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Der Rennrad Reifen Thread

In zahlreichen Erfahrungsberichten wurde der P Zero tube type abgefeiert und dann kam der Test von BRR raus und alle waren ernüchtert - zum Beispiel diese Diskrepanz und dieser unbedingte Glauben ist meine Kritik an der Seite; bspw. hat der P Zero auch bessere "puncture"-Werte als der GP5000; doch wo ich bei letzterem noch bei 0 Platten stehe, hatte ich bei ersterem letztes Jahr 3 Durchstiche; auch deswegen bin ich da sehr im Zweifel, wie aussagekräftig die Werte zu lesen sind...
 
Soweit ich weiß, ca. 5 Watt mehr Rollwiderstand pro Reifen für den Tubetype beim gleichen Modell.
Also laut BRR. Was anderes habe ich nicht wahrgenommen.
und langsamer und schwerer als die tubetype Reifen die Pirelli vorher im Programm hatte. 5W pro Reifen bei 29kmh sind dann schon 10W für beide und bei Rennradgeschwindigkeit nochmal entsprechend mehr. Aber hier haben ja alle 400W FTP. Also egal.
 
In zahlreichen Erfahrungsberichten wurde der P Zero tube type abgefeiert und dann kam der Test von BRR raus und alle waren ernüchtert - zum Beispiel diese Diskrepanz und dieser unbedingte Glauben ist meine Kritik an der Seite; bspw. hat der P Zero auch bessere "puncture"-Werte als der GP5000; doch wo ich bei letzterem noch bei 0 Platten stehe, hatte ich bei ersterem letztes Jahr 3 Durchstiche; auch deswegen bin ich da sehr im Zweifel, wie aussagekräftig die Werte zu lesen sind...
der 25er Conti 5000 ist mit nem Pannenschutz von 49 Punkten gelistet und der Pirelli tubetype mit 53. Glaubst Du, dass solche Unterschiede auf der Straße real zum tragen kommen? Ich würde daraus eher schlussfolgern, dass beide Reifen da ganz gut aufgestellt sind beim Pannenschutz. Meiner Erfahrung nach trifft BRR mit seinen Einschätzungen in der Regel rel. gut. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und... ja, meine Reifenkiste ist riesig und ich bin diverse Reifen gefahren und bei rd. 50k JahresKilometern bei uns im Haushalt (und das schon über etliche Jahre) kommen da auch ein paar Erkenntnisse bei rum.
 
Mir ist schon klar, dass die Rennradindustrie sich immer weiter entwickelt und "alte" bewährte Entwicklungen eingestellt werden um den neuen mehr Raum zu geben.
Aber mal ehrlich: Macht geringster Rollwiderstand bei maximaler Verzögerung durch Scheibenbremsen nicht ausschließlich bei Profiradrennfahrern Sinn? Bitte nicht falsch verstehen aber bei Hobbyfahrern sowie Semiprofis kommt doch ein erhöhter Rollwiderstand dem Trainingseffekt zu gute. Genauso lassen sich Geschwindigkeiten um die 40 km/h auch sicher mit guten Felgenbremsen beherrschen.

Ich bemerke in meinem Bekanntekreis eine zunehmende "Aufrüstung" im Rennradbereich. Da stehen dann absolute Rennmaschinen am Start und am Berg sind es dann genau die, auf die dann gewartet werden muss.

Das wäre im Kfz Bereich damit zu vergleichen, dass sich der Golf Fahrer mal eben einen McLaren gönnt, weil man damit schneller und sicherer unterwegs ist obwohl das Fahrzeug niemals eine Rennstrecke sehen wird.

Entschuldigt, dass ich den Reifen Thread damit so zumülle. Aber das sind nur die Gedanken eines alten Mannes, der nicht jedem Hype hinterherlaufen muss. :)

Ach ja zum Thema: Fahre seit Jahren den Vittoria Corsa Graphene 2.0 und war bis zum Ende von Veloflex mit dem Master unterwegs. Für mich die besten Schlauchreifen mit dem besten Grip aller von mir getesten Reifen. Was den Grip betrifft kann ich das als Motorradfahrer mit 46 Jahren Fahrpraxis vermutlich sehr gut beurteilen. ;)
 
Mir ist schon klar, dass die Rennradindustrie sich immer weiter entwickelt und "alte" bewährte Entwicklungen eingestellt werden um den neuen mehr Raum zu geben.
Aber mal ehrlich: Macht geringster Rollwiderstand bei maximaler Verzögerung durch Scheibenbremsen nicht ausschließlich bei Profiradrennfahrern Sinn? Bitte nicht falsch verstehen aber bei Hobbyfahrern sowie Semiprofis kommt doch ein erhöhter Rollwiderstand dem Trainingseffekt zu gute. Genauso lassen sich Geschwindigkeiten um die 40 km/h auch sicher mit guten Felgenbremsen beherrschen.

