1. Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
    Information ausblenden

Konfliktsituationen im Verkehr

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von Cologne-Racer, 22 Mai 2012.

Willkommen! Registriere dich jetzt in der Rennrad-Community! Anmeldung und Nutzung sind kostenlos, die Anmeldung dauert nur ein paar Sekunden.
  1. maximgold

    maximgold Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4 Mai 2006
    Beiträge:
    439
    Man könnte den Wasserstoff doch direkt an Ort und Stelle, wo er gebraucht wird, produzieren. Die benötigte elektrische Energie könnte man mit einem Nabendynamo gewinnen. Aber jetzt wird es endgültig OT.
     
    ironrabuman gefällt das.
  2. Rennrad-News.de Anzeige

  3. zollstock

    zollstock Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2017
    Beiträge:
    2.119
    Nicht zwingend, es wäre auch eine Alternative um anfallenden Ökostrom hierzulande zu Speichern. Der wird ja oft produziert, wenn man ihn gerade nicht braucht :)

    @RennM. Wir müssen analog zum Autofahren in der Stadt einfach das Lebe oberhalb eines vorgegebenen Breitengrades unbequem machen! Den Breitengrad legen dann unsere allwissenden Politiker nach maximalem Profitpotential für ihre Lobby fest.

    Das wirkt sich (sofern ich das richtig einschätze) auch heute schon aus. Viele Eltern drücken ihre Kinder in die höheren Bildungswege. Was wohl von Politik und Wirtschaft gefördert wird (u.a. durch gesenkte Anforderungen für Abschlüsse). Der Fachkräftemangel (wohl eher der Mangel billiger Fachkräfte) muss ja bekämpft werden ...
    Das könnte unschöne Konsequenzen haben.
     
  4. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Juli 2016
    Beiträge:
    855
    Das hat insofern was mit Menschlichkeit zu tun, weil hier eine Geburtenkontrolle in den Entwicklungsländern gefordert wurde. Das bedeutet der reiche Teil der Erdbevölkerung will eine Geburtenkontrolle beim armen Teil der Erdbevölkerung einführen. Wer darin keine ethischen Probleme sieht oder das als einen menschlichen Akt versteht...
     
  5. Bergbert

    Bergbert Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6 August 2007
    Beiträge:
    1.075
    Angesichts der Tatsache, das wir unseren südlichen Nachbarn (A,CH) Geld dafür geben, damit die mit unserem überschüssigen Strom, egal aus welcher Quelle, Wasser in Stauseen pumpen, um uns den damit erzeugten Strom zu Stoßzeiten teuer zu verkaufen, wäre Wasserstoffproduktion doch prima...
     
  6. zollstock

    zollstock Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2017
    Beiträge:
    2.119
    Das Problem sind halt die Speicherung und die Handhabung.
    Vor allem letzteres kann unschön werden :D
     
  7. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
    29 November 2011
    Beiträge:
    4.624
    Genau das passiert bereits in mittelgroßem Maßstab, es stellen sich einige Energieversorger Elektrolysekapazitäten hin die dann bei übersättigtem Strommarkt angeworfen werden um günstig Wasserstoff zu produzieren (sie sprechen aber nicht gerne darüber, weil das Geschäft um so besser funktioniert je weniger Mitbewerber da Stromüberangebot aufkaufen). Da wird aber nichts für automobile Anwendungen Idee ähnliche gemacht (dafür müsste man noch mal enorm Energie zum komprimieren investieren) sondern einfach nur das H2 und Gasnetz eingeleitet: das hat eine *enorme* Speicherkapazität und kann bis zu einem gewissen Beimischungsgrad problemlos Wasserstoff verkraften (früher, als noch Kohle vergast wurde statt Erdgas einzuleiten war de Wasserstoffanteil wohl noch viel höher, daher die entsprechende Auslegung). Die “schwierigen“ Wasserstoffmoleküle werden dabei quasi von den viel trägeren im Erdgas im Schach gehalten. Solange wie also einen Gaskonsum haben der ausreichend viel höher ist als die Wasserstoffproduktion (begrenztes Mischverhältnis!) sind spezialisierte Wasserstoffanwendungen eigentlich irrelevant.
     
  8. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
    29 November 2011
    Beiträge:
    4.624
    Also wärst du mit globaler Kontrolle d'accord? Klang nämlich nicht so, zumal es dann ja *trotzdem* fast nur Entwicklungs- und gewisse Schwellenländer treffen würde...
     
  9. Schrommski

    Schrommski Isch 'abe gar keine Auto!

