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Auf der linken Seite ist es auch nicht sicherer ...

Jo, auch bei uns in Kiel gibt es gute Ansätze. Dazu zählen insbesondere die Radfahrstreifen direkt neben der Fahrbahn. Erst daneben kommt der Parkstreifen und dann der Fußweg. Früher war ein getrennter Rad- und Fußweg - unmöglich zu befahren wegen der unachtsamen Fußgänger und der Beifahrertüren.
Andererseits gibt es leider immer noch negative Beispiele, wenn es um Sanierungsarbeiten geht. Vor kurzem wurde eine der Hauptverkehrsstraßen in Kiel, der Schützenwall, teilsaniert. Aber statt dort einen Radfahrstreifen anzulegen, hat man dies hier gemacht...

Damit man ein bisschen Slalom um die Laternenpfähle fahren kann. o_O

Immerhin ist die Stadt Kiel so fortschrittlich, dass es ein Beschwerdeformular speziell für Radwege auf der Homepage der Stadt gibt. ^^
 

Konkret in dem gefilmten Beispiel sehe ich keine besondere Gefährdungslage, die einen derart großen (1,5m) Sicherheitsabstand erfordern würde. Zugegeben, der LKW fährt schon etwas dicht vorbei, sodass es ein gewisses Unwohlsein hervorrufen kann - aber wirkliche Gefährdung?...

@FoPA: Machst Du Witze?

Wie gesagt, was wenn eine Tür aufgeht, jemand auf die Straße tritt oder eine Windböe von der Seite kommt ???

Oder es kommt ein Schlagloch, oder Klassiker: jemand fängt schon mal (trotz fließendem Verkehr) an auszuparken und bewegt sich dabei beim rückwärtseinlenken schon mal mit dem vorderen linken Kotflügel Richtung Straße ?

Mal ganz ehrlich - was passiert dann? Wo soll man dann als Radfahrer hin???

Und 2. wie soll der nachfolgende Verkehr überhaupt erkennen können, dass der LKW gerade 2 Radfahrer überholt (und sich darauf einstellen), wenn er das in so geringem Abstand tut, dass man da gar nicht damit rechnet)??? ... da fährt eben der nächste einen "aus Versehen" übern Haufen - und kann vielleicht nicht mal was dafür ... nee, also ganz ehrlich, das muss nicht sein, und deshalb mein vehementer Protest! (ist schließlich mein Leben auf dem Fahrrad)

...Sind wohl alles Hellseher da hinterm Steuer, dass sie so genau wissen, das "nichts passieren" wird (außer einen markmäßig zu erschrecken - aber das zählt wohl für viele nicht als "Belästigung" i.S. von § 1 StVO - wie war das nochmal mit § 1 StVO, an dem sich viele dann doch festhalten - der soll hier dann also nicht gelten?)

Fakt bleibt: ausschließen kann man die o.g. (und keine ungewöhnlichen) Vorkommnisse nicht - deshalb "lieber mehr Abstand" ... ich meine es hilft alles nichts - es sei denn man nimmt die Gefährdung (oder Verletzung) eine Menschenlebens eben billigend in Kauf ... ich vermute: weil man sich als der Stärkere fühlt und deswegen meint die Radfahrer nicht beachten zu brauchen (oder sich eben null Gedanken über den Sinn von Verkehrsregeln gemacht hat und sie nur befolgen will, solange man einen "vermeintlichen Vorteil" daraus ziehen kann - als wenn die Gesundheit anderer nicht zu gefährden, kein nobles Ziel wäre - aber viele sind wohl eher etwas "menschenverachtend" gepolt oder zumindest "egoistisch" - hat im Straßenverkehr denke ich nichts zu suchen, oder?) ...

Das nenne ich Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Selbstüberschätzung - und das muss im immer dichter werdenden (und agressiver werdenden) Straßenverkehr nun wirklich nicht sein ... man hat schon so genug Streß im Leben und könnte sich das lieber sparen und die Energien anderswo sinnvoller einsetzen!

