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Kniegelenk knackt

Jesh

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3 Juni 2013
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Hallo,

ich fahre zwar kein Rennrad habe aber vor 2 Wochen wieder angefangen intensiv MTB zu fahren. Eher Feldwege als Wald. Bin bis vor 2 Wochen so gut wie gar nicht gefahren und in den letzten 2 Wochen jetzt c.a 300 km.
Gestern habe ich dann wärend einer Tour bemerkt das mein rechtes Kniegelenk leicht schmerzt. Leider musste ich dann zuhause feststellen dass wenn ich das Knie anhebe und von hinten nach vorne bewege ein gut hörbares knacken im gelenk entsteht. Es tut nicht weh, ist aber ser auffälig.
Macht mir schon Angst weil ich das Radfahren liebe.
Ich bin halt gleich von 0 auf 100 und es könnte sein das ichs übertrieben habe. Ich bin ein absoluter Anfänger und hab jetzt Angst das ich mein Kniegelenk unwiederruflich geschädigt habe.

Ich weiß das dass ein Rennradforum ist aber ich dachte das sich hier bestimmt viele gut auskennen.
Wäre lieb von euch wenn ihr mit mir euer Wissen teilt.

Liebe Grüße

Jesh
 
Ich bin halt gleich von 0 auf 100 und es könnte sein das ichs übertrieben habe. Ich bin ein absoluter Anfänger
naja, wenn das so ist, dann könnte das schon die Ursache sein. Du musst deinen Körper dran gewöhnen, wie bei jeder anderen Belastung auch.
Wobei je nach Tagesform die Gelenke schon mal bissl "unrund" laufen, das musst du einfach beobachten. Ansonsten vielleicht zunächst eher nen Gang zurückschalten und später die Dosis erhöhen.
Pro-Tipp: Wenn alles nicht hilft, dann das hier ;)
 
Hallo Jesh,
ich bin ein Leidensgenosse von Dir, wenn auch man deswegen keinen direkten Vergleich ziehen kann.
Vielleicht helfen Dir meine rein persönlichen Erfahrungen, vielleicht sogar positiv.

Dieses leichte Schmerzen im Kniegelenk können, müssen aber nicht im Zusammenhang mit dem Knacksen stehen. Wie mein Vorsprecher bereits erläuterten, könnte das vom Comeback des Radsports kommen zwecks Überbelastung. Man wird ja nicht jünger....
Um bedingt Herr der Lage zu werden, würde eine Röntgenaufnahme weiter helfen zwecks Knacksen.

Ich habe das Knacksen in einem Knie seit gut 27 Jahre, also bereits schon in jungen Jahren. Es wurde mal mehr, mal weniger, aber es blieb mir immer treu. Schmerzen hat es mir NIE verursacht. Ich konnte sogar meinen Beruf als Extremläufer immer gut/weiterhin ausüben. Und Du kannst mir glauben, dass u.a. bei meinen Alpenmarathons die Knie extrem belastet wurden, vor allem abwärts wo die Geschwindigkeiten schlichtweg irre sind. Heute ist es kontinuierlich, selbst im Liegen beim leichten Anziehen des Knies knackst es munter drauf los. Man gewöhnt sich daran. Schmerzen im Knie bekam ich nur dann, wenn ich nach der Saison mit dem Laufen für mehrere Wochen zur Regeneration aussetzte und dafür Ausgleichssport betrieb (Schwimmen ect) Die ersten 4-5 "Anläufe" waren dann schmerzlich spürbar, verschwanden aber wieder. Auch das verband ich nie mit dem Knacksen, auch mein Arzt. Der meinte sowieso, keinen Eingriff gegen das Knacksen zu unternehmen, solange ich schmerzfrei bin. Gibt ja viele Ursachen für das Knacksen. Von der Arthrose, Meniskus, Überdehnung, Schleimhäute bis zum Überbein usw.

Ich lernte im Laufe der Zeit damit umzugehen, die Ängste auszublenden. Kein Problem.
Meine größere Sorge war eher, ob ich durch das ständige Geräusch einen Hörschaden erleide. Unter uns: Tinnitus ist ebenfalls mein (aber nicht wegen der Kniegeräusche):)

Wünsche Dir gute Besserung.
 
