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Der Rennrad Reifen Thread

Wie würdet ihr die tauglichkeit von einem GP5000 in 32mm mit RideNow TPU schläuchen in sachen Pannensicherheit auf einem Bikepacking-Trip einschätzen? Oberlächenbeschaffenheit wäre wohl überwiegend Asphaltierter Radweg oder befestigte Feld und Forstwege (Donauradweg).
Hat man da realistische Chancen mit 1-2 Platten durchzukommen oder ist das ne ganz miese Idee?
Ich bin vor ein paar Jahren Donaueschingen bis Passau gefahren (Trekkingrad mit Campingausrüstung und recht schnellen Schwalbe Supreme): Viele schöne flache Gravelpassagen waren dabei, die Profilarmut der Reifen war (bei dem damaligen top Wetter) kein Problem.

Mit Leichtgepäck wäre mir persönlich ein 32er GP5000 für die Abschnitte auf Dauer etwas zu unterdimensioniert.

Für sportlichere Touren würde ich dort mindestens mein Allroad mit robusteren 35er GP5000 AS nehmen oder für Schlauchbetrieb breit bauende 32er GP 4Season (die meisten Bikepacking-Gravelbiker waren damals vor Ort mit 40er Stollenreifen unterwegs).
 
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EInfach weil tendenziell noch bisschen mehr Pannenschutz ja?
Aber wahrscheinlich nicht so nennenswert mehr das sich lohnt extra deswegen den GP5000 mit 20km laufleistung runterzunehmen und auf was anderes zu wechseln nehme ich mal an oder?
Nein würde auch den GP 5000 weiter fahren, der passt da schon.
Machst definitiv nichts falsch mit. 👍🏻
 
Hier ein Bild aus dem Netz für einen nicht untypischen Schotterabschnitt im deutschen Teil des Donauradweges (hinter Kloster Beuron); mit dem normalen 32er GP5000 würde man dort vermutlich eher gegenüber auf der Teerstrasse fahren wollen.

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Wie würdet ihr die tauglichkeit von einem GP5000 in 32mm mit RideNow TPU schläuchen in sachen Pannensicherheit auf einem Bikepacking-Trip einschätzen? Oberlächenbeschaffenheit wäre wohl überwiegend Asphaltierter Radweg oder befestigte Feld und Forstwege (Donauradweg).
Hat man da realistische Chancen mit 1-2 Platten durchzukommen oder ist das ne ganz miese Idee?
Moin, ich kann mich nur zu tubeless äußern. Bin mit dem 32er STR in allen Jahreszeiten an zwei Rädern unterwegs und es ist mein Top-Reifen bezüglich Speed, Grip und Pannenanfälligkeit. Schnell, komfortabel und annähernd keine Pannen. Gelegentliche Feldwege oder unbefestigt sind kein Problem. An meinem Brevet-Rad für die wirklich schlechten Bedingungen fahre ich den 35er AS. Ich bin immer wieder erfreut, wie schön dieser Reifen läuft. Komfortabel, schnell und noch pannensicherer (null). Den würde ich empfehlen, wenn es auf Deiner Tour ab und zu unbefestigt ist und Du lange unterwegs bist, evtl. mit Gepäck.
Wenn Du aber höhere Anteile an Feldwegen und auch noch Forstwege hast, rate ich zur 40er Klasse, z.B. Tufo Thundero. Der ist preiswert, auch auf Asphalt schnell (ähnlich wie Conti TerraSpeed), hat im trockenen guten Grip im Gelände und ich habe in tubeless noch keine Panne damit gehabt. Ist auch schon seit ein paar Jahren ein unterschiedlichen Größen (48er) hier im Einsatz. Ist halt davon abhängig, was bei Dir in den Rahmen passt und wie Dein Streckenprofil letztlich aussieht.
 
Hier ein Bild aus dem Netz für einen nicht untypischen Schotterabschnitt im deutschen Teil des Donauradweges (hinter Kloster Beuron); mit dem normalen 32er GP5000 würde man dort vermutlich eher gegenüber auf der Teerstrasse fahren wollen.

