Ich will hier keinen Bier-Fräd draus machen, aber es ist mir in den letzten Posts doch zuviel von Cappuccino etc. die Rede...
Genau die meinte ich nicht. Die haben inzwischen das beliebte und gute Diebels Alt (ehem. Privatbrauerei in Issum/Niederrhein) auch allmählich heruntergewirtschaftet. In Eurem Fall wird es sich wohl um Diekirch handeln, oder?
Ich dachte bei meinem Beitrag eher an meine belgischen Trappisten-Freunde wie Leffe, Chimay oder Orval. (Habe mal 11 Jahre für ein belgisches Unternehmen gearbeitet...)
Um zur Völkerverständigung im Rheinland beizutragen: Mein Wahlspruch lautet, lieber ein gutes Kölsch als ein schlechtes Alt. Und für den Frühschoppen "danach", also zum Ablöschen von Nachdurst gibt es kein besseres Bier als Kölsch. Wobei mir Früh noch zu milde ist, da ziehe ich Sion oder Gaffel vor, von den Hausbrauereien wie Mühlen oder Päffgen ganz zu schweigen.
Tegernseer ist für ein bayerisches Bier ganz gut trinkbar, nicht so süßlich; in Privatbeistz des Herzogs in Bayern. Bolten sollte man als Rheinländer kennen, ist schließlich die älteste Altbierbrauerei der Welt und in Privatbesitz. Braut 12 km von mir entfernt in Korschenbroich. Unbedingt zu empfehlen sind das ungefilterte "Ur-Alt" und das "Landbier", ein obergäriges ebenfalls ungefiltertes Helles aus Gerste und Weizen. Letzteres steht (stand?) gerade vor mir, war nach 90 Minuten Intervall-Spinning dringend nötig zur Ergänzung von Flüssigkeit und Vitalstoffen!:aetsch: Ungefiltertes "Ur-Weizen" gibt es auch, und mit Fernsehkoch Horst Lichter wurde "Lichters Lecker Bierchen" aufgelegt.
Und wenn ich wie am Sonntag auf Schalke fahre, dann gibbet eben - Pils!!!
Und zur Thema der Braukonzern-Strategie: Unschätzbarer Vorteil ist, dass mein Stammlokal und auch die "Vertretung" beides brauereifreie Familienwirtschaften sind.
Ne bierselige Jrooß - Thomas
Gut, dass ich nicht darauf eingehe, dass immer so 4-500 Flaschen Wein bei uns im Keller liegen; was müsstet Ihr für einen Eindruck von mir bekommen!