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UCI - Quo Vadis

scp

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Etwas verwundert, dass noch niemand drüber schrieb, oder ich hab's überlesen. Ich mach' mal den Anfang.

In jüngsten Entscheidungen hat die UCI aus angeblichen Sicherheitsgründen den Super Tuck und sogar die sog. Forearms-on-bars aero position verboten, letztere in meinen Augen ziemlich unverständlich, wird gerade diese sogar von Ausreißern zur Bequemlichkeit genutzt.

Die Fahrer zeigen sich selbst wohl auch gemischt dem Gegenüber. Kwiatkowski vermisst eine relevante Bezugnahme zum Thema Sicherheit und würde sich - angesichts der letzten krassen Fälle - lieber einen Eingriff in die Absperrungen, anstatt in die Positionen.

Ich selbst kann mich gar nicht erinnern, dass es aus dem o.g. Positionen überhaupt schwere Unfälle gab. Oder doch?

Ich find es sowieso immer wieder völlig lächerlich und albern, wenn ein Sport-Verband etwas anordnet und verbietet, ohne offenkundig die Sprache der Sportler zu hören. Das ist eigentlich mein Hauptpunkt der Diskussion: Der falsche Ansatz.
 
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lakecyclist

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Super-Tuck mit Griff am Oberlenker fand ich immer unverantwortlich. So was zu verbieten finde ich völlig in Ordnung. Viele fahren die Position mit Griff im Unterlenker. Da finde ich es grenzwertig ok, da man ausreichend reagieren und bremsen kann.
Unterarme auf dem Oberlenker abgelegen muss nicht sein, da man so auch nicht schnell reagieren und bremsen kann.
Ich kann die Entscheidungen der UCI daher nachvollziehen.
Im Übrigen sind das nur zwei Punkte in einem ganzen Maßnahmenkatalog, wo auch Änderungen bei den Streckenabsperrungen vorgesehen sind.
Möglicherweise gibt es auch Auswertungen, wie oft es nach den nun verbotenen Positionen zu Stürzen und Unfällen kam. Keine Ahnung wie Evenepoel auf dem Rad saß bevor er die Brücke runterstürzte...

Bin gespannt wann der Oberlenkergriff verboten wird ;-)
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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Ich find es sowieso immer wieder völlig lächerlich und albern, wenn ein Sport-Verband etwas anordnet und verbietet, ohne offenkundig die Sprache der Sportler zu hören. Das ist eigentlich mein Hauptpunkt der Diskussion: Der falsche Ansatz.
Die jetzt beschlossenen Maßnahmen liegen schon länger auf dem Tisch, nämlich seit letztem Jahr. Es gab Ende letzte Jahres zudem eine Anhörungsrunde mit Sportlern/CPA dazu. Damals war Philippe Gilbert dabei der sich im nach dem Termin darüber beschwerte, dass die Fahrer-Beteiligung bei dem Thema so gering sei. Anders gesagt. Sportler wurden sehr wohl angehört. Die Fahrer, die sich jetzt so ereifern, hätten in der Vergangenheit bereits ausreichend Gelegenheit gehabt, ihre Position zu äußern, haben es aber nicht getan.

Die "Super-Tuck"-Position ist nach den Buchstaben des UCI-Regelwerks im übrigen schon heute verboten, denn im UCI-Regelwerk gibt es Vorgaben darüber, welche Kontaktpunkte zwischen Fahrer und Rad bestehen müssen - das Oberrohr gehört nicht dazu! Bislang wurde diese Regel nur nicht stringent angewandt. D.h. die UCI schafft faktisch keine neue Regel, sondern wendet eine bestehende nur an.

Vom Sicherheitsstandpunkt her gesehen, finde ich es nachvollziehbar, dass die "Super-Tuck"-Position jetzt verschwinden soll. Ich kann mich an mindestens einen heftigen Sturz in dieser Position erinnern.

Beim Auflegen der Unterarme auf den Lenker in TT-Position sehe ich das allerdings anders. Das ist nicht wirklich gefährlich, solange es nicht mitten in einer Gruppe gemacht wird, was ich auch noch nie gesehen habe. Allerdings sind die beiden Maßnahmen, Umsetzung des Verbots der "Super-Tuck"-Position und Einführung des Verbots der "simulierten" TT-Haltung ohnehin nur zwei Bausteine aus einem ganzen Maßnahmen-Katalog, den die UCI beschlossenen hat und der viele weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrersicherheit und Umweltfreundlichkeit des Radsports enthält.
Auch der Radsport kann es sich auf die Dauer einfach nicht mehr leisten, in der Öffentlichkeit mit leicht vermeidbaren Sicherheitsmängeln und ignoranten Müll umher werfenden Berufssportlern assoziiert zu werden. Daher gehen die Beschlüsse im Großen und Ganzen in die richtige Richtung, auch wenn man über Details durchaus geteilter Meinung sein kann.

