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Extrem schnell abgenutzte Hinterradbremse

Entscheide dich doch mal, ob Du dir das mit der Ahnung nun anmaßt oder doch nicht.

Die Kunst des differenzierten lesen und verstehen ist nicht jedem gegeben.
Aber auch die Kunst des präzisen Formulierens ist mir nicht gegeben.

Die Erläuterungen des TE in Bezug auf das Hantieren an seiner Bremse lassen für mich keinen Rückschluss auf seine Fähigkeiten zu. Darum kann ich mir noch jetzt nicht anmassen zu beurteilen ob er da keine Ahnung hat bei dem was er tut.

Aber er hat kein Ahnung wie ein Bremssystem mit DOT-Flüssigkeit oder präziser, die DOT-FLÜSSIGKEIT selbst, funktioniert (klare Sachlage bei seiner Aussage zur Bremskraft).
Ich traue ihm trotz allem zu die Bremse korrekt zu entlüften.

ber Du hast Recht - eigentlich bin ich der der keine Ahnung hat weil er sich selbst wieder spricht.
Mea culpa!
 

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Re: Extrem schnell abgenutzte Hinterradbremse
So endet das dann beim TE ...

 
So endet das dann beim TE ...

Wow 😂

Anderes Fahrrad, andere Bremsen, anderes Jahr
 
Fahre irgendeinen China-No-Name Belag seit >6.000km am Vorderrad mit 160mm Scheibe und die sind nicht einmal zur Hälfte abgefahren bisher. Kosteten um die 3-4€/Paar. Zuletzt kaufte ich mir via temu um 1,20€/Paar ein Paar Beläge, die ich demnächst ausprobieren werde und sehr gespannt bin. Selbst wenn sie nur die Hälfte halten sollten gegenüber einem Marken-Belag, rechtfertigt der Preis immer noch die Verwendung gegenüber einem Belag, der 15€ kostet. Denn, der Belag der mehr als das 10-fache vom China Billigbelag kostet, hält selten auch mehr als das 10-fache. Insofern geht die Rechnung zugunsten des Billig-Belags aus China aus, da die Kosten für den Austausch gegen 0 gehen. Im übrigen, die Herstellkosten der namhaften Belagshersteller, welche meist auch in Fernost produzieren lassen, sind ziemlich ähnlich dem 1,20€ temu belag - es streifen nur die ganzen Zwischenhändler/Importeure bzw. "Markenhersteller" (ohne hier Namen nennen zu wollen) die Marge bis zum Endpreis ein.
An der Hinterradbremse habe ich seit >17.000km EBC gold Beläge verbaut, die in Kürze zu tauschen sind (gehen vielleicht noch 1500-2000km)
Ich fahre hügeliges Terrain meistens; etwa 600+ Hm pro Ausfahrt.
 
Ja, die Bremsen sind wirklich der Ort am Rad, wo man noch mal 2-3 € gegenüber bewährtem China-Kran einsparen sollte.
Mein Post soll nich dahingehend verstanden werden, dass man das Geld einsparen sollte. Vielmehr wollte ich zeigen, dass nur weil es ein "China-Belag" ist, die Haltbarkeit darunter nicht leiden muss. Mehr oder minder kommen fast alle Bremsbeläge aus Fernost, was China miteinschließt. Schlußendlich entscheidet jeder, was er bereit ist zu zahlen für seine Beläge.
Und der Preis nicht unbedingt etwas, das über die Haltbarkeit oder die Bremsperformance aussagen muss. Bestes Bsp. ist hier der silberne Swissstop-Belag, ein Premiumprodukt hinsichtlich des Preises. Liefert auf identer Scheibe wie ein billigstorfer Belag schlechte Performance selbst wenn er grob die Hälfte schon abgefahren ist.
 
