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Mailand - San Remo 2007: Live-Bericht!

blu piratino

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Vor den Toren Stuttgarts
Es ist wieder mal soweit: Der große Klassiker Mailand - San Remo läuft. Bis kurz vor San Remo gibt es eigentlich nichts berichtenswertes zu berichten. Jetzt am Fuße des Pogio zeigt die Kamera von Eurosport in Nahaufnahme den Favoriten Petacci. Doch der ist heut ziemlich bleich im Gesicht. "Verdammt, das letzte Mädel, das ich gestern gev...lt habe, war wohl schlecht. Mir ist richtig übel." Und schon wird er gnadenlos vom Feld abgehängt.

Erik Zabel zögert zunächst, fährt dann aber alleine weiter dem Feld hinterher.
Oben am Pogio angekommen rufen ihm die Italiener zu: "Hey Ssabbel - wo ist deine Capitän?" "Weeß ickk doch nich!" schnoddert der auf berlinerisch zurück. Vor lauter Wut und um nochmal Kraft für den Endspurt zu tanken, frist er einen der jungen Astana-Fahrer der neben im fährt mit Haut und Haar einfach auf. Das hätte er besser bleiben lassen sollen. Dadurch wäre er bei der Doping-Kontrolle automatisch positiv. Ob ihm die Jungs von der WADA das mit den "verunreinigten Nahrungsergänzungsmittel" abnehmen würden?

Unten in San Remo ist er schon wieder Mitten im Peleton. Auf der Via Roma tankt sich Ete vorbei an Oschkar und Paolo durch wie zu den besten Zeiten. Schon liegt er uneinholbar in Führung - er hebt die Arme nach oben - die Italiener rufen "il kaiser!" Doch was ist das? 10 Meter vor dem Ziel überklettert ein großer Blonder Italiener im Armani-Anzug samt Rennrad die Absperrung und fährt als Sieger durchs Ziel. Der König der Löwen hat mal wieder gewonnen! Und hinter ihm springen mindestens 200 Mädels auch auf die Zielgerade um ihrem Liebling Mario zu folgen. Das heranschießende Feld endet in einem bösen Massencrash.

Bettini rappelt sich als erster wieder auf: "Vielleicht ganz gut, dass ich heute nicht gewonnen habe. Sonst hätte ich noch Helm und Schuhe mit Frühlingsblumenmuster tragen müssen - das sähe doch sehr tuntig aus". Von ganz hinter kommt ein großer blonder Radfahrer gemütlich ins Ziel geradelt: Tom Boonen. Der hatte bei jedem Bahnübergang extra 5 Minuten gewartet, (man kennts vom Kindergarten: erst links, dann rechts und dann nochmals links gucken) um nicht schon wieder disqualifiziert zu werden. "Hey Paolo - was sitzt Du hier so trüb rum? Ich hab da hinter ein tolle Karaoke-Bar entdeckt. Lass uns dort ein paar Dosen Kirschbier trinken!" Da taucht ein weiterer, etwas bleich im Gesicht, Rennradfahrer auf : "Gibts dort auch Mädels?"......

Und so geht wieder ein ereignisreiches Mailand-San Remo zu Ende

:rolleyes:
 
AW: Mailand - San Remo 2007: Live-Bericht!

Es ist wieder mal soweit: Der große Klassiker Mailand - San Remo läuft. Bis kurz vor San Remo gibt es eigentlich nichts berichtenswertes zu berichten. Jetzt am Fuße des Pogio zeigt die Kamera von Eurosport in Nahaufnahme den Favoriten Petacci. Doch der ist heut ziemlich bleich im Gesicht. "Verdammt, das letzte Mädel, das ich gestern gev...lt habe, war wohl schlecht. Mir ist richtig übel." Und schon wird er gnadenlos vom Feld abgehängt.

Erik Zabel zögert zunächst, fährt dann aber alleine weiter dem Feld hinterher.
Oben am Pogio angekommen rufen ihm die Italiener zu: "Hey Ssabbel - wo ist deine Capitän?" "Weeß ickk doch nich!" schnoddert der auf berlinerisch zurück. Vor lauter Wut und um nochmal Kraft für den Endspurt zu tanken, frist er einen der jungen Astana-Fahrer der neben im fährt mit Haut und Haar einfach auf. Das hätte er besser bleiben lassen sollen. Dadurch wäre er bei der Doping-Kontrolle automatisch positiv. Ob ihm die Jungs von der WADA das mit den "verunreinigten Nahrungsergänzungsmittel" abnehmen würden?

Unten in San Remo ist er schon wieder Mitten im Peleton. Auf der Via Roma tankt sich Ete vorbei an Oschkar und Paolo durch wie zu den besten Zeiten. Schon liegt er uneinholbar in Führung - er hebt die Arme nach oben - die Italiener rufen "il kaiser!" Doch was ist das? 10 Meter vor dem Ziel überklettert ein großer Blonder Italiener im Armani-Anzug samt Rennrad die Absperrung und fährt als Sieger durchs Ziel. Der König der Löwen hat mal wieder gewonnen! Und hinter ihm springen mindestens 200 Mädels auch auf die Zielgerade um ihrem Liebling Mario zu folgen. Das heranschießende Feld endet in einem bösen Massencrash.

Bettini rappelt sich als erster wieder auf: "Vielleicht ganz gut, dass ich heute nicht gewonnen habe. Sonst hätte ich noch Helm und Schuhe mit Frühlingsblumenmuster tragen müssen - das sähe doch sehr tuntig aus". Von ganz hinter kommt ein großer blonder Radfahrer gemütlich ins Ziel geradelt: Tom Boonen. Der hatte bei jedem Bahnübergang extra 5 Minuten gewartet, (man kennts vom Kindergarten: erst links, dann rechts und dann nochmals links gucken) um nicht schon wieder disqualifiziert zu werden. "Hey Paolo - was sitzt Du hier so trüb rum? Ich hab da hinter ein tolle Karaoke-Bar entdeckt. Lass uns dort ein paar Dosen Kirschbier trinken!" Da taucht ein weiterer, etwas bleich im Gesicht, Rennradfahrer auf : "Gibts dort auch Mädels?"......

Und so geht wieder ein ereignisreiches Mailand-San Remo zu Ende

:rolleyes:

Hi,

sehr geil!!!! Wenns bloß immer so lustig zugehen würde... :lol:

Aber um wieder auf das eigentliche Rennen zurück zu kommen:
Ich freu mich schon drauf, denn Mailand-San Remo ist eben so ein Rennen für die Sprinter und da kann man wieder ein spannendes Rennen erwarten. Obs nun der blasse... :D:D Petachi, Zabel, Boonen, Benatti, Bettini oder doch jemand anderes wird ist so ziemlich egal, ich freu mich schon auf ein spannendes Rennen und einen Sprint der Extraklasse...... :cool:

Gruß
Chris
 
AW: Mailand - San Remo 2007: Live-Bericht!

sehr kreativer und geiler text!

:daumen:


hat richtig spass gemacht ihn zu lesen!

schiffi
 
AW: Mailand - San Remo 2007: Live-Bericht!

Ich fände es toll, wenn es wieder einmal einen Sieg bei Mailand-San Remo geben würde, wie anno 1946 als Fausto Coppi mit 14 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten gewonnen hat.

Ein spannender Zielsprint mit dem kompletten Hauptfeld ist natürlich auch eine schöne Sache, aber ich finde es immer wieder etwas merkwürdig, wenn ein Rennen mit einer Distanz von 290 km auf den letzten 300 Metern entschieden wird.
 
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