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Jobrad Leasing für Gravelbike

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Re: Jobrad Leasing für Gravelbike
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Zipfelklatscher

Hilfreich
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habe ich intensiv ausgerechnet das ich bei einem Neupreis von Circa 4000 Euro am Ende, also nach 36 Monaten inklusive Abkaufen bei rund 2600 Euro. Würde also knapp 2400 sparen
Intensiv gerechnet? ;) ... sorry, konnte ich mir nicht verkneifen ....

Zum Thema Schrauben: Veränderungen darf man afaik am Leasingrad nicht vornehmen, da es einem ja nicht gehört.

Zum Thema Leasingrad generell: hab mich damit auch schon beschäftigt, war mir dann aber irgendwann zu kompliziert. Ich kauf lieber die Räder, die ich auch direkt bezahlen kann. Da kann ich dann auch nach Gusto Teile tauschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schrauben geht nur im überschaubaren Rahmen. Das Rad gehört ja nicht dir, sondern dem Leasinggeber. Du musst da genau in die Verträge schauen, was erlaubt ist und was nicht.
Zusätzlich müssen die Räder auch regelmäßig zur Inspektion, auch da wieder in den Überlassungsvertrag schauen, was gefordert ist.
Und du musst dir halt sicher sein, das du die vollen 3 Jahre Leasingdauer bei deinem Arbeitgeber bleiben möchtest.
Bei der hohen Laufleistung wäre ggf ein Leasing inkl Verschleißteile sinnvoll.
Weil auch da immer gleichwertige Komponenten wie am Original Rad getauscht werden müssen.
Da hat schon manch einer mit hochwertiger Schaltung geschluckt, was ein komplett neuer Antrieb bei SRAM Red oder Dura Ace Kosten😄
 
Niemand erwähnt Anzahlung von 10% vor Beginn des Leasing + 10% bei Übernahme nach 3Jahren.
Soo viel günstiger ist das Bike am Ende also nicht. Dann brauchst du ja noch das Zubehör... rechne da ruhig mit zusätzlichen 3-4k,- und da reden wir noch nicht über Werkstattkosten...
Gravelbike ist möglicherweise weniger anfällig als ein Rennrad... aber so im groben...
Trotz allem lohnt es sich seine Oma.
 
Niemand erwähnt Anzahlung von 10% vor Beginn des Leasing + 10% bei Übernahme nach 3Jahren.
Soo viel günstiger ist das Bike am Ende also nicht. Dann brauchst du ja noch das Zubehör... rechne da ruhig mit zusätzlichen 3-4k,- und da reden wir noch nicht über Werkstattkosten...
Gravelbike ist möglicherweise weniger anfällig als ein Rennrad... aber so im groben...
Trotz allem lohnt es sich seine Oma.
10% Anzahlung habe ich noch nie gehört. Und auch noch nie bezahlt. Ablösesumme ist derzeit bei ca 17% vom UVP, falls man das Rad übernehmen möchte. Und die sind bei der Beispielrechnung auch immer inkludiert in der Gesamtsumme.
Und wofür 3-4k Zubehör? Man muss ja nicht direkt mit 4 PNS Sets ins Gravelbusiness starten.
 
Schrauben geht nur im überschaubaren Rahmen. Das Rad gehört ja nicht dir, sondern dem Leasinggeber. Du musst da genau in die Verträge schauen, was erlaubt ist und was nicht.
Hat in all den Jahren, in denen ich Leasing-Bikes habe noch niemanden interessiert.
Die Teile die man tauscht hebt man natürlich auf, falls es doch zurück geht.
Aber in der Regel übernimmt man das Rad dann doch eh.
Zusätzlich müssen die Räder auch regelmäßig zur Inspektion, auch da wieder in den Überlassungsvertrag schauen, was gefordert ist.
Kommt drauf an. Meine Räder waren noch nie bei der "Inspektion"
Niemand erwähnt Anzahlung von 10% vor Beginn des Leasing + 10% bei Übernahme nach 3Jahren.
Welche Anzahlung? Hatte ich bisher noch nie.
Dass bei Ablauf der Leasingzeit ein Übernahmeangebot kommt sollte mittlerweile bekannt sein.
Ist beim KFZ ja auch nicht anders.
10% Restzahlung war es bei meinem ersten Rad. Die anderen eher 18%.
Achtung: vom UVP, nicht den ausgehandelten Preis beim Händler
Die Ersparnis von 2400 kommt mir auch unrealistisch hoch vor.
Gibt der Arbeitgeber so viel dazu?
 
