Volumen und Gewicht. Ich habe mir jetzt für Radtouren so ein kompaktes Billigteil vom Aldi zugelegt; mal schauen, ob's was taugt. Im Sommer wird es so schnell nicht superkalt, ist man nicht alpin unterwegs. Ansonsten noch ne Survivaldecke einpacken, die aber als Notschlafsack auch taugen kann.
Statt normalem Zelt Superleichthighendschnellkaputtaberteuer-Zeug für sporadischen Touren zu kaufen widerstrebt zumindest mir - atmungsaktiver Biwaksack als Alternative?
Zu Luma und Schlafsack habe ich oben was geschrieben.
Bei Biwaksack musste ich erst mal nachlesen ob es das ist was ich dachte.
Aber nein, so ein harter Sack bin ich nicht und werde ich auch nie sein.
Alleine die beiden Gewitternächte mit massiven Regenfällen wären der Horror gewesen. Auch finde ich es schön mein Zeuch im Zelt unter zu bringen und mich dann noch etwas in der Gegend herum zu treiben.

Hat was von "my home is my castle". :D



Viel hätte ich echt nicht sparen können.
In Zukunft werde ich weniger Lebensmittel einpacken.
Dann kann ich auf den Packsack verzichten.
Aber viel Gewicht spare ich dabei auch nicht.
Schaun wir mal.

EDITh secht:
Taschen und Spanngurte wiegen schon über 6 kg. :eek:
Gerade gemessen.
Das läppert sich. ;)
 
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Bianchi-Hilde

Keine Ahnung aber große Fresse
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Puh,
mir ist schon klar das meine Ausstattung noch erleichterbar ist.
Musste aber das Budget für den ersten Versuch einer Reise im Rahmen halten, immerhin musste ich eh alle Taschen neu kaufen und habe nicht das Billigste genommen.

Aber ich will trotzdem versuchen Deine Fragen zu beantworten.

Ich schwitze wirklich viel und musste trotz der Menge Wasser unterwegs nachfüllen.
Wenn es warm ist kann ich schon mal 10 Liter trinken und kaum pieseln.

Zelt und XXL Schlafsack waren nun mal da und wollten mit.
In zwei Gewitternächten habe ich auch gemerkt das sich das teure Zelt in den 90'ern wirklich gelohnt hat. Es ist absolut dicht geblieben und auch die Taschen im Vorzelt haben nur die erhöhte Luftfeuchte abbekommen. Beim Schlafsack hätte es im Sommer auch ein kleinerer getan da ich ihn nur als "Decke" verwendet habe.
Die Luftmatratze war eine zum Aufblasen. Aber mit 196 * 120 wirklich groß.
Das ist aus zwei Gründen notwendig, zum einen muss ich mich Nachts sehr viel bewegen, sonst kann ich es am nächsten Morgen gar nicht mehr (eine Probenacht auch schmaler Matratze war die Hölle), zum Anderen ist die Traglast ein Problem bei den meisten Teilen. Ich bin wirklich sehr sehr schwer. :rolleyes:

Zwei Paar.
Aber eines war (fast) immer an den Hufen. :D


Sehr schön das es Dir gelungen ist sehr viel leichter zu packen.
Dann will ich mich mal "rechtfertigen". :D
Bei meiner Vollausstattung war so aufgeteilt:

Hinten rechts Haupttasche:
-Zivilklamotten
-zu jedem zu erwartenden Wetter passenden Radklamotten

Hinten rechts Fronttasche:
-massives U Schloss
-Schlosskabel
-Regenjacke
-Regenüberzug Hecktaschen.

Hinten links Haupttasche:
-Futter
-Wasser
-Thermostasse :cool:

Hinten rechts Fronttasche:
-Werkzeug
-Flickzeug
-drei Schläuche
-einem Ersatzmantel.
-4 Schrauben M5 :D

Mitteltasche:
-Funktionshandtücher
-Kulturbeutel
-Elektronik Teile (für Mobilphone und E Zigarette)
-Kontaktlinsenzeuch
-Medikamente
-Zeltgestänge (außen)

Wasserdichter Packsack auf Mitteltasche:
-Schlafsack

Darauf noch das Solarpanel.


Lowridertasche links:
-Luftmatratze
-Luftkopfkissen
-Spannbettuch :D

Lowridertasche rechts:
Zelt
Schuhe

In den Aussentaschen der Lowridertaschen waren noch Wasserflaschen und ihre Regenüberzieher.

Lenkertasche Hauptfach:
-Mobil
-E Zigarette
-Powerbank
-Papiere
-Kohle
-Sonnenbrille
-Regenbrille (wegen Kontaktlinsen sehr empfehlenswert :cool:)
-Brille

Lenkertasche Frontfach:
-kleine Auswahl der Müsliriegel um währen der Fahrt zu Naschen. :D

Am Rad:
-Flasche
-Luftpumpe


Hm,
habe bestimmt noch die eine oder andre Kleinigkeit vergessen.

