Satteltasche für 3-4 Tagestour gesucht (Kaufberatung)

mäcpomm

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Das mit Akku etc. stimmt.
Im Aldi lagen jetzt megaleichte und sehr flexible Schuhe.
Ich für meinen Teil werde wenn ich Spaß an den S Mehrtagestouren einen Radoneur anschaffen oder bauen mit Nabendynamo, Disks usw..
Man fährt gleichmäßig und da kommt es auf ein paar Gramm mehr nicht an finde ich.

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Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
Mich stört es nicht, wenn die Radklamotten morgens noch nicht ganz trocken sind. Die werden sowieso schnell nass geschwitzt und spätestns dann isses egal. Es geht ja wohl um ne Sommertour?
Für sowas nehme ich auch keine Regenjacke mit, weil es mir egal ist, ob ich von innen oder von aussen nass werde.
Ausserdem kann man ja auch mal abwarten, bis der Regen vorbeigezogen ist. Normalerweise sind es im Sommer doch nur Platzregen. Wenns mal stundenlang regnen sollte, hätte ich wohl auch mit Regenjacke keine Lust zum Radfahren.

Schuhe sind IMO das größte Problem beim Packen. Zu schwer, zu sperrig. Ich nehme deshalb gerne Flip-Flops mit, die irgendwo aussen befestigt werden. Dann brauch ich abends nicht in Radschuhen ins Restaurant zu gehen und schlepp trotzdem nicht allzuviel Gewicht mit.

Das zweitgrößte Problem sind Akkus und/oder Akkulader. Die können ganz schon schwer sein.
Dann dürftest du in Schleswig Holstein in diesem Sommer das Rad garnicht erst anfassen. Hier regnet es seit Tagen. In wahren Sturzbächen. Stundenlang. Temperatur an manchen Tagen 20°C - bei Regen Abfall auf 13°C. Wind stehend 30-50km/h und in Böen liegen wir jeweils 20 drüber also 50-70km/h (und wer SH kennt weiss das Böen eh nur ein schwacher Witz sind - eigentlich ist es andersrum - es "böet" ab und zu auch mal nicht :rolleyes:)
Und nun? Zu Hause verrotten?

Ich hab auch gerade Urlaub seit Freitag, und wollte eigentlich von zu Hause aus los - exakt (wie eigentlich egal wann ich nehme jeder Urlaub :mad:) die 2 Wochen nun soll es im Umkreis von 300km nur schütten und stürmen. Ohne Regenzeugs käme ich da nichtmal für nen Overnighter vor die Tür.

Gut bei Regenfahren, ins nasse Zelt, morgens wieder in nasse Klamotten und das 14 Tage - das Spiel geb ich mir jetzt nicht, da hab ich kapituliert :( Aber 3-4 Tage will ich raus sonst geh ich langsam kaputt (3ter Urlaub / Feiertage dieses Jahr wo es nonstop so ein Wetter ist!!!). Ergo > volle Regenmontour. Kannst es halt nicht ändern und leider sind die Traumzeiten mit "Sonnenschein von Juni-September" einfach mal seit langem vorbei. Tornados und Monsun sind inzwischen im Sommeralltag bei uns angekommen... :crash:
 

Low7ander

minimally maximalist
Hab den vor kurzem erworbenen Topeak Backloader 6l in Schweden bei der Vätternrundan sozusagen testen können. Absolut unauffällig und sogar overkill für eine Tour ohne Übernachtung. Dabei hatte ich Flickzeug, Regenjacke und kurze Regenhose, Überschuhe und Kurzarmtrikot. Etwas Verpflegung. Als es am morgen warm wurde, die langen Sachen und Knielinge gegen das kurze Trikot getauscht und noch viiiiel Stauraum über gehabt. Das Rollsystem zum verschliessen der Tasche macht sie so klein wie nur unbedingt notwendig und ein Ablassventil ist im wasserdichten Innensack auch vorhanden. Luftpolster bilden sich nach dem Packen also nicht.
Die Lösung sollte für ein langes Wochenende mit Übernachtungen in Pensionen etc ideal sein.
 

