Rennrad in Jeans zur Arbeit fahren?

Dieses Thema im Forum "Bekleidung" wurde erstellt von Bhut, 30 Dezember 2017.

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  1. Bhut

    Bhut MItglied

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    :daumen:

    Ja es ging auch um Entfernung von ca 34 km, 3x die Woche. Ich denke ich bestell mir einfach den Rennrad und guck wie es mir danach geht. Falls es Schwierigkeiten gibt dann erstmal ein unauffällige Radunterhose, und wenn es nicht besser wird dann wohl richtige Radhose zur Arbeit - ich hoffe das es nicht soweit kommen wird!

    Danke für die Antworten!

    Wünsche euch alle einen guten Rutsch!
    :bier:
     
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  3. Plautzilla

    Plautzilla Winterspeck? Der war nie weg!

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    Ich würd mir nur Gedanken machen ob die Jeans das aneinander reiben lange überlebt. Die Beine sind auf dem Renner doch nicht ganz so John Wayne Style vom Q-Faktor als beim Trekkingrad. Wobei ich auch da schon Jeans geschrottet hab. Was ich dir empfehlen würde, wäre ne Softshell Hose. Mein Mann fährt seit Jahren täglich bei jedem Wetter mit ner Vaude Strathcona und die hat noch nix, top! Ist auch zivil genug fürs Büro.
     
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  4. Bhut

    Bhut MItglied

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    42
    Ich kenne die Begriffe „q-Faktor“ sowie „John Wayne style“ nicht.

    Trotzdem danke für den Tipp mit Vaude Strathcona. :bier:
     
  5. Thomas

    Thomas ### Mitarbeiter Administrator

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    1.309
    Von Levis gibt es extra Jeans für Bike-Pendler - wir haben die hier vorgestellt: Levis Commuter Jeans. Die Hosen der Serie sind u.a. wasser- und dreckabweisend, etwas elastisch und haben Reflektoren eingebaut.

    [​IMG]

    Q-Faktor: es wird gemessen wie breit die Kurbel baut. (Wikipedia)
     
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  6. Bhut

    Bhut MItglied

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    14 Dezember 2017
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    42
    Danke! Ich mag Levi‘s sehr aber von Commuter nicht wirklich begeistert. Fahre momentan mit normale Levi’s in Stretch zur Arbeit und funktioniert gut.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 Januar 2018
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  7. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Also ich habe regelmäßig Hosen verschlissen, als ich noch in normalen Jeans zur Arbeit geradelt bin (einfach 5km auf MTB mit Rennsattel). Ich würde das aus Kostengründen nicht mehr machen. Seit einigen Jahren habe ich jetzt eine Strecke von knapp 20km zur Arbeit, schmeiße mich dafür in Radklamotten und dusche dann vor der Arbeit (was zum Glück dort gut möglich ist).

    Die Rechnung "Mit Trekking-Rad geht's ohne Umziehen, mit Rennrad brauche ich unterm Strich länger" würde ich gar nicht aufmachen. So gesehen hätte ich mit dem Auto einen etwas geringeren Zeitbedarf. Wenn ich die Möglichkeit habe, mich vor der Arbeit umzuziehen, würde ich halt die 15min mehr investieren.
     
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  8. Bhut

    Bhut MItglied

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    Mir fehlen die extra Minuten am Morgen. Wenn es unterm Strich mit RR länger dauern sollte dann bleib ich lieber bei Trekkingrad fahren... auf gar keinen Fall darf der neue Rad für dasselbe Aktivität mehr Zeit verbrauchen!
     
  9. Plautzilla

    Plautzilla Winterspeck? Der war nie weg!

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    Also wenn es dir ums Tempo geht, fahr besser mit dem Auto.

    Mit Rad zur Arbeit muss man schon wollen wollen :daumen: Und dann würd ich auch das Rad nehmen, welches mir persönlich (sichere Abstellmöglichkeit vorausgesetzt) am meisten Spaß dabei bringt, und nicht welches denn nun "am schnellsten" ist. Am schnellsten ist wohl immer nen Auto und danach kommt es auf deine Fitness an. Wenn Umziehen zu umständlich ist - wieder: Auto.....
     
  10. Bhut

    Bhut MItglied

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    Bitte mein erste Beitrag lesen dann antworten! Ich fahre seit 3 Jahre mit Rad zur Arbeit.
     