Ich frage mich ob mancher immer noch so rücksichtlos fahren würde, säße er in einer 300-PS-Pappkiste (anstatt in riesigen blechumantelten Boliden)? ...muss wohl immer erst weh tun, bis manche das kapieren...

...

@FoPa: Also verstehe ich echt nicht, wie Du da der Meinung sein kannst, dass das gefilmte Verhalten des LKW i.O. ist.

Auf dem Eingangs gezeigten Video vom dem Engländer sind solche Abstandsverstöße halt zu Hauf zu sehen ... ist das selbe in grün ...

...

Klar, kann man nicht alle Eventualitäten vorausplanen und in die StVO einplanen - aber eben weil das ja gerade so ist (und es niemand vorhersehen kann), ist es doch umso wichtiger lieber "mit etwas mehr Abstand" vorbeizufahren - oder sitzen überall Hellseher hinterm Steuer??? ...

(Gerichte sagen nunmal mindestens 1,50 m ab Ellenbogen und ab 90 km/h oder bergauf mindestens 2 m - Warum sich darüber aufregen? Warum es nicht einfach befolgen? Warum der Meinung sein, schlauer als das Gericht zu sein - und damit jahrelange Verhandlungen und hunterdete Gutachten ??? Sollten die alle falsch gelegen haben?

... in vielen der in den Videos gezeigten Situationen drängt sich mir der Verdacht auf, dass das Problem ist, dass manche Leute sich durch Radfahrer im Verkehrsfluss gestört fühlen und deshalb so rücksichtlos überholen, drängeln, hupen etc. ... sicher könnte man auch hunderte Videos zeigen, auf denen es Autofahrer "richtig machen", und sie sind wahrscheinlich sogar genauso schnell ans Ziel gekommen - nur entspannter und gelassener!

Wenn jedenfalls die linke Spur (wie im gezeigten "LKW vs. Radfahrer-Video") frei ist, dann ist das doch umso mehr "problemloser" für den LKW-Fahrer möglich mit mind. 1,50 m Abstand zu überholen - aber er schafft es nicht ... und man kann doch nicht allenernstes "Spritspar-Belange" den Sicherheistbelangen voranstellen (oder meinetwegen Verkehrsfluss) ... ist da doch keine Autobahn ...

@FoPA: Ich frage mich, ob Du sowas überhaupt schon mal selbst erlebt hast???

Aber das geht wahrscheinlich den meisten so, die solche Situationen nicht kennen ... Warum also so dicht überholen, warum nicht etwas mehr Abstand, wo ist das Problem? ... wer sein Fahrzeug beherrscht, der sollte damit eigentlich keine Probleme haben und dass RR-Fahrer besonders professionell/erfahren (was auch immer) subd und deswegen "besonders spurtreu" seien, kann doch nicht allenernstes als Argument herhalten, dass man an RR-Fahrern ruhig "etwas dichter" vorbeifahren kann - seit wann bestimmt das Fahrzeug über den Charakter des Fahrers? ... also mir stehen da bei dieser Argumentationskette von Dir echt "die Haare zu Berge" - aber weil leider viele so denken, kommt es eben zu den in den Videos gezeigten (eigentlich vermeidbaren) Situationen ...

(und damit zu zu Verstößen sogar gg. § 1 StVO, der hier im Forum der "kleinste gemeinsame Nenner" zu sein scheint - ... komme wohl nicht drumrum den zu zitieren, hilft ja sonst alles nicht:)

§ 1 StVO (Grundregeln):
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

(für mich ganz klar, viele der in den Videos gezeigten Situation wären vermeidbar, würden die Autofahrer ihr Verhalten ändern - was soll der Radfahrer denn noch machen, vor allem wenn die Fahrzeuge von hinten kommen? - ist doch einfach nur rücksichtlos, respektlos und feige, da die Abstände (wohl abichtlich) so krass zu unterschreiten ...

