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Mein Rennrad, ich und mein Körper

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Ich hatte die Probleme mit meinen 110kg ja auch, am alten Quantec. Jetzt wo ich den Maßrahmen (der Rahmen samt Vorbaulänge also einfach passt)hab, merk ich nur noch die Beine, Arme vllt. nach zwei km über übelste Pflastersteine (also Lenker gescheit festhalten).
 
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Hallo Filipos,

also du bist 98 kg schwer auf 1,77. Das lässt vermuten, dass du nicht sehr sportlich warst :-) wie du selber schriebst. Ich bin gleichgroß und habe 20 kg weniger.
-Also deine schmerzen in den Schultern, trotz geringer Überhöhung vom Sattel, kommen weil deine Schultermuskulatur nicht diese Belastung gewohnt ist.
Tipp: versuche es mal mit Liegestützen an Tagen an denen du nicht Radfährst. Bauchaufzüge würde ich dann gleich noch anschließen.
-Die schmerzen in den Armen sind gefährlich bei Anfängern. Da kann sich leicht ein Tennisarm ausbilden, was sich locker übern halbes Jahr hinziehen kann.
Tipp: regelmässiges Dehen und Massieren der Arme zur Vorbeugung. Die Techinken kann man Googlen
-Bei den schmerzen an den Füßen...hmm...vlt sind deine Schuhe zu eng oder du musst die Cleats verstellen/verdrehen. Manche fahren sogar fast x-beinig.

Für den Anfang kannst du ja einfach zweimal die Woche sachte mit 10-15 km Anfangen und schauen wie du dich entwickelst und versuchen dein Rennrad optimal einzustellen.

Viel Erfolg :-)
 
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Tipp: versuche es mal mit Liegestützen an Tagen an denen du nicht Radfährst. Bauchaufzüge würde ich dann gleich noch anschließen.
Viel Erfolg :-)

Ich will dir und Filipo ja nicht zu nahe treten, aber meinst du das Liegestützen bei der Statur zum Einem machbar, zum Anderen sinnvoll für die Gelenke etc. sind ? :rolleyes:
 
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Gibt ja nun auch die so genannten Frauenliegestütze, also mit den Knien statten den Füßen auf dem Boden. Die sollten machbar sein. Oder man stützt mit den Händen auf was höheren, etwa einer Treppenstufe, macht das auch leichter.
 
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Geh doch mal zum Veloplus in Wetzikon. Dort kannst du schon mal eine ziemlich Anzahl an Sätteln auf dem Ergometer ausprobieren. Den richtigen Sattel zu finden, ist für die meisten schwierig.

Ich weiss nicht wie es den anderen so geht, aber auf meinem RR tut mir nach kurzer Zeit auch alles weh, wenn ich nicht einigermassen sportlich unterwegs bin. Zum Beispiel wenn ich mir unbemerkt eine Infektion eingefangen habe oder wegen einem Defekt nur noch vorsichtig rollen darf. Ohne Druck auf dem Pedal wird es schnell mühsam. Da du bisher keinen Sport gemacht hast, würde es mich schon wundern, wenn du als Anfänger auf dem RR gleich stundenlange entspannte Touren fahren könntest.

Mein Tipp darum: Bis du die richtigen Einstellungen und Ausrüstung gefunden hast und sich dein Körper angepasst hat, fährst du halt häufig und dafür kurz und knackig. Nimm abwechslungsreiche Strecken, quäl dich an (leichten) Steigungen und habe Spass bei Abfahrten.
 
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Auch das kommt dazu. Bei der Etappe nach Wouter Weylandt Unfall hat man gemerkt, dass einigen Fahrern der Arsch weh tat. Nach 6 oder 7 Stunden kann der Sattel halt noch so gut passen.
 
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So mal die ersten Bilder, bitte nicht lachen. Ich musste alles ins Geschäft fahren und dort im Lager knipsen. Deshalb auch der etwas Lagermässige Hintergrund.
Die Bilder sind von Unterrohr halten, das passt mir gar nich.
 

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Und hier noch die Bilder wie ich am liebsten fahre. Ach ja da ich jedesmal vom Apparat zum Velo rennen musst war ich nicht immer in den Cleats.
Ich hoffe doch sehr das es reicht.