Glaubt mir, bis auf die Mitteltasche waren alle Taschen sehr voll.

Ich kenne gar kein Radreiseforum, hast Du mal nen Link? :p




Zu Luma und Schlafsack habe ich oben was geschrieben.
Bei Biwaksack musste ich erst mal nachlesen ob es das ist was ich dachte.
Aber nein, so ein harter Sack bin ich nicht und werde ich auch nie sein.
Alleine die beiden Gewitternächte mit massiven Regenfällen wären der Horror gewesen. Auch finde ich es schön mein Zeuch im Zelt unter zu bringen und mich dann noch etwas in der Gegend herum zu treiben.

Hat was von "my home is my castle". :D



Viel hätte ich echt nicht sparen können.
In Zukunft werde ich weniger Lebensmittel einpacken.
Dann kann ich auf den Packsack verzichten.
Aber viel Gewicht spare ich dabei auch nicht.
Schaun wir mal.

EDITh secht:
Taschen und Spanngurte wiegen schon über 6 kg. :eek:
Gerade gemessen.
Das läppert sich. ;)
Ich bewundere das ja, ich hätte, glaube ich, gleich auf Jugendherbergen (hust) oder Pensionen gesetzt, das spart sehr viel Gepäck. Ich habe mal so eine drei Tage Tour angefangen, da hatte ich wirklich nur eine Unterbux, eine kurze Hose, ein T-Shirt, einmal Flipflops, Zahnbürste/-paste, Portmonaie, Handy/Ladekabel und ich meine Armlinge und Knielinge mit. Ach ja und Rei in der Tube, abends die Klamotten kurz durch und weiter. So passten alle Sachen für mich, meine Frau und meinen Sohn in meinen Kurierrucksack. Musste damals leider abbrechen wegen beidseitigem Handbruch und nicht zu beschaffendem Ersatzlenker in Nordbrandenburg...
 

Pananoia

Raleigh maniac ▀▄▀▄▀▄▀▄▀
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8 Februar 2014
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13.936
Danke schön

Ganz so verallgemeinern würde ich die User nach ganz kurzer Sichtung noch nicht aber es gibt schon "interessante Themen":

Wie lange halten Eure Fahrradcomputer/Tacho so? :eek:

Ich habe bei meiner Reise bewusst auf jede Form der Aufzeichnung verzichtet da es ja um die Reise ging. Aber ich lese mich da ein bisschen ein.
Dann schaun wir mal. :D

Ich bewundere das ja, ich hätte, glaube ich, gleich auf Jugendherbergen (hust) oder Pensionen gesetzt, das spart sehr viel Gepäck. Ich habe mal so eine drei Tage Tour angefangen, da hatte ich wirklich nur eine Unterbux, eine kurze Hose, ein T-Shirt, einmal Flipflops, Zahnbürste/-paste, Portmonaie, Handy/Ladekabel und ich meine Armlinge und Knielinge mit. Ach ja und Rei in der Tube, abends die Klamotten kurz durch und weiter. So passten alle Sachen für mich, meine Frau und meinen Sohn in meinen Kurierrucksack. Musste damals leider abbrechen wegen beidseitigem Handbruch und nicht zu beschaffendem Ersatzlenker in Nordbrandenburg...
Nun ja bei einer Fraktur (gar beider Flossen) ist es wirklich egal was Du dabei hast ......... da brauchst Du nur Deine Versichertenkarte und genug Kohle um wieder heim zu kommen. ;)
 

Bianchi-Hilde

Keine Ahnung aber große Fresse
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Danke schön

Ganz so verallgemeinern würde ich die User nach ganz kurzer Sichtung noch nicht aber es gibt schon "interessante Themen":

Wie lange halten Eure Fahrradcomputer/Tacho so? :eek:

Ich habe bei meiner Reise bewusst auf jede Form der Aufzeichnung verzichtet da es ja um die Reise ging. Aber ich lese mich da ein bisschen ein.
Dann schaun wir mal. :D



Nun ja bei einer Fraktur (gar beider Flossen) ist es wirklich egal was Du dabei hast ......... da brauchst Du nur Deine Versichertenkarte und genug Kohle um wieder heim zu kommen. ;)
Handmittelknochen, ich wußte schon Bescheid, da hilft nur ruhigstellen. Hätte meine Frau es mitbekommen, wäre die in Ohnmacht gefallen. Also gesagt, dass die Hände wehtun und wir haben und von Papa abholen lassen... Nach 8 Wochen tats dann nicht mehr weh. Der nächste Kernspin gab meiner Vermutung recht.
 
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