Mir ist schon klar, dass die Rennradindustrie sich immer weiter entwickelt und "alte" bewährte Entwicklungen eingestellt werden um den neuen mehr Raum zu geben.
Aber mal ehrlich: Macht geringster Rollwiderstand bei maximaler Verzögerung durch Scheibenbremsen nicht ausschließlich bei Profiradrennfahrern Sinn? Bitte nicht falsch verstehen aber bei Hobbyfahrern sowie Semiprofis kommt doch ein erhöhter Rollwiderstand dem Trainingseffekt zu gute. Genauso lassen sich Geschwindigkeiten um die 40 km/h auch sicher mit guten Felgenbremsen beherrschen.
Ich bemerke in meinem Bekanntekreis eine zunehmende "Aufrüstung" im Rennradbereich. Da stehen dann absolute Rennmaschinen am Start und am Berg sind es dann genau die, auf die dann gewartet werden muss.
Das wäre im Kfz Bereich damit zu vergleichen, dass sich der Golf Fahrer mal eben einen McLaren gönnt, weil man damit schneller und sicherer unterwegs ist obwohl das Fahrzeug niemals eine Rennstrecke sehen wird.
Entschuldigt, dass ich den
Reifen Thread damit so zumülle. Aber das sind nur die Gedanken eines alten Mannes, der nicht jedem Hype hinterherlaufen muss.
Ach ja zum Thema: Fahre seit Jahren den Vittoria Corsa Graphene 2.0 und war bis zum Ende von Veloflex mit dem Master unterwegs. Für mich die besten Schlauchreifen mit dem besten Grip aller von mir getesten
Reifen. Was den Grip betrifft kann ich das als Motorradfahrer mit 46 Jahren Fahrpraxis vermutlich sehr gut beurteilen.