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TT vs Tri

ragingbull

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Hi,

bin sehr unentschlossen, ob ich mir ein TT (UCI legal) oder Triathlon Rad kaufen soll.

Ich möchte gelegentlich bei Zeitfahrrennen (2-3x im Jahr) teilnehmen, mache aber vermehrt Triathlons. Distanzen beim Triathlon eher Sprint und olympisch, jedoch habe ich als Ziel irgendwann bei 70.3 zu landen.

Jetzt liegt es ja nahe zu sagen "du willst TTs machen, also brauchst du ein TT Rad", jedoch ist der Komfort für längere Distanzen schon sehr beschränkt. Hinzu kommt noch, dass TT Räder deutlich rarer und teuerer sind als Triathlon Räder.

Wäre es sinnvoll ein Triathlon Rad zu nehmen und für TTs mein Endurance Rad mit Auflieger?
Doch lieber ein TT Rad und es komfortabler für längere Distanzen einstellen?

Ein TT UND Tri Rad kann ich mir nicht leisten, entweder, oder.

Danke
 

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Re: TT vs Tri
Hi,

bin sehr unentschlossen, ob ich mir ein TT (UCI legal) oder Triathlon Rad kaufen soll.

Ich möchte gelegentlich bei Zeitfahrrennen (2-3x im Jahr) teilnehmen, mache aber vermehrt Triathlons. Distanzen beim Triathlon eher Sprint und olympisch, jedoch habe ich als Ziel irgendwann bei 70.3 zu landen.

Jetzt liegt es ja nahe zu sagen "du willst TTs machen, also brauchst du ein TT Rad", jedoch ist der Komfort für längere Distanzen schon sehr beschränkt. Hinzu kommt noch, dass TT Räder deutlich rarer und teuerer sind als Triathlon Räder.

Wäre es sinnvoll ein Triathlon Rad zu nehmen und für TTs mein Endurance Rad mit Auflieger?
Doch lieber ein TT Rad und es komfortabler für längere Distanzen einstellen?

Ein TT UND Tri Rad kann ich mir nicht leisten, entweder, oder.

Danke
Das hört sich an, als wäre eine uci Position automatisch unbequem. Das ist in der Tat nicht so. Ich würde ein grundsätzlich uci legales Frameset kaufen und da eine gute Position drauf bauen. Vielleicht kaufst du ein gut einstellbaren Rad wo du nach Bedarf etwas anpassen kannst.
 
Das hört sich an, als wäre eine uci Position automatisch unbequem.
Das ist richtig - ich habe das Privileg, beides (TT u Tri) zu besitzen. Mein UCI-TT hab ich im Rahmen meiner eigenen Meßmöglichkeiten so genau wie möglich für Fahrerkategorie 3 eingestellt und es ist nicht so, dass, nur weil die Sattelspitze mind. 50 mm hinter dem Tretlagerlot ist, das Ding verglichen mit dem Tria eine Qual wäre, auch das UCI-TT fährt sich für mich sehr gut, der andere Auflieger bringt wieder ein ganz anderes Fahrgefühl.

Die Frage wäre, fährst Du UCI-TT-Wettkämpfe mit Radkontrolle auf UCI-Reglement? Wenn ja, dann ist die Antwort klar, denn mit einem nicht den Regeln entsprechenden Triathlon-TT darfst du dort nicht starten. Die meisten Hobbyzeitfahren unterhalb von Meisterschaften dürften aber auch mit einem Tria-TT erlaubt sein, selbst das berühmte KOTL. Insofern wäre mein Fav ein Tria-TT, wenn nur ein Rad geht, es sei denn, du willst unbedingt das Gefühl wie die Worldtour-Profis bei TT-Etappen haben... was ja auch reizvoll sein kann.
 
Das ist richtig - ich habe das Privileg, beides (TT u Tri) zu besitzen. Mein UCI-TT hab ich im Rahmen meiner eigenen Meßmöglichkeiten so genau wie möglich für Fahrerkategorie 3 eingestellt und es ist nicht so, dass, nur weil die Sattelspitze mind. 50 mm hinter dem Tretlagerlot ist, das Ding verglichen mit dem Tria eine Qual wäre, auch das UCI-TT fährt sich für mich sehr gut, der andere Auflieger bringt wieder ein ganz anderes Fahrgefühl.

Die Frage wäre, fährst Du UCI-TT-Wettkämpfe mit Radkontrolle auf UCI-Reglement? Wenn ja, dann ist die Antwort klar, denn mit einem nicht den Regeln entsprechenden Triathlon-TT darfst du dort nicht starten. Die meisten Hobbyzeitfahren unterhalb von Meisterschaften dürften aber auch mit einem Tria-TT erlaubt sein, selbst das berühmte KOTL. Insofern wäre mein Fav ein Tria-TT, wenn nur ein Rad geht, es sei denn, du willst unbedingt das Gefühl wie die Worldtour-Profis bei TT-Etappen haben... was ja auch reizvoll sein kann.
Andererseits... Da ich mit einem tt bike Triathlon machen kann, mit einem Triathlon bike aber kein tt würde ich vielleicht doch lieber ein einigermaßen gut einstellbaren tt bike kaufen.

