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Kniebeschwerden

horst666

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Hallo liebe Radler,

z. Zt sitze ich mit einem arg gereizten Knie zuhause und frage mich inzwischen, ob ich überhaupt unseren heiss geliebten Radsport wieder ausüben kann:(
Das Leid fing im Prinzip schon im Mai an. Zum ersten Mal habe ich die Platten meiner Look-Schuhe selbst ausgetauscht. Sollte kein Problem sein, dachte ich mir. Drangeschraubt, für gut befunden und losgefahren. Irgendwie fühlte sich das aber nicht richtig an, also bin ich zum Händler meines Vertrauens, wo mir auch geholfen wurde.
Im November fingen die Probleme dann an. Das linke Knie fühlte sich irgendwie instabil an. Beim Warmfahren schmerzte es auch, wurde danach aber besser. Trotzdem beschloss ich, die Winterpause früher als geplant einzuleiten.

Ende Dezember ging es dann richtig los. Ich habe keine langen Ausfahrten mehr gemacht und wollte das Knie schonen, bin aber aus lauter Gewohnheit die kurzen Strecken in der Stadt ganz normal geballert, allerdings nur auf Rädern ohne Klickpedale. Das war wohl ein Fehler. Jedenfalls habe ich jetzt ständig Schmerzen im Knie, wenn auch nur relativ schwache. Das Gelenk fühlt sich total instabil an, als ob das Bein unterhalb des Knies beim Laufen leicht nach innen wegknickt. Und es knuckt und knackt auch ständig.

Anfang Januar war ich dann endlich beim Orthopäden. Der stellte eine Kniescheibenreizung fest und verschrieb mir eine Kniebandage, sowie Diclophenac und zwei Wochen Ruhe. Die sind jetzt fast rum und es ist kein Stück besser geworden:(

Inzwischen frage ich mich, ob ich überhaupt wieder hemmungslos ungebremst mit voller Kraft Berge hochballern kann, oder ob ich mir da einen bleibenden Schaden eingehandelt habe:( Im Nachhinein betrachtet hätte ich viel früher etwas merken müssen. Mein linkes Knie hat beim Radeln teilweise fast das Oberrohr berührt, da musste doch was faul sein in der Einstellung der Pedale:mad:

Habt ihr schon ähnliche Probleme gehabt? Und wie sind sie bei euch ausgegangen?

Ich bin normalerweise kein Weichei, aber so eine Verletzung macht mir schon Sorgen:(
 
Ein falsche Stellung der Cleats (also Schuhplatten) bemerke ich auch am Knie, zumindest was die Beinstellung selber angeht. Ich habe minimal O-Beine und da am Anfang auch etwas fummeln müssen bis es gepasst hat. (Angenommen Du hättest extreme X-Beine, wäre das Anschlagen am Oberrohr übrigens nicht ungewöhnlich)
Man bemerkt da aber innerhalb kürzester Zeit, ob es dem Knie Probleme bereitet oder nicht. So ein Unwohlsein bzw. leichtes Schmerzgefühl ist kein Gewöhnungsprozeß.

Kniebandagen und Diclofenac kenne ich jetzt auch nur von Leuten mit Arthrose-Beschwerden. Vielleicht sind es ja bei Dir die Knorpel, die sich etwas abgenutzt haben, wobei ich so eine Diagnose gern den Ärzten bzw. Fachleuten überlassen würde.

HG

Dirk
 
Ein falsche Stellung der Cleats (also Schuhplatten) bemerke ich auch am Knie, zumindest was die Beinstellung selber angeht. Ich habe minimal O-Beine und da am Anfang auch etwas fummeln müssen bis es gepasst hat. (Angenommen Du hättest extreme X-Beine, wäre das Anschlagen am Oberrohr übrigens nicht ungewöhnlich)
Man bemerkt da aber innerhalb kürzester Zeit, ob es dem Knie Probleme bereitet oder nicht. So ein Unwohlsein bzw. leichtes Schmerzgefühl ist kein Gewöhnungsprozeß.

Kniebandagen und Diclofenac kenne ich jetzt auch nur von Leuten mit Arthrose-Beschwerden. Vielleicht sind es ja bei Dir die Knorpel, die sich etwas abgenutzt haben, wobei ich so eine Diagnose gern den Ärzten bzw. Fachleuten überlassen würde.