P.S.: in dem LKW-Video waren es mit Mühe und Not 0,5 m Seitenabstand (statt der vorgeschriebenen 1,50 m !!!) - siehe Sekunde 0:07 - und der Abstand vom Fahrrad zu den parkenden Autos ist da auch schon weniger als 1 m (!!!) - was im Falle einer sich öffenenden Tür eine Mithaftung für den Radfahrer bedeutet (aber was bleibt einem für ne Wahl - will man vom LKW tuschiert werden?) ... - wie man da davon ausgehen kann, es läge "keine gefährliche Situation" vor, ist mir schleierhaft - allein der Zufall (!!!!!!) lässt hier alles "gut ausgehen", vom Schreck/Schock mal abgesehen - aber das Gefühl kennen eben zu wenige und auch deshalb fahren sie so dicht vorbei ... muss (und kann es doch) alles nicht sein!


...

Also ich bin für mehr miteinander statt gegeneinander im Straßenverkehr und das Gefühl tut sich nunmal nur auf, wenn andere Verkehrsteilnehmer den Sicherheitsbereich des RR-Fahrers respektieren und ihm so signalisieren "ich habe Dich gesehen und achte Dich" oder "ich will Dir nichts Böses tun" - anstatt mit zu dichtem Überholen deutlich zu machen "Platz da hier komm ich!"... Es herrscht einfach zu viel Egoismus und Eigenbrötelei im Straßenverkehr ... Traurig ...



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nur damit keine Missverständniss aufkommen, ich hätte mir das alles ausgedacht und wäre der Prediger vermeintlich "unsinniger" Paragraphen - hier eine Quelle, die sich detailliert (unter Bezug von Gerichtsurteilen) mit der "Abstandsproblematik" auseinandersetzt ... wie auch immer, hier kann man sehen, wie die Realität eigentlich aussehen sollte, damit ein "gefahrloses miteinander" statt "gegeneinander" möglich wäre, aber es gibt eben leider zu viele "Hellseher":

http://www.adfc.de/verkehr--recht/sicher-unterwegs/seitenabstaende/seitliche-sicherheitsabstaende
 
Oder es kommt ein Schlagloch, oder Klassiker: jemand fängt schon mal (trotz fließendem Verkehr) an auszuparken und bewegt sich dabei beim rückwärtseinlenken schon mal mit dem vorderen linken Kotflügel Richtung Straße ?

Mal ganz ehrlich - was passiert dann? Wo soll man dann als Radfahrer hin???

Bremsen wäre eine Möglichkeit...;)

Da du schon mal einen Unfall in so einer Situation hattest, verstehe ich zumindest, warum dich in jedem deiner Posts immer mehr aufspuhlst und aufregst. Ich weiß jedenfalls, dass ich in den Jahren, als ich zur Schule und zur Ausbildung jeden Tag mit dem Rad gefahren bin, verdammtes Glück hatte. Ohne Helm (!) habe ich des Öfteren auf mein Recht bestanden. Ich bin im Nachhinein heilfroh, dass ich nie einen Unfall hatte. Und ich war nicht langsam unterwegs. Ich glaube jedenfalls, dass das ständige dödeln im Stadtverkehr auf Daur abstumpft. Beim Autofahren ist es doch genauso... Aber irgendwie schramme ich gerade am Thema vorbei :D

Im Übrigen solltest du FoPa nicht immer die Worte im Mund herumdrehen. Ich habe seinen Post über der LKW Fahrer so verstanden, dass er einfach nur versucht hat, es aus der Sicht des LKW Fahrers zu sehen und zu beschreiben, wieso er so vorgegangen sein könnte. Das ist übrigens vorbildlich, denn genau, dass bedeutet doch §1 StVO auch. Wenn man sich in die Situationen der anderen hineinversetzen kann.

Bei deinen Posts lese ich immer nur "Ich, Ich, Ich..."

P.S.: Bevor ich jetzt auch madig gemacht werde: Grundsätzlich bin ich ebenfalls dafür, dass Regeln eingehalten werden. Also fang jetzt bitte nicht wieder an einen 50 Zeilen Post mit bunten Formatierungen zu schreiben.
 
