Froome positiv.....

Dieses Thema im Forum "Doping" wurde erstellt von AFFENKOTLETT, 13 Dezember 2017.

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Werden sie in sperren oder nicht?!

  1. Ja

    43 Stimme(n)
    32,1%
  2. Nein

    71 Stimme(n)
    53,0%
  3. Vielleicht

    20 Stimme(n)
    14,9%
  1. Liebertson

    Liebertson Aktives Mitglied

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    Wirf doch bitte Reiner nicht "Spekulation" vor, wenn Du selbst von "Bagatelle" schreibst. Scheinst ja mehr zu wissen.

    Warten wirs doch einfach ab. Und über die Länge des Abwartens und die Verfahrensumstände drum herum darf man selbstverständlich diskutieren.
     
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  3. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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    Das halte ich für eine Fehleinschätzung, die auf Spekulation und Unkenntnis beruhen könnte. Besser?
     
  4. Liebertson

    Liebertson Aktives Mitglied

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    Jup, um einiges angenehmer.

    Wenn wir grad dabei sind. Steiger dich da bitte nicht so rein. Dass hier jemand "hetzt", wie du schreibst, ist Nonsens. Ich lade Dich gerne nächsten Montag zu mir nach Dresden ein. Dann zeig ich Dir, was Hetze bedeutet. Von solchen Widerwärtigkeiten sind wir hier -gottseidank- noch weit entfernt.
     
  5. Reiner_2

    Reiner_2 Aktives Mitglied

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    Das ist keine Spekulation, sondern die Schlussfolgerung aus der Erklärung von Lappartient, wonach die UCI nach den Regeln Froome vorläufig suspendieren könnte, es aber nicht will. Siehe oben, Beitrag #1006 einschließlich Beleg. Und das ist genau das, was ich hier auch schon seit Monaten zum besten gebe, dass nämlich eine vorläufige Sperre nach den Regeln möglich und zur praktikablen Abwicklung des Verfahrens auch erforderlich wäre (weil Froome nur dann ein Interesse hat, überhaupt irgend einen Beitrag zur Aufklärung zu leisten), die UCI aber diese zulässige Maßnahme vermeidet und damit ebenso wie Froome selbst das Verfahren verschleppt. Insofern soll jeder selbst beurteilen, ob das eine Fehleinschätzung ist, die auf Unkenntnis beruht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 März 2018
  6. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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    Vielleicht sollte man die Originaltexte lesen und nicht das, was da in Deutschland von den Radsportredaktionen und in der Boulevardpresse übersetzt und selektiert worden ist.
    Die Formulierungen von dem UCI Funktionär sind alles andere als "wir haben die Macht dazu".
    Im Gegenteil. Man Respektiert die Rechte des Fahrers und "hofft", das eine Entscheidung vor der TDF zustande kommt. Vor dem Giro ist aber nichts zu machen und man stellt auch klar, das man die Instanz ist, die hier zu entscheiden hat und keinesfalls die ASO.
    http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_108429.htm
    https://www.independent.co.uk/sport...ci-president-six-months-cycling-a8267576.html
    But we can't force a decision without respecting our own rules and the process. This case, believe me, is not so easy. We will not take an urgent decision just to have a decision before the Tour de France and not respecting the rules and also not respecting the rights of the rider."
    Das ist aus einem aktuellen Beitrag.:
    http://www.cyclingnews.com/news/lap...to-ride-the-tour-de-france-without-a-verdict/
    Der zweite Link beschriebt auch die Einschätzung, das Lappertient nun auf dem Boden der Tatsachen angekommen ist.
     
  7. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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    Ich habe mich bei dem Begriff der Hetze auf diesen Post bezogen. Sagen wir, er zieht wieder über andere her. Ist das besser so? Hetze ist nicht das richtige Wort.
     
  8. stevensed

    stevensed -__-

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  9. Femur

    Femur Treuer Benutzer

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    Nix neues, alles schon gesagt.

    Entweder Froomey hat tatsächlich irgendeine Anomalie in der Auscheidung und kann das nachweisen.