HG

Dirk

X-Beine habe ich nicht. Meine ersten Cleats passten auch perfekt, allerdings waren die schon an meinen gebraucht gekauften Schuhen angeschraubt.

Neue Schuhe, Pedale und Cleats habe ich schon bestellt. Sobald die da sind und mein Knie irgendwann wieder mitmacht, werde ich hier nachfragen, wie man die richtig einstellt. Ich bin leider Legastechniker und mein Körpergefühl ist auch nicht besser, deshalb muss ich mich Schritt für Schritt anleiten lassen:(

Athrose ist es nicht. Auf dem Röntgenbild war davon nichts zu sehen. Mein Orthopäde hat sich sogar "gefreut", was für schöne Knie ich im Röntgenbild habe, was mir jetzt leider auch nicht hilft. Athrose fühlt sich auch ganz anders an. Die habe ich dritten Grades im rechten Sprunggelenk, bin also sozusagen Experte;)
 
Manchmal reichen zwei Wochen nicht aus. Das hängt insbesondere auch von der Reizung ab und wie gut du das Knie in der Zeit geschont hast.
Wenn sich eine Besserung eingestellt hat, solltest du unbedingt darauf achten, das Knie weiter zu schonen. Fängst du zu früh wieder mit der Belastung an, geht der ganze Zirkus von vorne los.
 
Manchmal reichen zwei Wochen nicht aus. Das hängt insbesondere auch von der Reizung ab und wie gut du das Knie in der Zeit geschont hast.
Wenn sich eine Besserung eingestellt hat, solltest du unbedingt darauf achten, das Knie weiter zu schonen. Fängst du zu früh wieder mit der Belastung an, geht der ganze Zirkus von vorne los.

Danke, darauf hoffe ich, dass ich nur etwas langsamer bin. Ich schone mich jetzt schon seit 3 Wochen, so gut, wie es eben geht. Manche Dinge lassen sich nicht vermeiden. Ich wohne in der 5. Etage, das ist schon ein Problem.

Wie weit soll die Schonung denn gehen? Ich versuche, jeden Tag ca. 30 Min ganz locker Rad zu fahren, einfach, damit dass Knie ein bischen Bewegung hat. Das geht über Schrittgeschwindigkeit kaum hinaus, fühlt sich aber gut an. Die ersten Tage habe ich noch mit dem gesunden Bein voll getreten, bis das Knie sich dann auch bemerkbar gemacht hat;) Seitdem bin ich Rentnerradler:rolleyes:
 
Diese dreißig Minuten könnten gut die Ursache für die zu langsame Erholung sein.
Je länger so etwas dauert, desto größer ist die Gefahr, dass die Heilung noch schleppender voranschreitet. Dass du weiter auf dem Rad sitzt bedeutet für dein Knie eventuell genau die Belastung, die deine Erholung hemmt. Bei entzündeten Gelenken muss man manchmal wirklich komplett auf die Belastung verzichten (Treppen sind nicht zu vermeiden, aber das Rad(zumindest nach deiner bisherigen Beschreibung)).

Wenn dein Arztbesuch schon diese drei Wochen zurückliegt: gehe erneut zu ihm. Knieschmerzen sollte man nicht zu lang' hinauszögern, auch wenn mehrere Arztbesuche im selben Quartal nicht gerne gesehen sind. Ich musste meinem Orthopäden letztes Jahr auch so sehr auf die Nerven gehen, bis er mir dann mehr oder weniger indirekt helfen konnte (Überweisung an eine 'Spezialsprechstunde' der Charité). In der Regel bekommt man erstmal nur Standardmedikamente, die helfen aber nicht in jedem Fall..
 
a) knie schonen

würde erst einmal zu einem 2. orthopäden gehen
(möglichst sportmedizin) + versuchen, ein MRT machen zu lassen.
ich hatte lt. röntgenbild ein noch 'feines' knie - nach der meniskus-op hiess es dann..'kurz vor schrott'

möglichst erst einmal die ursache feststellen.

unter alten fussballern heißt es immer: bei kniebeschwerden gelantine essen.
(chondroitin + glucosaminsulfat - gibt's in pillenform - mal unter arthrose googlen)

viel meinen, das wäre blödsinn - andere das gegenteil. ich meine, mir hilft's.
 
