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LED Gebastel (Rücklicht), eine Idee

AlexExtreme

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N'abend,

da mir mein Sigma Cuberider 2 Rücklicht etwas zu schwach ist benötige ich was neues! Natürlich könnte ich mir aus dem reichaltigen Angebot von Batterieleuchten etwas passendes aussuchen, aber irgendwie hat mich der Basteltrieb gepackt.

Meine Idee:
Ich habe einen roten Reflektor an der Hinterradbremse montiert. Ich wollte diesen als Basis nehmen. Von hinten kann man entsprechende Bohrungen in die Rückwand machen, um dort die LEDs ins Reflektorgehäuse zu stecken. Eine LED soll frontal mittig platziert werden, die andere beiden sollen jeweils nach außen gebogen werden, damit man auch von der Seite gesehen wird.

Bei der Lichtstärke bin ich mir allerdings noch unschlüssig. Ich bin mir auch nicht sicher, wieviel das rote Reflektorplexiglas schluckt. In jedem Fall soll es keine Blendmaschine werden.
Sind 10.000mcd/LED da schon zu viel ? Die LEDs sollen in Reihe geschaltet werden.

Die Stromversorgung könnte man ,je nach erforderlicher Spannung, hierüber organisieren und z.B. unter den Sattel packen. Praktisch ist der integrierte Schalter.

Ich möchte versuchen, ohne einen Vorwiderstand auszukommen, damit die Sache maximal effizient bleibt.

Bin gespannt auf eure Meinung.
 
LED parallel schalten ist grundsätzlich keine gute Idee, die Vorwiderstände weg zu lassen auch nicht. Du kannst die LED problemlos parallel schalten, nur dann jeweils mit einem eigenen Widerstand. Wenn die Versorgungsspannung es hergibt ist es effizienter die LED mit einem Widerstand in Reihe zu schalten. Oder ein fertiges Rücklicht zu kaufen. ;)
 
Mir gefällt das Kabel zwischen Batteriehalterung und Rücklicht - nicht.
Bei eigenen Basteleien haben sich die billigen Rundzellenhalter als Hauptstörquelle erwiesen.
Zur Lichtstärke: Interessant wäre ein moderater Leuchtmodus bei trockener Witterung +Turbomodus bei Nieselregen oder Starknebel.
An der Hinterradbremse würde ich keinerlei Rücklicht montieren wollen! (höchstens ein Bremslicht)
 
@strassikowskii

Sorry, ich meinte, dass ich die LEDs in Reihe schalten will! Hab es im Eingangpost ausgebessert. Dann brauche ich maximal einen Widerstand in der Plusleitung. Wenn die Vorsorgungsspannung unter der maximalen bzw. typischen erforderlichen Spannung der LED(s) liegt, kann ich auf einen Widerstand sogar verzichten. Das habe ich schon ausprobiert.

stan08

Danke für die Hinweise!

Ich kann natürlich auch Baterrien mit Lötfahnen benutzen, diese entsprechend verlöten und mit Iso-Tape oder ähnlichem verpacken. Dadurch sollte ein dauerhafter Kontakt, auch bei Erschütterungen, möglich sein, denke ich. Mit einem Ein Aus Ein Schalter sollten sich 2 verschieden starke Leuchtmodi realisieren lassen ? Beim schwächeren Modus müsse man halt einen Widerstand zwischenschalten.

Der Reflektor ist halt zur Montage an der Hinterradbremse gedacht und verhält sich dort vollkommen unaufällig. Deinen Einwand nehme ich allerdings zur Kenntnis :) Ein Bremslicht ist übrigens auch eine Idee, die mir schonmal im Kopf geisterte.

Achja: Was ist falsch an dem Kabel ? Ich kann das Batteriepack natürlich auch direkt auf der Rückseite des Reflektors kleben, allerdings weiß ich nicht, ob das Zusatzgewicht bei Erschütterungen nachteilig ist.
 