Ich bemerke in meinem Bekanntekreis eine zunehmende "Aufrüstung" im Rennradbereich. Da stehen dann absolute Rennmaschinen am Start und am Berg sind es dann genau die, auf die dann gewartet werden muss.

Das wäre im Kfz Bereich damit zu vergleichen, dass sich der Golf Fahrer mal eben einen McLaren gönnt, weil man damit schneller und sicherer unterwegs ist obwohl das Fahrzeug niemals eine Rennstrecke sehen wird.

Entschuldigt, dass ich den Reifen Thread damit so zumülle. Aber das sind nur die Gedanken eines alten Mannes, der nicht jedem Hype hinterherlaufen muss. :)

Ach ja zum Thema: Fahre seit Jahren den Vittoria Corsa Graphene 2.0 und war bis zum Ende von Veloflex mit dem Master unterwegs. Für mich die besten Schlauchreifen mit dem besten Grip aller von mir getesten Reifen. Was den Grip betrifft kann ich das als Motorradfahrer mit 46 Jahren Fahrpraxis vermutlich sehr gut beurteilen. ;)
Dann kann man das Forum ja zu schließen. Alles von vor 10 oder auch 20 Jahren reicht, maximal 10 Gänge, mechanisch, Felgenbremse, Alurahmen. Mehr braucht kein Mensch. Was soll das eigentlich alles, merkt eh keiner.

Aber 10gr TPU Schlauch Unterschied merkt natürlich jeder und das FTP Bestimmungsprotokoll muss individuell abgestimmt sein und ganz wichtig ist auch, dass man die Elektronik per App steuern können muss und dass das Rücklicht den Verkehr erkennt.

25mm Corsa 2.0. tubular mit Felgenbremse bin ich auch mal gefahren. Auch in nem nassen Rundstreckenrennen auf ner 1km Runde. Mach mal nen 30mm Pirelli TLR RS drauf mit Scheibenbremse und fahr das selbe Rennen nochmal. Unterschied wie Tag und Nacht und so. Einfach mal ausprobieren. Dann kann man vielleicht auch was dazu sagen. Sogar ohne Motorrad (hat das eigentlich auch 25mm Reifen und ne Felgenbremse?).
 
In zahlreichen Erfahrungsberichten wurde der P Zero tube type abgefeiert und dann kam der Test von BRR raus und alle waren ernüchtert - zum Beispiel diese Diskrepanz und dieser unbedingte Glauben ist meine Kritik an der Seite; bspw. hat der P Zero auch bessere "puncture"-Werte als der GP5000; doch wo ich bei letzterem noch bei 0 Platten stehe, hatte ich bei ersterem letztes Jahr 3 Durchstiche; auch deswegen bin ich da sehr im Zweifel, wie aussagekräftig die Werte zu lesen sind...
Persönliche Pannenerfahrungen sind immer mehr oder minder Glückssache. Mit den gleichen Reifen ein Jahr keine Panne, im nächsten Jahr 5. Bei richtigen Durchstichen von Nägel, Dornen, größere Scherben etc. kommt jeder RR-Reifen an seine Grenzen. Und die kleine Durchstiche von sich durch den Reifen arbeitenden kleinen Steinchen, Split o.ä. sind dank Tubeless sowieso kaum noch ein Problem.

Ich habe aufgehört mir über die Pannenanfälligkeit größere Gedanken zu machen, was nicht heißt, dass ich auf unseren schlechten Straßen superdünne Timetrial-Reifen fahren würde. Für mich hat eine normale Reifenpanne auch keinen Schrecken. Ich habe bis dato noch alles soweit geflickt bekommen, dass ich nach Hause gekommen bin. Und da waren auch 3-4 cm große Cuts von einer Glasscherbe dabei, die sich auch mit 4 Dynaplugs nicht dichten ließen. Ein Stück alten Mantel und einen Schlauch eingelegt und dann vorsichtig zu Ende gefahren. War natürlich eine Sauerei mit der Dichtmilch. Dieses Szenario ist ja glücklicherweise der Ausnahmefall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist schon klar, dass die Rennradindustrie sich immer weiter entwickelt und "alte" bewährte Entwicklungen eingestellt werden um den neuen mehr Raum zu geben.
Aber mal ehrlich: Macht geringster Rollwiderstand bei maximaler Verzögerung durch Scheibenbremsen nicht ausschließlich bei Profiradrennfahrern Sinn? Bitte nicht falsch verstehen aber bei Hobbyfahrern sowie Semiprofis kommt doch ein erhöhter Rollwiderstand dem Trainingseffekt zu gute. Genauso lassen sich Geschwindigkeiten um die 40 km/h auch sicher mit guten Felgenbremsen beherrschen.

Ich bemerke in meinem Bekanntekreis eine zunehmende "Aufrüstung" im Rennradbereich. Da stehen dann absolute Rennmaschinen am Start und am Berg sind es dann genau die, auf die dann gewartet werden muss.

Das wäre im Kfz Bereich damit zu vergleichen, dass sich der Golf Fahrer mal eben einen McLaren gönnt, weil man damit schneller und sicherer unterwegs ist obwohl das Fahrzeug niemals eine Rennstrecke sehen wird.