dobelli

Aktives Mitglied
Ohne die Tasche schlecht reden zu wollen: da sieht man mal wieder sehr krass, was bei Amazon gerade immer schlimmer wird:
- relativ unbekannte Marke (ich kenn sie zumindest nicht und hab hier noch nie was davon gelesen) und die Beschreibung klingt so schlecht übersetzt...
- ausschließlich Top-Bewertungen
- alle Bewertungen als "verifizierter Kauf"
- alle Bewertungen innerhalb eines recht überschaubaren Zeitraums (hier eine Woche)

Das riecht für mich sehr deutlich nach gesponserten Käufen und somit Bewertungen (gibt entsprechende Websiten, bei denen man sich anmelden kann), dass ich denen nicht trauen würde.
Man konnte das beim Prime-Day diese Woche gut beobachten: da gab es tonnenweise China-Elektrokram mit genau solchen Bewertungen.

Aber wie gesagt: vlt. taugt die Tasche ja was. Ich wollte nur auf diese Masche aufmerksam machen und empfehlen, sich die Bewertungen auf solche Muster hin anzuschauen.
 

mäcpomm

Aktives Mitglied
Grundsätzlich hast Du Recht.
Wobei ich auch gnadenlos zurück schicke was nix taugt.
Inzwischen ist die Toppeak ja wieder bei einigen Händlern verfügbar. Vor ein paar Wochen war das nicht so.

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dobelli

Aktives Mitglied
Ja, wie gesagt, ging mir nicht speziell um diese Tasche und was Reklamationen/Umtausch angeht ist Amazon ja kein Problem.

Zur Topeak: die hatte jetzt bei mir den ersten Einsatz. Bin zur TdF nach Düsseldorf gefahren und habe dort übernachtet. Hinweg: Regen, Rückweg: Regen. Kam aber alles trocken an. In der 10L Tasche hatte ich:
Jeans, Windjacke, Langarmshirt, zwei T-Shirts, Socken, Unterwäsche, Kulturbeutel, dünne Schuhe. War alles kein Problem. Die Tasche sitzt gut und stört beim fahren wirklich nicht.

Dass die Tasche nicht grundsätzlich wasserdicht ist und einen extra wasserdichten Innenbeutel hat, das hat teilweise sogar Vorteile. So kann man die Tasche immer am Rad lassen und nimmt den Beutel mit Klamotten einfach raus. So spart man sich bspw. im Hotel das etwas umständliche demontieren der Tasche. Hinterher einfach wieder den Beutel packen, Beutel in die Tasche, Tasche zu und los.
 

alter_Mann

Neuer Benutzer
Hallo,
ich würde das Thema gerne wieder aufwärmen. Welche Tasche wurde es am Ende?
Ich suche auch eine Preiswerte Lösung. Für lange Touren habe ich am Kona Rova einen Träger und klassische Ortliebs brauche daher etwas für max. ein bis zwei Nächte.
 

Low7ander

minimally maximalist
Schau mal nach Topeak Backloader. Gibt es in verschiedenen Größen.
Bezahlbar, qualitativ hochwertig und kein Wackeldackel :daumen:

..
Zur Topeak: die hatte jetzt bei mir den ersten Einsatz. Bin zur TdF nach Düsseldorf gefahren und habe dort übernachtet. Hinweg: Regen, Rückweg: Regen. Kam aber alles trocken an. In der 10L Tasche hatte ich:
Jeans, Windjacke, Langarmshirt, zwei T-Shirts, Socken, Unterwäsche, Kulturbeutel, dünne Schuhe. War alles kein Problem. Die Tasche sitzt gut und stört beim fahren wirklich nicht.

Dass die Tasche nicht grundsätzlich wasserdicht ist und einen extra wasserdichten Innenbeutel hat, das hat teilweise sogar Vorteile. So kann man die Tasche immer am Rad lassen und nimmt den Beutel mit Klamotten einfach raus. So spart man sich bspw. im Hotel das etwas umständliche demontieren der Tasche. Hinterher einfach wieder den Beutel packen, Beutel in die Tasche, Tasche zu und los.
 

dobelli

Aktives Mitglied
Kann ich nur nach wie vor bestätigen. Bin mit meiner jetzt mehrere Touren gefahren und nach wie vor zufrieden.
 

