Wenn die Straße schmal und unübersichtlich ist fährt auch keiner Tempo 100
Doch, einheimische Vollhorste

mir ist das auch per Auto oft genug vor allem auf Landstraßen in der wäldlichen Provinz passiert, dass da Leute aus der Gegend, die die Strecke kennen, wirklich sehr flott da rumheizen, weil da zwei Autos immer aneinander vorbeipassen. D.h. deren Spur, die sie perfekt kennen, fahren die halt quasi als wäre es ein Rennen. Wenn dann aber mal in einer Rechtskurve ein Radfahrer mit nur 10-15 km/h aufpoppt plus Gegenverkehr im Anmarsch, wird's unschön. Ich hab auch oft genug als Autofahrer erlebt, wie jemand, der mir entgegenkam, einen Radfahrer total knapp überholt hat, um noch "rechtzeitig" an dem vorbeizukommen, bevor ich dann da bin. Und der Radfahrer landete fast im Graben. Oder dass einer fast eine Vollbremsung hinlegen musste, weil er dachte, er kommt vor mir noch am Rad vorbei, und dann hat er es doch gelassen.

Und auch die irren Arschlöcher, die - weil sie 1 Minute lang das Rad nicht überholen konnten - dann extra knapp plus Spur schneiden plus Wischwasser-Attacke und Bremse antippen überholen, hab ich schon live als Hinterherfahrender erleben müssen, und zwar auch auf innerstädtischen Straßen.
Falls da deine Alternative ein i.d.R. steilerer, geschotterter Wirtschaftsweg ist würd ich den übrigens mit Rennradübersetzung & -profil sowieso nicht hochfahren wollen. Oder überhaupt können.
Also, was ich bisher bei meinen Tourplanungen gesehen hab, das waren keine krassen Schotterwege als Ersatzstrecke, erst recht keine steilen. Aber es gibt zB Radwege, die 100m parallel zu einer Bundesstraße verlaufen, und da sind manche Teilstücke dann nicht asphaltiert. Oder als ich mal im Westerwald war ein Stück parallel zu einer Landstraße langfuhr, ging der Weg nach ein paar km in einen normalen Waldweg mit ein paar Wurzeln und kleinen Steinchen über, was vorher so nicht erkenntlich war. Dann bin ich halt die restlichen 2km bis zum nächsten Dorf da durchgefahren. Und 30km später ging ein asphaltierter Radweg mitten Wald dann erneut, ohne dass es vorher bei Google Maps zu sehen war - in eine Ruppelkiste über, das sah dann so aus - die größeren Steine sind faustgroß:
Da hab ich das Rad irgendwann dann geschoben...
Lass dran was da ist und bleib auf der Straße, wenns unbedingt neue sein sollen das was
@captain hook sagt, die kannste dann aber auch gleich dranlassen bis runtergefahren.
Ansonsten gibt's die meisten verschiedenen
Reifen übrigens erstmal weil's verschiedene Hersteller gibt.
Also, fürs Gravelbike reizen mich halt schon länger schmalere, eher für die Straße gedachten
Reifen. Und wenn ich da 32 nehme, könnte ich die ja jederzeit aufs Rennrad machen für eine Mehrtagestour... naja, mal schauen
Ich fühle mich mit den 28er auch noch immer unsicher, sobald es nicht trocken ist. Ich bin halt vorher über 30 Jahre auch auf Straßen nur MTB gefahren und dann 1 Jahr Gravel mit
Reifen, die auch fürs MTB passen würden...