Ja, nerv deinen Arzt solange, bis du ein MRT bekommst, alles andere ist nur rumgerate, was da in deienem Knie ist.
Hatte mal eine Kollegin mit einer Sehenreitzung (am Fuß), die ist auch ewig nicht besser geworden weil sies immer nur halbhertzig geschont hat. Irgendwann hats ein Arzt dann eingegibst und drei Tage später war das Problem weg...
 
das problem bei mrt/ct bilder ist folgendes: das was man sieht korreliert meist nicht mit dem beschwerdebild. wenn man eine arthrose, kaputte menisci oder sonst einen relevanten schaden im knie hat kann man das auch gut ohne bildgebung feststellen. aber wenn bei dir eine instabilität vorherrscht sollte man auch mal die bänder untersuchen. klinisch und nicht via bildgebung.
falls du doch ein mrt bild bekommst, dann schau, dass die anlage mindestens 1,5 tesla (besser 3 tesla) feldstärke hat. bandstrukturen sind schon fein ;) am besten vor dem mrt termin den tag davor das knie reizen (oder 4-6h davor) dann hast du ein schöneres "bild".
 
Ich hatte auch den Fehler gemacht und nach einer mehrwöchigen Durststrecke gleich wieder voll rein getreten. Das Ergebnis war ein gereiztes Knie, das ist dann war ein mehrwöchiger Prozess bis ich wieder Schmerzfrei war. Geholfen habe in den ersten Tagen Ibrufen und Kytta-Salbe. Aber da die Ursachen unterschiedlich sein können, soll das auch keine Empfehlung sein.

Bei mir reichen schon neue Schuhplatten. Wenn ich auf den ersten Fahrten etwas Gas rausnehme, bekomme ich auch keine Probleme. Auch muss ich unbedingt darauf achten, das ich die ersten Fahrten nach einer Pause eher gemütlich angehe. Dann langsam steigern (so gesehen, ist Rollentraining goldwert), halte ich mich daran, habe ich die ganze Saison keinerlei Probleme mehr. Ich fahre auch ab 18°C mit Beinlingen und bekomme regelmäßig das Schaudern, wenn mir bei 10°C einer mit kurzen Hosen entgegenkommt.

Da ich vor ein paar Jahren schon mal eine Röntgentiefenbestrahlung bekommen hatte, will ich einfach auf solche kleinen Dinge achten. Schließlich will ich noch viele Jahre fahren.

Mache jetzt langsam und brich nix übers Knie. Ich würde Dir eine Rolle ans Herz legen, da kannst Du am allerbesten das Tempo und den Druck kontrollieren. Toi toi :)
 
Erst einmal danke an euch alle für eure Anregungen.

Ich habe beschlossen, nichts übers Knie zu brechen und ihm einfach Zeit zu geben, auszuheilen. Heute sind die zwei Wochen rum, die der Orthopäde ansetzte, und ich habe immer noch dieselben Beschwerden. Es ist aber trotzdem ein langsamer Besserungsprozess zu beobachten. Geholfen hat dabei der Verzicht auf meine "Rehafahrten" und bewusstes Schonen auch bei kleinen Dingen. Ich mache wirklich nur noch das Notwendigste.
Anfang Februar fange ich einen neuen Job an. Der Arbeitsweg ist zwar nur fünf Kilometer lang, hat aber einige Höhenmeter, die Arbeitsstelle gehört zu den höheren Punkten hier. Wenn ich Mitte Februar immer noch Probleme habe, geht es wieder zum Arzt.
Für eine Rolle sind meine Wohnung und Selbstdisziplin zu klein. Ich würde dann auch zuhause ständig auf der Rolle sitzen und ganz schnell übertrainieren;)
 
DANKE, ich finde mich hier auch wieder.

Ich fahre trotzdem hohe TF bei minimalwiderstand...

Mal sehen was das noch gibt.....
 
