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Trainingsfortschritte - 1. (richtiges) Trainingsjahr

Ich bin auch im ersten richtigen Trainingsjahr und um die CP60 zu ermitteln ist es gar nicht so einfach. Ich konnte im Winter meine ftp ermitteln aufm Ergo mit Wattanzeige, hab auch darauf vorwiegend Intervalle gefahren. ftp habe ich so ermittelt: 20min mit ca 95-97%, 10min aktiv erholen und dann 20min auf die 100% erhöht, so dass am Ende des Intervalls keine Steigerung möglich war. Hab mehrere Versuche gebraucht bis ich an der ftp dran war. Daraus habe ich auch Pulswerte. Bin gestern zum 1x mit dem Rennrad draussen gefahren und wollte die Pulswerte und Körpergefühl von drinnen übernehmen. Ich hab draussen dann ca. 10 Pulsschläge mehr gehabt und noch nicht das Gefühl gehabt, dass ich am Anschlag fahre. Intervalllänge war 30min komplett flach und windstill und war als ca. 90% SST gedacht. So können Pulswerte täuschen bzw. drinnen und draussen. Ich erwäge den Kauf eines Powermeters und glaube auch, dass ich draussen auch bessere Wattwerte treten kann.
 

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Re: Trainingsfortschritte - 1. (richtiges) Trainingsjahr
Es stimmt ohne Frage, dass man sich im Rennen härter belasten kann, welche Rückwirkungen das z.B. die Durschnittsleistung in einem ~60 min. (oder ~40 km-)-Zf, also einem FTP-Test hat, ist aber noch zu diskutieren. In einem Rennen will man möglichst schnell sein. Bei einem Zeitfahren fährt man daher in einer Position, die nachweislich aufgrund der ungünstigen Körperhaltung Leistung kostet, wegen des damit gewonnenen aerodynamischen Vorteils aber schneller ist. Auch würde man sich in einem flachen Zf bei Wind den Kurs einteilen und z.B. bei Rückenwindpassagen etwas rausnehmen um bei Gegenwind mehr Körner zu haben, so wäre man nämlich unter Strich schneller. Wenn der Kurs nicht flach ist, ist ohnehin klar, dass eine gleichmäßige Ausbelastung gar nicht möglich ist usw. usw. Schließlich birgt die rennsituation auch noch die gefahr, dass man "übermotiviert" zu schnell angeht. Bevor man Rennen als Testergebnisse verwendet, sollte man diese Faktoren einkalkulieren. Dabei kann es trotz des Motivationsvorteils im Rennen besser sein, Tests unter kontrollierten Bedingungen im Training zu fahren.
 
ich wollte die Sinnhaftigkeit von Leistungstests im Training überhaupt nicht in Frage stellen. Sondern nur darauf hinweisen das das auch keinen "harten" Daten sind, von denen man unkritisch seine Trainingsintensitäten ableiten sollte.
Mann sollte immer das gesamte Bild im Auge haben
 
ich wollte die Sinnhaftigkeit von Leistungstests im Training überhaupt nicht in Frage stellen. Sondern nur darauf hinweisen das das auch keinen "harten" Daten sind, von denen man unkritisch seine Trainingsintensitäten ableiten sollte.
Mann sollte immer das gesamte Bild im Auge haben
Ich wollte Dir auch nicht widersprechen, sondern nur ergänzen ;)
 
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