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Rolle fürs Indoortraining

Bben

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24 Juni 2018
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Hey,
da die letzten Beiträge zu diesem Thema (alle die ich gefunden habe) meist über 4-5 Jahre alt sind (Sollte ich was übersehen haben, gerne auf die anderen Beiträge verweisen) mache ich hier mal ein neues Thema auf...
Wie der Titel schon sagt, will ich mir eine Rolle zulegen. Allerdings bin ich etwas unentschlossen bzw. unsicher, was für eine es werden soll. Ich will die Rolle v.a. für den Winter benutzen.
Die Marken, welche mir bei erster Recherche sofort ins Auge gesprungen sind, waren Tacx und Elite.
Hierbei habe ich immer die 2 unterschiedlichen Varianten gefunden:
  • Rad wird inklusive hinterem Laufrad in die Rolle montiert
  • Rad wird ohne hinterem Laufrad montiert, Extra Kettenblatt an der Rolle
Nun bin ich mir unsicher, was die bessere Variante ist. Ich würde gerne nicht mehr als 400-500€ ausgeben...
Bekommt man dafür eine solide Rolle, mit der man auch mal ein paar Intervalle fahren kann?
Was für Modelle würdet ihr empfehlen?
Am besten wäre es, wenn man die Rolle zudem mit dem Handy/PC und Herzfrequenzsensor verbinden kann, um Daten wir gefahrene Strecke, Zeit, Herzfrequenz usw. zu erhalten.
 
Bei 400-500 Euro bist du ziemlich eingeschränkt.

Die erste Frage wäre, ob die Rolle Wattwerte ausgeben soll, ob du auch Zwift nutzen möchtest und ggf. bereits über ein Powermeter am Rad verfügst.

Nach meinen Erfahrungen reicht eine vernünftige Wheel-on Rolle aus. Eine preisgünstige Lösung, mit der man fast alles machen kann, ist die von mir genutzte Kurt Kinetic Road Machine Smart. Die gibt auch (recht gut geschätzte) Wattwerte aus. Damit kann man sowohl wattbasierte eigene Intervalle als auch Zwift - dafür benötigst du eine Ausgabe der Wattwerte über ANT+ / Bluetooth - fahren. Zwingend erforderlich ist auf Dauer ein spezieller Traininsgreifen, also letztlich ein zweites Hinterrad, falls du nicht ein altes Rad fürs Rollentraining abstellen kannst. Ohne Zwift kann man diese Rolle zum Beispiel so nutzen, dass die zugehörige App die Leistungswerte anzeigt und insbesondere den Durchschnittswert beim Intervall. Die Werte kannst du auch mit dem Radcomputer empfangen, die Road Machine Smart gibt allerdings nur über Bluetooth aus. Ältere Radcomputer empfangen nur ANT+. Mit Zwift kannst du Intervalle planen (zB 3 Min á 300 Watt Schnitt) und dir beim Fahren anzeigen lassen, ob du im gewünschten Bereich bist.

Möchtest du ganz genaue Wattwerte haben, brauchst du allerdings entweder einen Powermeter am Rad oder einen guten (weit über 500,00 Euro) Direct Drive (DD) Trainer mit eingebautem PM. Einen leicht gebrauchten Stages PM kriegst du bereits für um die 300,00 Euro. In meinen Augen ist das die optimale Lösung, also ein PM und eine "dumme" Rolle ohne Wattausgabe.

Ich habe auch einen DD Trainer (Tacx Neo) ausprobiert, aber keine echten Vorteile ggü. Road Machine iVm Stages gesehen. Zwift u.a. können beim Neo allerdings je nach Streckenprofil den Widerstand steuern. Das fand ich bei Gruppenfahrten in Zwift unwichtig, es artete nur in unnötiger Schalterei aus. Andere schwören jedoch darauf.

Im Bereich bis 500,00 Euro empfehle ich im übrigen nicht magnetisch, sondern ölgebremste Wheel-on Trainer (fluid trainer), die laufen leiser und rumpeln bei niedriger Trittfrequenz (mit viel Widerstand) und bei schneller Umdrehung (großes Kettenblatt) deutlich weniger. Es gibt von Elite auch preiswerte DD-Trainer mit Fluid-Prinzip.

Was die HF angeht, dafür ist der Trainer nicht zuständig.
 
Im Bereich bis 500,00 Euro empfehle ich im übrigen nicht magnetisch, sondern ölgebremste Wheel-on Trainer (fluid trainer), die laufen leiser und rumpeln bei niedriger Trittfrequenz (mit viel Widerstand) und bei schneller Umdrehung (großes Kettenblatt) deutlich weniger. Es gibt von Elite auch preiswerte DD-Trainer mit Fluid-Prinzip.
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