    Registriert seit:
    30 September 2014
    Beiträge:
    322
    Irgendwie driftet das hier leicht vom eigentlichen Thema ab.... :confused::bier:
     
  10. Schwarzwaldyeti

    Schwarzwaldyeti Vierfach spezialisiert

    Registriert seit:
    25 Mai 2011
    Beiträge:
    4.699
    Wieso? Ist doch auch Verkehr im weiteren Sinn. Und offensichtlich konfliktbehaftet. :D
     
    Dynamo72 und Schrommski gefällt das.
  11. Schrommski

    Schrommski Isch 'abe gar keine Auto!

    Registriert seit:
    30 September 2014
    Beiträge:
    322
  12. eins4eins

    eins4eins Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17 August 2016
    Beiträge:
    289
  13. zollstock

    zollstock Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2017
    Beiträge:
    2.119
  14. RennM.

    RennM. Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 November 2006
    Beiträge:
    3.366
    Weit entfernt sind wir davon nicht mehr. "Leider darf man Radfahrer auf der Straße ja nicht umfahren.", sagte kürzlich sehr ruhig ein nicht dumm anmutenter Herr mitte 50.
    Er würde es also tun, wenn er dürfte, keine Strafe zu erwarten hätte oder es keiner sieht?
     
  15. zollstock

    zollstock Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Juni 2017
    Beiträge:
    2.119
    Ich verstehe dabei nicht so ganz, warum sich manche Leute so in den Hass auf Radfahrer reinsteigern. Wenn ich so vergleiche habe ich wesentlich mehr Probleme mit Autofahrern im Straßenverkehr. Wobei ich anmerken sollte, dass ich mich aus (Innen)städten usw. fernhalte.
    Ein Vergleich mit anderen Zweirädern wäre interessant. Motorräder sind ja relativ fein raus, weil sie mit den meisten Autos locker mithalten können. Bei Roller und Co. wird das ganze schonwieder interessanter.

    Hätte doch Soziologie oder Psychologie studieren sollen, das wäre mal ein interessantes Thema.
     
  16. Schwarzwaldyeti

    Schwarzwaldyeti Vierfach spezialisiert

    Registriert seit:
    25 Mai 2011
    Beiträge:
    4.699
    Meine ganz persönliche Beobachtung ohne Anspruch auf statistische Wahrheit:
    In Karlsruhe sind in den letzten Jahren etliche Fahrradstraßen entstanden. Zudem sind innerstädtisch so gut wie alle Wohngebiete zu Tempo 30-Zonen gemacht worden. Das funktioniert hier sogar weitgehend ohne Schweller, Fahrbahnverschwenkungen oder ähnliches. Tempo 50 ist eigentlich nur noch auf wirklichen Durchgangsstraßen erlaubt. Seither hat sich das Verhältnis zwischen Automobilist und Radfahrer zunehmend entspannt. Radfahrer haben dadurch deutlich weniger Geschwindigkeitsnachteil gegenüber Autos und halten Autofahrer weniger stark auf als wenn 50 erlaubt sind. Diese hier oft beschriebene Aggressivität beobachte ich bei uns nur noch seeeehr selten und eindeutig seltener als früher.
     
    Fembria, gruni1984, usr und 5 anderen gefällt das.
  17. WilliW

    WilliW Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13 April 2010
    Beiträge:
    1.757
    Man müsste nicht lange in diesem Thread suchen, um ebenso überzeugt den gleichen Satz zu schreiben, in dem einfach nur "Rad" gegen "Auto ausgetauscht wurde. Das ist das, was Ich persönlich nicht verstehe. Zumal die meisten Radfahrer ja auch Autofahrer sind. Und andersherum auch sehr viele.
     
    Menkhai und Condor76 gefällt das.
  18. Sesselpupser

    Sesselpupser Langsam......aber stetig :)

    Registriert seit:
    7 Dezember 2004
    Beiträge:
    1.103
    Das entspricht exakt auch meiner Wahrnehmung. Ich kenne KA auch von "früher" - wenn ich mir heute, nach ca. 15 Jahren Abwesenheit von dieser Stadt, ansehe, wie zügig und komfortabel man auch mit dem RR durch die Stadt kommt, dann ist das im Vergleich zu anderen Städten schon nah an "paradiesisch". Auch wenn es abschnittsweise immer noch ein gewisses Optimierungspotenzial gibt.
    Und abgesehen von den "üblichen Verdächtigen" mit ihren dicken Baller-Kisten fügen sich die KFZ-Nutzer auch in die Zustände, sie haben ohnehin keine Wahl bei der Menge an Radfahrern insgesamt in der Stadt. Echte Aggressionen gegenüber mir als Radfahrer habe ich hier noch nicht erlebt.