Ach ja liegestütze sind machbar und hatte ich eigentlich angefangen, aber aus mir im Moment nicht ersichtlichen Gründen hatte ich aufgrhört.

Grüsse
Fil
 

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Auf dem 4-Bild erkennt man, das dein Knie zu weit hinter der Pedalachse liegt.

Auf dem ersten streckst Du das Bein komplett durch.

Desweiteren sind deine Arme gestreckt, ergo hast Du keinen Raum um zu federn.

Versuche mal, den Sattel etwas tiefer (nur 0,5 cm) und vor allem weiter nach vorne (ca. 2 cm, schwer zu sagen) zu schieben.

Den Vorbau würde ich etwas kürzer wählen.

Vielleicht leiht dir der Radladen deines Vertrauens einen zum testen aus.

An der Lenkerposition läßt sich auch noch einiges tun. Ich würde aber erst mal nur wenige Korrekturen vornehmen, sonst weißt Du nachher nicht, was sich wie entwickelt.


EDIT:
Wenn ich mir die ersten beiden Bilder so anschaue: kann es sein, das Du dazu neigst im Sattel nach hinten zu rutschen?
 
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du hast (für deine wie du schreibst, doch noch nicht so rr-mäßig austrainierte Verfassung) eine ziemlich gestreckte sitzposition.

der sattel sollte auf alle fälle weiter vor. in der pedalstellung 3uhr stimmt - zumindest auf den bildern - dein knielot nicht. d.h. du bringst die kraft nicht effektiv aufs pedals und die kniebelastung erhöht sich auch.

mit dem nach-vorn-stellen des sattels treten weitere für dich hoffentlich positive 'nebenwirkungen' ein: du verkürzt den abstand sattel - lenker, was zu einer etwas aufrechteren haltung führt, was wiederum etwas druck von den händen, respektive -gelenken nimmt.
falls du mit deiner sattelstütze den sattel nicht weit genug nach vorn bekommst, solltest du auf eine ohne kröpfung bzw. set-back wechseln.

mit eingeschlafenen, schmerzenden füßen habe ich übrigens auch eine ganze weile gekämpft. mir hat am ende geholfen, die schuhen nicht zu fest zu zu machen. die klettverschlüsse einfach so schließen, dass der schuh nicht an den fuß presst. klingt banal, wirkt aber wunder. habe jetzt auch bei 300+ keine probleme mehr damit. bei anderen helfen einlagen. mit der sufu findest du auch einige beiträge darüber.

EDIT:
da war doch jemand schneller....;-). auf ca 2cm sattel nach vorn hätte ich auch lt. foto getippt.... immer schön stufenweise probieren, dann ne runde fahren, dann....

viel spaß beim einstellen - auf dass es hinterher noch mehr spaß macht zu fahren
 
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Auf dem 4-Bild erkennt man, das dein Knie zu weit hinter der Pedalachse liegt.

Auf dem ersten streckst Du das Bein komplett durch.

Desweiteren sind deine Arme gestreckt, ergo hast Du keinen Raum um zu federn.

Versuche mal, den Sattel etwas tiefer (nur 0,5 cm) und vor allem weiter nach vorne (ca. 2 cm, schwer zu sagen) zu schieben.

Den Vorbau würde ich etwas kürzer wählen.

Vielleicht leiht dir der Radladen deines Vertrauens einen zum testen aus.

An der Lenkerposition läßt sich auch noch einiges tun. Ich würde aber erst mal nur wenige Korrekturen vornehmen, sonst weißt Du nachher nicht, was sich wie entwickelt.


EDIT:
Wenn ich mir die ersten beiden Bilder so anschaue: kann es sein, das Du dazu neigst im Sattel nach hinten zu rutschen?

Ich bin etwas unschlüssig, aber ich würde sagen der Sattel ist deutlich zu hoch (aufgrund des teilweise komplett durchgestreckten Beines) ?!?!
Dann würde das Becken sicher viel auf dem Sattel hin und her kippen, das könnte schon Sitzprobleme verursachen.

Was denken die anderen dazu??
 
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Ich bin etwas unschlüssig, aber ich würde sagen der Sattel ist deutlich zu hoch (aufgrund des teilweise komplett durchgestreckten Beines) ?!?!
Dann würde das Becken sicher viel auf dem Sattel hin und her kippen, das könnte schon Sitzprobleme verursachen.