Mein Post soll nich dahingehend verstanden werden, dass man das Geld einsparen sollte. Vielmehr wollte ich zeigen, dass nur weil es ein "China-Belag" ist, die Haltbarkeit darunter nicht leiden muss. Mehr oder minder kommen fast alle Bremsbeläge aus Fernost, was China miteinschließt. Schlußendlich entscheidet jeder, was er bereit ist zu zahlen für seine Beläge.
Und der Preis nicht unbedingt etwas, das über die Haltbarkeit oder die Bremsperformance aussagen muss. Bestes Bsp. ist hier der silberne Swissstop-Belag, ein Premiumprodukt hinsichtlich des Preises. Liefert auf identer Scheibe wie ein billigstorfer Belag schlechte Performance selbst wenn er grob die Hälfte schon abgefahren ist.
viel Erfolg, wenn du in einem Produkthaftungsfall dein Recht in China einklagen willst. Zum Beispiel wenn sich der Belag auflöst und du auf einer steilen, schnellen Passabfahrt nicht mehr bremsen konntest...
 
viel Erfolg, wenn du in einem Produkthaftungsfall dein Recht in China einklagen willst. Zum Beispiel wenn sich der Belag auflöst und du auf einer steilen, schnellen Passabfahrt nicht mehr bremsen konntest...
Hatte ich schon in meinem Radlerleben drei Mal, 1x am MTB, 2x am Straßenrad. War in den 2000er Jahren gar nicht so selten, dass sich der Belag von der Trägerplatte verabschiedet hatte bei hoher Hitze. War ein "Markenbelag" im übrigen, den ein DE-Importeur vertrieb.
Dennoch, Problem war es nie und ans Klagen habe ich auch niemals gedacht, zumal auch nichts passiert ist. Die Trägerplatte bremst übrigens deutlich bissiger als der eigentliche Bremsbelag. 😅
 
Das muss und will ich nicht erleben. Daher verwende ich die Original-Beläge von Shimano und gut ist es.
Ich habe so etwas auch schon erlebt, allerdings auch beim MTB Anfangs/Mitte der 2000er Jahre. 1x Magurabelag (müsste Louise gewesen sein), 1x Shimanobelag (war XT mit den komischen Brems-/Schalthebeln, weiß nicht mehr, wie die geheißen haben). Beides NACH fordernden Abfahrten, wo die Beläge so richtig gestunken haben. Nach dem Abkühlen einfach abgefallen beim losfahren.

Also Marken sagen in diesem Fall relativ wenig aus. Allerdings sei gesagt, dass es ja um die Anfänge der Scheibenbremsen ging. Heutzutage im ganzen Bekanntenkreis eigentlich keinerlei Probleme mit ablösenden Belägen. Auch nicht bei jenen vom Chinamann (ein Freund schwört auf die Dinger), ich selbst fahre Beläge die ein vielfaches seiner Chinakracher kosten.
 
Das muss und will ich nicht erleben. Daher verwende ich die Original-Beläge von Shimano und gut ist es.
Niemand will das erleben und ich selbst genauso wenig. Wie aber @Blindflug schreibt, war das in den Anfängen der Scheibenbremse fallweise der Fall. Natürlich auch erst bei entsprechender Temperatur, die offenbar den Klebstoff zw. Belag und Trägerplatte aufweichte.
Mir sind die Beläge damals von der Trägerplatte während des Bremsens abgefahren. Man muss dann schnell den Bremshebel mehrmals drücken um Bremsmedium vom Ausgleichsbehälter nach zu pumpen, denn es fehlen ja gut 3-4mm zwischen Trägerplatte und Scheibe dann.
Wie bei allen technischen Problemen am Rad darf man nicht die Nerven verlieren und muss souverän reagieren.
 
Dort wo es um die Sicherheit geht, überlasse ich neue Technik gerne den andern und wechsle erst, wenn ein hoher Reifegrad erreicht ist.
Die Technik per se ist uralt; Scheibenbremsbeläge werden im KFZ-Bereich seit Jahrzehnten verbaut und müssen dort auch weit höhere Temperaturen aushalten. Eine fehlerhafte Charge kann natürlich auch heutzutage passieren. Unter diesem Aspekt ist es aus meiner Sicht zu sehen.
 
Ich tausche die Beläge immer halb abgefahren,
weil nicht teuer und meistens leicht schräg abgefahren...

Ich nehm immer die originalen, bzw steig ich auf Gesinterte um weil die sind immer besser bei hohem Systemgewicht. Die gibts von Sram
und Shimano.
 
Ich tausche die Beläge immer halb abgefahren,
weil nicht teuer und meistens leicht schräg abgefahren...
Haben die Beläge keinen Verschleiß Indikator? An einer Ecke etwas zurück genommen, wenn der Absatz nicht mehr sichtbar ist tauschen?
Und schräge Abnutzung, radial oder in Drehrichtung?
 
