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Schmaler Lenker für schmale Schultern gesucht

Am Gravelrad ist beim Lenker mehr Breite im Unterlenker sicher sinnvoll für mehr Kontrolle auf ruppigem Untergrund.
 
Hmm aber Achtung, ich bin so schmal gebaut :) warum sollte es mir den Brustkorb zusammendrücken, ist ja nicht dass ich ein "normalbreiter" Mensch bin der sich aus Aerogründen in ein kleines Lenkrad reinwürgt ;)
Das solltest Du relativ verstehen.
Mit den Händen an den Griffen sind die Arme gestreckter und mit den Händen am Unterlenker sind sie dichter am Körper.
Mit letzterer Position atmet es sich leichter, wenn der Lenker breiter ist.
Du kannst immer noch die Ellenbogen etwas nach innen drehen, wenn das für Dich bequemer ist.
Das kannst Du doch als Trockenübung machen
Nimm doch einen Meterstab und fasse ihn wie den Lenker mit 34cm mit nach vorne gestreckten Armen so wie Du in den Griffen fährst.
Und jetzt ziehe die Arme so an Dich wie Du im Unterlenker greifst.
Die Arme bzw. die Ellenbogen wollen jetzt doch automatisch etwas nach außen gehen.
Genauso ist die Lenkerform.
 
Am Gravelrad ist beim Lenker mehr Breite im Unterlenker sicher sinnvoll für mehr Kontrolle auf ruppigem Untergrund.
Das ist eben das Argument das mich so unsicher macht :)

Aber wenn ich das Bild hier richtig interpretiere, ist dann ist die Breite Mitte-Mitte (die Zipp misst mit 36) ja hier auch nur 35?
1695233901208.png



39cm ist es ja nur in den Drops oder?
 
39cm in der Biegung, 42cm ganz unten und zu Dir.
Du bist mit diesem Lenker vorne in der Biegung immer noch schmaler als mit dem Zipp.
Der ist erst ab 40cm kompatibel mit einem Lenkeraufsatz.
 
Ja, das stimmt. Ich war bei der Aero Version.
Der Unterschied in den Lenkern ist abgesehen vom Preis und Gewicht v.a. die variable Griffbreite am X-Wing.
 
Die Breite in den Hoods kann man über den Winkel der STIs ja auch etwas anpassen. Die müssen nicht zwingend nach innen ausgerichtet sein.
 
Im Unterlenker oder auf neudeutsch in den Drops wird dann der Brustkorb etwas weniger zusammengedrückt. Die Atmung wird erleichtert.
Der Lambda Racing fährt sich in der Tat recht angenehm und aufgrund des geringen Drops und des Flares ist das Umgreifen von Hoods in die Unterlenkerhaltung quasi ohne Loslassen möglich. Für Sprints oder hartes Bergauffahren im Wiegetritt ist die enge Hood-Haltung etwas "gewöhnungsbedürftig" bz. man wird häufiger mal in den Unterlenker wechseln.

Zur Lenkerbreitendiskussion allerdings:
auch wenn man es dutzende Male liest, ist und bleibt das Korrelieren zur Schulterbreite ein ziemlicher Quatsch. Man kann den Brustkorb nicht per Armhaltung zusammendrücken und auch die Atmung wird nicht behindert, da sie vorrangig über das Zwerchfell geschieht und auch die Atemhilfsmuskulatur nicht von den hier zur Debatte stehenden Armwinkeln eingeschränkt wird.

Wer im TT- oder Tria-Rad eine sportliche Posi fährt, der wird merken, dass a) die Atmung eher über Kompression des Bauchraumes eingeschränkt wird und b) die in den Aufliegern wirkende Lenkerbreite von sagen-wir-mal 15 cm auch geht.

BTW: ich fahre seit ca. 4 Monaten den Lambda in der schmalsten Version (keine clip-on-Möglichkeit) und habe damit trotz relativ breitem Schultergürtel keinerlei Probleme mit der Atmung. Selbst das Sprinten funktioniert leidlich - sofern man es nicht in der Bremsgriff-Posi versucht. ;-)
 
Auch wenn man es dutzende Male liest, ist und bleibt das Korrelieren zur Schulterbreite ein ziemlicher Quatsch. Man kann den Brustkorb nicht per Armhaltung zusammendrücken und auch die Atmung wird nicht behindert, da sie vorrangig über das Zwerchfell geschieht und auch die Atemhilfsmuskulatur nicht von den hier zur Debatte stehenden Armwinkeln eingeschränkt wird.
Nicht immer so schwarz/weiss denken und andere Meinungen als die eigene als Quatsch bezeichnen.
Die Füllung der Lunge erfolgt über Ausdehnung der Lunge in den Bauchraum, Spreizung der Rippen und die Spitzenatmung. Der größte Anteil erfolgt über den Bauchraum und auf die beiden letzteren wirkt die Armhaltung.
Auch Kleinvieh macht Mist, nicht vergessen.
Was allerdings stimmt, daß diese Auswirkungen umso geringer sind, je kleiner Reach und Drop sind.Bei klassischen Lenkern also mehr und bei diesem weniger.
 
Da ich mich nicht gerne auf dem Rad quäle, nur um 2 oder 3 km/h schneller zu sein, habe ich sowohl beim Rahmen wie auch bei der Lenkerbreite 2cm mehr gewählt, als es die gängigen Tabellen vorgeben und ich bin froh über diesen Entscheid. Den Trend zu immer grösseren Sattelüberhöhungen und schmaleren Lenkern lasse ich an mir vorbei ziehen.
 
