AW: macht das sinn?
Naja,
nicht ganz. Eigentlich wurde an eine metaphysische Kommentierung, ob Sinn quasi "passiv" ist, weil gemacht, oder doch "aktiv", weil seiend...
verquergedachte Grüße
Martin
nun denn, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit ganz kurz und knapp: Natürlich kann man sogar japanische Komponentensurrogate sauber
machen, so dass sie dann sauber
sind.
Ebenso gilt, dass Sinn
zugleich "
seiend"
und "
gemacht" ist: Eine Welt ohne Sinn ist schlechterdings nicht denkbar (in Analogie zum ontologischen Gottesbeweis des Anselm von Canterbury), deshalb ist er ein Seiendes. Tatsächlich aber ist der Sinn "gemacht", denn er ist der Welt von Gott - und nur von ihm - eingegeben.
Aus diesem Grunde weigere ich mich auch, jene anglizistische Verhunzung unsere Sprache zu tolerieren. Denn denkt man diesen Gedanken mit der Konsequenz des Scholasten zu ende, dann kann "Es macht Sinn" nur heißen: "Gott macht Sinn". Dies ist zwar eine unabweisbar richtige Aussage, die auch im Grunde viel häufiger getätigt werden sollte - im konkreten Diskurszusammenhang indes ist sie nicht notwendigerweise zielführend.
Überdies ist dieser Spruch ein typisches Zeichen, an dem man den Konstruktivisten mit all seinem antropozentrischen Größenwahn erkennt!
@ bergabkönig und alle : Hütet Euch vor der Hybris der Systhemtheoretiker - Luhmann, Parsons, Maturana und wie sie alle heißen: Blender sind sie allesamt! -
Die einzigen Systeme, die ich akzeptiere, entstammen jener famosen italienischen Manufaktur - weswegen ich dem Fadenersteller raten möchte, sich zunächst einmal jene Komponenten zu beschaffen, bevor er über obskure Tauschalgorithmen nachgrübelt.
Mit sportlichem Freundesgruß
Eisbrecher