Klassiker aus der studentischen Fahrradwerkstatt:
Die Leute versuchen das Hinterrad aus zu bauen um einen Platten zu flicken und zerstören beide Achsmuttern oder zerreißen gleich die ganze Achse, weil das Gewinde vergammelt ist und sie in die falsche Richtung drehen. Besonders toll ist dann wenn ihr ihnen nach der Zerstörung der ersten Achsmutter das Problem erklären und sie anschließend auch noch die zweite zerstören weil sie "rechts und links verwechselt haben".
Wir haben oft Leute die wir wirklich keine Minute aus den Augen lassen können.
Neulich hat jemand unter vollem Körpereinsatz mit Hilfe eines 15er Konusschlüssels den er mit einem Rohr verlängert hat eine Achsmutter mit dem falschen Gewinde auf eine Achse geschraubt. Er war völlig durchgeschwitzt danach aber dachte das sei normal. Der günstige Konusschlüssel hat das ausgehalten, immerhin.
Wir hatten auch mal einen Kunden der sich seinen Steuersatz nicht korrekt einstellen lassen wollte. Er hatte es zuvor in der Fachwerkstatt einstellen lassen und schimpfte über die Werkstatt weil "der Lenker nicht mehr fest sei". Wir waren der Auffassung alles sei in Ordnung damit. Er war aber der Meinung, dass der Lenker sich nur mit Kraftaufwand bewegen lassen darf und verlangte, dass wir das Lager fester ziehen. Nachdem ihm der dritte Mitarbeiter versucht hatte zu erklären, dass ein Lager möglichst reibungsfrei laufen sollte ist der Kunde schimpfend abgehauen.