PS: Hier ist ein schöner Überblick und Link zu einem Paper über die Aerodynamik verschiedener jetzt verbotener bzw. noch zulässiger Postionen auf dem Rad - von Bert Blocken, einem Aerodynamiker der auch die Windkanal-Optimierungen für Jumbo-Visma macht. Es wird demnach sicher noch weitere Diskussionen über zulässige Postionen in Abfahrten und die dabei bestehenden Risiken geben.

 
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usr

übt bei schönem Wetter radfahren
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Naja, Supertuck ist halt inzwischen ein ziemliches Wettrüsten geworden wo die Position an immer schwierigeren Stellen durchgezogen wird weil man nur so einen Vorteil ggü ebenfalls supertuckenden herauskitzelt. Überrascht bin ich nicht dass man da nicht abwartet bis irgendwann mal 'ne Bruchserie kommt weil der Bogen endgültig überspannt wurde. Und Fahrer die dieses Spiel nicht mitspielen wollen stehen letztendlich eben doch unter Druck, Broterwerb und so.

Unterarmregel finde ich viel fragwürdiger, das macht man halt doch eher weil man sich wohler fühlt als in anderen aerodynamisch vergleichbaren Haltungen, da sehe ich keinen extrinsischen Druck zu mehr Risiko. Wahrscheinlich hat dieser Teil hauptsächlich was damit zu tun dass es manche Leute wirklich übertrieben haben mit “Garmin als Regellücke zum Triaaufsatz“.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
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Hey, warum ist meine Lieblings-“Todessehnsuchtsposition“ aus Teenagertagen da nicht drin? Einen Fuß Ausklicken, Bein über's Oberrohr heben und dann mit dem ausgeklickten Bein dem eingeklickten Windschatten geben 😵😱🙈 Zum Glück wächst man da irgendwann raus...

Wäre sogar annähernd UCI-konform, da ja keine neuen Kontaktpunkte eingeführt werden (ist Superman dann in Zukunft eigentlich ok?)
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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CYJU

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Ich muß ehrlich einräumen, als ich grade den Artikel auf radsport-news.com gelesen hatte, war mein erster Impuls auch, zu sagen, daß die UCI mal eher vor der eigenen Türe "kehren" soll, als mit solchen Regeln zu kommen, die ja offensichtlich schon lange geduldet werden.

Aus einer langen Duldung ergibt sich ein Gewohnheitsrecht, was man eigentlich nicht so einfach wegdiskutieren kann. Andererseits, wenn ich dann den Ausführungen von @pjotr folge und auch dem Artikel, in dem klar steht, daß die super-tuck-Position im Grunde schon immer nicht gestattet war, weil man einen Punkt auf dem Rad berührt (Oberrohr), den man nicht berühren darf, sieht die Sache schon wieder anders aus.

Und daß in einer solchen Position das Handling auch für einen Profi gefährlicher ist, muß auch nicht erklärt werden, das ist offensichtlich.

Insofern sind die neuen Regelungen sicher nicht von der Hand zu weisen. Und wenn man dann, wenn man die Gelegenheit hätte, sich nicht äußert, weil man a) keine Lust hat oder b) keine Zeit hat zu kommen, dann braucht man sich im Nachhinein oder auch vorher nicht zu beschweren. Auch DAS ist unstrittig. Das gilt selbst dann, wenn man die CPA nicht so besonders mag (als Fahrer), weil man diese Institution als einen zahnlosen Tiger betrachtet. Doch auch ein zahnloser Tiger kann Gewicht bekommen, wenn man nicht nachläßt, ihn zu "befeuern".

In bezug auf die bequeme Haltung, wenn die Oberarme auf den Lenker gelegt werden, erlaube ich mir kein Urteil. Weil ich es eben nicht beurteilen kann, inwieweit eine solche Haltung - möglicherweise - die Sicherheit im Peloton beeinträchtigen kann.