    Oder er hat sich das Zeug eben nicht nur per Inhalator reingepfiffen und irgendwas ist dabei schiefgegangen. Versehentlich zuviel gespritzt oder Ampulle mit falscher Konzentration bekommen, oder vergleichbares bei Tabletten, who knows. Alle bisher erwischten Doper haben geglaubt schlauer zu sein als die Kontrolleure und dann ist irgendwas Unvorhersehbares schiefgegangen und dran waren sie.

    Ob die UCI abwartet, weil sie ihm glaubt bzw. hofft, dass er eine Anomalie nachweisen kann oder ihm nur einen skandalarmen soften Exit wegen vorgeblichem Leistungsabfall beim Giro ermöglichen will, werden wir wohl nie erfahren.
     
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  10. JA2

    JA2 Aktives Mitglied

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    Mitten hinein in die Ermittlungen der UCI fällt jetzt erneut ein positiver Test bei Froome. – Quelle: https://www.express.de/29929238 ©2018

    herzlichen glückwünsch Chris
     
  11. fatal-x

    fatal-x Aktives Mitglied

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    Clickbait - Next Level
     
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  12. Liebertson

    Liebertson Aktives Mitglied

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    Le Monde: Entscheidung vor der Tour unwahrscheinlich: Werden Froomes Anwälte den Salbutamol-Test anzweifeln?

    http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_108576.htm

    Ich hoffe doch sehr sehr sehr, dass das nur Spekulation ist und es bei dem Fragezeichen hinter der Überschrift bleibt.

    Falls nicht, wäre ich dann auch soweit und läge mich fest. Bääh!
     
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  13. Reiner_2

    Reiner_2 Aktives Mitglied

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    Solange die UCI kein Disziplinarverfahren eröffnet, brauchen die gar nichts tun. Und wenn, dann werden sie natürlich alles anzweifeln und alles vorbringen, was auch nur die geringste Erfolgsaussicht bietet. Das ist klar und daran gibt es auch nichts zu kritisieren. Auch wenn es langsam langweilig wird, weil es schon oft genug in diesem Thread geschrieben wurde, das Problem ist die UCI, die das Verfahren an der ganz langen Leine laufen lässt und nicht die nach dem Reglement vorgesehen Möglichkeiten nutzt, um die Sache voran zu bringen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31 März 2018
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  14. Liebertson

    Liebertson Aktives Mitglied

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    Wenn ich den Wert nicht legal rechtfertigen kann, zweifle ich die Probenahme/auswertung an? Finde ich aber sehr kritikwürdig. Die Glaubwürdigkeit einer Dopingprobe versuchen in den Dreck zu ziehen....? Gradezu abartig finde ich sowas.

    Hoffe ja, dass es nicht so weit kommt. Denn das hätte Signalwirkung.
     
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  15. Alu-Renner

    Alu-Renner Aktives Mitglied

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    Naja prinzipiell sind auch solche Tests nicht unfehlbar. Deswegen macht man ja auch nicht nur einen. Aber je nachdem um was für ein Mittelchen es geht kann man sogar Erfolg damit haben. Siehe Pep Guardiola zu seiner aktiven Zeit...
     
  16. Reiner_2

    Reiner_2 Aktives Mitglied

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    Die Testanalysen selbst müssen eigentlich unanfechtbar sein, ansonsten wäre das ganze Dopingkontrollsystem für die Tonne. Aber auch da arbeiten Menschen und die können Fehler machen. Auf dem Weg von der Probennahme bis zum Analysergebnis gibt es da natürlich Fehlerquellen und da darf der Betroffene auch mögliche Fehler suchen und beanstanden, wenn er welche findet. Die Frage ist halt, ob es hier Anhaltspunkte für Fehler gibt oder nur ins Blaue hinein etwas behauptet werden soll, wenn es denn doch vielleicht irgendwann zu einem Disziplinarverfahren kommen sollte. :cool: Meine persönliche Überzeugung ist, wenn Froome und seine Anwälte etwas zu bemängeln hätten, das Hand und Fuß hat, dann wäre das längst mit viel Gedöns präsentiert worden.
    Hättest Du geschwiegen, .... So ist es aber nur der unnütze "im Fußball ist es ja viel schlimmer"-Reflex. Guardiola hat nicht die Analyseergebnisse angezweifelt, sondern versucht, zu erklären, wie die festgestellten Substanzen in seinen Körper gelangt sein könnten, so etwa wie Contador und viele andere auch. Und genützt hat es ihm genauso wenig wie Contador, Guardiola ist gesperrt worden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 31 März 2018
  17. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Das ist doch mal ein sachlicher Bericht.
    "
    "Ich habe keine Beweise, dass er absichtlich die Dinge verzögert. Er versucht, eine Reihe von Argumenten vorzubringen, das ist sein Recht", sagte der Franzose zu Le Monde. "Ich sehe nicht, was er durch das Warten gewinnen würde. Denn wenn es darum geht, Rennen zu fahren und danach sanktioniert zu werden, wozu das Ganze?"