Haben die Beläge keinen Verschleiß Indikator? An einer Ecke etwas zurück genommen, wenn der Absatz nicht mehr sichtbar ist tauschen?
Und schräge Abnutzung, radial oder in Drehrichtung?
schräge Abnutzung kommt bestimmt davon das der Bremssattel nie 100% gerade ausgerichtet ist.

Bremsbeläge halten ewig, die kann man einmal im Jahr schon tauschen, am besten beim entlüften.
Mach ich immer alles sauber und mit neuen Belägen kommen die Kolben gleichmässig raus, umso weniger Probleme gibts und ich hab ein ordentliches Bremssystem. Das funktioniert auch im Mittelgebirge und mit Systemgewicht.
 
Ich tausche die Beläge immer halb abgefahren,
weil nicht teuer und meistens leicht schräg abgefahren...

Ich nehm immer die originalen, bzw steig ich auf Gesinterte um weil die sind immer besser bei hohem Systemgewicht. Die gibts von Sram
und Shimano.
Gesinterte Beläge sind anders gefertigt als organische. Gesinterte haben keinen Klebstoff zwischen Trägerplatte und Belag, sondern diese Verbindung ensteht - wie das Wort gesintert impliziert - durch das Fertigungsverfahren. Eben dem Sintern. Da kann sich folglich auch kein Klebstoff hitzebedingt lösen, wodurch sich schlimmstenfalls der Belag von der Trägerplatte ablöst.

Schräg abgefahrene Beläge können mehrere Ursachen haben:
  1. zu wenig steife Bremssattelaufnahme, die sich unter der Belastung besonders stark verwindet, wodurch der Bremssattel zunehmend schief gestellt wird (in Relation zur Bremsscheibe).
  2. Geringe Bremssattelsteifigkeit selbst, wodurch durch den Öldruck sich der Sattel nach unten hin aufweitet - ein klassiker im übrigen.
  3. Unbearbeitete Bremssattelaufnahme, wodurch der Bremssattel in der Aufnahme schon schief steht - hier hilft nachfräsen der Aufnahme mit entsprechend passendem Werkzeug.
  4. Bremsscheibendesign - je nach Form dieser kann sich auch der Belag ungleichmaßig abschleifen.
Diese Aussage ist wenig seriös/hilfreich und extrem verallgemeinernd. Im Norden von DE/Flachland mag das zutreffen, aber ich weiß selbst aus dem flachen Stadtverkehr heraus, dass Beläge keine 6000km dort halten dank dem permanenten Stop & Go Verkehr.
Die Haltbarkeit ist bekanntlich von dermaßen vielen Faktoren abhängig (die ich hier nicht aufzählen möchte), dass so eine Aussage niemanden was bringt.
Ich habe mittlerweile bald 30 Jahre Scheibenbremserfahrung (MTB und Rennrad) und bin in meinem Leben duzende Marken/Modelle von Belägen gefahren und allen erdenklichen Bedingungen (Winter/Schnee bis Hitze, unzählige Belag/Scheibe Kombinatonen usw.). So groß, wie die Bandbreite der Beläge ist, ist auch deren Funktionalität und Bremsverhalten bzw. Haltbarkeit. Ein "negativ Highlight" war ein neuer Belag (1. Ausfahrt), den ich an einer längeren Abfahrt komplett verheizte und welcher sich dann von der Trägerplatte löste. Ist schon lange her, aber ein "Markenbelag" gewesen, denn in den 2000er Jahren gab es faktisch nur solche - die NoName kamen erst so ab Ende der 2000er Jahre zunehmend auf.
Umgekehrt fuhr ich schon (wie oben angedeutet) NoName Beläge um 2,50€/Paar mit denen ich sehr zufrieden bin. So gerade jetzt, wo ich an mehreren meiner Räder (Magura MT) diesen mit unterschiedlichen Scheiben auch fahre: thermostabil bis gut 250°C (lt. Anlassfarbe der Scheibe), kaum Quietschen und akzeptabler Verschleiß bei hinreichender Bissigkeit. Besser als einige originalen Belagsmodelle von Magura selbst. Vom Preis brauchen wir nicht reden. Die Qualität eines Bremsbelags hat aus meiner Erfahrung heraus gesagt nichts mit dem Kaufpreis zu tun.
 
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