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(N+1) Rose Reveal Endurance Rad oder Rennradlaufradsatz fürs Gravelbike

Rennfluencer

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Moin Leute,
schöne Festtage erstmal!

Ich fahre seit März ein Scott Speedster Gravel 30 in S 52cm.
Das Rad passt mir ziemlich gut und ich bin damit schon einige Touren über 100 und 150km gefahren.
Da ich aber meistens auf asphaltierte Wege fahre, habe ich mich gefragt, ob nicht ein Endurance-Bike mehr Sinn machen würde oder ob nur ein zweiter Laufradsatz mit 30mm Slickreifen ausreichen würde.

Gewinne ich viel an Geschwindigkeit mit Slickbereifung?
Auf dem Scott fahre ich momentan die DT Swiss G1800 mit Schwalbe G-One Bite in 45mm.

Beim Objekt der Begierde handelt es sich um das Rose Reveal 04.
Bei der Ausstattung schwanke ich zwischen mech. Ultegra oder 105 Di2. Welche würdet ihr empfehlen?
Mit dem neuen Bike möchte ich einfach zügiger und sportlicher unterwegs sein. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch das geringere Gewicht. Ich bin absolut keine Bergziege und jegliche Steigungen quälen mich schnell ab.
Ziel sind nächstes Jahr mehrere Touren über 200km.

Was würdet ihr tun?
Neues Bike oder zweiter Laufradsatz für das Scott?
 

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Re: (N+1) Rose Reveal Endurance Rad oder Rennradlaufradsatz fürs Gravelbike
@Rennfluencer

Gute Reifen in 30 oder 32 kaufen und auf dem jetzigen LRS montieren. Testfahrten und dann entscheiden.
Ja. So merkst du auch, ob dir die sicher schnelleren Reifen reichen oder du auch zu einer sportlicheren Geometrie wechseln willst. Ich kenne dein Rad nicht, bei einem klassischen Vorbau kann man mit wenig Aufwand schön experimentieren.
 
In einem ersten Schritt würde ich nicht viel investieren, sondern mit dem vorhandenen Rad experimentieren:
  • Test mit 28mm RR-Reifen
  • Falls Spacer montiert sind, diese entfernen
  • Allenfalls kannst du den Vorbau drehen, damit dieser nach unten statt nach oben geneigt ist, das ergibt eine sportlichere, aerodynamischere Sitzposition
 
Ich fahre ... ein ... Gravel ... Da ich ... meistens auf asphaltierte Wege fahre

Was würdet ihr tun?
Einsehen das ich ein für mich unpassendes Fahrrad gekauft habe, dieses verkaufen und mir ein, für meinen Einsatzzweck, passendes Fahrrad kaufen.

Wiegt das Rad out of the Box wirklich 10,4 Kg??? Himmel. Wie willst du aus dieser Basis ein schnelles Rennrad machen? Da hilft auch kein 28er Reifen. Damit solltest du weder Geld noch Zeit verschwenden.

Alle andern Vorschläge bezüglich Spacer und Vorbau sind schon insofern fragwürdig, da niemand von uns weiß wie du auf dem Rad sitzt. Eine tiefere oder gestrecktere Sitzposition macht einen nicht per se schneller, es ist die optimale Sitzposition.
 
Ich würde es nicht verkaufen, besser artgerecht einsetzen, dann macht das Rad auch Spaß, auch egal wenn es 1 volle Trinkflasche mehr wiegt als doppelt so teure Räder.
+ neues, leichtes Rennrad für die Asphaltrunden.
Bessere Argumentation für Zuhause, oder einem selbst gibt's doch gar nicht.
 
Einsehen das ich ein für mich unpassendes Fahrrad gekauft habe, dieses verkaufen und mir ein, für meinen Einsatzzweck, passendes Fahrrad kaufen.

Wiegt das Rad out of the Box wirklich 10,4 Kg??? Himmel. Wie willst du aus dieser Basis ein schnelles Rennrad machen? Da hilft auch kein 28er Reifen. Damit solltest du weder Geld noch Zeit verschwenden.

Alle andern Vorschläge bezüglich Spacer und Vorbau sind schon insofern fragwürdig, da niemand von uns weiß wie du auf dem Rad sitzt. Eine tiefere oder gestrecktere Sitzposition macht einen nicht per se schneller, es ist die optimale Sitzposition.
Das Gewicht wird ja alleine durch Rennradreifen und ggf. LRS leichter. Aber das Gewicht hat auch nichts mit der Geschwindigkeit zu tun. Wie @Zipfelklatscher schon schrieb. Zumindest meine Geschwindigkeit ändert sich nicht merklich, wenn ich auf einer langen Tour meine 2 Liter Wasser und Riegel gegessen habe. Also Unterschied ~2,5kg.
Da ich mit dem Nuroad C62 seinerzeit aus einem reinrassigen Gravelbike ein Rennrad gebastelt habe, kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass man ein Gravel so gut umbauen kann, dass man damit wie mit einem normalen Rennrad fahren kann. Die vorgegebenen Geometrischen Eigenheiten wie langer Radstand, flacher Lenkwinkel sind dann halt durch das Individuelle Können des Fahrers auszugleichen um zB in Abfahrten zum Kurvenräuber werden zu können. In der Ebene spielt das aber überhaupt keine Rolle.

