eigentlich ist es komplett egal, insbesondere am Rennrad, ob jetzt DOT, Mineralöl, Tränen einer Jungfrau oder Frittenfett drin ist. DOT hält lange genug und frisst dir nicht die Haut oder Lack auf beim ersten Kontakt, DOT ist keine Schwefelsäure oder Aceton. Der Siedepunkt von Mineralöl ist ausreichend beim Fahrrad und Druckpunktwandern ist eh eher weniger ein Thema bei RR als beim MTB. Außerdem wird man sowieso hin und wieder die Bremsleitung öffnen müssen zum Steuerlager tauschen, da wird sowieso die Bremsflüssigkeit getauscht, von dem her sind die längeren Intervalle von MÖ auch kein wirklicher Vorteil mehr. Ich würde mir aber von Sram wünschen, dass das Bremsmedium zwischen RR und MTB getauscht wird wegen der Druckpunkt Geschichte, die man in variierendem Ausmaß bei jeder Ölbremse hat. Außerdem gäbe es dann nur noch MÖ beim Rennrad, das Umbauen der Schaltung würde dadurch massiv vereinfacht werden, weil man Bremssättel und Leitungen nicht mehr mit tauschen müsste. Am MTB sind ja Bremse und Schaltung unabhängig voneinander und sowieso einfacher in der Wartung und Wechsel
Nichtsdestotrotz ist die Wahl der Bremsflüssigkeit als Ausschlusskriterium bei der Auswahl der richtigen Gruppe/Bremse mMn komplett übertrieben. Ok, wenn man 7 DOT Räder zuhause hat wird man versuchen, dass das 8. wieder DOT hat, aber im vorhinein ausschließen würde ich es trotzdem nicht.
Egal, das wichtigste ist aber das Akkuladegerät mit USB-C, nur schade, dass das wieder absurd teuer ist. USB-C direkt im Akku wäre natürlich Premium, wird aber gegebenenfalls schwierig mit der Abdichtung