Also ich habs gestern erst montiert und bin noch nicht damit gefahren aber ich kann jetzt endlich die Bremshebel vernünftig in den Drops bedienen. Ich konnte die trotz Einstellschraube ganz nahe nie gescheit halten mit dem alten Canyon Lenker und war deshalb in den Downhills immer unsicher (ist ja mein erstes Dropbar-Bike) und blieb in der Hood-Haltung. Mit dem XX ist es eine andere Welt und (im Trockenen) kann ich den Lenker und die Bremsgriffe 100x besser halten. Wir werden heute später bei der ersten Ausfahrt sehen...
 
@cubefan61
Setzen, 6.
Thema verfehlt.
Hier ist die Frage nach einem schmalen Lenker.
Er rät allgemein überall gefühlt dazu was Größeres zu nehmen. Hoffentlich nehmen sich das nicht Beginner zu Herzen, weil dann sind wir wieder beim leidigen Thema, dass das Rad viel zu groß ist.
 
Nicht immer so schwarz/weiss denken und andere Meinungen als die eigene als Quatsch bezeichnen.
Wenn es lediglich eine Meinung ist, dann lasse ich jedem/jeder gerne die Eigene. Nur wenn sie als Wahrheit verkauft wird, erhebe ich Widerspruch.

Die wissenschaftliche Evidenz, dass ein 36er-Lenker die Atmung behindere, während ein 42er dies nicht tue, ist nämlich schlichtweg nicht existent. Ein "Zusammendrücken" des Brustkorbes gibt´s da schon gleich gar nicht. Bikefitter tendieren natürlich dazu, ihre eigene Notwendigkeit irgendwie zu rechtfertigen - und dann ist die kolportierte Begründung natürlich hoch willkommen.
Was täten wir/sie nur ohne Schulterbreite, Knielot etc. ... ;-)

Was allerdings stimmt, daß diese Auswirkungen umso geringer sind, je kleiner Reach und Drop sind. Bei klassischen Lenkern also mehr und bei diesem weniger.
... und dies liegt vor allem an der mit zunehmendem Reach und Drop geschehenden Verengung des Hüftwinkels, so dass der Bauchraum eine stärkere Kompression erfährt.

In allen sonstigen relevanten Aspekten insbes. am Gravelrad (Nervosität, Lenkkräfte, ...) gehe ich mit dem bislang Geschriebenen auch mit.
 
Er rät allgemein überall gefühlt dazu was Größeres zu nehmen. Hoffentlich nehmen sich das nicht Beginner zu Herzen, weil dann sind wir wieder beim leidigen Thema, dass das Rad viel zu groß ist.

Ja in der Tat, besonders älteren Anfängern (ü50) die noch nie auf einem RR gesessen sind rate ich, zuerst mal eine sehr komfortable/bequemer Endurance Geometrie mit wenig Überhöhung und einen etwas breiterer Lenker zu fahren. Für einen Anfänger der bisher mit einem Hollandrad unterwegs war, ist schon das ein enormer Schritt.

Und mit einem trainierteren Körper und der Gewöhnung ans Rennrad, kann man dann mal damit beginnen, den Spacerturm abzubauen. Wenn dann mit genügend Erfahrung der Bedarf nach einer noch sportlicheren Position aufkommt, kann man das bei einem späteren Radkauf berücksichtigen.
 
Endurance Geometrie ist nicht gleich was großes? Ich war bei meinem Grizl (wie viele) auch zwischen S und M und hab mich für das S entschieden obwohl ich am MTB immer M fahre in Canyon Größe. Gibt immer wiederkehrende ähnliche Beiträge dazu in den FB Gruppen. Lieber ein bisschen zu klein und verlängern als zu großer Rahmen?
 
Endurance Geometrie ist nicht gleich was großes? Ich war bei meinem Grizl (wie viele) auch zwischen S und M und hab mich für das S entschieden obwohl ich am MTB immer M fahre in Canyon Größe. Gibt immer wiederkehrende ähnliche Beiträge dazu in den FB Gruppen. Lieber ein bisschen zu klein und verlängern als zu großer Rahmen?

Der Rahmen muss halt passen.
Wenn er zu niedrig ist, ist die Nummer größer zwar höher, aber auch länger. Das KANN man eventuell mit einem kürzeren Vorbau kompensieren, aber zB bei dir mit eh schon nur 70mm eben nicht.
"Eine Nummer größer" = entspannt ist so pauschal also einfach Quatsch. Bei mir wärs dann einfach ne Streckbank, mit Überhöhung hab ich dagegen weniger Probleme, da in der Hüfte/ im Rücken flexibel wie ein Klappmesser.

Wenn ein Modell zu aggressiv is, wäre es konsequent zu sagen "passt nicht zu mir". In falsche Schuhe quetscht man sich ja auch nicht rein...(oder sollte es nicht)
 
Eben. M wäre für mich definitiv zu lang. Wenn man die Canyon Tabelle genau studiert wäre meine Schrittlänge passend für M aber eben meine Körperhöhe nicht. Was ja im Grunde auch genau das Problem wäre. Mein Sattelauszug ist ordentlich, würde sicher auch beim M passen aber dann ist das Ding einfach zu gestreckt..
 
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