Entschuldigt, dass ich den Reifen Thread damit so zumülle. Aber das sind nur die Gedanken eines alten Mannes, der nicht jedem Hype hinterherlaufen muss. :)

Ach ja zum Thema: Fahre seit Jahren den Vittoria Corsa Graphene 2.0 und war bis zum Ende von Veloflex mit dem Master unterwegs. Für mich die besten Schlauchreifen mit dem besten Grip aller von mir getesten Reifen. Was den Grip betrifft kann ich das als Motorradfahrer mit 46 Jahren Fahrpraxis vermutlich sehr gut beurteilen. ;)

Die Entscheidung wird oft von Marketing, der "Angst", etwas zu verpassen (FOMO - fear of missing out ;) ), oder dem tatsächlichen Bedürfnis nach bestimmten Eigenschaften beeinflusst. Ältere Produkte sind jedoch häufig völlig ausreichend, bieten ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und manchmal sogar eine höhere Qualität. Die Entscheidung hängt von Ihren Bedürfnissen und den Vorteilen (oder dem Druck) eines Upgrades ab, wobei Kosten, Funktionalität und persönliche Wünsche gegeneinander abgewogen werden müssen. Und muss in Foren nicht geich hiermit (versucht) erstickt (zu) werden:

Dann kann man das Forum ja zu schließen. Alles von vor 10 oder auch 20 Jahren reicht, maximal 10 Gänge, mechanisch, Felgenbremse, Alurahmen. Mehr braucht kein Mensch. Was soll das eigentlich alles, merkt eh keiner.

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Es gibt auch ein Leben dazwischen 💡
 
Warum gibt es bei Felgenbremsen und Schlauchreifen keine Neuerungen und Verbesserungen mehr? Der Markt ist einfach zu klein, als dass da noch riesig R&D investiert wird. Es ist schlichtweg nicht wirtschaftlich.
Das ist für mich keine Erklärung. Felgenbremsen sind eindeutig abgelöst, da ist es klar, das man bei Felgenbremsen nichts mehr forscht, zumal man vermutlich sowieso bis auf winzige Gewichtseinsparungen rein gar nichts mehr optimieren kann. Aber bei Reifen kann ich mir nicht vorstellen, dass nur noch so wenig Leute, die sportlich unterwegs sind, mit Schlauch fahren, dass sich da keine Investition mehr lohnt. Es geht ja nicht nur um Profis, sondern um unzählige Freizeitsportler oder auch einfach nur Pendler, die rennradartige Räder fahren. Da kann ich mir schwer vorstellen, dass die überwältigende Mehrheit bereit ist, auf tubeless zu setzen. Gibt es dazu Zahlen?

Hinzu kommt, dass manche der Verbesserungen bei den Tubeless-Reifen doch auch Dinge sein müssen, die für beide Reifenarten umsetzbar sind, so dass es überhaupt keine separate TubeType-Forschung wäre. Warum tut sich da trotzdem dann nichts? Oder ist es eben doch so, dass die Verbesserungen bei TBL vor allem darin liegen, dass das Potenzial bei weitem noch nicht ausgereizt ist, bei tubetype aber schon?
 
Warum gibt es bei Felgenbremsen und Schlauchreifen keine Neuerungen und Verbesserungen mehr? Der Markt ist einfach zu klein, als dass da noch riesig R&D investiert wird. Es ist schlichtweg nicht wirtschaftlich.
Sorry, meinst du mit Schlauchreifen wirklich die zum Kleben oder Reifen mit Schlauch, also Clincher?
 
Schlauchreifen klebt man, Clincher fährt man mit Schlauch.
Danke das ist mir durchaus bekannt, ich klebe tatsaechlich noch und habe mit Clincher und Tubeless alle Technologien im Gebrauch.
Aber wenn ich mir die letzten Beitrage durchlese ists wohl nicht allen klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
(...) Es gibt halt Gründe warum manche mit erstaunlich wenig Watt ziemlich viel schneller fahren als andere mit mehr.

Die, die solche Dinge anmerken, müssen das nicht tun. Sie selbst wissen das. Sie können einfach schneller mit weniger Watt fahren und den Rest halt selber suchen lassen. Geht auch.
Das Problem dabei ist so alt wie bekannt. Niemand kennt hier einander. Manche machen einen auf professionell, andere sind es wirklich. Der eine hat nur Geld und haut auf die Kacke, dem anderen ist alles egal. Vom Techniklaien bis Profischrauben findest du hier die gesamte Bandbreite und jeder einzelne User beansprucht die Meinungshoheit natürlich für sich. Lautstarke und große Fraktionen setzen sich dabei zumeist durch - auch wenn sie inhaltlich falsch liegen. Aber wer will das dann bewerten? Die Nicht-Trennbarkeit von richtig und falsch, von wahr und unwahr ist der Geburtsfehler aller sozialen Kommunikationsplattformen.
 
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