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War jahrelang ultravorsichtig sobald irgendwas nicht geteert war, mit den 28/30er Reifen und eher 4 statt 8 bar is mir das schrittweise völlig wurschd geworden...wenn's die squadrats Kachel braucht dann geht’s auch mal 3-4 km über richtig grobe Feldwege wo man Slalom um die ganz dicken Brocken fahren muss. Mittlerweile fährt man ja Rennradreifen quasi wie vor 30 Jahren Trekkingräder, und da waren die Wege auch nich grad besser :D Und der Weg da im Bildl is ja eh kurz vor geteert so plattgefahren wie das ausschaut 😁
 
War jahrelang ultravorsichtig sobald irgendwas nicht geteert war, mit den 28/30er Reifen und eher 4 statt 8 bar is mir das schrittweise völlig wurschd geworden...wenn's die squadrats Kachel braucht dann geht’s auch mal 3-4 km über richtig grobe Feldwege wo man Slalom um die ganz dicken Brocken fahren muss. Mittlerweile fährt man ja Rennradreifen quasi wie vor 30 Jahren Trekkingräder, und da waren die Wege auch nich grad besser :D Und der Weg da im Bildl is ja eh kurz vor geteert so plattgefahren wie das ausschaut 😁
Ich denke, die aktuellen Schlappen liegen vom Format jetzt näher an den historischen Reifen aus der Heldenzeit (und der geschotterte Radweg auf dem Bild nah an den damaligen Landstrassen).

Mit einem 35er AS kann man da voll reinhalten (ausgenommen Kurven mit losem Untergrund), mit dem standard GP5000 scannt man ständig nach der Ideallinie, um die Flanken zu schonen; geht fast alles, macht aber nicht alles Sinn/Spass. :)
 
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Ich fuhr mal 2007 mit dem Renner und Anhänger (Bob) von Dresden in die Schweiz ins Emmental. Ziel war so schnell wie möglich, also nutzte ich großteils nach dem Überschreiten des Erzgebirgskammes Flussradwege. Mit dabei Teile vom Donauradweg. Zu meiner damaligen Ü war das großteils geschottert. Mit meinem damaligen 23 mm Michelin Pro 2 Race hatte ich dennoch keine einizige Panne. Ich würde da auch heute nicht die Pferde scheu machen.
 
Danke für den Input und die Erfahrungsberichte.
MIt Gepäck, Fahrrad und mir Ende ich dann bei 90kg Systemgewicht, und bin dann Mal optimistisch das das mit angepasstem Reifendruck einigermaßen gutgehen wird.
Mal schauen ob ich das bereue
 
Danke für den Input und die Erfahrungsberichte.
MIt Gepäck, Fahrrad und mir Ende ich dann bei 90kg Systemgewicht, und bin dann Mal optimistisch das das mit angepasstem Reifendruck einigermaßen gutgehen wird.
Mal schauen ob ich das bereue
90 kg haben andere nackich - mit Baucheinziehen! :D

Das wird schon, viel Erfolg.
 
Weniger holziges Gefühl war auch der Grund weshalb ich vor ein paar Jahren dauerhaft von Conti auf die Schwalbe Pro One Evo tube type (mit TPU - Aerothan) gewechselt bin. Erst 25 mm, dann 28mm und mittlerweile 30mm auf 21, 23 und 24 IW. Bin noch immer super zufrieden - Montagen, Fahrgefühl und Pannensicherheit.
Was meint ihr mit holzigem Fahrgefühl bei Conti GP5000?
Ich bin von Pirelli Road mit Butyl aktuell auf Conti GP5000 mit TPU gewechselt und es ist ein krasser Unterschied bzgl. Fahrgefühl.
 
Was meint ihr mit holzigem Fahrgefühl bei Conti GP5000?
Ich bin von Pirelli Road mit Butyl aktuell auf Conti GP5000 mit TPU gewechselt und es ist ein krasser Unterschied bzgl. Fahrgefühl.
Ich bin Conti "damals" auch schon zuletzt mit TPU gefahren. Einige empfinden das Fahrgefühl bei den Conti GP 5000 und ihren Vorgängern als eher "holzig" / steif (gib mal holzig in die Suche ein) - also weniger smooth/ geschmeidig, als mit anderen (z.B. o.g. Schwalbe - ohne Abstriche beim Pannenschutz) - unter gleichen Bedingungen (also z.B. beide mit TPU, identische Felgenweite etc.). Schwer zu beschreiben einfach mal ausprobieren.
 