@FoPA: Machst Du Witze?
Ich nehme das als rhetorische Frage. Wenn ich etwas scherzhaft meine, dann mache ich i.A. auch einen Smily dahinter. Ich habe ja bereits erläutert, warum ich die gefilmte Situation anders einschätze als du. Dennoch kommen wieder dieselben Argumente zum Thema Zufall von deiner Seite. Also zum besseren Verständnis hier noch einmal meine Argumentation in anderen Worten:
Gefährdung durch Zufallsereignisse lässt sich niemals ausschließen, egal wie viel Sicherheitsabstand man wählt. Es geht darum, einen guten Kompromiss zwischen Praktikabilität und Sicherheit zu finden, wobei die Sicherheit selbstverständlich den höheren Stellenwert hat. Beides ist anhand der herrschenden Verkehrssituation einzuschätzen. Das hat nichts mit Hellsicht zu tun, sondern beruht auf der richtigen Einschätzung durch Übersicht, Besonnenheit und Erfahrung.

@FoPa: Also verstehe ich echt nicht, wie Du da der Meinung sein kannst, dass das gefilmte Verhalten des LKW i.O. ist.
Insofern "in Ordnung", als die Radfahrer nicht übermäßig gefährdet wurden. Mit übermäßig meine ich, dass jeder Verkehrsteilnehmer allein durch die Teilnahme am Strapenverkehr ein gewisses Gefährdungsrisiko auf sich nimmt - je nach Fortbewegungsart und Verkehrssituation mehr oder weniger. Das Verhalten des LKW-Fahrers war andererseits nicht in Ordnung, als er die StVO verletzt und den Radfahrern einen Schreck versetzt hat. Das wäre sicher vermeidbar gewesen.

@FoPA: Ich frage mich, ob Du sowas überhaupt schon mal selbst erlebt hast???
Ich hätte mich in diesem Thema nicht beteiligt, wenn ich nichts zu sagen hätte - also ja, ich habe viele solcher Situationen erlebt und erlebe sie fast täglich im Straßenverkehr, da ich in der Stadt (Kiel) auch meist auf der Straße statt auf dem (unbrauchbaren) Radweg fahre. Doch ich gehe damit etwas gelassener um, und im Gegenzug begegnen mir die meisten Autofahrer ebenfalls gelassener. Es mag auch damit zu tun haben, dass sie mich als sportlicheren Fahrer erkennen.
seit wann bestimmt das Fahrzeug über den Charakter des Fahrers?
Andersrum: Anhand des Fahrzeugs lässt sich der andere Verkehrsteilnehmer besser einschätzen. Entsprechend kann man sich in seinem Verhalten darauf einstellen (Beispiel "Opi auf Hollandrad").



Ich fürchte, wir drehen uns in der ganzen Diskussion im Kreis. Hier geht es ja nicht darum, dem anderen seine Meinung abzusprechen und von der eigenen zu überzeugen. Wenn ich etwas schreibe, was einer anderen Meinung entgegensteht, dann ist das ganz einfach meine Meinung - zur Kenntnisnahme und Diskussionsgrundlage. Angreifen will ich damit niemanden.
 
Ich würde mal behaupten, dass der LKW den Sicherheitsabstand eingehalten hat. nur leider weis der Profi nicht, dass er noch einen Hänger hat. Und das ist das eigentliche Problem "denn sie wissen nicht was sie tun".
wieviele male kamen mir schon Autos in Quartierstrasse entgegen wo man als Radfahrer eine Hupe kassiert wenn man als nichtfortrittsberechtigter sich anmasst es habe schon genug Platz(situation geparkte Autos). Wenn dann aber Nichtvortrittsberechtigte Auto sich anmassen das es genug Platz hat ist das OK, oder? Vorallem der Blick von den fahrern ist intressant. Sie kaken sich zum teil fast in die Hose weils eng wird. Aber dem Fahrrad den Vortritt zu gewären, dass geht ja gar nicht... keine Ahnung ev. fährt einfach das Auto mit ihnen und nicht sie mit ihm.
Dies gibt es aber bei Auto, LKW, Fahrrad, Fussgänger gleichermassen... also schliesse ich daraus Situationen einschätzen können die wenigsten und dann noch reagieren... Reaktion,Aktion und dann? ääähhhmm... ist ja nochmal gut gegeangen.

das ist der Mensch, das dümmste Wesen das herum läuft,fährt,fliegt.....

