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Automobilverband Studie in den USA: Fahrerassistenzsysteme für Radfahrer unsicher

Automobilverband Studie in den USA: Fahrerassistenzsysteme für Radfahrer unsicher

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Fahrradfahrer werden von aktuellen Fahrerassistenzsysteme oft noch übersehen. Eine Untersuchung in den USA hat gezeigt, dass jeder dritte Radfahrer an Kreuzungen in einen Unfall verwickelt wird, wenn nur das Auto aufpasst.

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Automobilverband Studie in den USA: Fahrerassistenzsysteme für Radfahrer unsicher

Wie beurteilt ihr die Notbremsassistenten?
 

ꓗeinerꓰiner

TF-Exilant
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Reagieren eines Systems ist halt nur möglich, wenn es relevante Objekte eindeutig und rechtzeitig erkennt. Das ist bei einem Fahrrad vermutlich schwieriger als gedacht. Wirklich vorausschauendes Fahren setzt sehr viel Erfahrungswissen voraus. Beispiel: Querstrasse nur teilweise einsehbar, Hecken, geparkte Fahrzeuge etc. vom Radfahrer nur Oberkörper ab und an sichtbar. Ein aufmerksamer Fahrer erkennt das und rechnet mit einer Begegnung an der nahenden Kreuzung, verhält sich entsprechend.
Können aktuelle Assistenzsysteme und automatische Fahrsysteme mit ihren Sensoren so etwas überhaupt erfassen und berechnen?
Offenbar gelingt das nichtmal in einfachen Situationen, vermutlich weil ein Radfahrer eine technisch weniger leicht erfassbare Signatur hat als ein Auto.
Naja, für den Fortschritt werden dann sicher bald alle Straßen, auf denen Autos fahren, für Radfahrer verboten.
Oder man erlaubt automatisches Fahren nur auf Kraftfahrstraßen.
Der Traum vom automatischen Fahrzeug, dass ganz ohne Fahrer in allen Verkehrs- und Witterungssituationen so oder besser agiert alswie ein guter Fahrer ist vermutlich weiter von der Realisierung entfernt als gedacht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 92331

Ist doch schon ein echter Fortschritt gegenüber dem aktuellen Stand.
Die Lösung für die Verbesserung der Sicherheit wurde hier schon vorgestellt:
Die Geräte werden verpflichtend und müssen dann nur noch miteinander reden - per 5G beispielsweise.
 

bada-boom

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Können aktuelle Assistenzsysteme und automatische Fahrsysteme mit ihren Sensoren so etwas überhaupt erfassen und berechnen?
Offenbar gelingt das nichtmal in einfachen Situationen, vermutlich weil ein Radfahrer eine technisch weniger leicht erfassbare Signatur hat als ein Auto.

Das gelingt derzeit nicht einmal bei der vergleichsweise einfachen Aufgabe "Fernlichtautomatik":


Dummerweise besteht das Verkehrsgeschehen in Verbindung mit Radfahrern eigentlich nur aus Sonderfällen. Wie beispielsweise hier: Radweg mit Radler auf der "falschen" Seite und Radweg etwa einen halben Meter tiefer als die Fahrbahn für Kfz.

Ich glaube auch nicht, dass sich hypersensible Assistenzsysteme gut verkaufen, die bei jedem nahenden Radfahrer gleich eine Vollbremsung einleiten. Damit würden sich zwar ungeahnte Möglichkeiten eröffnen :rolleyes: - nur wäre das für die Akzeptanz sicher nicht förderlich...
 
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