• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Senioren-Fräd

Anzeige

Re: Senioren-Fräd
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

...fahre gestern von hinten man einen RR Fahrer ran, der fährt 10 Tritte im stehen und dann setzt er sich aufs Oberrohr. Als ich näher komme sehe ich, der fährt ohne Sattel. Frage "eh was ist das" ?
Er hätte Rast gemacht, um in einem Kaufmarkt sich nen Riegel und ne Flasche Wasser zu holen und wie er wieder rauskommt ist der Sattel ab.

Pech - der Sattel ist weg,
oder,
Glück - das Rad ist da ??
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Hier wird ebenfalls die Sonne wieder keck und zeigt sich ein wenig. Ich bin - ausser der alltäglichen Arbeit - am Knobeln wie man nicht nur stark, sondern auch etwas schneller auf dem Rad werden kann.
Ich hör euch jetzt schon grinsen.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Hi Jean,
sehr schnell wirst du wenn du einen Berg runter fährst… :D
oder über üben und nochmals üben… ;)
aber mal Spaß beiseite.
Was ich so in Trainingsbüchern mir erlesen habe und was meine Analysen der großen Jedermannsrennen und der Vergleiche der Altersgruppen ergeben haben, so ist es dass man ab 40 wohl nicht mehr schneller werden kann. Vielleicht so 2 bis 3 km/h im Durchschnitt aber nur im seltenen Fall.
Was wir können ist unseren Alterungsprozess etwas verlangsamen um uns Gesundheitlich einfach gut zu fühlen.
Leute die im Alter schnell sind waren dies auch in der Jugend schon und andere die weniger schnell sind erhalten einfach ihre Fitness. Das ist doch auch etwas Gutes.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Hallo Uli, das glaube ich dir.
Dann hast du aber auch in der Jugend schon Sport getrieben und weckst jetzt nur schlafende Reserven. In der Vergangenheit muss es ja kein Radsport gewesen sein, Kraft und Ausdauersportarten haben bestimmt schon in deiner Entwicklung eine Rolle gespielt.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Meine Freunde macht euch einen Kopf, schnell ist doch wie vieles ein relativer Begriff. Wichtiger ist doch wohl Spaß bei der Sache zu haben und mit gutem Gewissen auch noch was für die Gesundheit zu tuen. Schnell war ich sicher früher, sonst hätte ich keine Rennen gewonnen, aber heute steige ich zu jeder Zeit mit Freude egal auf was für Rad und tue dadurch immer noch viel mehr , als viele Couchanbeter. Das macht mir alles mords Spaß, vor allem mit euch Chaoten. Krachen lass ich es auch noch manchmal, allerdings geht das natürlich bei weitem nicht mehr so als vor 20-30 Jahren, das hat wohl auch seinen Sinn. Jetzt freu ich mich schon wieder auf unser Treffen bei Micha und seiner Truppe. Das ist mir alles mehr wert als schnell sein zu wollen, wem sollte ich noch etwas beweisen wollen, mir etwa selbst?
Und Jean auch wenn Du nicht der Schnellste eventuell bist, werde ich gerne zu jeder Zeit meine Runden mit dir drehen.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Hallo Klaus, so ehrgeizig, wie es sich vielleicht anhört, bin ich glaube ich nicht. Es bereitet mir nur diebischen Spaß, wenn ich andere noch überholen kann;). Aber im Ernst, sowie ich merke, dass keine Steigerung mehr geht, lasse ich es geruhsamer angehen. 2 - 3 Rennen im Jahr, (wobei mir die typische Rennatmosphäre, das Bewusstsein, an etwas besonderem teilzuhaben und dabei mittendrin zu sein, sehr wichtig ist), ansonsten wie bei Dir auch, Spaß an der Freude, dem "Kilometerfressen" und an der Endorphinausschüttung.:D
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Jungs, ihr beruhigt mich ungemein. Es stimmt ja, dass ich erst mit 50 anfing, mich mit Sport zu beschäftigen. Und es tut mir wirklich gut und macht unglaublich Spass. Madame macht mit, da spornt halt einer den andern an und es macht die Sache eben noch schöner.