Hätte da noch ein AKW / KKW Beispiel aber dass lass ich jetzt....


Gruss Dani "auch ein Mensch"
 
Neben dem LKW hat es aus meiner Sicht genügend Platz, ich kann da keine Gefährdung erkennen. Was ich aber zu riskant finde ist der Abstand, mit dem der RR-Fahrer neben dem gelben Kleinlaster, der in der 2. Reihe steht, vorbeigefahren ist. Ausgerechnet bei dem Fahrzeug, wo ich am ehesten eine sich öffnende Tür erwartet hätte.
 
... also schliesse ich daraus: Situationen einschätzen können die wenigsten und dann noch reagieren... Reaktion, Aktion und dann? ....ääähhhmm... ist ja nochmal gut gegeangen. ....das ist der Mensch, das dümmste Wesen das herum läuft, fährt, fliegt.....

*lol* ... da kommen wir der Sache wohl schon näher ... :)

dazu ein interessanter Link aus Berlin, der das belegt:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/...litzerkaesten-gegen-unbelehrbare/6206846.html

...

Ich weiß auch nicht warum hier so viele nicht verstehen wollen, dass es hier um VERKEHRSSICHERHEIT geht (nicht um mich persönlich) - um was denn sonst? ... (das sagt ja schon der Titel des Thread) ...

Dafür sollte man (am besten jeder) was tun.


(und deswegen: lieber mehr Abstand halten, als zu wenig!)
 
Den Busfahrer in England zu ärgern kann kann echt gefährlich sein.
 
Um mal für morgendliche Entspannung zu sorgen ein Beispiel für eine schöne Aktion zum Thema 'Verkehrssicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme' aus der Radfahrer-Vorzeigestadt Kopenhagen:



Das Foto habe ich in der Ausstellung 'Kopenhagen - Eine Stadt fährt Rad' gemacht, die im Januar in den Nordischen Botschaften in Berlin zu sehen war. Sehr interessant, differenziert und auch ja, auch in Kopenhagen gibt es Probleme mit der Regeleinhaltung.

Wünsche allen ein gutes Karma ;)
 
Bei dem Spruch "Was können Radfahrer tun, um den Verkehr nicht zu behindern?" wäre ich aber beleidigt, wenn ich ein Geschenk bekäme.

Habe es gerade auch unter das Bild selbst geschrieben. Die Frage (die im Übrigen RadfahrerInnen gestellt wurde) ist leider schlecht übersetzt worden. In der englischen Version des Copenhagen - City of Cyclists. Bicycle Account 2010 heißt es wörtlich "What can other cyclists do to be less annoying?". Es geht also um Rücksichtnahme unter Radfahrern.

Die komplette Publikation kann man hier herunterladen. Ich musste nach dem Download allerdings die Dateiendung von ashx in pdf umwandeln, um es öffnen zu können.

Schöne Grüße von der Mücke
 
Um mal auf das eigentliche Problem leichtfertige Gefährdung u.a. von Radfahrern durch PKW, und auf uns hier bezogen "die Verkehrssituation in Deutschland" zurückzukehren, empfehle ich das Lesen folgenden Artikels:

http://www.tagesspiegel.de/kultur/h...-autofahrer-ihr-hirn-ausschalten/6266484.html

... vielleicht ein guter Denkanstoß, wie JEDER (insbesonderer Kraftfahrzeugführer) ihren Beitrag zu einem "sicheren Miteinander" leisten könnten, in dem man mal sein Verhalten selbstkritisch überdenkt, und den Sinn von Verkehrsregeln akzeptiert ... (wenn man es denn wirklich wollen würde)

Oder will hier jemand genauso drakonische Strafen für Verkehrssünder wie in Italien, Frankreich oder Dänemark???