Ich weiß, daß es im Peloton nicht gerne gesehen wird, ja sogar verpönt ist, in Oberlenker-Haltung zu fahren. Die Profis haben also mindestens immer ihre Hände an den Bremsen, um ggfs. schnell reagieren zu können. Liegen die Arme zum Abstützen auf dem Lenker, ist die Reaktionszeit sicher auch länger, als bei der bevorzugten Haltung, und das kann natürlich auch gefährlich werden.

Wenn diese Haltung aber, so wie @pjotr es beschrieben hat, nur "vorne" im Feld angewendet wird, und nicht im Feld selbst, sehe ich das auch als wenig problematisch an.

Wichtig ist natürlich auch, daß Rennstrecken entzerrt werden, v. a. was diese Sperrgitter bei Sprints angeht, und was mir auch oft sauer aufstößt sind die Überholmanöver bei den Touren, wenn Autos und Motorräder en masse die Fahrer manchmal kamikazemäßig überholen. Daß da nicht mehr passiert, ist wohl vor allem dem Können der Profis zu verdanken. Aber ich finde, DAS muß auch nicht sein, sondern sollte besser reglementiert werden, ein weit größerer Abstand wäre ein Anfang. Und wenn die Straße das nicht hergibt, dann kann man eben nicht überholen.

Just my 2 cents....

CYJU
 

pjotr

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Zur Sicherheitsdebatte im Radsport mal zwei Links, die man einfach mal auf sich wirken lassen kann.



Das ist natürlich kein harter empirischer Vergleich aber man kann man eindeutig ableiten, dass in Sachen Sicherheit im Radsport noch mächtig Luft nach oben ist - nicht nur was Streckensicherheit angeht, auch was andere gesundheitliche Risiken für die Fahrer angeht.
 

pjotr

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aber nur in der Boxengasse - wenn das Safety Car volle Lotte fährt, darf man aufschliessen.
Nicht nur, bei manchen Rennen gibt es Speedlimits, in Le Mans gilt bei gelber Flagge z.B. 80 km/h.
 
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scp

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Ok, das geb ich zu, die Situation der Fahrer und die Möglichkeit des Inputs, den man wohl verpasst hat, ist an mir vorbei gegangen.

Aber gabs da nicht auch - während Tour oder Giro? - einen Disput und diverse Aussagen gegen die CPA, u.a. von Rick Zabel? Da läufts wohl dann auch nicht ganz rund.

Habe jetzt mal versucht, etwas rudimentär den neuen Maßnahmen Katalog recherchiert, auf Anhieb aber nichts gefunden. Gibt's den irgendwo zur Ansicht?

Ob und wie gefährlich diese Sitzpositionen sind, darüber lässt sich auch streiten, zumindest, ob sie entschieden gefährlicher sind als mit 25-28mm breiten Reifen und +80 km/h den Mount Ventoux runterknallen...dennoch wird letzteres sicherlich nicht verboten. Aber das ist sicherlich diskutierend unendlich. Bei der SuperTuck Position kann ich es noch nachvollziehen, aber gerade diese top handle bar position hab ich bisher immer nur vorne bei einem Fahrer gesehen, teils nur Ausreißer...

Naja, ich hoffe aber hauptsächlich die wirklich mehrfach vorkommenden, gefährlichen Situationen werden zukünftig durch die neuen Maßnahmen entschärft bzw. verhindert.

PS: Und Super Tuck kann ich auch fahren, ohne das Oberrohr zu berühren ;)
 

CYJU

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[......]

Das ist natürlich kein harter empirischer Vergleich aber man kann man eindeutig ableiten, dass in Sachen Sicherheit im Radsport noch mächtig Luft nach oben ist - nicht nur was Streckensicherheit angeht, auch was andere gesundheitliche Risiken für die Fahrer angeht.
Ich habe einen wirklich nur - flüchtigen - Blick riskiert.

Und ich muß sagen, ich bin erschüttert. Mit so einem Unterschied (!) habe ich nicht gerechnet.

Ohne Worte, echt....

:-(
 

lakecyclist

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Ich weiß, daß es im Peloton nicht gerne gesehen wird, ja sogar verpönt ist, in Oberlenker-Haltung zu fahren. Die Profis haben also mindestens immer ihre Hände an den Bremsen, um ggfs. schnell reagieren zu können. Liegen die Arme zum Abstützen auf dem Lenker, ist die Reaktionszeit sicher auch länger, als bei der bevorzugten Haltung, und das kann natürlich auch gefährlich werden.

