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Paris-Roubaix 2026

Das habe ich allerdings in live gar nicht richtig einordnen können - ob ihm aus der Emotion heraus die Stimme versagte bzw. die Worte fehlten, oder ob er sich nicht dazu durchringen konnte, direkt nach dem Rennen öffentlich in die Mikros zu sprechen, dass "everybody ... everybody" WvA diesen Sieg gegönnt hat.
ich glaube die beiden können ihre jeweiligen Leistungen und Leidenswege gut einordnen und wertschätzen, sind trotzdem harte Gegner am Kurs. ist natürlich meine Interpretation des Interviews, klar
 

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Re: Paris-Roubaix 2026
Auf dem Shimano Rad saß er keine zwei Minuten und zu „80% allein zugefahren“ fragste mal Politt, Bjerg und Morgado was die da noch so gemacht haben. Die Jungs werden dir da was anderes erzählen.
Er hatte mehrere Platten und musste bei einem davon ein langes Stück alleine zufshren. Nicht ganz so übel wie bei MvdP, aber schon lange. Da war niemand in der Nähe und erst, als er fast vorne dran war, hat sich sein Teamkollege (Vermeersch?) zurückfallen lassen. Die Aussage war also nicht so verkehrt, schau es dir doch einfach nochmal an. -> siehe hier:
Ich behaupte mal, dass ihm vor allem die Aufholjagd, bei der er gefühlt 20 Min All In alles von vorn fuhr, die entscheidenden Körner fürs Finale zog.
Das wiederum stimmt auch nicht:
Mag sein. Allerdings ging Pogacar ja nicht mal mehr aus dem Sattel. Was schon sehr dafür spricht, dass er komplett am Ende war.
Klar geht er aus dem Sattel, muss sich aber wieder hinsetzen.

schon wieder eine Lutscher Debatte von den Sofa-DS's?
Na ja, es ist hauptsächlich ein Typ, der hier trollt. Einen wahren Kern hat es aber: Man kann ruhig mal drauf hinweisen, dass manche bei Wout einen ganz anderen Maßstab anlegen. Bei Pidcock war es halt genau so ein Unsinn und solange das klar ist, gibt es eigentlich auch keine Diskussion - nur einen, der provozieren will.
Ich vermute eher: Startblock K bei den Cyclassics und 30er Schnitt von vorne und allen erzählen man fahre Radrennen*

*möchte die Leistung in keinsterweise schmälern, ABER: Das ist GANZ weit weg von dem was die Radprofis da machen!
Und jetzt? Willst du so vorschreiben, wer hier was schreiben darf? Ziemlich merkwürdige Argumentation. Wir können das ja auch weiterspinnen: wer nur Amateurrennen fährt, ist auch noch GANZ weit weg! Was weiß der schon? Und so weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, ich habe jetzt Chat GPT gefragt. Fall abgeschlossen. :D

Phase der entscheidenden Flucht (~53 km bis Ziel)​

Als sich beide absetzten:

  • Pogacar:
    • initiierte die entscheidende Selektion (Attacke in Sektor 12)
    • setzte wiederholt Tempoverschärfungen (u. a. Mons-en-Pévèle, Carrefour de l’Arbre)
    • versuchte aktiv, Van Aert abzuhängen
  • Van Aert:
    • fuhr konstant mit
    • übernahm auch Führungen, aber eher situativ zur Kooperation, nicht als Initiator
    • blieb vor allem ökonomisch und kontrolliert
👉 Wichtig: Sie kooperierten grundsätzlich, sonst hätten sie den Vorsprung nicht gehalten .


📊 Näherungsweise Einschätzung der Führungsarbeit​

Basierend auf TV-Eindruck + Rennbericht ergibt sich:

  • Pogacar: ca. 60–70 % der aktiven Führungs-/Tempoverschärfungsarbeit
  • Van Aert: ca. 30–40 %, eher gleichmäßig, ohne viele harte Initiativen
Das ist kein offizieller Wert, sondern die typische Einordnung aus:

  • sichtbaren Attacken
  • Fahrstil (offensiv vs. kontrollierend)
  • Rennsituation (Van Aert hatte keinen Grund, zu viel zu arbeiten – er war der schnellere Sprinter)

🎯 Entscheidender Punkt​

Der Unterschied war taktisch logisch:

  • Pogacar musste arbeiten → wollte Solo-Sieg erzwingen
  • Van Aert musste nicht → Sprint war sein Vorteil
Dass Pogacar am Ende sagt, er habe „nicht mehr viel Frische in den Beinen“ gehabt, passt genau dazu .