Am Ende ist eine gute Position eine gute Position. Meiner Meinung nach ist dieses Triathlon Bike Spezialitäten Ding maßlos überschätzt. Sag ich jetzt mal als Zeitfahrer der vom Multisport kommt.
 
Was noch zu bedenken wäre, sind die ganzen Staufächer, Flaschenhalter etc.
Trias scheint es wichtiger zu sein und die Räder haben entsprechend mehr Optionen.
Manche "waschechte" TT Bikes sind da sehr sparsam.
An meinem ist z.B. kein Staufach und es gibt genau einen Flaschenhalter für die proprietäre recht kleine Flasche. Für die Zeitfahren ist es kein Problem, bei längeren Tria Distanzen muss man basteln.
 
Je nach Hersteller sind die Triathlon-Rahmen auch UCI-legal (z. B. Cervelo P-Series oder P5). Dann entscheidet nur noch Position und Cockpit ob es "legal" ist oder nicht.
Bei den meisten Zeitfahren sind genug Triathlonräder am Start, wo die Sitzposition und "Beladung" weit außerhalb der UCI-Spezifikationen sind.

Ein Staufach für Werkzeug und Schlauch ist sicher sinnvoll, sorgt auch für ein cleanes Rad. Trinkflaschen nageln sich die Triathleten nun wieder klassisch auf das Cockpit oder hinten dran. Da nutzt kaum einer der "Schnellen" noch die klassischen Flaschenhalter. Integrierte Trinklösungen nutzen meine Bekannten nur im Wettkampf (wo man es eben auch braucht).
Bei Sprint oder Olympisch braucht man 1 kleine oder 2 kleine Aero-Flaschen. Mittedistanz klassisch 2 kleine Aero in den Rahmen und hinten 1 oder 2 Flaschenhalter an der Sattelstütze. Heute nimmt man gerne noch Gummies, damit die Flaschen nicht wie Raketen rausfliegen. Für Langdistanz lohnt sich meiner Meinung nach auch ein integriertes System, was man ggf. auch unterwegs nachfüllen kann.

Wichtig wäre mir heute, auf jeden Fall von Anfang an elektronische Schaltung am Rad zu haben. Boxen, Flaschenhalter und Verpflegung kriegt man immer irgendwie ans Rad.

Zeitfahren mit einem Rennrad und Auflieger kann man machen. Aber man wird sich nicht gut fühlen unterwegs, wenn man noch ein Triathlonrad hat.
 
Da nutzt kaum einer der "Schnellen" noch die klassischen Flaschenhalter.
Es kommt immer auf den Rahmenset an. In meinem Fall ist die Flasche mehr ein Fairing als echte Flasche.
Flasche.jpg


Integrierte Trinklösungen nutzen meine Bekannten nur im Wettkampf (wo man es eben auch braucht).
Dafür müssten diese halt grundsätzlich vorhanden sein, was eher für Tri Bikes üblich ist.

Was ich mit meinem Post sagen wollte: es ist (bis auf UCI Bapperl) aus meiner Sicht leichter ein Tri Fahrrad auch für TTs zu nutzen als ein TT Rad für Triathlons.
 
Es kommt immer auf den Rahmenset an. In meinem Fall ist die Flasche mehr ein Fairing als echte Flasche.
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Dafür müssten diese halt grundsätzlich vorhanden sein, was eher für Tri Bikes üblich ist.

Was ich mit meinem Post sagen wollte: es ist (bis auf UCI Bapperl) aus meiner Sicht leichter ein Tri Fahrrad auch für TTs zu nutzen als ein TT Rad für Triathlons.
Funktioniert halt wenn man weiß, dass man nie ein Lizenz tt fahren will. Weil das funktioniert halt nicht wenn man ein Rad hat ohne Aufkleber. Wenn man das weiß, hat man einfach freie Auswahl und kauft was einem gefällt und was kann was man glaubt zu brauchen.
 
Was noch zu bedenken wäre, sind die ganzen Staufächer, Flaschenhalter etc.
Trias scheint es wichtiger zu sein und die Räder haben entsprechend mehr Optionen.
Manche "waschechte" TT Bikes sind da sehr sparsam.
An meinem ist z.B. kein Staufach und es gibt genau einen Flaschenhalter für die proprietäre recht kleine Flasche. Für die Zeitfahren ist es kein Problem, bei längeren Tria Distanzen muss man basteln.
Gibt doch auch Pros, die zum Beispiel das Cervelo P5 fahren und die kommen auch auf der Langdistanz zurecht.
 
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