    Trotz des positiven Test ist Froome gemäß den Statuten starberechtigt. Der 32-Jährige bestritt in dieser Saison bereits die Andalusien-Rundfahrt sowie Tirreno - Adriatico und bereitet sich derzeit auf die Italien-Rundfahrt vor."
     
  18. börndout

    börndout Aktives Mitglied

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    1.353
    ...ich finde es echt erstaunlich, dass hier doch einige (viele) sind die tatsächlich (gerade in diesem Fall) an das Gute glauben ....ja sogar die Probe und deren Unfehlbarkeit anzweifeln und damit die evtl. Strategie (wenn nix anderes mehr helfen sollte) der Sky-Rechtsverdreherarmada legalisieren würden, bzw. befürworten würden. GEHTS NOCH, seit ihr..ja ihr (wir) als Fan in der Vergnagenheit noch nicht genug verarscht worden???!!!! Wie oft wurde die eigene Unschuld beschworen, oft über Jahre um nachher ganz reumütig zu Kreuze zu kriechen?! Keinen Pfifferling würde ich auf Froomes, besser auf die Unschuld von Sky setzen!! ES REICHT!!!
     
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  19. Alu-Renner

    Alu-Renner Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5 August 2011
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    509
    Er wurde gesperrt ja. Aber er hat sich später das Phänomen "unstable urine" zunutze gemacht, wodurch sich die bei ihm gefundene Substanz (Nandrolon) durch eine chemische Reaktion im Urin nach Probennahme bilden kann. Die Wahrscheinlichkeiten lagen bei etwa 1:1000 und lieferten nie solch hohen Werte, aber es hat gereicht, dass er im Nachhinein nur wegen der Möglichkeit dessen von allem frei gesprochen wurde.

    Ich sage ja nicht, dass es hier genau so ist, aber wer weiss, was sich die Anwälte alles einfallen lassen.
     
  20. Reiner_2

    Reiner_2 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5 November 2012
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    3.313
    Du mischst völlig verschiedene Verfahren lustig durcheinander.

    Sportrechtlich (vom Fußballverband) ist Guardiola verurteilt und gesperrt worden. Dafür war erforderlich, dass er positiv getestet wurde und nicht nachweisen konnte, dass die gefundenen Substanzen ohne seine Schuld in seinen Körper gelangt sind. Soweit ganz normal, falls man bei Doping von "normal" sprechen kann. Das ist genau das, was nach den WADA-Regeln für alle Sportverbände in allen Ländern gilt.

    Freigesprochen wurde Guardiola im Verfahren vor dem staatlichen Strafgericht. Da musste der italienische Staatsanwalt nachweisen, dass er schuldhaft gegen italienische Strafgesetze verstoßen hatte und das ist wohl nicht gelungen.

    Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Ob etwas sportrechtlich als Doping verboten ist, hängt nicht davon ab, ob es auch nach staatlichem Strafrecht eine Straftat ist. Und die Voraussetzungen für eine Verurteilung unterscheiden sich auch grundlegend. Vor dem Strafgericht gilt die berühmte Unschuldsvermutung, vor dem Sportgericht nicht, da gelten Beweislastregeln. Für Guardiola damals übrigens genauso wie für Froome heute, nur mit dem Unterschied, dass der Fußballverband damals bei der Abwicklung des Verfahrens gegen Guardiola konsequenter vorgegangen ist als die UCI heute in der Sache Froome.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 April 2018
  21. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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    Ich bin mittlerweile echt mal gespannt, wie das Thema Froome ausgeht. Schätze tatsächlich kurz vor der TdF. Da kommen solche Knüller ja meistens in die Presse.