Was ich festgestellt habe, ist, dass man wirklich an Ausdauer zunimmt. Also nach dem, was ich in letzter Zeit mit Madame geradelt bin, denke ich, dass sie den 100er problemlos schaffen wird - ich weiss es ja seit Undenheim, das war mein erster, jetzt nicht mehr. Vor 3 Jahren waren 5 bis 10 km eine Qual - jetzt ist das ein Witz geworden;-)
Etwas schneller sind wir mit Sicherheit auch - wir radeln so 17 bis 20 km/h Durchschnitt. Es ist allerdings recht hügelig hier, dass es bergab schneller geht ist mir ebenfalls aufgefallen:-)
Was gut möglich wäre ist vielleicht, dass wir vor 2 Jahren viel langsamer unterwegs waren. Sowas merkt man da nicht so - einfach weil wir immer nur an der Länge der Strecke interessiert waren. Am 5. sehen wir dann, das ist dann die Stunde der Wahrheit. Aber wie manche von euch dauernd 30km und mehr in der Stunde schaffen ist wirklich fabelhaft. Dass das für uns nicht mehr drin ist scheint mir klar.
Zum Glück können wir ja mit Klaus und Sonja radeln, die haben eine Mordsgeduld. Freuen tun wir uns trotzdem riesig.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Ich habe auch erst ernsthaft mit dem Radfahren mit 49 angefangen (vorher nur mit den Kindern über mal über 10, 20 und dann 30 km geradelt), also richtig erst seit 1999. Seitdem führe ich auch mein Roadbuch (jede Tour ist darin aufgezeichnet). Ich habe festgestellt, dass ich trotz meiner fast 60 Jahre (in ein paar Tagen ist es soweit), einzelne Touren immer wieder in kürzeren Zeiten beende. Würde ich seit meiner Jugend schon den Radsport betreiben würde ich zwischenzeitlich mit dem Alter immer langsamer. Ich weiß, irgendwann kommt dies aber bis dato ist es noch nicht der Fall.
Grüße an Alle
LEEh
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Schönen Abend miteinander,

aus atuellem Anlaß mag ich jetzt auch meinen Senf beitragen.

Angefangen mit dem Rennrad hab ich 2003. Da war ich 44, hatte 30 Jahre Rauchens und um die 24 Jahre Schreibtischtäterschaft hinter mir. Richtig eingestiegen ins Rennradln bin ich dann im Sommer 2006, als ich das Forum und damit eine Rennradgruppe gefunden hatte. Ich weiß noch genau, daß die allererste Gemeinsame Tour im August 2006 irgendwie so um die 70 Kilometer lang war, aber seither ging's im wahrsten Sinne des Wortes immer stetig bergauf...

...letztendlich bis zum vergangenen Dienstag, als ich zusammen mit meinem Freund Yagonna meine (und seine) persönliche und noch vor kurzem für fast unüberwindbar gehaltene Schallmauer durchbrochen habe, und nach etwas mehr als acht Stunden Fahrtzeit (plus drei Pausen) tatsächlich die 200-Kilometer-Marke hinter mir gelassen hatte :lutsch:.

Inzwischen geht's meinen Beinen wieder supergut, und ich denke, ich trau' mich nun, so eine Ausfahrt, die übrigens total schön war, bei passender Gelegenheit zu wiederholen.

Ohne das Forum und die Freunde, die ich hier gefunden habe, hätt' ich diese Tour niemals geschafft. Dafür bin ich dem Forum, aber vor allem meinen Freunden sehr, sehr dankbar.

Also, a bisserl was mit weiter und schneller geht schon noch, wenn man um die 50 und darüber ist, aber müssen muß man nimmer, und das ist gut so.