Okay es sind nicht ganz 10% aber
" Beachten Sie auch, dass wir noch eine Provision an JobRad bezahlen müssen, weshalb wir auf den Angebotspreis 6% aufschlagen."
 
Moin Zusammen,

seit geraumer Zeit (circa 1 Jahr) bin ich auf der Suche nach einem Gravelbike.
Meine Anforderungen sind recht spezifisch da ich einen leichtes Rad mit Elektronischer Schaltung aber Gleichzeitig auch Anschraubpunkten für die Gabel etc. haben möchte.

Mein Anwendungsbereich: ist hauptsächlich soll das Rad fürs Training genutzt werden und auch mal eine Bikepackingtour.
-Eventuell nächste Saison auch die WM-Quali in Angriff nehmen
-Schrauben tue ich gerne und fahre circa 10.000-15.000 km im Jahr

Nun zum Kern der Frage an die Jobrad Experten: Ich könnte über meinen Arbeitgeber an ein Jobrad kommen, der Arbeitgeber übernimmt die Versicherung komplett und mit meinem Gehalt etc. habe ich intensiv ausgerechnet das ich bei einem Neupreis von

Hat in all den Jahren, in denen ich Leasing-Bikes habe noch niemanden interessiert.
Die Teile die man tauscht hebt man natürlich auf, falls es doch zurück geht.
Aber in der Regel übernimmt man das Rad dann doch eh.

Kommt drauf an. Meine Räder waren noch nie bei der "Inspektion"

Welche Anzahlung? Hatte ich bisher noch nie.
Dass bei Ablauf der Leasingzeit ein Übernahmeangebot kommt sollte mittlerweile bekannt sein.
Ist beim KFZ ja auch nicht anders.
10% Restzahlung war es bei meinem ersten Rad. Die anderen eher 18%.
Achtung: vom UVP, nicht den ausgehandelten Preis beim Händler
Die Ersparnis von 2400 kommt mir auch unrealistisch hoch vor.
Gibt der Arbeitgeber so viel dazu?
Haben sie bereits Erfahrungen und könnten diese mit mir teilen? Das würde mir sehr helfen!
 
Wenn du selbst Schrauben kannst und deine Fähigkeiten bis selbstaufbau gehen, würde ich dir vom Dienstrad-Leasing abraten. Ich habe es auch gemacht und habe es, vielleicht auch einigen unglücklichen Umständen geschuldet, schon kurz nach Erhalt des Rades bereut. Ich habe seit etwa anderthalb Jahren ein Dienstrad über den Arbeitgeber. Zu der Zeit hatte ich mir einen Scheibenbremsselbstaufbau noch nicht zugetraut und dachte, dass das Dienstrad-Leasing ja eine feine Sache ist, weil man ja einen Händler hat, der alles über den Leasingvertrag für einen macht. Da ich nun allerdings ein Basso haben wollte, ist der Händler eine halbe Stunde entfernt. Mit Familienalltag und eh wenig Zeit ist das für jedes Hinbringen und Abholen des Rades mal eben eine Stunde Fahrtzeit. Dann muss der Händler auch Termine frei haben. Bei mir hat das dann auch schonmal ein bis zwei Wochen warten bedeutet. Dann bin ich leider auch mit dem Rad gestürzt, sodass hier nochmal zusätzlicher Aufwand für Schreiben mit der Versicherung hinzukam usw.
Ja, theoretisch muss man sich um nix Gedanken machen, aber wenn man dann wegen „Kleinigkeiten“ mehrere Stunden Aufwand und vielleicht noch zwei Wochen Wartezeit hat, nervt halt. Vor allen Dingen, wenn man weiß, dass man eine Reparatur in 30 Minuten selbst gemacht hätte.
Und als letzter Punkt, aber das ist vielleicht auch nur meine Vorliebe, um es günstig zu halten. Ich kaufe gerne gebraucht über die Kleinanzeigen. Wenn man da etwas stöbert findet man echt gute Sachen, zu kleinen Preisen. Habe mir da bspw ne gebrauchte SRAM Red gekauft und mir ein hochwertiges Rad so relativ günstig aufgebaut.
 
