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Das leidige Thema Carbongabel - mögliche Folgeschäden?

Danke für die Antwort.
Glaub es besser nicht. Da fehlt schon das Wort maximal, das bei Verbindungen mit Carbon IMMER verwendet werden sollte.
Drehmoment ist keine Ersatzreligion für Erfahrung und Gefühl.
Für was sollen da denn 5Nm erforderlich sein? Wir ziehen damit Teile aufeinander, von denen 2 Lager sind.
Der Vorbau wird am Schaft durch die Schrauben am Vorbau fixiert und damit auch das Abrutschen des Schaftes verhindert. Dort brauchen wir so i.d.R. so um die 5Nm. Wir pressen damit den Vorbau an den Schaft.

Mit 5nm an der Aheadschraube und immer noch nicht fest hast Du einen Montagefehler.
 

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Re: Das leidige Thema Carbongabel - mögliche Folgeschäden?
Danke auch dir für die Antworten.
Ich habe das jetzt noch mal ein wenig weiter begutachtet.
Ich hatte vorher auf jeden Fall keine 5nm drauf, es sind ~3nm.
Der Expander war korrekt eingesetzt und wurde auch nicht durch die Ahead-Schraube nach oben gezogen. Der Expander hat oben eine Verbreiterung, welche verhindert, das dieser zu Tief in den Schaft fällt. Auch würde man dadurch sehen, ob er nach oben gezogen wurde. Das ist nicht der Fall.

Was mir aber aufgefallen ist:
Ich habe überhaupt kein Spiel erkannt als ich das beim Rütteln abgetastet habe. Auch das Vorderrad lies sich angehoben eher schon zu schwergängig zur Seite bewegen. Also muss es ja schon (zu) fest gewesen sein.

Allerdings hatte ich trotzdem bei steileren Abfahrten und bei etwas stärkerem Bremsen über das Vorderrad kleine Vibrationen gehabt. Ich kann das bisher nur mit meinem Trekkingfahrrad vergleichen, aber da ist es definitiv nicht der Fall. Kann das bei Rennrädern (in meinem Fall Gravelbike) vorkommen? Im Beitrag #38 wurde ja auch Bergabbremsflattern angedeutet. Kann das auch damit zusammenhängen?

Edit: Aber wie du schon gesagt hast, ich werde es später noch mal neu einstellen. Diesmal auch komplett ohne Drehmomentschlüssel sondern Trial&Error bis es festsitzt. Mich macht, wie oben geschrieben, nur etwas stutzig, das ich es aktuell auf jeden Fall fester habe, aber trotzdem noch die leichten Bremsvibrationen habe.
 
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Allerdings hatte ich trotzdem bei steileren Abfahrten und bei etwas stärkerem Bremsen über das Vorderrad kleine Vibrationen gehabt. Ich kann das bisher nur mit meinem Trekkingfahrrad vergleichen, aber da ist es definitiv nicht der Fall. Kann das bei Rennrädern (in meinem Fall Gravelbike) vorkommen? Im Beitrag #38 wurde ja auch Bergabbremsflattern angedeutet. Kann das auch damit zusammenhängen?
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Wenn das Steuerkopflager im montierten Zustand spielfrei ist sich aber noch leichtgängig bewegen lässt , ist es erstmal nicht falsch eingestellt.

Beim Bergabfahren kommen erhebliche Kräfte ins Spiel wenn dort auch mal gebremst wird.
Jetz reichen kleinere Unregelmäßigkeiten in der Felgenoberfläche oder eine "ungünstige" Kombination Felge, Bremsbelag aus um ein gewisses Vibrieren zu verursachen, wenn man die Zange zuzieht. Auch schwache Bremszangen und erhebliches Übergewicht können dazu beitragen. Solange es beim vibrieren bleibt und es noch behersschbar ist, ist das Normal soweit.

Muss mich mit dem Bergabflattern korrigieren, das passierte ohne Bremsen:
Früher (TM) als die Rahmen noch aus dünnen Stahlrohren vom Meister Handgelötet wurden, gehörte es zur hohen Kunst des Bergabfahrens, die Oberschenkel gegen den Rahmen zu pressen um das sich aufschaukelde Gefährt unter Kontrolle zu halten.
Zum Bremsvorgang: Bremsvibrieren war ein Zeichen, das man schnell unterwegs war und hoffen konnte, dass die Bremswirkung bald einsetzen würde. :rolleyes:
 
Leichtgängig bedeutet, das sich das Rad beim Anheben in eine Richtung drehen müsste. Ist das korrekt?
Also ist der Indikator, ob es zu leicht angezogen ist, das spürbare Spiel und ob es zu fest angezogen ist, das Drehen in eine Richtung wenn das Rad angehoben wird?
 
Sobald bei kein Spiel mehr zwischen Steuerrohr und Steuersatz beim Bremsen mit der vorderen Bremsen im Stand und bei leichtem Vor- und Rückwärts bewegen des Rades mehr spürbar ist, ist das Lager korrekt eingestellt. Mit den Fingern am Übergang Steuersatz zu Steuerrohr merkst auch leichteste Verschiebungen.
Zu fest ist genauso schlecht wie zu lose.
 
Man könnte auch irgend wann selber den Mut aufbringen und schreiben wo man herkommt und fragen ob es da vielleicht jemand aus der Region gibt der einen die Grundkenntnis beibringen könnte bevor da jetzt echt noch alles möglich kaputt gebastelt wird. Denn wenn man schon bei so banalen Sachen wie das Einstellen einen A-Head Steuersatz einen Doktor machen muß wäre da doch eine praktische Hilfestellung schon ratsamer.
 
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