Was denken die anderen dazu??

stimmt, das könnte solche probleme verursachen. aber wenn ich richtig gelesen habe, ist das nicht das problem des te, sondern eher hand(gelenk)- und fußschmerzen.

aber wenn er sagt, er wäre wg. schnell foto und so nicht eingeklickt, dann würde ich auch sagen, dass der sattel etwas nach unten kann.
 
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Hoi Jungs ihr seit ja wahnsinnig ahc es ist ein wahre Freude so viele Sachen zu lesen.
Aber ich lese morgen alles genauer durch, ich muss jetzt in die Koje.
Nochmals herzlichen Dank.

Grüsse
Fil
 
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falls nach dem passenden vorholen des sattels die handgelenkschmerzen immer noch da sind, solltest du - wie schon in einem anderen beitrag empfohlen - einen kürzeren vorbau probieren. aber eben erst dann, wenn du alle mit dem momentanen material vorhanden einstell(spiel)räume genutzt hast.
 
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Ich bin etwas unschlüssig, aber ich würde sagen der Sattel ist deutlich zu hoch (aufgrund des teilweise komplett durchgestreckten Beines) ?!?!
Dann würde das Becken sicher viel auf dem Sattel hin und her kippen, das könnte schon Sitzprobleme verursachen.

Was denken die anderen dazu??

Bei der Sattelhöhe bin ich ebenfalls unschlüssig, denn im Post davor mit den 2 Bildern sieht das ok aus.

Wenn aber der Sattel nach vorne geht verkürzt sich auch hier der Abstand zum Pedal deutlich und das Knie geht nach vorne über die Pedalachse. Daher erst mal meine Empfehlung, den Sattel nur minimal nach unten zu justieren.
 
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Wenn ich mir die Bilder 1 - 3 - 5 anschaue sehe ich , daß du viel zu hoch sitzt.
Die Folge wird wohl sein, daß du mit dem Becken rechts/links auf dem Sattel kippst, dabei viel Kraft verschenkst und dich evtl. sogar wundscheuerst.
Weiteres Indiz ist das überstreckte Sprunggelenk, was wohl mit der Zeit dazu führen wird, daß sich die Achillessehne erst verkürzt und sich dann zu einem späteren Zeitpunkt (joggen, längere Wegstrecke zu Fuß etc.) durch die Überlastung entzünden wird.
--> Den Sattel in halbzentimeterschritten so tief stellen, daß du in der 6Uhr-Position (nicht eingeklickt) mit der Ferse das Pedal bei minimal gebeugtem Knie berührst, ohne dabei mit dem Becken nach rechts/links zu kippen.

Auf Bild 2 sieht das mit der Sattelposition, bzw. dem Knielot ganz gut aus,
jedoch auf Bild 6 sieht es so aus, als wäre der Sattel, bzw. deine Sitzposition ein deutliches Stück zu weit hinten.
Wobei ich allerdings nicht erkennen kann, auf welchem Bild du eingeklickt bist.
--> Den Sattel so weit vor, daß ein in 9 Uhr-Position vor deiner Kniescheibe gefälltes Lot genau durch, bzw. unmittelbar vor die Pedalachse führt.

Was mir noch auffällt ist, daß es ohne weiteres möglich wäre, den Lenker im Vorbau etwas höher zu drehen, was den Vorteil hätte, daß du im Oberlenkergriff noch ein kleines bißchen aufrechter fahren könntest und im Unterlenkergriff, wie auf den Bildern 1 und 2 die Handgelenke besser strecken könntest.

Außerdem - obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, auf welchen Bildern du eingeklickt bist- die Cleats an den Schuhen sollten genau unter dem Fußballen angebracht sein (laut gängiger Expertenmeinung), oder eher etwas weiter hinter dem Fußballen (meine Erfahrung um die Probleme mit der Achillessehne in den Griff zu bekommen - aber Achtung mit dem Vorderrad;) ).

Wie einer meiner Vorredner geschrieben hat, von wegen Knie/Ellenbogenkonflikt sehe ich keine Bedenken - da ist noch eine gute handbreit Luft dazwischen - einen noch etwas kürzer Vorbau zu montieren, um eine noch kürzere, aufrechtere Sitzposition zu realisieren.
 