Rimski

Neuer Benutzer
Hallo,
ich würde das Thema gerne wieder aufwärmen. Welche Tasche wurde es am Ende?
Ich suche auch eine Preiswerte Lösung. Für lange Touren habe ich am Kona Rova einen Träger und klassische Ortliebs brauche daher etwas für max. ein bis zwei Nächte.
Preiswerte Lösung, wenn bereits ein (Gepäck-?) Träger vorhanden ist? Wasserdichter Packsack mit ca. 12-15 Liter Volumen längs auf den Träger mit zwei Spannguten geschnallt. Kosten dafür belaufen sich so um rund 20-25 Euro.
Eine Satteltasche mit >10 Litern Volumen wie z.B. die von Topeak funktionieren natürlich auch gut, sind aber teurer und eigentlich für Räder gedacht, die explizit kein Gepäckträger haben (wollen) wie Rennräder oder Mountainbikes.
 

EausB

... heute schon geradelt?
Okay, bei der MTB-TransAlp waren es nicht nur ein, zwei Nächte. Aber der Gepäckbedarf für kurz-unterwegs ggü. paar Tage länger ist ja minimal.
Und da hatten wir uns soweit als möglich beschränkt, gut acht Kilo schwere Rucksäcke mit Volumen von 26 bis 30 L, und das war auch nötig.
Wenn man bei kurzer Reisedauer nicht für Temperaturen zwischen 2° und 33° und nicht für Dauerregen vorbereitet sein muß, läßt sich sicher auch noch absprecken.
nur 15L!? sportlich!
 

alter_Mann

Neuer Benutzer
Preiswerte Lösung, wenn bereits ein (Gepäck-?) Träger vorhanden ist? Wasserdichter Packsack mit ca. 12-15 Liter Volumen längs auf den Träger mit zwei Spannguten geschnallt. Kosten dafür belaufen sich so um rund 20-25 Euro.
Eine Satteltasche mit >10 Litern Volumen wie z.B. die von Topeak funktionieren natürlich auch gut, sind aber teurer und eigentlich für Räder gedacht, die explizit kein Gepäckträger haben (wollen) wie Rennräder oder Mountainbikes.
Der Träger ist an den Rennrädern noch nicht vorhanden. Die Lösung gefällt mir. Ich liebäugele mit einem Rose Träger für die Sattelstütze. Gibt es für den Packsack eine Empfehlung / Erfahrungen?

Die Bikepacking Satteltaschen sind schon releativ teuer und an meinem Oldtimer (Siehe Vorstellung) schlecht zu montieren.
 

Rimski

Neuer Benutzer
Hier war die Frage nach eine großen Satteltasche mit Montage am Sattel und Sattelstange. Die haben nun mal ein Volumen von 15 Liter plus/minus. Wenn ich ein Gepäckträger am Rad bereits habe und eine günstige Lösung suche (so habe ich die Frage verstanden), würde ich ein Packsack nehmen und mit zwei Spannriemen festzurren. Die notwendige Größe dar jeder selber festlegen. Das funktioniert schnell, günstig und einfach.
Mehrere Tage mit dem MTB Trans-Alp: Dafür gibt es viele Internetseiten mit Infos, wie das mit wenig und leichtem Gepäck geht, Stichwort Bikepacking. Das ist allerdings oft auch eine Frage des Budget. 8kg / 26 Liter und das im Rucksack auf dem Rücken wäre nicht meins bei solch einer Tour.
 

gerold

Aktives Mitglied
Erstaunlich brauchbar (und wasserdicht !) sind die Podsacs-Sachen vom planetx. Um 60 Pfund bekommst du drei Taschen - kostet mit dem (teuren) Versand gerade mal soviel wie die Ortlieb-Satteltasche (die ich auch habe, aber von der Montage deutlich fummeliger ist) - das Luftventil fehlt halt, aber da die Podsac-Tasche nicht so groß ist, kann man damit gut leben. Für kürzere Touren bis 3 Tage verwende ich nur mehr die Podsac.
 
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