🧾 Fazit​

  • Pogacar = Motor des Duos, viele Attacken, mehr Führungsarbeit
  • Van Aert = ökonomisch, kontrollierend, weniger Arbeit – aber perfekt getimt
Wenn du willst, kann ich dir das auch noch sektorweise (Arenberg → Mons-en-Pévèle → Carrefour de l’Arbre → Velodrom) detailliert aufdröseln – da wird’s taktisch richtig interessant.
Ist dies der Beweis, dass die künstliche Intelligenz die Forenintelligenz übertrifft?
 
WvA zB mit dem Gedenken an Goolie erstickt die Stimme, MvdP das selbe als er über WvA redet mit seinem Verletzungspech
Das habe ich allerdings in live gar nicht richtig einordnen können - ob ihm aus der Emotion heraus die Stimme versagte bzw. die Worte fehlten, oder ob er sich nicht dazu durchringen konnte, direkt nach dem Rennen öffentlich in die Mikros zu sprechen, dass "everybody ... everybody" WvA diesen Sieg gegönnt hat.
Ich denke es waren die fehlenden Worte. Völlig grau, dann nicht den passenden Ausdruck auf Englisch gefunden, mehrmals angesetzt, dann einfach aufgegeben 😅
 

N. B.: Was ein legendäres Rennen! Spannung, Drama, abartige Leistungen. Da war wirklich alles dabei - für den neutralen Fan und für den geneigten Wout-Fan sowieso. 😍

Und die Forenuser @Plautzenradler3000 und @Spacerturmingo_xxx so? Erstmal rumtrollen. Was für armselige Würstchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind halt ein paar hundert Zentimeter 🤣

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Wenn man manche Kommentare über den Sieg von WvA liest, könnte man meinen, gestern sei der Messias erschienen ..... :D
Du kannst aber schon zugeben, dass seine Jünger (u. a. Ich) auch elendig lange auf seine Wiederauferstehung warteten und dabei der ein oder andere schon am lieben (Radsport)Gott verzweifelte.:D;)

Knapp an Ostersonntag vorbei wars dann gestern soweit.

Daher fällt die Freude umso emotionaler für uns Fanboys aus.
 
Auf dem Shimano Rad saß er keine zwei Minuten und zu „80% allein zugefahren“ fragste mal Politt, Bjerg und Morgado was die da noch so gemacht haben. Die Jungs werden dir da was anderes erzählen.

Schau Dir es noch mal objektiv an & stop die Zeiten mit, in denen Pogacar alleine im Wind war. Morgado hat viel gemacht, Politt ein bisschen, Bjerg und Vermeersch quasi nichts. Und wie geschrieben: da sind 2 Teams vorne voll gefahren.
 
Du kannst aber schon zugeben, dass seine Jünger (u. a. Ich) auch elendig lange auf seine Wiederauferstehung warteten und dabei der ein oder andere schon am lieben (Radsport)Gott verzweifelte.:D;)

Knapp an Ostersonntag vorbei wars dann gestern soweit.

Daher fällt die Freude umso emotionaler für uns Fanboys aus.
Ich fand den Sieg natürlich auch schön, weil er so gut zu unserer Vorstellung von "ausgleichender Gerechtigkeit" passt.

Bei aller Sympathie für WvA, sportlich bedeutungsvoller ist meiner Meinung nach der Sieg von Franziska Koch. Angesichts der vielen Schwierigkeiten*, denen sich die Nachwuchsförderung im Radsport in D. gegenübersieht, ist es ausgesprochen bemerkenswert, dass immer wieder solche Talente den Weg in den Profisport finden.

* Bei den Schwierigkeiten in der Nachwuchsförderung denke ich nicht nur an organisatorische Probleme in den Vereinen und Verbänden, sondern auch an Dinge wie schulischer Leistungsdruck für Kinder oder die hohe Verkehrsdichte in vielen Regionen. Beides macht einen Sport wie Straßenradsport für Eltern nicht attraktiver.
 
ich unterstelle, dass diejenigen die meinen WvA hätte gelutscht, noch nie ein (richtiges) Radrennen gefahren sind. Woher sollen sie es also wissen 🤷‍♂️ (nervig wirds dann nur, wenn man ohne Ahnung trotzdem denkt man hätte Recht).

Ah, welche "richtigen" Radrennen bist Du denn so gefahren?

Aber gerne noch mal: man kann natürlich so fahren wie WvA, man kann das auch als "taktisch richtig und clever" sehen. Man ist dann eben objektiv trotzdem ein Lutscher.
 
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