Wenn diese Haltung aber, so wie @pjotr es beschrieben hat, nur "vorne" im Feld angewendet wird, und nicht im Feld selbst, sehe ich das auch als wenig problematisch an.
Wenn der Fahrer an der Spitze des Feldes in dieser Haltung eine Unebenheit übersieht und in dieser Haltung nicht sauber steuern kann, ist der nächste Massensturz da. Das Tempo ist auch immer hoch, wenn diese Haltung gefahren wird.
 

pjotr

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Wenn der Fahrer an der Spitze des Feldes in dieser Haltung eine Unebenheit übersieht und in dieser Haltung nicht sauber steuern kann, ist der nächste Massensturz da. Das Tempo ist auch immer hoch, wenn diese Haltung gefahren wird.
Hast Du schon einmal so einen Sturz gesehen? Ich ehrlich gesagt nicht, soweit ich mich erinnere?
Ich glaube (!), das Risiko ist bei dieser Position deutlich kleiner als bei der umstrittenen Oberrohrposition bei Abfahrten.
 

pjotr

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Ok, das geb ich zu, die Situation der Fahrer und die Möglichkeit des Inputs, den man wohl verpasst hat, ist an mir vorbei gegangen.

Aber gabs da nicht auch - während Tour oder Giro? - einen Disput und diverse Aussagen gegen die CPA, u.a. von Rick Zabel? Da läufts wohl dann auch nicht ganz rund.

Habe jetzt mal versucht, etwas rudimentär den neuen Maßnahmen Katalog recherchiert, auf Anhieb aber nichts gefunden. Gibt's den irgendwo zur Ansicht?

Ob und wie gefährlich diese Sitzpositionen sind, darüber lässt sich auch streiten, zumindest, ob sie entschieden gefährlicher sind als mit 25-28mm breiten Reifen und +80 km/h den Mount Ventoux runterknallen...dennoch wird letzteres sicherlich nicht verboten. Aber das ist sicherlich diskutierend unendlich. Bei der SuperTuck Position kann ich es noch nachvollziehen, aber gerade diese top handle bar position hab ich bisher immer nur vorne bei einem Fahrer gesehen, teils nur Ausreißer...

Naja, ich hoffe aber hauptsächlich die wirklich mehrfach vorkommenden, gefährlichen Situationen werden zukünftig durch die neuen Maßnahmen entschärft bzw. verhindert.

PS: Und Super Tuck kann ich auch fahren, ohne das Oberrohr zu berühren ;)
Infos zu den Maßnahmen findest Du auf der Seite der UCI:


Wo auch sonst. :D

Und Mr. INRNG hat auch was dazu geschrieben.

Zur CPA: Da gibt es in der Tat eine Menge Kritik von Fahrern. Das ist aber ein politisches Thema, denn dafür spielt die Struktur der CPA eine große Rolle. Die CPA setzt irgendwie nach Länderquoten zusammen, wobei einige große Radsportländer überrepräsentiert sind was faktisch dazu führt, dass bei Abstimmungen nicht alle Stimmen der Fahrer aus allen Ländern das gleiche Gewicht haben. Vor dem Hintergrund wird von etlichen Fahrern - aus für mich nachvollziehbaren Gründen - der Aufbau einer neuen Fahrergewerkschaft gefordert.
 
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usr

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Ich habe einen wirklich nur - flüchtigen - Blick riskiert.

Und ich muß sagen, ich bin erschüttert. Mit so einem Unterschied (!) habe ich nicht gerechnet.

Ohne Worte, echt....

:-(
Naja, die Liste Radsport fängt im 19. Jhd. an, die Liste bei den Motorsportlern beginnt 1950. Tatsächlich wird der Motorsport aber auch schon viel früher Opfer gehabt haben, vollständig sind die Listen sicherlich beide nicht mal annähernd. Und Radprofis wird es zu jedem Zeitpunkt mehr gegeben haben als motorisierte, und wenn man die Grenze bei “nimmt an organisierten Rennen teil“ zieht wird die überall noch deutlicher.

Aber klar, beim (Straßen)Radsport steht das Risiko einfach nicht so im Fokus, da würde jedenfalls niemand auf die Idee kommen im feuerfesten Overall zu fahren mit dem es nach 50 m Asphaltrutsche höchstens ein paar Hautrötungen gibt...
 
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