Heute war ich wieder beim Arzt, weil meine Kniebeschwerden einfach nicht besser werden. Am Samstag habe ich ein MRT.
Diagnose: anhalte Beschwerden nach Prellung. Retropattelarer Knorpelschaden.

Dass mein Knorpel kaputt ist, kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen. Das habe ich schon im Sprunggelenk und es fühlt sich ganz anders an.

Mitte nächster Woche weiss ich mehr.:confused:

Die Ursache habe ich jetzt wohl auch geklärt. Ich saß auf meinem Renner viel zu hoch und habe das Knie zu sehr durchgestreckt:( Ich habe letztes Jahr höchstens 5000km abgerissen, allerdings auf eher kurzen Strecken zwischen 20-50km mit höherer Intensität. Dass sich meine Knie erst jetzt beschweren kann ich überhaupt nicht verstehen:(
 
Tja so ist das. Der Körper kann solche Sachen recht lange wegstecken. UNd dann kommts mit allem tamtam zum Vorschein und man denkt, man ist ein Krüppel. Aber geh mal in dich und überlege wann es mal wo unter welchen Bedingungen gezwickt und gezwackt hat. Dann wirst du ziemlich schnell feststellen, dass man nur nicht auf seinen Körper gehört hat.

Habe diese Thematik zur Genüge durch und stehe momentan wieder mal am Anfang von solch einem schmerzhaften Problem. Zwar nicht im Knie, aber dafür woanders, was vorher noch nie dagewesen ist :D

Dafür passiert dir das nie wieder. Soviel kann ich dir schonmal versprechen. ;)
 
Heute war ich wieder beim Arzt, weil meine Kniebeschwerden einfach nicht besser werden. Am Samstag habe ich ein MRT.
Diagnose: anhalte Beschwerden nach Prellung. Retropattelarer Knorpelschaden.

Dass mein Knorpel kaputt ist, kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen. Das habe ich schon im Sprunggelenk und es fühlt sich ganz anders an.

Mitte nächster Woche weiss ich mehr.:confused:

Die Ursache habe ich jetzt wohl auch geklärt. Ich saß auf meinem Renner viel zu hoch und habe das Knie zu sehr durchgestreckt:( Ich habe letztes Jahr höchstens 5000km abgerissen, allerdings auf eher kurzen Strecken zwischen 20-50km mit höherer Intensität. Dass sich meine Knie erst jetzt beschweren kann ich überhaupt nicht verstehen:(

Retropatellarer Knorperschaden welchen Grades ? Ist eigentlich relativ normal. Dürfte jeder ab einem gewissen Alter haben. Die meisten wissen es nur nicht, weil nie ein MRT gemacht wird.

Was ich immer suspekt finde, ist, dass der Befund vom Radiologen nach einem MRT gemacht wird und nicht vom Orthopäden. Haben die genug Sachverstand für jeden geröntgen Körperteil einen Befund zu fertigen ? Kann ja sein, aber ich glaube nicht dran. Würde ich dran glauben, könnte ich eigentlich nicht mehr gehen.

Ist schon klar, dass sich Arthrose im Sprunggelenk anders anfühlt. Man kann ja auch Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Höre ich übrigens zum ersten Mal, dass Beschwerden in der Kniescheibe durch zu hohe Sitzhöhe verursacht wurde. Anders herum würde es Sinn machen, also geringere Sitzhöhe. Das bedeutet nämlich ein stärker angewinkeltes Knie (vor allem in der Druckphase) und höheren Anpressdruck der Kniescheibe im Gleitlager.
 
Retropatellarer Knorperschaden welchen Grades ? Ist eigentlich relativ normal. Dürfte jeder ab einem gewissen Alter haben. Die meisten wissen es nur nicht, weil nie ein MRT gemacht wird.

Mein Orthopäde hat das auch mit einem Fragezeichen versehen. Im Endeffekt weiss er auch nicht, was da los ist.

Was ich immer suspekt finde, ist, dass der Befund vom Radiologen nach einem MRT gemacht wird und nicht vom Orthopäden. Haben die genug Sachverstand für jeden geröntgen Körperteil einen Befund zu fertigen ? Kann ja sein, aber ich glaube nicht dran. Würde ich dran glauben, könnte ich eigentlich nicht mehr gehen.