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Ich bin mit allen Vorrednern im Prinzip einer Meinung, ABER:
der Vorbau den er jetzt montiert hat, der ist schon sehr kurz. Wenn er mit einer geraden Sattelstütze nicht hinkommt wird es eng.
Sattel etwas runter und vor, Lenkerstellung korrigieren.
Das müsste viel bringen.
Zusammengefasst:
Gerade Stütze, zusätzlich Sattel weiter vor bringt ein 3cm kürzeres "virtuelles Oberrohr" und Knie weiter nach vorn. Sattel noch etwas runter und das Bein ist nicht mehr so gestreckt. Ausserdem kommt der Körperschwerpunkt besser über's Rad, müsste sich also auch entspannter fahren lassen.

Was mich wundert ist der Spacerturm und der steigende aber sehr kurze Vorbau. Hat der Rahmen ein extrem langes OR, oder ist unser Patient so ein "Langbeiner"?


Viel Erfolg.
 
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Was mich wundert ist der Spacerturm und der steigende aber sehr kurze Vorbau. Hat der Rahmen ein extrem langes OR, oder ist unser Patient so ein "Langbeiner"?
Viel Erfolg.

Meine Vermutung war von Anfang an, dass der Rahmen nicht passt. Es hörte sich auch so an als hätte er gekauft, ohne vorher zu überprüfen, ob es passt. War wohl ein Vorschlag von nem Bekannten, das Bike zu kaufen.

Ein Trek Madonne 5.2SL, Rahmenhöhe 55cm, Oberrohrlänge 57cm, Vorbau 10cm.

Er ist 1.77m groß. Ich bin ähnlich groß (ca. 1.78) und fahre einen 54er Rahmen mit 53.5cm Oberrohr, 0° Stütze und 9cm Vorbau. Auf seinem Rahmen wäre mir das z.b. zu gestreckt, das ist halt aber auch eine individuelle Sache ! Vermessen könnte helfen.
 
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Hi zusammen,
Ich werde mal wohl zuerst die verschiedenen Einstellungen probieren und mal sehen was passiert. und werde es immer in diesem Tread posten.

Also was den Radkauf betrifft wurde ich zwar nicht im Radgeschäft, aber zu hause Vermessen und die Angaben dem Radgeschäft durchgegeben. Natürlich in der Hoffnung das alles passt.
Das Rad war ein Austellungsmodel das sie zum halben Preis geben haben.
Da ich im alle angaben geben habe, bin ich davon ausgegangen das es dann passt.
Scheinbar muss ich es jetzt passend machen:mad:

Ich war danach noch in zwei weiteren Radgeschäften von ehemaligen Radprofis, denen ich meine Probleme geschildert habe. Die meinten das schaut gut aus.

Wenn ich dann das lese was ihr hier alles geschrieben habt muss ich sagen die Kerle :spinner:

Deshalb habe ich in letzter Instanz ja auch hier danach gefragtweil ich denke das der eine oder andere auch schon probleme hatte und sich intensiver damit befasst hat.

Also wie ihr geschrieben habt werde ich mal das eine oder und beides probieren und Bescheid geben.

Eine Dumme Frage hätte ich noch. Ich soll ja mit dem Sattel etwas runter und kann ich auch vertehen wie ihr das erklärt habt.
Aber was ist den mit denen die den Sattel extrem überhöht montiert haben?

Vielen Dank für die vielen Tipps.
 
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Eine Dumme Frage hätte ich noch. Ich soll ja mit dem Sattel etwas runter und kann ich auch vertehen wie ihr das erklärt habt.
Aber was ist den mit denen die den Sattel extrem überhöht montiert haben?

Vielen Dank für die vielen Tipps.

Ich hoffe, ich verstehe Dich jetzt nicht falsch.
Wenn man von Sattelüberhöhung spricht, dann bezieht sich nicht darauf, wie hoch der Sattel über dem Tretlager steht, sondern wieviel der Lenker tiefer montiert ist als der Sattel. Der Sattel bleibt also wo er ist in der fast immer gleichen Entfernung zu dem Pedal in unterster Stellung.
Aber der Oberlenker wird so montiert, dass er z.B. 1 cm oder 5 cm oder 10 cm tiefer montiert ist als die Satteloberfläche.
Klar geworden? War es das, was Du meintest?
 
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