Okay es sind nicht ganz 10% aber
" Beachten Sie auch, dass wir noch eine Provision an JobRad bezahlen müssen, weshalb wir auf den Angebotspreis 6% aufschlagen."
Das steht dann wohl explizit in deinem Vertrag, ich kenne das auch nicht.
Man sollte bei jobrad aber schon sehr genau und ehrlich rechnen. Habe ich zb eh schon eine Radversicherung? Dann kannst das gleich wieder bei der Jobrad Rechnung abziehen. Ich habe mein Canyon auch über jobrad, hat sich am Ende schon gelohnt da Canyon auch noch zusätzlich 10% auf Leasing gegeben hat.
Zudem sprichst du eine WM Qualifikation an: lies im Vertrag genau nach ob du das Rad bei Rennen nutzen darfst oder nicht. Häufig nämlich nicht.
 
Die 6% darf/muss der Händler an Jobrad zahlen afaik, manche Händler machen das halt transparent (ob Jobrad das gut findet, glaube ich fast nicht, da sollte vtl der Händler Mal seinen Vertrag lesen ;-)).
 
Der Begriff Leasing an sich hat mich damals auch ein wenig gestört; aber man kann es sich durchrechnen wie man will, man kann es eigentlich nicht "schlecht rechnen". Auch die Contra-Argumente hier sind keine, sprich, wenn ich ein bestimmtes Rad von einem entfernten Händler will, muss ich mich nicht wundern, wenn das Probleme mit sich bringt. Ich habe meins vom örtlichen Händler meines Vertrauens, hab ein jährliches Budget von 300 Euro für Reifen, Ritzel, Ketten (hängt natürlich von den Zusatzoptionen ab), und als ich neulich nen Sturz hatte - irgendwas mit 3.000 Euro Schaden - stellt man das Ding in den Laden und sagt, "Sag Bescheid, wenn wieder heile.".
 
Jeder Arbeitgeber hat da leicht unterschiedliche Verträge. 10% Anzahlung habe ich noch nie gehört, aber die 6% Provision, die einige Händler auf den Preis aufschlagen, andere v. a. die Direkanbieter (Rose, Canyon) aber nicht. Mein AG bietet immer ohne Inspektion an. Also generell kein Pflicht das Rad in die Werkstatt zu bringen. Kann aber zugebucht weder, entweder nur Inspektion oder zusätzlich mit Verschleißteilen. Was ist mit Schrauben gemeint? Reparaturen und Wartung selbst durchführen oder Änderungen vornehmen? Wo ich aber auch keine Probleme sehe, man sollte nur die Teile aufbewahren um Rad am Ende ggfs. im Originalzustand zurückzugeben.
 
Da ich selber vor dieser Entscheidung stand, bin ich ja fast beruhigt, dass es immer noch die nur die gleichen Argumente gibt, die dazu immer immer und immer wiederholt werden.

Seit einem Jahr habe ich nun mein Rad und möchte nur zwei Punkte anmerken, die meines Erachtens wichtig sind für die Entscheidung - die eigene Resilienz und Lust auf ein neues Rad! Bei mir gab es eine ganze Reihe an Problemen mit dem Endurace CF LSX 8 und man hat ziemliches Chaos mit den Verfahrensweisen des Händlers - da muss man eben entspannt am Ball bleiben und nicht jemand sein, der wegen jedem Verdruss gleich 5000 Zeichen ins Forum hämmert, wenn das Rad eine Woche zu lange bei der Wartung ist. Dinge passieren...

UND durch das Leasing wird man gefühlt immer ein Rad haben, dass über dem ist, was man benötigt und diesen angenehmen Eskapismus darf man nicht hinterfragen und muss auch mal einen Spruch aus dem Umfeld aushalten - der Spaß beim Fahren ist garantiert und wichtiger als Zahlen und Recht haben...