Das Kabel zwichen Sattel und Bremse stört quasi bauartbedingt! Wer will schon speziell an dieser Position ein baumelndes Kabel tragen?
Der Batteriekasten ist sicher bestens geeignet für Versuchsaufbauten und Probefahrten zu Studienzwecken.
Zum mechanischem Aufbau: Mein Wunschücklicht käme def. in einem Stück daher und bräuchte zur Befeuerung auch nur genau einen Akku (Batterie).
Dieser sollte in einem integrierten, kurzen, verschaubbaren Batterierohr zwichen 2 hochwertigen Kontaktfedern ruhen. (wie bei einer Taschenlampe).
Es gibt bei einer Nachtausfahrt nichts schlimmeres als ein unzuverlässiges Rücklicht!
Eines meiner beiden RL ist knapp untehalb der Sattelstützenklemmung verbaut, so reicht zum Funktionscheck während der Fahrt ein kurzer Blick nach unten.
 
Hi Stan,

was du beschreibst findet man ja bei entsprechend gut konstruierten kaufbaren Batterierückleuchten. Wenn ich so eine Lösung selbst durchdenke, dann frage ich mich, wie ich ein passendes Gehäuse herstellen kann, und wie ich die komplette Lampe dann ordentlich am Rad befestigt bekomme.
Der Rest scheint bewältigbar.

Vorschläge ?!

Beim Akku denkst du wahrscheinlich an ein LiPo, Li-Ion Akku?!
 
Es gibt sicher spannendere Basteleien als die Konstruktion von Akkuhaltern und Rücklichtgehäusen. Durch den Einsatz von Li-Ion oder LiPo in einer typischen Bastlerumgebung kann natürlich die Brisanz etwas aufgepeppt werden. (Metallbrand - nicht löschbar)
 
Unabhängig davon, dass ich den Plan, ein Diodenrücklicht selbst bauen zu wollen für eine Schnapsidee halte, möchte ich dennoch etwas Konstruktives dazu beitragen.
Du schreibst gern von einem Widerstand in der Plusleitung. Ich nimm mal an, dass Du damit eine einfache Reihenschaltung von Widerstand und Leuchtdiode meinst. In diesem Fall ist es vollkommen unerheblich, ob der Widerstand vor oder hinter der LED eingebaut wird, die Betriebsspannung an der LED ist in beiden Fällen exakt gleich. Vielleicht eröffnet Dir diese Option eine Realisierungsmöglichkeit mehr.
 
Wenn du unbedingt ein rotes Licht an deiner Bremse befestigen willst, dann probiere doch einfach mal ne halbverbrauchte Knopfzelle z.B. CR 2032 3V im direct drive.
Du brauchst natürlich in der Testphase noch ein amtliches Kaufrücklicht zum Vergleich!
 
Unabhängig davon, dass ich den Plan, ein Diodenrücklicht selbst bauen zu wollen für eine Schnapsidee halte, möchte ich dennoch etwas Konstruktives dazu beitragen.
Du schreibst gern von einem Widerstand in der Plusleitung. Ich nimm mal an, dass Du damit eine einfache Reihenschaltung von Widerstand und Leuchtdiode meinst. In diesem Fall ist es vollkommen unerheblich, ob der Widerstand vor oder hinter der LED eingebaut wird, die Betriebsspannung an der LED ist in beiden Fällen exakt gleich. Vielleicht eröffnet Dir diese Option eine Realisierungsmöglichkeit mehr.

Genauso meinte ich das.
Bildlich verstehe ich sowas besser, als sprachlich.

Von der Bremsbefestigung habe ich mich übrigens verabschiedet. Allerdings aus praktischen Gründen, das Akkupack war im Weg.

Bau:

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Am Rad:
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Links: Diy-Licht ca. 1.5m Entfernung auf weißer Wand: Rechts: Sigma Cuberider 2
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Seite: VS Frontal

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Das Akkupack wurde mit Heißkleber befestigt. Alle offenen Kontakte wurden ebenfalls übergossen. Dann alles mit Isotape überzogen. Der Schalter lag noch rum, ist nat. maximal unpassend :D
Verbaut sind 3 dieser roten LEDs. Batterien sind 2 Mignon von Eneloop (2*1900mA), die ich schon hatte. Batteriehalter musste ich kaufen, hält die Eneloop dafür sehr gut.