Seid alle miteinander gegrüßt
Franz
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Meine Behauptung gründet auch auf die Aussage von Joe Friel in seiner Trainingsbibel, der ja auch Langzeitsportler vergleicht. Weiterhin habe ich mir mal die Ergebnisse der Senioren bei den Jedermänner angeschaut. Zur besseren Übersicht führe ich mal nur die Geschwindigkeitsergebnisse der 1. und 20. Plätze auf:
Senioren 2 / 41 – 50 Jahre: 1.=42,2 km/h 20.=41,3 km/h
Senioren 3 / 51 – 60 Jahre: 1.=41,8 km/h 20.=38,3 km/h
Senioren 4 / 61 – 70 Jahre: 1.=41,4 km/h 20.=36,5 km/h
Senioren 5 / 71 – 80 Jahre: 1.=36,4 km/h 20.=31,3 km/h

Ihr habt schon recht, man kann auch im Alter sein Ergebnis noch verbessern. Es kommt natürlich immer darauf an in welchem Bereich man sich bewegt.
Und in einem gebe ich euch 100 % Recht, es kommt immer darauf an mit welcher Freude und Hingabe man diesen schönen Sport betreibt. So lange wir fit sind machen wir so weiter und freuen uns auf jede Stunde die wir auch gemeinsam verbringen können, jeder mit seinen Möglichkeiten.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Das alles macht natürlich Mut - übers Rauchen rede ich jetzt lieber nicht, mildernde Umstände hab ich keine ( naja, ich war nie Schreibtischtäter. Ist das etwas Schlimmes, Franz ?):floet: = Ablenkungsmanöver vom Nikotintäter.
Allerdings will ich die 200er Marke auch noch mal knacken, dass ist sicher.
Aber prinzipiell gehts mir bei der ganzen Sache um den Spassfaktor: radeln, die Maschinen in Schuss halten und sie einfach schön finden ( ich kann ein Rad manchmal stundenlang einfach anschaun, - ob das jetzt schon geistesgestört ist oder noch völlig normal weiss ich nicht) - aber der Spassfaktor ist einfach enorm und der Gesundheit schadet es mit Sicherheit nicht.
Mich mit einem 20 oder 30- jährigen zu vergleichen oder mit jemandem, der immer sportlich, war käme mir natürlich nicht in den Sinn.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

arrrrgh Biky !!! Die Fibel von Joe Friel ist ne Fabel ... haftigkeit.
( aber gibts vielleicht auch eine Fibel für Wiedereinsteigs-nichtjedermannradler? Da hätt ich dann eine Chance ;-)
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Ach Jean, lass uns die Freude am Radsport so wie sie ist. Wir brauchen keinen Stress wir brauchen nur Freude beim Radfahren.
In meinen jungen Jahren bin ich Rennen mit Lizenz gefahren. Dann ohne abzutrainieren aufgehört, dann geraucht bis 40 Stück am Tag, nachdem ich wieder aufgehört habe zu rauchen 1989 mit Radwandern angefangen (mach ich heute noch). Ein 55 jähriger Neueinsteiger hat mich 2004 animiert mein altes Rennrad wieder fahrbereit zu machen und so bin ich 2007 in Hamburg mein erstes Jedermannsrennen gefahren und nun lässt es mich nicht mehr los. Bei dem ganzen auf und ab habe ich mir die Frage gestellt was geht und was geht nicht mehr und so bin ich zu den oben beschriebenen Erkenntnissen gekommen.
Das heißt aber nicht dass ich meinen Ergeiz verloren hätte, nein es geht immer weiter und es macht riesigen Spaß.
 
AW: Senioren-Fräd - Teil 3

Das Wunderbare hier in der Gruppe sind die so verschiedenen Rad-lebensgeschichten der Leute. Das macht die Sache noch schöner. Der gemeinsame Nenner ist : Radeln macht glücklich. Wie man radelt ist Nebensache, dass man es macht ist wichtig.
Madame sagt immer: wieso hast du dauernd das rote T-Shirt da an ? ... das aus Undenheim;-)
 
Zurück