... aber vielleicht wäre genaus DAS das Beste - aber in einem Autoland wie Deutschland wohl undenkbar ...

... was unser Wirtschaftminister Ramsauer da gerade so vorschlägt kann doch nicht alles sein, oder???...
 
Wirtschaftsminister.... :rolleyes:

Sehr parteiisch geschrieben... und in einem Format, was ich sonst nur in einem Forum finde.... Irgendwie fehlen mir da zu viele Gänsefüßchen und Trennkommata ^^
 
Naja, Deutschland und freie Fahrt für freie Bürger. dazu gerade etwas aus der lokalen Presse (Schaffhausen CH)
wenn man bedenkt das 1km/h plus 5 km/h Tolleranz die abgezogen weden bei 50km/h 56 km/h sind, sind das mehr als 10%. 32.5 Euro entspricht übrigens 40 Sfr. Mindestbetrag einer Busse. Mal ehrlich was will der gute Mann 10 Euro Busse? gar keine Busse? Er kommt übrigens aus Hanau und wenn der gute Mann aus Hanau 10% langsamer auf der Autobahn in die Schweiz fährt also mit 180ig anstatt mit 200 LOL doppel LOL, dann spart er sich die 32.5 Euro beim Sprit wieder ein. : !

Kann nur noch lachen über so einen armen Mann der sicher ein schwarzes oder silbernes Auto fährt.

Nein, irgendwie verstehe ich Ihn, denn ich konnte auch jahrelang nicht nach Deutschland weil der Sprit so viel teurer war als bei uns.

Quelle:
http://www2.shn.ch/?page=detail&rub=news&subrub=Leserbriefe&detail=314351
Eine Busse in dieser Höhe? Ich glaub das nicht!

Zu einer Verkehrsbusse
Kürzlich habe ich eine Busse ordnungsgemäss an die Schaffhauser Behörden überwiesen. So weit erscheint die Angelegenheit erledigt. Ich möchte es jedoch nicht versäumen mitzuteilen, dass ich den Sachverhalt, sprich eine Geldbusse in Höhe von 32,50 Euro für eine Geschwindigkeitsübertretung von 1 (in Worten: einem) km/h, nur noch mit dem Vorgang mittelalterlicher Wegelagerei vergleichen kann. Seit 34 Jahren fahre ich unfallfrei Auto, habe aktuell in der Verkehrssünderkartei Deutschlands keinerlei Punkte und erfreue mich allgemein nach wie vor an dem Status, den man bei uns gemeinhin als den eines rechtschaffenen Bürgers bezeichnet. Auch war ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder aufgrund freundschaftlicher Verbindungen in verschiedenen Regionen der Schweiz zu Gast, hier kam es nie zu Auffälligkeiten im Strassenverkehr.
Die Gesamtentwicklung in der Schweiz, insbesondere im Tourismus, habe ich seit Längerem mit Sorge beobachtet, da die allgemeine Preisentwicklung für mich und meine Familie Aufenthalte finanziell immer schwieriger macht. Nicht mit der Erteilung der Übertretungsanzeige, allerdings mit der Höhe des Bussgeldes kann ich in keinem Fall einverstanden sein. Es zeichnet sich ab, dass in meinem Kollegen-, Verwandten- und Bekanntenkreis die Angelegenheit genauso bewertet wird. Sie können versichert sein, dass dies künftig Überlegungen, ob man in der Schweiz noch Urlaub machen kann, entscheidend beeinflusst. Auch in Deutschland muss man sein Einkommen zu hart verdienen, als dass man sich im Urlaub uneingeschränkt abzocken liesse.


Gruss Dani
der auch für sein Geld arbeiten muss und dazu noch in soooo einem teuren Land leben muss ;-)
 
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