Die LEDs sind mit 2.2-2.6Volt Betriebsspannung angegeben. Durch 2 in Reihe geschaltete Akkus bekommt jede etwa 2.4Volt. Die Led sind parrallel geschaltet. Output pro LED liegt bei ~6000mcd. Abstrahlwinkel bis 30°.
Die komplette Lampe ist ein ganzes Stück heller, als die Sigma Cuberider 2 und streut durch den Reflektor sehr breit.

Wenn man die Akkus schon hat, dann kommt man für unter 10Euro für alles, samt Reflektor, hin. Das war mir den Bastelspaß wert :D

Ich bin gespannt, wie lange die Akkus halten. Eventuell überlege ich mir für den nächsten Wechsel eine andere Lösung, welche Die Batterie zwar wasserdicht verschwinden lässt, aber dafür ohne Abfall zugänglich macht.
 
Vielleicht kann mir jemand bei der Akkuleistung in Stunden behiflich sein?!
Jede LED nimmt 0.02A auf, alle 3 nehmen dann 0.06A auf. Das macht bei 2.4V Betriebsspannung eine elektrische Leistung von 1.44Watt. Bei 3800mh bzw. 3.8A Akku-Kapazität müssten das etwa 65Stunden Leuchtdauer sein, bis das Akku leer ist.

Kommt das hin?!
 
Wenn du die Akkus in Reihe geschaltet hast dann addiert sich nur die Spannung - nicht die Kapazität.
Ansonsten ein stimmiges Rücklicht (besonders das letzte Ausleuchtungsbild ist sehr ausdruckstark).
Ein einfaches Multimeter sollte von nun an immer an Bord sein um jederzeit den Akkuzustand prüfen zu können!
Bei Kapazitätstests mit Akkus bitte nicht die zulässige Entladespannung unterschreiten.
 
Stimmt, die Kapazität bleibt gleich. Sind dann ja immerhin noch über 30h. Multimeter wird nicht nötig sein. Ich nehme das Kauflicht ja zur Sicherheit weiterhin mit. Wenn die Akkus unter 2.2v fallen, dann gehen die LEDs wohl eh aus, das sollten die Akkus wohl vertragen?
 
Nach meiner Einschätzung würden die LEDs den Akku vollständig aussaugen und somit tiefentladen.
Das ist wohl bei Eneloops nicht weiter gefährlich, andere Akkus (Li-Ion oder Lipo) könnten allerdings beim nächsten Aufladeversuch explodieren oder thermisch durchgehen und einen Metallbrand entfachen.
Ein Metallbrand ist nicht löschbar, aber mit einfachen Hausmitteln (Eimer Sand) recht gut zu bändigen (falls man daheim einen Betonfußboden hat)
 
Wieder was dazugelernt :) Das heißt, dass man Lilon und Lipo Akkus nur in Verbindung mit einer entsprechenden Schutzschaltung verwenden kann/sollte, welche die Akkus vom tiefenentladen abhalten?!

Die geringe Selbstenladung und die Verwendbarkeit bei Minusgraden machen die Eneloops wohl recht geeignet für meinen Anwendungsfall. Etwas mehr Kapazität wäre nett, aber man kann ja nicht alles haben.

Edit: Es gibt wohl nocht welche mit 2500mh Kapazität, dafür kann man diese dann "nur" 500 mal aufladen und sie haben eine etwas höhere Selbstentladung.
 
Es funktioniert ja offensichtlich, aber ich würde dir trotzdem vorschlagen dich mit LED und der Stromaufnahme zu beschäftigen. Es gibt nämlich einen guten Grund, dass LED mit einem Vorwiderstand und über den Strom betrieben werden, nicht mit einer bestimmten Spannung. Bei frisch geladenen Akkus kann es durchaus zu viel für die LED werden und wenn die Akkuspannung unter die Flussspannung sinkt wird dein Rücklicht sehr schnell sehr dunkel werden. LED parallel (ohne Vorwiderstand) sind sowieso nicht gut.
Alternativ könntest du dir den Prema PR4401 mal anschauen, da langt eine Zelle als Versorgung. http://www.prema.com/pdf/pr4401.pdf
 
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