Auch Radiologen müssen Geld verdienen, und was willst du als Mediziner machen ausser Radiologe werden, wenn du merkst, dass du mit Patienten nicht klarkommst;)
Was wurde denn bei dir diagnostiziert?

Ist schon klar, dass sich Arthrose im Sprunggelenk anders anfühlt. Man kann ja auch Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Ich denke schon, dass man da Parallelen ziehen kann. Meine Athrose im Sprunggelenk, aber auch die in den Hüftgelenken waren auf Röntgenbildern deutlich zu erkennen, als sie anfingen, weh zu tun. Da kann man sogar als Laie die zerfasernden Knorpel erkennen. Mein Knie ist hingegen völlig unauffällig auf Röntgenbildern. Natürlich steckt da auch mein Wunsch hinter, nicht auch noch im Knie Athrose zu haben. Da wäre mir etwas vorrübergehendes deutlich lieber!

Höre ich übrigens zum ersten Mal, dass Beschwerden in der Kniescheibe durch zu hohe Sitzhöhe verursacht wurde. Anders herum würde es Sinn machen, also geringere Sitzhöhe. Das bedeutet nämlich ein stärker angewinkeltes Knie (vor allem in der Druckphase) und höheren Anpressdruck der Kniescheibe im Gleitlager.

Das meinte ein bekannter Rennradveteran auch. Ich bin halt auf Ursachensuche. Das mit der tiefen Sitzposition interessiert mich jetzt aber. Momentan fahre ich meine Sättel so tief wie möglich. Ich werde sie mal wieder ein Stück höher stellen und gucken, ob es besser geht.
Danke für deine Einschätzung:)
 
Hallo liebe Radler,

z. Zt sitze ich mit einem arg gereizten Knie zuhause und frage mich inzwischen, ob ich überhaupt unseren heiss geliebten Radsport wieder ausüben kann:(
Das Leid fing im Prinzip schon im Mai an. Zum ersten Mal habe ich die Platten meiner Look-Schuhe selbst ausgetauscht. Sollte kein Problem sein, dachte ich mir. Drangeschraubt, für gut befunden und losgefahren. Irgendwie fühlte sich das aber nicht richtig an, also bin ich zum Händler meines Vertrauens, wo mir auch geholfen wurde.
Im November fingen die Probleme dann an. Das linke Knie fühlte sich irgendwie instabil an. Beim Warmfahren schmerzte es auch, wurde danach aber besser. Trotzdem beschloss ich, die Winterpause früher als geplant einzuleiten.

Ende Dezember ging es dann richtig los. Ich habe keine langen Ausfahrten mehr gemacht und wollte das Knie schonen, bin aber aus lauter Gewohnheit die kurzen Strecken in der Stadt ganz normal geballert, allerdings nur auf Rädern ohne Klickpedale. Das war wohl ein Fehler. Jedenfalls habe ich jetzt ständig Schmerzen im Knie, wenn auch nur relativ schwache. Das Gelenk fühlt sich total instabil an, als ob das Bein unterhalb des Knies beim Laufen leicht nach innen wegknickt. Und es knuckt und knackt auch ständig.

Anfang Januar war ich dann endlich beim Orthopäden. Der stellte eine Kniescheibenreizung fest und verschrieb mir eine Kniebandage, sowie Diclophenac und zwei Wochen Ruhe. Die sind jetzt fast rum und es ist kein Stück besser geworden:(

Inzwischen frage ich mich, ob ich überhaupt wieder hemmungslos ungebremst mit voller Kraft Berge hochballern kann, oder ob ich mir da einen bleibenden Schaden eingehandelt habe:( Im Nachhinein betrachtet hätte ich viel früher etwas merken müssen. Mein linkes Knie hat beim Radeln teilweise fast das Oberrohr berührt, da musste doch was faul sein in der Einstellung der Pedale:mad:

Habt ihr schon ähnliche Probleme gehabt? Und wie sind sie bei euch ausgegangen?

Ich bin normalerweise kein Weichei, aber so eine Verletzung macht mir schon Sorgen:(


Hallo Radler,

gönn dir ne Salzmassage. Dann sieht die Welt wieder ganz anders aus.
 
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