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Was meint ihr mit holzigem Fahrgefühl bei Conti GP5000?
Das hat man, wenn man mit dem Reifen auf die Bahn (aus Holz) geht.... :D

Im Ernst: Ich lese das auch hin und wieder, aber ich fahre auch seit unzähligen Jahren erst GP 4000, nun den 5000 als Clincher (und an TT-Vorderrädern den 111 Aero, was aber dem geschuldet ist, dass die serienmäßig am Rad waren). Rollen wirklich gut (insb mit Latex oder TPU), Pannensicherheit über all die Jahre absolut top. Ich sehe für mich keinen Grund, irgendwelche Experimente mit anderen Fabrikaten einzugehen, solange sich da nix wesentliches ändert und einer den Hyperdyperreifen rausbringt, der noch deutlich leichter rollt und beim Pannenschutz keine Abstriche gegenüber dem 5000 macht (denn ich bin immer noch Hobbyfahrer ohne Zwänge, ergo genießt Pannenschutz eine hohe Gewichtung in Relation zu Leichtlauf/RoWi, der 5000er erfüllt dies momentan).
 
Ich bin auch begeisterter GP5000 Fahrer und das Fahrgefühl ist wunderbar. Ggf. werde ich dem Schwalbe irgendwann mal eine Chance geben und dann mal Holzig für mich relativieren😅
 
Das hat man, wenn man mit dem Reifen auf die Bahn (aus Holz) geht.... :D

Im Ernst: Ich lese das auch hin und wieder, aber ich fahre auch seit unzähligen Jahren erst GP 4000, nun den 5000 als Clincher (und an TT-Vorderrädern den 111 Aero, was aber dem geschuldet ist, dass die serienmäßig am Rad waren). Rollen wirklich gut (insb mit Latex oder TPU), Pannensicherheit über all die Jahre absolut top. Ich sehe für mich keinen Grund, irgendwelche Experimente mit anderen Fabrikaten einzugehen, solange sich da nix wesentliches ändert und einer den Hyperdyperreifen rausbringt, der noch deutlich leichter rollt und beim Pannenschutz keine Abstriche gegenüber dem 5000 macht (denn ich bin immer noch Hobbyfahrer ohne Zwänge, ergo genießt Pannenschutz eine hohe Gewichtung in Relation zu Leichtlauf/RoWi, der 5000er erfüllt dies momentan).
"Klarstellung": Bzgl. Pannenschutz kann ich zustimmen, da möchte ich ebenso keine Abstriche machen. Deshalb habe ich bewusst o.g. Schwalbe genannt und nicht einen anderen Reifen, der sich nochmals smoother anfühlt, dafür aber in Sachen Pannensicherheit abfällt.
 
Einfach mal einen Reifen mit Baumwollkarkasse fahren. Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird dann merken, was mit holzig bei anderen Reifen gemeint ist...
Geht so. Zwischen Conti und Vittoria (GP5000/Corsa G2.0) habe ich einen kleinen Unterschied gemerkt, beim aufziehen auch sehr angenehm, aber für mich überwiegen die Nachteile: höhere Empfindlichkeit und im Fall von Vittoria - speziell auch Corsa Pro - Fehler in der Produktion. Über Turbo Cotton kann ich nichts schlechtes sagen, werde ich auch in der neuen Tubeless-Variante sicher mal testen. Aber insgesamt riesiger Unterschied beim Fahrgefühl? Nein, auch komplett ehrlich nicht.
 
Conti GP 5000 S TR in 30 mm (2 Monate alt, 3000km, 30 ml Dichtmilch) zeigte zuletzt einen zunehmend schnelleren Druckverlust mit 1–2 bar innerhalb von 8 Stunden, ohne erkennbare Beschädigungen. Schließlich kam es zu einem kleinen Durchstich (zum Glück unmittelbar vor der Haustür nach einem 250km Ride), der durch die Dichtmilch eigentlich hätte abgedichtet werden müssen. Das Innere des Reifens war staubtrocken. Keine Spur von flüssiger Dichtmilch. Stattdessen befanden sich großflächig getrocknete Rückstände an den Seitenwänden, besonders auf einer Seite. Aber nicht nur. Bereits beim Aufziehen war auffällig, wie leicht sich der Reifen auf die DT Swiss ARC 1100 DICUT 65 (WTS) aufziehen ließ. Schwalbe Tire Booster drückte ihn mit 6BAR in Position...
Aktuell fahre ich Pirelli P Zero Race TLR RS in 30 mm. Trotz anfänglicher Montageprobleme zeigen diese keinerlei messbaren Druckverlust, auch nicht über längere Standzeiten hinweg.. .

War Conti S TR ein Montagmodell? Oder trotz WTS nicht kompatibel?
IMG_2701[1].JPEGIMG_2702[1].JPEG
 
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