So. Eigentlich wollte ich zum Thema nichts beitragen. Jetzt habe ich es aber doch getan.
Mein Tipp: Rad behalten. Im ersten Schritt schmalere Reifen (28er oder mehr) montieren und sich nicht reinreden lassen.
Danach kann er sich entscheiden ob er das Bike behalten, aufrüsten oder durch ein echtes Rennrad ergänzen möchte. Dann darf aber die Überlegung angestellt werden ob es eine Endurance oder was anderes sein darf. Müsste man sich dann evtl genauer ansehen. Aber deine Touren sprechen ja für sich. Scheinst dich auf dem Bike wohl zu fühlen.
 
Das Gewicht wird ja alleine durch Rennradreifen und ggf. LRS leichter
Bei der Basis von 10,4 Kg, was wäre dann das Zielgewicht? 10,2 Kg?
Aber das Gewicht hat auch nichts mit der Geschwindigkeit zu tun.
Bergauf und beim Beschleunigen ist deine Aussage schlicht falsch.
In der Ebene ist Aero dann zwar der Hauptfaktor, dennnoch ist ein 10 Kg Bike auch hier einfach nur träge und fährt sich 💩
Da ich mit dem Nuroad C62 seinerzeit aus einem reinrassigen Gravelbike ein Rennrad gebastelt habe, kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass man ein Gravel so gut umbauen kann, dass man damit wie mit einem normalen Rennrad fahren kann. Die vorgegebenen Geometrischen Eigenheiten wie langer Radstand, flacher Lenkwinkel sind dann halt durch das Individuelle Können des Fahrers auszugleichen
Der C62 Rahmen ist eine andere Basis, bei der sich ein Umbau lohnen kann. Bei dem Alu-Rahmen, der vermutlich hart an der 2Kg Grenze krazt, sehe ich das nicht. Im übrigen weist du ja selber auf "geometrische Eigenheiten" hin, die sich nicht umbauen lassen.
Mein Tipp: sich nicht reinreden lassen.
Er hat gefragt was wir tun würden. Wenn ich ihm darauf antworte, ist das kein reinreden. Es ist schlicht die Antwort auf seine Frage.
Und ich sehe, bei dieser Basis, kein Potenzial, daraus ein gutes Rennrad zu machen.
 
Bei der Basis von 10,4 Kg, was wäre dann das Zielgewicht? 10,2 Kg?

Bergauf und beim Beschleunigen ist deine Aussage schlicht falsch.
In der Ebene ist Aero dann zwar der Hauptfaktor, dennnoch ist ein 10 Kg Bike auch hier einfach nur träge und fährt sich 💩

Der C62 Rahmen ist eine andere Basis, bei der sich ein Umbau lohnen kann. Bei dem Alu-Rahmen, der vermutlich hart an der 2Kg Grenze krazt, sehe ich das nicht. Im übrigen weist du ja selber auf "geometrische Eigenheiten" hin, die sich nicht umbauen lassen.

Er hat gefragt was wir tun würden. Wenn ich ihm darauf antworte, ist das kein reinreden. Es ist schlicht die Antwort auf seine Frage.
Und ich sehe, bei dieser Basis, kein Potenzial, daraus ein gutes Rennrad zu machen.
Junge junge.
Meine Kernaussage ist: erstmal das Rad behalten und mit minimalen invest schauen ob es so Spaß macht und man am Ball bleibt, danach die Richtung neu ausloten.

Wer aber am Freitag den 101mio jackpot löst, der kann auch natürlich auch einen Termin bei Sarto geben lassen. Und auf das verbrannte Geld scheißen.
Nochmal: nicht sofort Geld verbrennen sondern gucken und dann entscheiden für was das Geld sich lohnt. Natürlich ist ein echtes Rennrad besser als ein Gravel für die Straße. Natürlich ist leichter schneller, natürlich hat Carbon besser und natürlich sind deine Tipps nichts reinreden.
Aber wir wissen noch nicht einmal ob das Reveal das richtige Rad sein kann.
Kilometer sammeln und dann entscheiden ist mein Tipp für den Stand, den wir hier aktuell haben.
 
