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Unerklärlich - Kette rausgesprungen

Smasher10

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Hallo zusammen,
war heute mit dem Rennrad unterwegs. Schaltung ist SRAM eTap. Fuhr einen Berg runter und gleich danach ging es wieder hoch. Nahm beim Bergabfahren Geschwindigkeit auf, da ich bei der folgenden Steigung eine hohe Anfangsgeschwindigkeit nutzen wollte. Hatte dabei eine sehr hohe Trittfrequenz und war auf dem großen Kettenblatt. Noch mit hoher Trittfrequenz und hoher Geschwindigkeit wollte ich zum Beginn der Steigung auf das kleine Kettenblatt schalten. Jedoch sprang mir beim Schaltvorgang die Kette runter. Mir ist unerklärlich, wieso bei diesem Vorgang die Kette raus sprang.
Kann es sein, dass die Trittfrequenz für das Schalten auf das kleine Kettenblatt zu hoch war?

Wäre beim Schaltvorgang etwas zu beachten, damit ich ein Rausspringen der Kette künftig vermeiden kann?

Vielen Dank für Tipps und Hinweise.

Gruß
Werner
 

Phonosophie

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Wäre beim Schaltvorgang etwas zu beachten, damit ich ein Rausspringen der Kette künftig vermeiden kann?
Die Kette darf nicht zu schräg laufen, also groß-groß. Schalte rechtzeitig vorher auf ein kleineres Ritzel bevor Du vorne schaltest. Mir ist trotz allem beim Wechsel vom großen KB auf das kleine aber auch schon die Kette abgesprungen. Vor allem 50/34 ist dafür anfällig.
 

prince67

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keine Ahnung ob sowas auch bei Etap passt

Ansonsten beim Schalten einen Tritt auslassen.
 

solution85

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Hast du mit hoher Kraft beim Schalten getreten? Wenn ja, würde ich während des Schaltvorganges etwas Druck raus nehmen.
 

Bierschinken88

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Das Problem ist hier vermutlich die zu geringe Kettenspannung im Schaltmoment.
Wenn aus nem dicken Gang, d.h. kleines Kassettenritzel vom großen Kettenblatt aufs kleine gewechselt wird, fehlt die Zugspannung der Kette während des Falls vom großen aufs kleine KB. Dadurch neigt die Kette dann zum "drüber hinaus" fallen und fällt neben das kleine KB.
 

Altmetal

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Wieso wird diese Frage eigentlich nicht im Technik-Subforum gestellt?
 

Neuwieder

So, so!
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Das Problem ist hier vermutlich die zu geringe Kettenspannung im Schaltmoment.
Wenn aus nem dicken Gang, d.h. kleines Kassettenritzel vom großen Kettenblatt aufs kleine gewechselt wird, fehlt die Zugspannung der Kette während des Falls vom großen aufs kleine KB. Dadurch neigt die Kette dann zum "drüber hinaus" fallen und fällt neben das kleine KB.
Wenn dann noch die Unruhe im Antrieb durch die hohe Trittfrequenz dazukommt, kann das schon mal passieren. Am Besten mit Bedacht schalten: Druck vom Pedal nehmen, früh genug und überlegt schalten, d. H. weder bei zu hoher (Unruhe) noch bei zu niedriger Frequenz (zu viel Belastung). Und natürlich die Einstellung der Schaltung überprüfen!
Vielleicht bist Du aber auch gerade beim Schalten über irgendeine Unebenheit gefahren, dann gilt ganz einfach: Pech gehabt, passiert halt schonmal. 🤷‍♂️
 

Abduschaparov

Colnago C40-C50 / Six13 / Canyon Endurace CF SL
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Deshalb fahre ich seit ca. 20 Jahren, an jedem Rad einen Kettenabweiser! Wiegt nichts und kostet i.d.R. nicht viel! Hat mich in der Zeit, wissentlich vielleicht 2-3 den Arsch gerettet und unwissentlich (weil man es durch den Abweiser nicht merkt, ob die Kette runter gefallen wäre) kann ich nicht sagen, kam aber sicherlich schon öfters vor!

Ich sag mal noch dazu: "Besser haben, als hätten."

Es reicht ja auch, das es durch einen dummen Zufall, nur einmal passiert das die Kette runter fällt! Dann war einmal, auch das letzte mal, weil der teure Carbon-Rahmen dann kaputt ist! Also lieber mit Kettenabweiser fahren, auch wenn ich ihn vielleicht nie gebraucht hätte.
 
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