• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Paris-Roubaix 2026

So ist eben Radrennen.
Nicht immer muss der Stärkste gewinnen.

Und wenn man Pogacars Palmares in letzten und diesen Jahr ansieht, wundert mich eh, dass sich überhaupt noch welche finden, die ihm Führungsarbeit abnehmen.

Dranbleiben ist für 99% des Pelotons eh schon das höchste der Gefühle.
 
Ein Straßenrennen gewinnt derjenige, der sein Vorderrad als erster über die Ziellinie bringt. Das wissen Alle die sich an die Startlinie stellen. Unter dieser Maßgabe versuchen die Rennteilnehmer, die gewinnen möchten, das Geschehen passend zu ihren Stärken zu gestalten.

Pogacar war klar, dass er es nicht auf einen Sprint ankommen lassen sollte. Er hat es einige Male probiert, aber er konnte van Aert nicht abschütteln, dazu war er gestern nicht stark genug. Van Aert hat seine Stärken gestern brutal gut ausgespielt. In diesem Sinne war er gestern auch klar der Stärkste.

Zur vermeintlichen Verteilung des Sturz- und Pannenpechs. Pogacars Panne gestern war zu einem „günstigen“, frühen Zeitpunkt. Auch fährt Pogacar in entscheidenden Rennsituationen gern auf der letzten Rille und stürzte dabei bereits des Öfteren. Bisher hatte er Glück, dass es glimpflich ablief.
 
Aber das dahinterstehende Argument hast du mir schon "zerstört" als du geschrieben hast

umso ratloser macht mich dein Gefasel 😅

Ich habe schon in meinem zweiten, dritten oder vierten Kommentar darauf hingewiesen, dass man das auch als "clever" einordnen kann, Du hast es sogar einmal zitiert. Aber ich bewerte als Zuschauer nun mal anders, als als Fahrer. Wurde aber geflissentlich ignoriert.

Seitdem spiele ich eigentlich nur ein bisschen, weil ich die Doppelstandards merkwürdig finde. Aber auch um zu sehen, wie viele Beleidigungen noch kommen. Ist nämlich ziemlich interessant zu sehen, wie reagiert wird.
 
Wie ich heute Nacht geschlafen habe (Symbolbild)

HFuwmrEWIAA8n0Q.jpg
 
Dass diese gesamte Diskussion völliger Quatsch ist, steht völlig außer Frage, aber mit einem Punkt hat Magnus schon recht. Ein paar, die hier (zurecht) van Aert verteidigen, machen die Bewertung der Renntaktik von den eigenen Sympathien abhängig. Pidcock in San Remo wurde hier völlig zu Unrecht auch von Nicht-Pogacar-Fans ebenfalls als Lutscher bezeichnet. Dann sollte man schon konsequent sein.
In meinen Augen ist die Diskussion in beiden Fällen völliger Schwachsinn. Radsport ist eben auch ein Spiel bei dem es - wie an anderer Stelle schon geschrieben - darum geht, den Gegner zu Fehlern zu nötigen und dabei die eigenen Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen. Es steht nirgendwo im Regelbuch, dass man mitführen müsste. Den Gegner in eine Situation zu manövrieren, bei dem er oder sie die eigenen Kräfte verschleißt, ist immer ein völlig legitimes Mittel. Irgendwelche "moralischen" Diskussionen über "Lutschen" sind an der Stelle vollkommen deplatziert.
Pogacar in eine Situation zu bringen, bei der er mehr in der Führung einsetzen musste, weil er sonst von MvdP und der Verfolgergruppe eingeholt würde, war taktisch eine sehr vorteilhafte Situation für WvA. WvA wäre dumm, hätte er das nicht ausgenutzt. Ähnliches gilt für Pidcock bei MSR.
 
Interessant, bei den Frauen hat gestern auch nicht diejenige gewonnen, die am längsten im Wind war, sondern Koch die am Tag die Stärkste war. Ganz große Klasse wie Koch auf der Gegengerade und in der Zielkurve Vos auf die Außenbahn manövriert hat. Hat Koch Bahnerfahrung?
 
Interessant, bei den Frauen hat gestern auch nicht diejenige gewonnen, die am längsten im Wind war, sondern Koch die am Tag die Stärkste war. Ganz große Klasse wie Koch auf der Gegengerade und in der Zielkurve Vos auf die Außenbahn manövriert hat. Hat Koch Bahnerfahrung?
KernelPanic war schneller
 
Bemerkenswert, dass ihre Jugenderfahrung auf der Bahn womöglich nun das Zünglein an der Waage zwischen Sieg und Platz 2 war.
 
Wir haben doch lange diskutiert, wie man Pogi trotz seiner Überstärke schlagen könnte; in der Prämisse, dass gestern alle durch Defekte beeinflusst waren, konnte man das Mittel gut sehen, als er zurückfahren wollte und Walscheidt hat sich komplett in sein Hinterrad gehangen - eben nicht für den Weltmeister fahren, sondern seine Stärke für sich nutzen - das könnte für mehr Spannung sorgen; wären da nicht immer diese Berge im Weg...
 
Merci,
schon geraume Zeit her und gegen eher mittelmäßige Konkurrentinnen.
Keine Ahnung, wer damals gegen sie gefahren ist. Aber sie hat auf jeden Fall eine gute Grundausbildung auf der Bahn gehabt und das ist sicher ein Vorteil bei so einer Ankunft. Da weiß eine dann automatisch, wo sie fahren muss und auch wohin sie gucken muss, um es der Gegnerin so schwer wie möglich zu machen. Vos ist den Sprint nämlich keineswegs schlecht gefahren und hatte auch noch ordentlich Kraft.
 
Zurück