    Aber: Das funktioniert nur, wenn eine Stadt das auch ernsthaft und konsequent umsetzt.
    Die in vielen (vergleichbaren) Städten zu sehende halbherzige Umsetzung von Radverkehrsförderung mit einem deutlichen Hang zur Lücke im Radverkehrsangebot ist dann eher als "rausgeworfenes Geld" einzuschätzen, als das es tatsächlich zu einem sich ändernden Umgang im Miteinander führt.

    Matze
     
    onkeljoni und zollstock gefällt das.
  19. RennM.

    RennM. Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28 November 2006
    Beiträge:
    3.366
    Der Unterschied liegt darin, dass Radfahrer hassende Autofahrer mein Leben gefährden, weil sie sich von mir in ihrer Weltanschauung, die Straße für sich alleine haben zu dürfen, gestört fühlen. Ich als Radfahrer hasse aber nur die Autofahrer, die mir mit ihrem gefährlichen Verhalten zeigen, dass sie mich hassen und wenn sie dürften, wie man ja vernehmen kann, mich von der Straße pusten würden, für immer und ewig.
    Nur wenn ein Autofahrer mal klar denkt, dürfte er merken, dass er am meisten durch andere Autofahrer gestört wird und genau so häufig in seiner Karre sitzt, und über jeden anderen schimpft, der seinen Weg langsamer macht.
    Mir gehen langsame Radfahrer, vor allem aber rücksichtlose und verträumte Radfahrer genauso auf den Senkel. Also fühle ich mich witziger Weise auf der Straße zwischen Autofahrern die ich störe, wohler als auf dem Ragweg zwischen Fußgängern, Radfahrern, Hund, Katze, Maus, Scherben und Wurzelaufbrüchen, Dreck und Autos die aus der Ausfahrt kommen "Sorry, ich habe sie nicht gesehen" . Ne 80jährige Oma und nen 5jähriges Kind mag das ja anders empfinden, aber sicherer wären sie alle auf der Straße. Das muss man den Autofahrern nun mal verklickern. Staatlich verordnen quasi.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 März 2018
    rf5, Schwarzwaldyeti und horst666 gefällt das.
  20. WilliW

    WilliW Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13 April 2010
    Beiträge:
    1.757
    War klar, dass mein Kommentar nicht unkommentiert bleibt und dass gute Gründe gebracht werden, warum das eigentlich alles ganz anders ist...

    Nur mal so als Beobachtung: In den ersten zwei Zeilen kommt zwei mal das Wort "hassen" vor. Offensichtlich geben sich beide Gruppen da nicht viel, darum ging es in meinem Hinweis. Wenn es anders wäre, dann wäre der Thread auch sicher nicht auf Seite 895 angekommen. Mit sicher auch erschütternden Berichte, die erzählenswert sind. Tut gut, sich so etwas von der Seele zu schreiben. Und auch ich bin schon einem Halbstarken begegnet, der neben mir abbremste und seine Scheibenwaschanlage betätigte, weil er vorher an einer Engstelle von mir "ausgebremst" wurde und 10 Sekunden Lebenszeit eingebüßt hat. Aber für mich war das "dieser eine bekloppte Autofahrer" und nicht "die Autofahrer". Bin ja selbst auch oft genug einer, warum sollte ich da schlecht über mich sprechen:)? Vielleicht würde diese Einstellung dem Thread manchmal gut tun?
     
  21. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
    29 November 2011
    Beiträge:
    4.624
    Ne, also im Kontext des von RennM. zitierten Problembären kannst du diesen Vergleich echt knicken. Dafür, dass hier angeblich so ein abgrundtiefer Hass auf Autofahrer herrscht wird zum Beispiel verdammt wenig über Grillanzünder geredet (nur mal so als Illustration, wie Hass auf Autofahrer aussehen könnte), und auch die etwas direktere Analogie zur Frage des seltsamen Herren, “warum darf man eigentlich keine Autofahrer aus der Karre ziehen und krankenhausreif schlagen“ wird eher selten gestellt. Und ich vermute sogar, dass das Arschloch (da, ich habe es ausgesprochen) gar nicht an Krankenhaus als möglichen Ausgang gedacht hat.
     
    Beinbiest gefällt das.