Huhu,

mir geht es ähnlich wie Motorlos. Ich bringe zwar noch nicht'mal die 27 Jahre mit meinem ganzen Leben ins Spiel, habe aber seit ca. 2 Jahren ein leichtes Knacksen im rechten Knie. Bei fast jeder Bewegung, die ausreicht, das Knie weit genug anzuwinkeln. Nun ist es aber auch bei mir so, dass ich durch das Knacken keinerlei Schmerzen habe - ich finde es auch nicht schön, besonders weil es das Knie ist, allerdings hat sich dieses nicht verstärkt. Es verhält sich wie bei Motorlos, mal mehr mal weniger, aber in einem 'gesunden' Maße.
Ursachen des Knackens muss übrigens nicht immer ein schlimmer Verschleiß des Gelenks sein! Diese 'Diagnose' lächelt einen natürlich verführerisch an (intensives und ausgedehntes Radfahren), aber bei einem verschlissenen Knie würde das auch eher kein Knacken sondern ein 'Reibegeräusch' sein (ich komme nicht auf das Wort :eek:).
Viel mehr ist es bei Gelenkknacken ganz oft so, dass es sich dabei um Lufteinschlüsse oÄ handelt, die durch die Bewegung immer wieder herumknacksen - also völlig harmlos..
 
Ich hatte Knieknaxgeräusche auch mal, glücklicherweise nur kurzzeitig. Ich wollte es halt dringend "packen", beweglicher zu werden und Gewicht zu reduzieren, um mit dem Rennradeln anfangen zu können.:) Deswegen bin ich in einem gut zweiwöchigen Urlaub nach jahrzehntelanger relativer Sportabstinenz zusätzlich zu den nahezu täglichen 35km-Runden auf dem Crosstrekker die ersten fünf Urlaubstage täglich noch zweienhalb Kilometer geschwommen. Dies hatte ich mir eigens vorgenommen, - nicht auf Zeit, aber für meine Verhältnisse doch flott und pausenfrei, und dies ausgerechnet im "gelenkintensiven" Bruststil.

Ich fand das sich daraufhin einstellende, mir als langjährigem Bewegungsmuffel gänzlich unbekannte Krachen dann so unangenehm, dass ich ein Wochenende lang ganz pausiert habe. Danach war es weg und kam nicht wieder. Ebenso der Muskelkater.:D

Unangenehm genug war, dass sich durch die plötzliche urlaubsbedingte tägliche Übertreibung des "von 0 auf 100" an meiner bis dahin von vornehmer Büro-Blässe gezeichneten sonnenentwöhnten Haut auf der Körperrückseite eine "polymorphe Lichtdermatitis" bemerkbar machte, die spürbar, aber nur zu ertasten und nicht zu sehen war und übelsten Juckreiz mit sich brachte (der blöderweise ausgerechnet im Wasser am deutlichsten nachließ:p) . Als es aber dann auch noch mit dem Knacksen im Knie losging, war mir dies ein Warnsignal.

Es hätte mich schon saumäßig geärgert, wenn ich aus vermeintlicher "Konsequenz" in der Umsetzung guter Vorsätze Schäden am Bewegungsapparat provoziert hätte, die mich am Ende womöglich auf's Sofa zurückgeworfen und demotiviert hätten.

Der Wunsch, dass "was weitergeht", wenn man sich schon mal aufrafft, ist ganz verständlich. Aber gerade am Anfang ist es wohl banalerweise so, dass regelmäßiges "Dranbleiben" in überlegter und nur allmählich ansteigender Dosierung gegenüber irgendwelchen sportlichen Gewaltakten der Gesundheit förderlicher ist. In der zweiten Woche ging es dann in der beschriebenen Weise schon recht problemlos. Es war nur diese eine kurze Pause nötig gewesen.
 
Ich liebe überhaupt Threads, bei denen der TE was in den Raum wirft, wartet bis die "Hunde sich den Knochen" schnappen und dann selbst nicht mehr auftaucht...
 
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