  11. Plautzilla

    Plautzilla Winterspeck? Der war nie weg!

    Registriert seit:
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    1.046
    Ja aber anscheinend nicht so richtig, wenn du meinst mit nem Rennrad seiste nun schneller. Das steckt alles in deinen Waden, nicht in dem Stück Blech unter deinem Hintern. :idee:
    Mit nem Rennrad musste auch an Ampeln / Kreuzungen anhalten, das tut sich nix welches Bike. Wenn du viel über Land fährst könnte es das bringen, wenn du ne aerodynamischere Sitzpositon bekommst, im Stadtverkehr is es imho völlig egal. :rolleyes:

    Vielleicht fährst du einach mal irgendwo ein Rennrad zur Probe. Dann merkst du ob es das überhaupt für dich ist, vielleicht stellst du schon nach 5 Minuten fest das dat nix ist, dann kannst du dir alles spekulieren komplett sparen? ;)
     
  12. Bhut

    Bhut MItglied

    Registriert seit:
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    Da sind eine Menge an Annahmen in dein Antwort drin. Mein 17 km Weg zur Arbeit hat nur zwei Ampeln die auch mal grün sind. Das weg für das Auto in Vergleich hat über 10.

    Probegefahren hab ich das Rad auch. Nur nicht zur Arbeit, und kein 34 km. Also lass uns bei das ursprüngliche Thema bleiben :bier:
     
  13. kendo05

    kendo05 Aktives Mitglied

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    Okay, alles klar. Ich bestätige hiermit amtlich: Du tust genau das Richtige. Rennradfahren in Jeans geht selbstverständlich. Ja, ist wirklich so. Auf 17km wirst Du mit dem Rennrad gegenüber dem Trekking-Rad bestimmt 1-2min einsparen. Also, lohnt sich. Das wolltest Du doch hören, oder?
     
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  14. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Bei mir sind es MTB vs RR auf 30km einfache Strecke zur Arbeit vielleicht 5min. Der Vorteil beim RR rührt ja auch (vor allem) aus der aerodramatisch besseren Haltung und den entsprechenden Klamotten. Muss der Rucksack mit, dann wirds langsamer, hab ich die Flatterjacke an, dann wird es nochmal langsamer. Ich fürchte auch, dass sich der TE zuviel Hoffnung bzgl. eines Zeitgewinns macht, der bei den geforderten Umgebungsbedingungen (Klamotten, nicht umziehen, ...) trotzt RR nicht eintreten wird. Wer nen Schnitt machen will muss in die Pedale latschen und dann isses (bei mir) so, dass ich egal ob 12, 17, 30km zumindest eine Katzenwäsche brauche.
     
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  15. Bhut

    Bhut MItglied

    Registriert seit:
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    Danke nochmals an alle die geantwortet haben. Rennrad ist ja auch ca 6 kg leichter als Trekkingrad, hat dünne Reifen usw. :) Zzgl zu Aerodynamischehaltung rechne ich auch deswegen mit ein Zeitersparnis. Momentan fahre ich dieselbe Entfernung mit ein deutlich schwerer Rad und nehme nur Hemd und Pulli mit, weil das Trekkingrad sich in Jeans auch gut fahren lies. Schwitzen tu ich nicht so sehr und bin eher leicht bekleidet (auch bei minus Grad) damit es selten dazu kommt.

    Deshalb die ursprüngliche Frage ob jemand Rennrad mit Jeans fährt. So wie ich die unterschiedliche Antworten verstanden habe, gibts tatsächlich Fahrer die Ihre Rennräder nicht in klassischen Radhosen fahren. Also, es konnte grundsätlich funktionieren, mit der Risiko je nach Radgeometrie, Körperhaltung, Sattel und Schmerzgrenze evtl auch nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Januar 2018
  16. woop

    woop Aktives Mitglied

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    354
    Ohne besonderen sportlichen Anspruch ist es kein Problem auch längere Zeit in Jeans aus dem Renner zu sitzen. Bei Familienradtouren trage ich auch meist Jeans, bei Fahrten zum Bäcker o.ä. sowieso, aber auch wenn ich nur mal eine halbe Stunde spazierenfahren will zum frische-Luft-schnappen mache ich das oft in Alltagskleidung. Sprich: es gibt kein grundsätzliches Problem, stundenlang in Jeans auf einem Rennrad rumzugurken. Fällt für mich unter die Kategorie "kann man mal machen" :)

