Keine Ahnung wie es "der Engländer" sieht, jedenfalls kommt es mir nicht darauf an in den Videos die "Sensationslust" der Menschen zu bedienen und die "schlimmsten Aktionen" zu präsentieren ... klar, übler geht's immer und Anzeigen habe ich auch schon gestellt - dann ist entweder jemand zu Schaden gekommen (also i.d.R. ich) oder es wurde etwas "zu doll" (Beleidigungen, Drohungen, Nötigungen, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr etc.), aber solche Dinger stelle ich hier nicht rein ...
Es geht mir primär weder darum zu zeigen wie jemand in eine geöffnete Tür reinfährt, noch spektakulär über ne Motorhaube fliegt oder rumgepöbelt wird - ich will einfach nur den "normalen" Radler-Alltag darstellen und da gehören gerade die "weniger spektakulären Vorfälle" nunmal dazu. Klar sind das nicht immer "dolle Dinger", aber der Schreck (oder eben manchmal der Ärger) sitzen deshalb nicht weniger tief, und auch das weiß sicher jeder, der selbst mit dem Rennrad zügig versucht im Berufsverkehr ans Ziel zu kommen ...
Es sind die alltäglichen Konflikte die ich zeigen will (nicht die Notsituationen) - wobei ich ebenfalls der Auffassung bin, dass die meisten dieser Vorfälle (wenn nicht alle) vermeidbar wären.
Aber auch hier geht's mir ebenfalls nicht darum, jene Situationen zu zeigen, wo ich "auf mein Recht verzichte" und die Autofahrer vorlasse, vorbeilasse, bremse, durchwinke oder was auch immer - klar, jeder vernünftige Radfahrer MUSS das praktizieren (auch ich mache das so), und manchmal ist er auch einfach dazu gezwungen, denn sonst könnte er sich statistisch gesehen auf jeder Fahrt (vielleicht sogar mehrfach) ins Krankenhaus einliefern lassen ... ich will aber die Situationen zeigen, wo DAS gerade nicht passiert (und ob das nun Absicht ist - von wem auch immer - oder nicht spielt da gar keine Rolle), die Gründe dafür seien dahingestellt - ich will zeigen was passiert, wenn wir Rennradler mal nicht nachgeben und strikt nach StVO fahren, und/oder eben die Szenen, wo andere Verkehrsteilnehmer (mehr oder weniger absichtlich) auf die Verkehrsregeln und die einschlägige Rechtsprechung diesbezüglich "pfeifen" ...
(Wer will schon ein Video sehen wo ich an ner Ampel bremse und nen rechtsabbiegenden PKW durchwinke, oder schon fast am Bordstein fahre damit das Taxi hinter mir auf der Busspur vorbeifahren kann ???)
Klar, es passiert im Schnitt bestimmt 20-30 mal auf jeder Fahrt, dass es zu einer Sitaution kommt in der sich eine Gefahr anbahnt, in 10 Fällen wird's vielleicht knapper, in 3 davon gefährlich - in den seltensten Fällen sieht das "so spektakulär" aus, dass sich die Not, die man dabei empfindet auf den Zuschauer überträgt - es ist eben was anderes ob man auf dem Rad sitzt, die Szene bequem per Video verfolgt oder nur die Perspektive "von hinter der Windschutzscheibe" kennt ...
Zeigen will ich diese eigentlich vermeidbaren Situationen in denen bis zuletzte "eine Klärung" (aus welchen Gründen auch immer) nicht erfolgt und die "gegenseitige Kommunikation" und der "gegenseitige Respekt" zwischen den Verkehrsteilnehmern nicht gegeben ist - ich vertrete dabei aber nunmal die Auffassung, dass solche Situationen nur eingedämmt werden können, wenn auch penibel nach StVO gefahren wird ...
Das bedeutet nunmal: ... auf Radfahrer besonders achten, Seitenabstände (1.50 bis 2 Meter), Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (oder Radfahrer), Überholen nur wenn genug Abstände vorhanden sind, immer Geschwindigkeit vermindern und Schulterblick und nötigenfalls kurz anhalten beim Abbiegen (!!!), vorausschauendes defensives Fahren, angepasste Geschwindigkeiten usw., usw. ...
...
Ich denke ein ständiger vorsorglicher Rechteverzicht des Radfahrers gegenüber dem Autofahrer kann nicht die Lösung darstellen - da dies (wäre es immer und überall gängige Praxis) den Radverkehr gegenüber dem PKW-Verkehr mehr als unangemessen benachteiligen würde ... Wer würde dann noch Radfahren wollen??? ... Ich denke es darf keine weiteren "Sonderrechte" für PKW geben und schon gar nicht sollte "unaufmarksames Fahren" bagatellisiert werden (lest doch mal die Kommentare bei youtube), denn wo soll das hinführen??? ...
Am Besten wäre es, es würde mehr darum gehen den Straßenverkehr für ALLE Verkehrsteilnehmer sicherer und attraktiver zu machen, und das geht nunmal nur, wenn man sich auf gewisse Grundregeln einigen und vor allem: verlassen kann - sonst lebe ich ab einer gewissen Verkehrsdichte als schwächerer Verkehrsteilnehmer in einer ständigen Gefahr"übersehen" zu werden und Schaden zu erleiden, und dass wäre sicher für niemanden ein schönes Gefühl (man Stelle sich vor alle LKW würden ohne jegliche Regeln fahren) ... sicher nicht praktikabel - höchstens da, wo eh nichts los ist und deshalb so oder so "genug Platz" für alle ist ...