Meine Kernaussage ist: erstmal das Rad behalten und mit minimalen invest schauen ob es so Spaß macht und man am Ball bleibt,
Grundsätzlich völlig richtig. Ich bin aber davon ausgegangen, dass wir an diesem Punkt schon vorbei sind.
Ich fahre seit März ... und ich bin damit schon einige Touren über 100 und 150km gefahren ... meistens auf asphaltierte Wege ... möchte ich einfach zügiger und sportlicher unterwegs sein. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch das geringere Gewicht. Ich bin absolut keine Bergziege und jegliche Steigungen quälen mich schnell ab.
Ziel sind nächstes Jahr mehrere Touren über 200km.
So wie ich das verstehe hat er seine Erfahrungen bereits gemacht. Graveln macht ihm jetzt eher weniger Spaß, aber er ist gerne On-Road unterwegs und möchte das ausbauen. Längere Strecken und schneller, auch bergauf.
Ich habe das Gefühl, dass er da ganz klar ist und nur nicht weiß, mit welchem Rad das zu realisieren ist.
danach die Richtung neu ausloten .... nicht sofort Geld verbrennen sondern gucken und dann entscheiden für was das Geld sich lohnt. Natürlich ist ein echtes Rennrad besser als ein Gravel für die Straße ... Aber wir wissen noch nicht einmal ob das Reveal das richtige Rad sein kann.
Das sehe ich auch so. Nur zu der Frage nach dem "richtigen" Rennrad habe ich auch nichts geschrieben. Das ist dann auch ein völlig eigenes Thema.
Mein Beitrag war als Gegenmeinung zu den Empfehlungen, "mit dem vorhandenen Rad zu experimentieren", gedacht. Zu welchen Erkenntnissen, die er nicht schon hat, soll oder kann das noch führen?
 
Ich habe das Gefühl, dass er da ganz klar ist und nur nicht weiß, mit welchem Rad das zu realisieren ist.
Zu welchen Erkenntnissen, die er nicht schon hat, soll oder kann das noch führen?

Das waren die Fragen

Gewinne ich viel an Geschwindigkeit mit Slickbereifung?


Was würdet ihr tun?
Neues Bike oder zweiter Laufradsatz für das Scott?

Ich meine mir ist es ja Wurscht und mir kann es auch nichts anderes sein.
Ich bin raus unser Austausch bringt dem Thema nichts.
 
Gröberer Umbau außer zweiten Laufradsatz kommt für mich nicht in Frage. Ich nutze das Rad noch weiterhin für meine Bikepackingtouren und bin mit der Geometrie echt zufrieden.

Vielleicht wiederhole ich nochmal meine eigentliche Frage:
Bin ich mit einem Endurancerad wesentlich schneller unterwegs als mit meinem jetzigen Gravelbike mit einem Rennradlaufradsatz?

Es muss nicht unbedingt ein Rose sein, das Reveal ist mir mit seinem Preis nur ins Auge gestochen...
Zum örtlichen Radhändler gehen und probefahren ist natürlich immer die bessere Variante.

Ich denke, ich werde einen gebrauchten Laufradsatz kaufen oder erstmal nur die Reifen und es ausprobieren.
Das ist die kostengünstigere Variante.
 
Vielleicht wiederhole ich nochmal meine eigentliche Frage:
Bin ich mit einem Endurancerad wesentlich schneller unterwegs als mit meinem jetzigen Gravelbike mit einem Rennradlaufradsatz?
Definiere bitte "wesentlich schneller"
Was ist dein aktueller Schnitt auf deiner "Referenzstrecke"?
Welchen Schnitt strebst du an?
 
Bin ich mit einem Endurancerad wesentlich schneller unterwegs als mit meinem jetzigen Gravelbike mit einem Rennradlaufradsatz?
Kannst du das begründen?

Endurancerad ist ja gewissermaßen ein unbestimmter Rechtsbegriff, worunter jeder Hersteller etwas anderes versteht. Aber am Beispiel des Rose Reveal lautet die Antwort, ja.
Warum?
Das Rad wiegt, sofern die Herstellerangaben stimmen, über 2 Kg weniger. Das merkt man. Immer. Nicht nur bergauf und in der Beschleunigung. Und das macht einen schneller. Das kann man nicht ernsthaft in Abrede stellen.

Ein anderer Aspekt ist die Aerodynamic. Da der Luftwiderstand quadratisch mit der Fahrtgeschwindigkeit steigt, ist die Aero ab ca. 30 Km/h natürlich von großer Bedeutung. Und ja, je schneller man wird, je mehr verschiebt sich die Bedeutung in Richtung Aero, weg vom Gewicht des Rades. Allerdings bezweifel ich, dass Rennfluencer, alleine im Wind, dauerhaft ein Tempo von deutlich mehr als 30 km/h fahren kann. Irgendwann vielleicht mal, aber momentan vermutlich nicht. Insofern würde ich in diesem Fall die Aero auch nicht überbewerten wollen.
Sollte ich hier falsch liegen, bitte ich schon mal vorsorglich um Entschuldigung. :bier:

Des weiteren muss man wissen, dass ca. 75% des Luftwiderstandes von Fahrer selber erzeugt werden. Entscheidener als die Form des Rades oder die Profilhöhe der Laufräder ist somit die Position, welche du auf dem Rad fährst. Ein Aerobar bringt daher mehr, als ein 2000 Euro LRS. Also wenn du mal probieren willst, wass du aus dem Scott rausholen kannst, dann solltest du ein Aerobar montieren und schauen, ob dir diese Art des "Radsports" gefällt.

Ich habe die Geo des Scott nicht mit der des Reveal verglichen. Hier solltest du mal hinschauen. Rose ist ja nicht für "sportliche und schnelle" Räder bekannt. Ist mehr so ein Lifestyle Ding.
 
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