Dagegen sind alle Fallbeispiele, die immer wieder angeführt werden [am besten, der ach so tolle Händler, der alles ohne Rückfrage repariert versus mein Händler hat das Rad eingeschickt, ich weiß nicht wohin und habe seit 2 Monaten keine Rückmeldung] niemals eine Entscheidungsgrundlage, sondern eigene Explanation auf Fremdthemen 😇
 
Da ich selber vor dieser Entscheidung stand, bin ich ja fast beruhigt, dass es immer noch die nur die gleichen Argumente gibt, die dazu immer immer und immer wiederholt werden.

Seit einem Jahr habe ich nun mein Rad und möchte nur zwei Punkte anmerken, die meines Erachtens wichtig sind für die Entscheidung - die eigene Resilienz und Lust auf ein neues Rad! Bei mir gab es eine ganze Reihe an Problemen mit dem Endurace CF LSX 8 und man hat ziemliches Chaos mit den Verfahrensweisen des Händlers - da muss man eben entspannt am Ball bleiben und nicht jemand sein, der wegen jedem Verdruss gleich 5000 Zeichen ins Forum hämmert, wenn das Rad eine Woche zu lange bei der Wartung ist. Dinge passieren...

UND durch das Leasing wird man gefühlt immer ein Rad haben, dass über dem ist, was man benötigt und diesen angenehmen Eskapismus darf man nicht hinterfragen und muss auch mal einen Spruch aus dem Umfeld aushalten - der Spaß beim Fahren ist garantiert und wichtiger als Zahlen und Recht haben...

Dagegen sind alle Fallbeispiele, die immer wieder angeführt werden [am besten, der ach so tolle Händler, der alles ohne Rückfrage repariert versus mein Händler hat das Rad eingeschickt, ich weiß nicht wohin und habe seit 2 Monaten keine Rückmeldung] niemals eine Entscheidungsgrundlage, sondern eigene Explanation auf Fremdthemen 😇
Vielen Dank für die Rückmeldung!
Bist du zufrieden mit dem Leasing?
Bei mir ist der Ansatz tatsächlich ein wenig anders. Das Problem ist auf dem Markt gibt es so gut wie kein Rad was meinem Anforderungsprofil entspricht. Rein Theoretisch ist es rein finanziell egal, allerdings bin eben Schnäppchenjäger (kaufe eigentlich nur auf Kleinanzeigen). Die Entscheidung liegt eben zwischen entweder nochmal 6-12 Monate warten und mit etwas glück auf Kleinanzeigen schießen oder eben das Rad neu übers Leasing kaufen und ordentlich sparen.
 
Wenn ich nochmal was in den Raum schmeißen darf. Ich habe mir nach meinem Dienstrad (war ein Gravelbike) noch ein Rennrad gekauft/aufgebaut. Da ich diesmal kein Leasing mehr wollte und mir an den sonstigen Rädern die ich haben wollte auch immer irgendwelche Dinge/Standards/Lösungen nicht gepasst haben, bin ich hier im Forum zufällig auf Waltly gestoßen, die einem Titanrahmen mit Wunschgeo und komplett custom schweißen. Das würde jetzt etwas deinem Wunsch nach einem besonders leichtem Rad entgegenstehen, dafür kannst du alle Standards am Rad eigenständig festlegen und bestimmen. Gerade wenn du das Rad dann auch noch selbst aufbauen kannst, wirst du dann ein echt günstiges aber solides Rad bekommen. Ich habe für mein Rennrad-Rahmenset mit Gabel und Steuersatz am Ende etwas über 1400€ mit einigen Sonderwünschen bezahlt. Gut, bei mir war auch noch ausschlaggebend, dass ich unförmige Körperproportionen habe und es Carbon-Maßrahmen nicht so häufig gibt, aber die Möglichkeit, den Rahmen komplett nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten hat mich auch sehr gereizt. Habe dann bei dem Rad nicht extrem auf Leichtbau geachtet, aber ich denke ein Titanrad mit mordernsten Standards mit 7,5kg kann sich trotzdem sehen lassen.
 
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