Es geht mir primär weder darum zu zeigen wie jemand in eine geöffnete Tür reinfährt, noch spektakulär über ne Motorhaube fliegt oder rumgepöbelt wird - ich will einfach nur den "normalen" Radler-Alltag darstellen und da gehören gerade die "weniger spektakulären Vorfälle" nunmal dazu. Klar sind das nicht immer "dolle Dinger", aber der Schreck (oder eben manchmal der Ärger) sitzen deshalb nicht weniger tief, und auch das weiß sicher jeder, der selbst mit dem Rennrad zügig versucht im Berufsverkehr ans Ziel zu kommen ...
Es sind die alltäglichen Konflikte die ich zeigen will (nicht die Notsituationen) - wobei ich ebenfalls der Auffassung bin, dass die meisten dieser Vorfälle (wenn nicht alle) vermeidbar wären.
Aber auch hier geht's mir ebenfalls nicht darum, jene Situationen zu zeigen, wo ich "auf mein Recht verzichte" und die Autofahrer vorlasse, vorbeilasse, bremse, durchwinke oder was auch immer - klar, jeder vernünftige Radfahrer MUSS das praktizieren (auch ich mache das so), und manchmal ist er auch einfach dazu gezwungen, denn sonst könnte er sich statistisch gesehen auf jeder Fahrt (vielleicht sogar mehrfach) ins Krankenhaus einliefern lassen ... ich will aber die Situationen zeigen, wo DAS gerade nicht passiert (und ob das nun Absicht ist - von wem auch immer - oder nicht spielt da gar keine Rolle), die Gründe dafür seien dahingestellt - ich will zeigen was passiert, wenn wir Rennradler mal nicht nachgeben und strikt nach StVO fahren, und/oder eben die Szenen, wo andere Verkehrsteilnehmer (mehr oder weniger absichtlich) auf die Verkehrsregeln und die einschlägige Rechtsprechung diesbezüglich "pfeifen" ...
(Wer will schon ein Video sehen wo ich an ner Ampel bremse und nen rechtsabbiegenden PKW durchwinke, oder schon fast am Bordstein fahre damit das Taxi hinter mir auf der Busspur vorbeifahren kann ???)
Klar, es passiert im Schnitt bestimmt 20-30 mal auf jeder Fahrt, dass es zu einer Sitaution kommt in der sich eine Gefahr anbahnt, in 10 Fällen wird's vielleicht knapper, in 3 davon gefährlich - in den seltensten Fällen sieht das "so spektakulär" aus, dass sich die Not, die man dabei empfindet auf den Zuschauer überträgt - es ist eben was anderes ob man auf dem Rad sitzt, die Szene bequem per Video verfolgt oder nur die Perspektive "von hinter der Windschutzscheibe" kennt ...
Zeigen will ich diese eigentlich vermeidbaren Situationen in denen bis zuletzte "eine Klärung" (aus welchen Gründen auch immer) nicht erfolgt und die "gegenseitige Kommunikation" und der "gegenseitige Respekt" zwischen den Verkehrsteilnehmern nicht gegeben ist - ich vertrete dabei aber nunmal die Auffassung, dass solche Situationen nur eingedämmt werden können, wenn auch penibel nach StVO gefahren wird ...
Das bedeutet nunmal: ... auf Radfahrer besonders achten, Seitenabstände (1.50 bis 2 Meter), Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (oder Radfahrer), Überholen nur wenn genug Abstände vorhanden sind, immer Geschwindigkeit vermindern und Schulterblick und nötigenfalls kurz anhalten beim Abbiegen (!!!), vorausschauendes defensives Fahren, angepasste Geschwindigkeiten usw., usw. ...
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Ich denke ein ständiger vorsorglicher Rechteverzicht des Radfahrers gegenüber dem Autofahrer kann nicht die Lösung darstellen - da dies (wäre es immer und überall gängige Praxis) den Radverkehr gegenüber dem PKW-Verkehr mehr als unangemessen benachteiligen würde ... Wer würde dann noch Radfahren wollen??? ... Ich denke es darf keine weiteren "Sonderrechte" für PKW geben und schon gar nicht sollte "unaufmarksames Fahren" bagatellisiert werden (lest doch mal die Kommentare bei youtube), denn wo soll das hinführen??? ...
Am Besten wäre es, es würde mehr darum gehen den Straßenverkehr für ALLE Verkehrsteilnehmer sicherer und attraktiver zu machen, und das geht nunmal nur, wenn man sich auf gewisse Grundregeln einigen und vor allem: verlassen kann - sonst lebe ich ab einer gewissen Verkehrsdichte als schwächerer Verkehrsteilnehmer in einer ständigen Gefahr"übersehen" zu werden und Schaden zu erleiden, und dass wäre sicher für niemanden ein schönes Gefühl (man Stelle sich vor alle LKW würden ohne jegliche Regeln fahren) ... sicher nicht praktikabel - höchstens da, wo eh nichts los ist und deshalb so oder so "genug Platz" für alle ist ...