    Aber für den täglichen 17km langen Arbeitsweg wäre das nichts für mich, weil:

    1. Eine Jeans ist nicht winddicht; wenn es etwas kühler ist, wird mir in einer Jeans schneller kalt als in einer kurzen Bib + Knielinge
    2. Eine regennasse Jeans ist doch sehr arg unbequem und der Fahrtwind kühlt dann extrem aus
    3. Sobald es nur etwas wärmer ist kann ich gar nicht mehr so langsam fahren, dass ich die Jeans nicht durchschwitze
    4. Ich möchte zügig zur Arbeit kommen. Wenn ich jeden Tag darauf Bedacht sein müsste, bloß nur so schnell zu fahren, dass ich nicht schwitze würde mich das nicht nur extrem annerven, sondern ich müsste mangels Training vermutlich nochmal deutlich langsamer fahren, als ich es trainiert jetzt tun müsste
    5. Gleich nach den Schuhen ist die Hose das Kleidungsstück auf dem Rad, welches massiv Straßendreck ausgesetzt ist. Ich will nicht in dreckigen Hosen den Tag über meine Arbeit machen
    6. Ich möchte meine Mitmenschen nicht mit dem Anblick meines Bauarbeiterdekolletees behelligen, welches bei einer normalen Jeans in Rennradsitzposition leicht sichtbar wird
    7. Ich muss auf der Arbeit meine Klamotten eh wechseln (da vom Radfahren durchgeschwitzt, nass oder dreckig) Da kann ich auch gleich die Radfahrhose zum Radfahren anziehen
    8. Eine Jeans auf dem Fahrradsattel verschleißt massiv. Bei täglich 2x17km Weg zur Arbeit müsste ich mir wahrscheinlich jeden Monat eine neue Jeans kaufen
    9. Wenn die Tage lang sind nutze ich den Heimweg oft zur Feierabendrunde und verlängere diesen gerne Mal um mehrere Stunden. Dafür habe ich dann doch ganz gerne meine Sportklamotten an
    Die meisten dieser Probleme sind gar nicht mal speziell rennradtypisch. Mich wundert es in der Tat sehr, dass jemand der bereits 2x17km/täglich zur Arbeit radelt es auch nur in Erwägung zieht, das ohne Wechselklamotten zu machen. Meine Kollegen würden sich bedanken, wenn ich den ganzen Tag neben ihnen rummüffeln würde.

    Kurzum: ich trage auf dem Arbeitsweg übliche, dem jeweiligen Wetter angemessene Rennradmontour. Wechselklamotten deponiere ich im Büro und tausche die einmal die Woche zum Waschen aus. Mein Arbeitsweg ist je nach Einsatzort 2x23km oder 2x38km.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2 Januar 2018
  17. Vedad

    Vedad Neuer Benutzer

    Registriert seit:
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    8
    Hello leute :)
     
  18. Zerga

    Zerga Bonsai

    Registriert seit:
    13 Mai 2014
    Beiträge:
    1.160
    Hello!

    Ich fahre in Jeans zur Arbeit, aber 3,5 km hin und 5 km zurück. Bei mehr macht Funktionskleidung einfach Sinn. Das größte Problem sehe ich aber obenrum, weil ich an den Beinen wenig schwitze. Es passiert zwar hin und wieder, dass die Jeans richtig nass wird, so zwei bis drei mal im Jahr. Das ist dann richtig unangenehm.

    Was häufig passiert ist dieser leichte Regen, dass die Hose ein wenig klamm ist, das trocknet dann innerhalb der ersten Stunde auf Arbeit ganz gut weg.
     
  19. mathieu91

    mathieu91 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    633
    Meine Erfahrungen mit Jeans zur Arbeit auch bei Kurzstrecke von 5km sind, dass auch 90€ Markenjeans nach 6-12 Monaten durch sind. Den günstigen Jeans ergeht es nicht anders, so meine Erfahrung.

    Habe aber den Luxus mich auf der Arbeit umziehen zu können, wobei ich mich bei meinem alten AG einfach auf der Herrentoilette umgezogen habe, hat auch keinen gestört und sauber wars.